Ernst hat geschrieben:Der rote Wellenabschnitt ist früher auf die Reise gegangen als der schwarze Wellenabschnitt. Da der rote Wellenabschnitt auf seinem Weg aber langsamer zum Umlenker läuft als der schwarze auf seinem anderen Weg, treffen sich die beiden Wellenabschnitte am Umlenker gleichzeitig. Die am Umlenker eintreffenden Teilwellen haben daher den Phasenversatz rot/schwarz. Das ist doch ganz simpel. Wer das nicht versteht.....
Der von Dir behauptete Phasenversatz bedeutet, dass einer der Wellenabschnitte während seiner Reise seine Periodendauer geändert haben muss. Beide sich begegnenden Wellenabschnitte sollen plötzlich nicht mehr zum gleichen Takt ihre Perioden begonnen haben und stimmen deshalb nicht mehr überein. Also ist auch die Frequenz temporär verändert gewesen! Bitte wo und wann soll das geschehen sein???
Es müsste Dir doch auffallen, das an Deiner Beschreibung etwas nicht stimmen kann! Hat's eine Zeitdehnung gegeben oder eine Zeitschrumpfung? Begreifst Du nicht, dass sich beide Wellenabschnitte niemals gleichzeitig an einem Punkt mit unterschiedlicher Phasenlage treffen können? Du erkennst nicht, dass gleichbleibende Periodendauer und konstante Frequenz die Bedingungen einschränkt, die man den Strahlen hinsichtlich ihrer Geschwindigkeiten und Wellenlängen "erlauben" kann. Wenn die Periode bzw. Frequenz konstant bleibt, muss in den Beziehungen der Wellenlängen und Geschwindigkeiten zueinander etwas geschehen sein, was diese Konstanz verursacht. Und so ist es ja auch: der Doppler-Effekt zum Äther und vom Äther zurück zum MMI - also der Umweg über die Bindung der Wellenzüge zur konstanten Ausbreitung im Äther, und die Bewegung des MMI darüber hinweg erzeugt diese Aufhebung der Ätherwindwirkung!
Ernst hat geschrieben:Harald, wieso Du immer den Dopplereffekt ansprichst, ist mir ein großes Rätsel. Von Anfang an war klar, daß ein Dopplereffekt nicht auftritt.
Na, dann erklär mir mal, wieso trotz unterschiedlicher Geschwindigkeiten der Wellenzüge sich die Frequenz nicht verändert. Denn wenn Wellenlängen, die sich nicht stetig poportional zur Geschwindigkeit ändern ( tun sie ja ohne Doppler-Effekt nicht) schneller oder langsamer zum Empfänger kommen, gibt es keine konstante Frequenz mehr. Also - was erzeugt denn die konstante Frequenz und konstante Periodendauer, wenn es keinen Doppler-Effekt gibt? Und wenn es keinen gibt, wieso ändern sich denn die Wellenlängen proportional zu den Geschwindigkeiten - oder tun sie das gar nicht? Also kein Doppler-E.? Wenn es keinen Doppler-Effekt gibt, gibt's gar keine kürzeren und längeren Wellen, Du schreibst ja seltsamerweise "Auch im Wind laufen die Schallwellen im Windrichtung (mit größerer Wellenlänge) schneller und entgegen langsamer...", wo bitte sehr kommen denn die größeren Wellenlängen her, wenn es keinen Doppler-Effekt gibt? Was ist denn das für ein Effekt, der die größeren Wellenlängen erzeugt? Wie sollte man den Effekt Deiner Meinung nach korrekt nennen?
Also wenn es den Effekt nicht gibt, dann sind die Wellenlängen über alle Strecken hinweg gleich und die Geschwindigkeiten unterschiedlich. Demnach haben wir an jedem Punkt des MMI unterschiedliche Frequenzen.
Ich weiß, dass wir die nicht haben. Und Du weißt das auch. Aber erklär doch bitte mal, wieso die Frequenzen konstant bleiben. Das muss doch für jeden ein Rätsel sein, wenn er Dir gleichzeitig glauben muss, dass es keinen Doppler-Effekt im MMI gibt! Also wieso sind die Wellen z.B. im waagrechten Arm des MMI in der einen Richtung gedehnt und in der anderen verkürzt? Und ist das ein Effekt oder eine Halluzination? Jeder Effekt hat normalerweise eine Bezeichnung - hat dieser Effekt keine Bezeichnung? Oder hat er eine, dann bitte, würde ich sie gerne erfahren...
Grüße
Harald Maurer
