Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Di 26. Apr 2011, 10:27

Harald Maurer hat geschrieben:
travelwave.gif


Grüße
Harald Maurer



Harald EINE SCHWINGUNG

Blaues Kügelchen ganz links, 1 Sekunde Wartezeit, dann EINE Schwingung, dann wieder eine Sekunde Wartezeit.

Die Frequenz der Schwingung sei 1 Hz.

Die Strecke die diese Schwingung dann bereist sei 10 Sekunden lang (soweit der Bildschirm eben reicht)


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Di 26. Apr 2011, 11:04

Harald Maurer hat geschrieben: Es entsteht ja in jedem Wellenzug der Teilstrahlen zu einem Zeitpunkt eine Amplitude, der nur ein ganzzahliges Vielfaches der Periode sein kann (im Takt der konstanten Frequenz!). Elementare Logik! Wenn also zwei Wellenzüge an einem gemeinsamen Raumpunkt zum gleichen Zeitpunkt zusammen kommen, sind sie aufgrund der gleichtaktigen Entstehung und der Beibehaltung dieses Gleichtakts selbstverständlich auch da und jetzt im Gleichtakt!

Nein, nicht richtig. Du ignorierst einfach zwei grundlegende Dinge:

1. Werden da kontinuierlich Wellen erzeugt. Ein ganzzahliger Versatz ist daher nicht zwingend. Ist eine Welle gerade komplett auf den Weg geschickt, wird die andere erst kontinuierlich erzeugt. Zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Erzeugung der ersten Welle (delta t) ist die zweite Welle erst bis zur Phase phi erzeugt. Die erste Welle hat sich dann um den Phasenwinkel phi vom Erzeuger entfernt. Entspricht nun diese Zeitdifferenz delta t der Laufzeitdifferenz in den beiden Armen, dann kommen am Umlenker gleichzeitig an die die Welle 1 mit 360° und die Welle 2 mit dem Phasenversatz phi. Das ist doch unbestreitbar.

2. Wird nicht der absolute Phasenversatz im stehenden MMI ausgewertet. Das ist wegen der Mehrdeutigkeit bezüglich des Phasenversatzes um ganze Wellenlängen unmöglich. Daher wird die Änderung des Phasenversatzes während der Drehung gemessen! Ensteht nämlich nach 1. eine bestimmte Interferenz entsprechend dem Phasenwinkel phi, dann verändert sich das Interferenzbild bei Drehung um 45°, weil nämlich dann der Phasenwinkel phi kontinuierlich auf Null zurückgeht. Die Wellen sind in beiden Armen gleichschnell. Bei weiterem Drehen um 45° kehrt der Anfangszustand zurück, aber mit nun negativem phi. Die interferometrische Messung ergibt folglich eine Wanderung der Interferenzlinien entsprechend 2*phi. Damit ist die oben erwähnte Mehrdeutigkeit bezügilch n*360° ausgeräumt. Eine ganz klevere Idee.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Di 26. Apr 2011, 11:21

Kurt hat geschrieben:Harald EINE SCHWINGUNG

Blaues Kügelchen ganz links, 1 Sekunde Wartezeit, dann EINE Schwingung, dann wieder eine Sekunde Wartezeit.


