Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Di 26. Apr 2011, 14:46

Ernst hat geschrieben:Der rote Wellenabschnitt ist früher auf die Reise gegangen als der schwarze Wellenabschnitt. Da der rote Wellenabschnitt auf seinem Weg aber langsamer zum Umlenker läuft als der schwarze auf seinem anderen Weg, treffen sich die beiden Wellenabschnitte am Umlenker gleichzeitig. Die am Umlenker eintreffenden Teilwellen haben daher den Phasenversatz rot/schwarz. Das ist doch ganz simpel. Wer das nicht versteht.....


Der von Dir behauptete Phasenversatz bedeutet, dass einer der Wellenabschnitte während seiner Reise seine Periodendauer geändert haben muss. Beide sich begegnenden Wellenabschnitte sollen plötzlich nicht mehr zum gleichen Takt ihre Perioden begonnen haben und stimmen deshalb nicht mehr überein. Also ist auch die Frequenz temporär verändert gewesen! Bitte wo und wann soll das geschehen sein???
Es müsste Dir doch auffallen, das an Deiner Beschreibung etwas nicht stimmen kann! Hat's eine Zeitdehnung gegeben oder eine Zeitschrumpfung? Begreifst Du nicht, dass sich beide Wellenabschnitte niemals gleichzeitig an einem Punkt mit unterschiedlicher Phasenlage treffen können? Du erkennst nicht, dass gleichbleibende Periodendauer und konstante Frequenz die Bedingungen einschränkt, die man den Strahlen hinsichtlich ihrer Geschwindigkeiten und Wellenlängen "erlauben" kann. Wenn die Periode bzw. Frequenz konstant bleibt, muss in den Beziehungen der Wellenlängen und Geschwindigkeiten zueinander etwas geschehen sein, was diese Konstanz verursacht. Und so ist es ja auch: der Doppler-Effekt zum Äther und vom Äther zurück zum MMI - also der Umweg über die Bindung der Wellenzüge zur konstanten Ausbreitung im Äther, und die Bewegung des MMI darüber hinweg erzeugt diese Aufhebung der Ätherwindwirkung!

Ernst hat geschrieben:Harald, wieso Du immer den Dopplereffekt ansprichst, ist mir ein großes Rätsel. Von Anfang an war klar, daß ein Dopplereffekt nicht auftritt.


Na, dann erklär mir mal, wieso trotz unterschiedlicher Geschwindigkeiten der Wellenzüge sich die Frequenz nicht verändert. Denn wenn Wellenlängen, die sich nicht stetig poportional zur Geschwindigkeit ändern ( tun sie ja ohne Doppler-Effekt nicht) schneller oder langsamer zum Empfänger kommen, gibt es keine konstante Frequenz mehr. Also - was erzeugt denn die konstante Frequenz und konstante Periodendauer, wenn es keinen Doppler-Effekt gibt? Und wenn es keinen gibt, wieso ändern sich denn die Wellenlängen proportional zu den Geschwindigkeiten - oder tun sie das gar nicht? Also kein Doppler-E.? Wenn es keinen Doppler-Effekt gibt, gibt's gar keine kürzeren und längeren Wellen, Du schreibst ja seltsamerweise "Auch im Wind laufen die Schallwellen im Windrichtung (mit größerer Wellenlänge) schneller und entgegen langsamer...", wo bitte sehr kommen denn die größeren Wellenlängen her, wenn es keinen Doppler-Effekt gibt? Was ist denn das für ein Effekt, der die größeren Wellenlängen erzeugt? Wie sollte man den Effekt Deiner Meinung nach korrekt nennen?
Also wenn es den Effekt nicht gibt, dann sind die Wellenlängen über alle Strecken hinweg gleich und die Geschwindigkeiten unterschiedlich. Demnach haben wir an jedem Punkt des MMI unterschiedliche Frequenzen.
Ich weiß, dass wir die nicht haben. Und Du weißt das auch. Aber erklär doch bitte mal, wieso die Frequenzen konstant bleiben. Das muss doch für jeden ein Rätsel sein, wenn er Dir gleichzeitig glauben muss, dass es keinen Doppler-Effekt im MMI gibt! Also wieso sind die Wellen z.B. im waagrechten Arm des MMI in der einen Richtung gedehnt und in der anderen verkürzt? Und ist das ein Effekt oder eine Halluzination? Jeder Effekt hat normalerweise eine Bezeichnung - hat dieser Effekt keine Bezeichnung? Oder hat er eine, dann bitte, würde ich sie gerne erfahren...