Bild
Du willst die Welle neu erfinden? Es gibt keine "Wartezeit" . Die Animation zeigt die Welle korrekt. Die strichlierte Linie in der Mitte definiert einen Zeitpunkt der Betrachtung der Welle, d.h. wenn Du zu einer bestimmten Zeit hinsiehst, macht das schwarze Kügelchen gerade etwas Bestimmtes, es fährt entweder hoch oder runter... Wenn Du nun eine zweite Welle, die von Anfang an den gleichen Periodentakt hatte (also in welcher das schwarze Kügelchen stets synchron mit dem Kügelchen der dargestellten Welle auf- und abgeschwungen ist!) über die erste legst, wirst Du feststellen, dass beide nun dasselbe tun, rauf oder runter ganz gleich im selben Takt. Wellenzüge, die ihre Amplituden von Anfang an stets synchron mit derselben Periodendauer bilden, haben auch dann noch immer eine synchrone Amplitudenbildung, wenn sie sich an irgendeinem Punkt treffen. Sie stellen ja nichts anderes dar, als quasi synchrone "Uhren". Wie schnell oder langsam irgendeine dieser Uhren an den gemeinsamen Treffpunkt kommt, ist egal. DIE Uhren (also DIE Wellenzüge) die sich gerade treffen, sind auf jeden Fall phasengleich, denn sie tun ja die ganze Zeit stets genau dasselbe! Und das ist des Rätsels Lösung beim MMI! Denn wenn zwei Wellen zur gleichen Zeit dasselbe tun und kommen an einem gemeinsamen Ort zusammen, machen sie am gleichen Ort zur gleichen Zeit dasselbe! Und wer DAS nicht kapiert, sollte die Finger von der Physik lassen!

Güße
Harald Maurer
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Di 26. Apr 2011, 11:35

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Harald EINE SCHWINGUNG

Blaues Kügelchen ganz links, 1 Sekunde Wartezeit, dann EINE Schwingung, dann wieder eine Sekunde Wartezeit.


Bild
Du willst die Welle neu erfinden? Es gibt keine "Wartezeit" . Die Animation zeigt die Welle korrekt. Die strichlierte Linie in der Mitte definiert einen Zeitpunkt der Betrachtung der Welle, d.h. wenn Du zu einer bestimmten Zeit hinsiehst, macht das Denn wenn zwei Wellen zur gleichen Zeit dasselbe tun und kommen an einem gemeinsamen Ort zusammen, machen sie am gleichen Ort zur gleichen Zeit dasselbe! Und wer DAS nicht kapiert, sollte die Finger von der Physik lassen!


Harald, du weigerst dich sogar es selber zu erkennen!!

Hallo Leute, wer malt diesen EINZIGEN Wellenzug damit er endlich sehen MUSS dass seine Wellen nicht existieren.
Dass es keine Uhren sind die über die Strecken laufen sondern Wirkungen die erzeugt wurden und laufen.
Sie wurden erzeugt und so sind sie und so bleiben sie, und so bleiben sie bis sie zerstört werden.
Zerstört an der Überlagerungsfläche.

Bitte bitte.

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Di 26. Apr 2011, 11:50

Ernst hat geschrieben:1. Werden da kontinuierlich Wellen erzeugt. Ein ganzzahliger Versatz ist daher nicht zwingend. Ist eine Welle gerade komplett auf den Weg geschickt, wird die andere erst kontinuierlich erzeugt. Zu einem bestimmten Zeitpunkt nach der Erzeugung der ersten Welle (delta t) ist die zweite Welle erst bis zur Phase phi erzeugt. Die erste Welle hat sich dann um den Phasenwinkel phi vom Erzeuger entfernt. Entspricht nun diese Zeitdifferenz delta t der Laufzeitdifferenz in den beiden Armen, dann kommen am Umlenker gleichzeitig an die die Welle 1 mit 360° und die Welle 2 mit dem Phasenversatz phi. Das ist doch unbestreitbar.


Also dass ich Dir erklären muss, wie ein Amplitudenteiler funktioniert, hätte ich nicht erwartet. Die gleichgetakteten Amplituden des kohärenten Laserstrahls kommen zum Strahlteiler, welcher halbdurchlässig ist, d.h. manche Wellenzüge treffen auf einen reflektierenden Punkt der Fläche, und manche nicht. Wenn eine nichtreflektierte Amplitude weiterfährt, wird phasengleich eine andere Amplitude reflektiert. Beide Teilstrahlen ziehen von diesem Punkt aus in verschiedene Richtungen, und Frequenz und Periodendauer ist bei beiden übereinstimmend. Und das bleibt auch so, bis sie an einem anderen Punkt zur gleichen Zeit genau dasselbe wieder tun, was sie beim Start an einem Punkt zur gleichen Zeit getan haben! Da jeder Wellenzug in jedem Teilstrahl genau zu gleichen Zeitpunkten dasselbe tut (konstante Frequenz, konstante Periodendauer !!!), können sie auch dann nichts anderes tun, wenn sie dies gleichzeitig tun an jenem Punkt, an welchem sie sich treffen!

Das ist alles. Elementare Logik! Du glaubst immer noch, es müssten sich ganz bestimmte Wellenzüge treffen, oder der Zeittakt ihrer Perioden müsste sich ändern, weil unterschiedliche Laufzeiten existieren. Alles Unsinn! Die Kompensation des relativ vom MMI zum Äther entstehenden Doppler-Effekts durch den entgegengesetzten relativ vom Äther zum MMI entstehenden Doppler-Effekts führt dazu, dass sich alle Vorgänge im MMI im bewegten oder unbewegten Zustand völlig identisch abspielen. Der Ätherwind hat keinen Einfluss! Es gibt keinen Unterschied! Weiß man doch alles vom Schall !!!
Da hat doch der Wind keinen Einfluss.

Eher friert die Hölle zu, als Relativisten und Emanationstheoriker irgendetwas akzeptieren, was gegen den MM-Versuch spricht!

Grüße
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Di 26. Apr 2011, 11:59

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Harald EINE SCHWINGUNG

Blaues Kügelchen ganz links, 1 Sekunde Wartezeit, dann EINE Schwingung, dann wieder eine Sekunde Wartezeit.


Bild
Du willst die Welle neu erfinden? Es gibt keine "Wartezeit" . Die Animation zeigt die Welle korrekt.


Harald, noch ein Versuch.

Mal das Bild drunter nochmal hin.
Die beiden schwarzen Kügelchen schwingen identisch.

Nun mal noch eins drunter, mach das Kügelchen rot, lass es etwas weiter rechts schwingen, bei 8.

Das entspricht der längeren Wellenlaufzeit im einem Arm.
Nun schau ob alle drei Kügelchen gleich schwingen.

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Di 26. Apr 2011, 12:01

Kurt hat geschrieben:Hallo Leute, wer malt diesen EINZIGEN Wellenzug damit er endlich sehen MUSS dass seine Wellen nicht existieren.
Dass es keine Uhren sind die über die Strecken laufen sondern Wirkungen die erzeugt wurden und laufen.
Sie wurden erzeugt und so sind sie und so bleiben sie, und so bleiben sie bis sie zerstört werden.
Zerstört an der Überlagerungsfläche.


Lieber Kurt, niemand auf dieser Welt wird Dir eine Welle, die nicht wellt und eine Schwingung, die nicht schwingt, zeichnen können! Setz doch mal einen Preis darauf aus oder mal es einfach selber. Viel Glück.

Grüße
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Di 26. Apr 2011, 12:08

Harald Maurer hat geschrieben: Denn wenn zwei Wellen zur gleichen Zeit dasselbe tun und kommen an einem gemeinsamen Ort zusammen, machen sie am gleichen Ort zur gleichen Zeit dasselbe! Und wer DAS nicht kapiert, sollte die Finger von der Physik lassen!

Nein Harald, der physikalische Fehler liegt bei Dir.

Phasenwinkel am Teiler.png
Phasenwinkel am Teiler.png (4.23 KiB) 4328-mal betrachtet


Der rote Wellenabschnitt ist früher auf die Reise gegangen als der schwarze Wellenabschnitt. Da der rote Wellenabschnitt auf seinem Weg aber langsamer zum Umlenker läuft als der schwarze auf seinem anderen Weg, treffen sich die beiden Wellenabschnitte am Umlenker gleichzeitig. Die am Umlenker eintreffenden Teilwellen haben daher den Phasenversatz rot/schwarz. Das ist doch ganz simpel. Wer das nicht versteht..... ;)

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Di 26. Apr 2011, 12:40

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Hallo Leute, wer malt diesen EINZIGEN Wellenzug damit er endlich sehen MUSS dass seine Wellen nicht existieren.
Dass es keine Uhren sind die über die Strecken laufen sondern Wirkungen die erzeugt wurden und laufen.
Sie wurden erzeugt und so sind sie und so bleiben sie, und so bleiben sie bis sie zerstört werden.
Zerstört an der Überlagerungsfläche.