Grüße
Harald Maurer
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Di 26. Apr 2011, 15:07

2 Fragen sind unbedingt aufklärungsbedürftig, ehe man überhaupt über das MMI debattieren kann:

1) wenn sich zwei mit gleicher Periodendauer entstandene und abgesendete Wellenzüge wieder treffen und ihre Periodendauer hat sich zueinander geändert, aus welchem Grund sollt das geschehen sein und verträgt sich das auch mit der Behauptung einer konstanten Frequenz?

2) wenn sich im MMI Wellenlängen unterschiedlicher Längen bewegen, obwohl sie ursprünglich von der Lichtquelle weg alle dieselbe Wellenlänge hatten - wie nennt man diesen Effekt, der das verursacht?

Denn es ist natürlich schon wichtig, erstmal den Widerspruch zwischen konstanter Periode und Frequenz und verschobener Phasenlage mal zu klären und eine Bezeichnung für diesen seltsamen Effekt zu finden, welcher im MMI unterschiedliche Wellenlängen (oder im Äther oder wo denn?) verursacht, damit man weiß, worüber man eigentlich debattiert. Wenn man mal einen von beiden Seiten akzeptierbaren Namen für diesen Effekt hat, kann man sich eher darauf einigen, ob er existiert oder nicht, oder?

Grüße
Harald Maurer
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Di 26. Apr 2011, 15:10

Harald Maurer hat geschrieben: ... Phasenversatz ... Also ist auch die Frequenz temporär verändert gewesen! Bitte wo und wann soll das geschehen sein???
Wenn an der µ-Meterschraube justiert wird änder sich die Phasenverschiebung.
Wenn man unbedingt will, könnte man auch mit einer (winzigen) temporären Frequenzverschiebung argumentieren.

Also ultrakurzfristig ein Doppler-Phänomen, weil sich Quelle und Empfänger (um den Weg einiger µ-Meter) bewegen.

Gruß
galactic32
 
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Di 26. Apr 2011, 15:14

Harald Maurer hat geschrieben:Na, dann erklär mir mal, wieso trotz unterschiedlicher Geschwindigkeiten der Wellenzüge sich die Frequenz nicht verändert. Denn wenn Wellenlängen, die sich nicht stetig poportional zur Geschwindigkeit ändern ( tun sie ja ohne Doppler-Effekt nicht) schneller oder langsamer zum Empfänger kommen, gibt es keine konstante Frequenz mehr. Also - was erzeugt denn die konstante Frequenz und konstante Periodendauer, wenn es keinen Doppler-Effekt gibt? ....Du schreibst ja seltsamerweise "Auch im Wind laufen die Schallwellen im Windrichtung (mit größerer Wellenlänge) schneller und entgegen langsamer...", wo bitte sehr kommen denn die größeren Wellenlängen her, wenn es keinen Doppler-Effekt gibt? Was ist denn das für ein Effekt, der die größeren Wellenlängen erzeugt? Wie sollte man den Effekt Deiner Meinung nach korrekt nennen?

Da verstehst Du unter Dopplereffekt etwas anderes, als seiner Definition entspricht: z.B. wiki:
Als Dopplereffekt (auch Doppler-Effekt) bezeichnet man die Veränderung der wahrgenommenen oder gemessenen Frequenz von Wellen jeder Art, während sich die Quelle und der Beobachter einander nähern oder voneinander entfernen, sich also relativ zueinander bewegen.

Die Frequenz bleibt im MM unverändert. Folglich gibt es keinen Dopplereffekt. Kann auch nicht, weil Sender und Empfänger reletivunbewegt sind.
Da also die Frequenz konstant ist, gilt mit w als LG im MM-System:
f = w/λ = konst
λ = w/konst
Infolge der Ätherströmung ist w variabel und daher λ proportional dem variablen w. Größere Geschwindugkeit ergibt größere Wellenlänge und umgekehrt. Dieser Effekt wird aber nicht als Dopplereffekt bezeichnet, s.o. :!:

Weiter ist´s einfach. Wegen der unterschiedlichen LG w in den beiden Armen, wandern gleichzeitig erzeugte Wellenpositionen unterschiedlich schnell zum Ziel. Oder was das gleiche ist; ungleichzeitig erzeugte Wellenpositionen gelangen gleichzeitig ins Ziel.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Di 26. Apr 2011, 15:22

Harald Maurer hat geschrieben:1) wenn sich zwei mit gleicher Periodendauer entstandene und abgesendete Wellenzüge wieder treffen und ihre Periodendauer hat sich zueinander geändert, aus welchem Grund sollt das geschehen sein und verträgt sich das auch mit der Behauptung einer konstanten Frequenz?

Periodendauer bzw. Frequenz bleiben stets konstant. Es ändert sich geschwindigkeitsabhängig die Wellenlänge. Wegen der konstanten Periodendauer aber unterschiedlichen Wellenlänge, sind auf beiden Strecken unterschiedlich viele Wellen unterwegs. Es kommt zur Phasenverschiebung am Ziel.

2) wenn sich im MMI Wellenlängen unterschiedlicher Längen bewegen, obwohl sie ursprünglich von der Lichtquelle weg alle dieselbe Wellenlänge hatten - wie nennt man diesen Effekt, der das verursacht?

Auf keinen Fall Dopplereffekt. Der Effekt ergibt sich aus der Wellenfortpflanzungsgleichung w*λ=f

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Di 26. Apr 2011, 15:41

Ernst hat geschrieben:Dieser Effekt wird aber nicht als Dopplereffekt bezeichnet, s.o.


Ja, wie denn? Wie wird er denn bezeichnet? Ist der Effekt ein Waisenkind ohne Namen? Kann es sein, dass die Physik Effekte unbenannt belässt, um ein bisschen Unklarheit und Verwirrung in die Wissenschaft zu bringen. Kann ich ja kaum glauben.
Glaubst Du das?

Ernst hat geschrieben:Die Frequenz bleibt im MM unverändert. Folglich gibt es keinen Dopplereffekt. Kann auch nicht, weil Sender und Empfänger reletiv unbewegt sind.
Da also die Frequenz konstant ist, gilt mit w als LG im MM-System:
f = w/λ = konst
λ = w/konst

Aha. Und die Periodendauer? Bleibt wohl ebenfalls konstant als Kehrwert der Frequenz, nicht wahr?
Ernst hat geschrieben:Wegen der unterschiedlichen LG w in den beiden Armen, wandern gleichzeitig erzeugte Wellenpositionen unterschiedlich schnell zum Ziel. Oder was das gleiche ist; ungleichzeitig erzeugte Wellenpositionen gelangen gleichzeitig ins Ziel.

Na, ist doch wurscht, wann und warum irgendeine ins Ziel kommt, jedenfalls behauptest Du, dass sie dann eine Phasenverschiebung zueinander hätten, was natürlich bedeutet, dass sie nicht mehr im gleichen Periodentakt schwingen, sondern sich ihr Schwingungstakt zueinander verschoben hat. Die Frage nach der Ursache dieser mysteriösen Begebenheit ist noch nicht beantwortet, denn oben wurde ja soeben festgestellt, dass Frequenz und somit Periodendauer konstant bleiben. Nun hat aber nach Deiner Behauptung ein Wellenzug gerade z.B. einen Berg, wenn der andere z.B. gerade ein Tal hat, also wie kommt denn das??? Losgereist sind sie ja in einem übereinstimmenden Zustand, da hatten entweder beide einen Berg oder z.B. beide ein Tal ...
Das muss natürlich schon genauer erklärt werden. Da kann man nicht einfach sagen, ja der eine war schneller unterwegs als der andere. Geht ja nicht. Wenn ich mit meiner Uhr zum Uhrmacher gehe und mich darüber beschwere, dass sie falsch geht, wenn ich laufe statt gehe, wird er mich auslachen (oder meinen, das könnte nur Einstein erklären); oder ich komme mit Uhren, die ungleiche Zeiten anzeigen zum Uhrmacher und erkläre als Ursache: "Sie wurden mir zwar gleichzeitig mit gleicher Zeitanzeige per Post geschickt, aber das eine Paket war früher da (oder die Pakete wurden zwar ungleichzeitig weggeschickt, aber sie kamen gleichzeitig an), da wird mich der Uhrmacher wahrscheinlich zum Hirnklempner schicken!