Lieber Kurt, niemand auf dieser Welt wird Dir eine Welle, die nicht wellt und eine Schwingung, die nicht schwingt, zeichnen können! Setz doch mal einen Preis darauf aus oder mal es einfach selber. Viel Glück.

Grüße
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Mal das hin was ich dir beschrieben habe.
Dann siehst du dass die "Welle" nicht -wellt-
Dann wirst du auch sehen das sie nicht schwingt.
Dann wirst du sehen dass es einfach nur Zustände (Wirkungen des Erzeugers) sind die reisen, und zwar unverändert über die gesamte Reisestrecke.
Mals halt endlich hin!!


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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Di 26. Apr 2011, 13:20

Harald Maurer hat geschrieben: Und das bleibt auch so, bis sie an einem anderen Punkt zur gleichen Zeit genau dasselbe wieder tun, was sie beim Start an einem Punkt zur gleichen Zeit getan haben! Da jeder Wellenzug in jedem Teilstrahl genau zu gleichen Zeitpunkten dasselbe tut (konstante Frequenz, konstante Periodendauer !!!), können sie auch dann nichts anderes tun, wenn sie dies gleichzeitig tun an jenem Punkt, an welchem sie sich treffen!

Das geht an der Sache vorbei. Das alles trifft doch im MME nicht zu. Was Du da beschreibst, daß eine einzelne Wellenposition konstante Phase hat, wenn die Welle geteilt und wieder zusammengeführt wird, ist doch banal. Wenn das im MM auftritt, dann nur, wenn kein Ätherwind existiert. Wenn er aber existiert, dann treffen zeitlich unterschiedlich erzeugte Wellenpositionen mit einem der Erzeugerzeitdifferenz entsprechendem Phasenversatz zusammen. Das ist ebenso banal. Was ist daran nur unverständlich?

Alles Unsinn! Die Kompensation des relativ vom MMI zum Äther entstehenden Doppler-Effekts durch den entgegengesetzten relativ vom Äther zum MMI entstehenden Doppler-Effekts führt dazu, dass sich alle Vorgänge im MMI im bewegten oder unbewegten Zustand völlig identisch abspielen. Der Ätherwind hat keinen Einfluss! Es gibt keinen Unterschied! Weiß man doch alles vom Schall !!!
Da hat doch der Wind keinen Einfluss.

Harald, wieso Du immer den Dopplereffekt ansprichst, ist mir ein großes Rätsel. Von Anfang an war klar, daß ein Dopplereffekt nicht auftritt. Es geht nicht um die Periodendauer/Frequenz, sondern um Laufzeiten und Wellenlängen. Auch im Wind laufen die Schallwellen im Windrichtung (mit größerer Wellenlänge) schneller und entgegen langsamer. Und in Summe hin+rück laufen sie effektiv langsamer als in ruhender Luft. Und daher tritt derselbe MM-Effekt auch auf, wenn Schallwellen benutzt werden.

Eher friert die Hölle zu, als Relativisten und Emanationstheoriker irgendetwas akzeptieren, was gegen den MM-Versuch spricht!

Du wirst sie mit einem falschen physikalischen Feuer nicht wieder auftauen. Alle Deine Einwände sind physikalisch nicht vertretbar. MM hat nur vorweggezeigt, was heute unumstößlich experimentell gesichert ist. Ein spürbarer Ätherwind (> 300m/s) ist nicht vorhanden. Tagtäglich beweist das GPS diese Erkenntnis. Oder wird da täglich im ms_Bereich justiert? Nein, wird nicht, wegen Ätherwindstille.

Gruß
Ernst
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