Und Du servierst uns hier genau solchen Unsinn, nur um Dein Weltbild nicht zu erschüttern?

Grüße
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Di 26. Apr 2011, 15:54

Ernst hat geschrieben:Periodendauer bzw. Frequenz bleiben stets konstant. Es ändert sich geschwindigkeitsabhängig die Wellenlänge. Wegen der konstanten Periodendauer aber unterschiedlichen Wellenlänge, sind auf beiden Strecken unterschiedlich viele Wellen unterwegs. Es kommt zur Phasenverschiebung am Ziel.


Abgesehen davon, dass da ein Zirkelschluss drinsteckt, ist dieses Wellenlängen-Anzahlen Argument das allerdümmste, was man im MMI-Zusammenhang zu hören kriegt. Warum, habe ich hier http://www.mahag.com/srt/zeitbasis.htm genau erklärt. Die unterschiedlichen Wellenlängen-Anzahlen, die in den Amen unterwegs sind, haben keinerlei Bedeutung, weil sie stets an den Reflexionspunkten zu nichts anderem führen als zur konstanten Frequenz. Wenn diese Wellenlängen alle jeweils sich im Takt der Frequenz über diese Reflexionspunkte bewegen, ist das ja gar nicht zu bemerken und wird sich auch nicht als Phasenverschiebung manifestieren können!

Also der Mangel an Vorstellungskraft hier ist wirklich geradezu erschütternd.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Di 26. Apr 2011, 16:37

Harald Maurer hat geschrieben: Na, ist doch wurscht, wann und warum irgendeine ins Ziel kommt, jedenfalls behauptest Du, dass sie dann eine Phasenverschiebung zueinander hätten, was natürlich bedeutet, dass sie nicht mehr im gleichen Periodentakt schwingen, sondern sich ihr Schwingungstakt zueinander verschoben hat. Die Frage nach der Ursache dieser mysteriösen Begebenheit ist noch nicht beantwortet, denn oben wurde ja soeben festgestellt, dass Frequenz und somit Periodendauer konstant bleiben

Deine starre Ungereimtheit ist mir schleierhaft. Deinen Irrtum hatte ich mehrmals benannt, ohne daß Du das verinnerlichst. Wurscht ist das hier jedenfalls nicht.

Nun hat aber nach Deiner Behauptung ein Wellenzug gerade z.B. einen Berg, wenn der andere z.B. gerade ein Tal hat, also wie kommt denn das??? Losgereist sind sie ja in einem übereinstimmenden Zustand, da hatten entweder beide einen Berg oder z.B. beide ein Tal ...

Nochmal. Deine Darstellung gilt für gleichzeitig ausgesendete und gleichzeitig zusammnetreffende Wellenpositionen. Gleichzeitig ausgesendete haben beispielsweise ein Tal; wenn sie irgendwann gleichzeitig zusammentreffen trifft wieder Tal auf Tal. Das ist doch lapidar.
Aber hier sind die Wellenpositionen eben nicht gleichzeitig losgereist. Hier treffen gleichzeitig Wellenpositionen zusammen , welche ungleichzeitig gestartet sind. Meinetwegen erst ein Berg und danach ein Tal. Wenn die irgendwann gleichzeitig zusammnetreffen, dann trifft ein Berg auf ein Tal. Das ist doch genauso lapidar.

Das ist doch zigmal beschrieben und bebildert und animiert. Und Du kommst immer wieder mit gleichzeitig gestarteten und gleichzeitig zusammentreffenden Wellenpositionen. Gleichzeitig startende Wellenpositionen treffen im MM bei Ätherwind niemals wieder gleichzeitig zusammen.

Und Du servierst uns hier genau solchen Unsinn, nur um Dein Weltbild nicht zu erschüttern?

Was man nicht nachvollziehen kann, ist nicht automatisch Unsinn. Es ist äußerst wahrscheinlich, daß alle deine Argumente gegen MM unsinnig sind. :o
Ins Subjektive wollen wir aber nicht abgleiten?

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Di 26. Apr 2011, 16:46

Harald Maurer hat geschrieben:Die unterschiedlichen Wellenlängen-Anzahlen, die in den Amen unterwegs sind, haben keinerlei Bedeutung, weil sie stets an den Reflexionspunkten zu nichts anderem führen als zur konstanten Frequenz. Wenn diese Wellenlängen alle jeweils sich im Takt der Frequenz über diese Reflexionspunkte bewegen, ist das ja gar nicht zu bemerken und wird sich auch nicht als Phasenverschiebung manifestieren können!
Also der Mangel an Vorstellungskraft hier ist wirklich geradezu erschütternd.

Erschütternd ist eher ein physikalisch perfekt falsches Vorstellungsvermögen.
Wenn da unterschiedliche Wellenanzahlen sind, dann ergibt sich eine unterschiedliche Laufzeit. Denn die Periodendauer ist ja konstant. Zählst Du die Wellenzahl und multiplizierst mit der konstanten Periodendauer, dann erhältst Du die Laufzeit einer einzelnen Welle. Ganz einfach. Und ist die Differenz der Wellenzahlen in beiden Armen keine ganze Zahl, so ergibt sich ein Phasenversatz .
Das sollte ohne besondere Vorstellungsanstrengung nachvollziehbar sein.

zu nichts anderem führen als zur konstanten Frequenz. Wenn diese Wellenlängen alle jeweils sich im Takt der Frequenz über diese Reflexionspunkte bewegen, ist das ja gar nicht zu bemerken und wird sich auch nicht als Phasenverschiebung manifestieren können!

Bezüglich dümmster Argumente: Die ständige Betonung der Frequentkonstanz. Dabei ist das unstrittig. Und die Begründung fehlender Phasenschiebung am Reflexionspunkt. Die ist konstant 180°. Das ist auch nicht strittig. Was einfach nicht erkannt wird, ist das MM Prinzip, welches ja nun zigfach beschrieben ist:

Ungleichzeitig (d.h mit einem Phasenversatz) gestartete Wellenpositionen treffen gleichzeitig zusammen. Da muß doch der Phasenversatz erhalten sein.

Ganz supereinfach in einem einzigen Satz belegbar und dennoch merkwürdigerweise manchem unbegreiflich.

Gruß
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am Di 26. Apr 2011, 17:08, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Di 26. Apr 2011, 16:58

Harald Maurer hat geschrieben:Also der Mangel an Vorstellungskraft hier ist wirklich geradezu erschütternd.


Erschütternd ist wie du deine Vorstellungskraft selektiv verwendest.

Stellst dir Wellen und Strahlen vor, gibts nicht.
Stellst dir aus diesen nichtexistierenden Dingen Umstände vor die nicht existieren.
Erschütternd finde ich es auch dass dir das niemand sagt, glauben etwa alle selber daran dass es Wellen und Strahlen gibt?

Du machst aus den nichtexistierenden Wellen Uhren, Uhren die weitertakten wenn sie unterwegs sind. Du weigerst dich eine solche Welle in der Art zu zeichen dass du erkannen kannst, musst, das das was du behauptest garnicht ist.
Denn wenn du einen einzigen Wellenzug hinmalen würdest, den laufen lassen und beobachten, dann würdest du sehen dass diese Uhr sich eben nicht verändert sobald sie unterwegs ist.

Etwas Vorstellungskraft ist allerdings schon notwendig, nicht viel aber die richtige.
Und zwar ev. die dass man sich mit der "Welle" mitbewegt, muss aber nicht sein, geht auch so.

Male eine Welle, bestehend aus 5 Schwingungen, schneide die ersten beiden und die hinteren zwei Schwingungen weg.
Dann hast du eine Welle die eine Länge von 5 Schwingungen hat wobei 4 unterdrückt sind.
Diese Welle schickst du auf die Reise und beobachtest sie wie sie sich verändert, wie die Uhr sich weiterdreht.

Gruss Kurt
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