Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mo 25. Apr 2011, 20:11

Highway hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Die Abrollgeräusche werden über die Strukturen des Autos ins Innere übertragen. Dafür wird die Umgebungsluft nicht benötigt. Frag mal den Piloten eines Überschallflugzeugs, der hört die Betriebsgeräusche seines Flugzeugs bei Überschall immer noch und die Passagiere der Concorde konnten sich sich im Flugzeug auch noch unterhalten und konnten auch die Triebwerke immer noch hören.

Kurz gesagt, dein Kommentar ist ein starkes Indiz dafür, dass wir in Zukunft auf diese verzichten können.


Oh mein Gott. Erdbeeren sind rot, also sollten alle Früchte rot sein, nicht wahr? Auch die, welche ohne Sauerstoffatmosphäre in der ISS wachsen. Selten solce dä...


Es geht nicht um die Abrollgeräusche des eigenen Fahrzeuges - Herr Oberqualifizialrat! Mit Überschallgeschwindigkeit am Thema vorbei, mal abgesehen davon, das im Cockpit in der Regel kein Gegenwind herrscht. Sehr qualifiziertes Posting - respekt! :mrgreen:

Diesmal hast du recht und ich unrecht.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mo 25. Apr 2011, 20:16

Highway hat geschrieben:
Hannes hat geschrieben:Ja, kannst du dir das nicht vorstellen? Doppler entsteht nur, wenn wischen Quelle und Empfaenger eine Geschwindigkeitsdifferenz herrscht !


Doch Hannes, das kann ich mir sehr wohl vorstellen. Ich behaupte ja auch nichts anderes. Ich sage nur, dass Null Geschwindigkeitsdifferenz der Spezialfall ist.



Ist das auch ein Spezialfall:

Ein Techniker möchte das Motorengeräusch eines die Runden drehenden Motorradradlers möglichst unverfälscht hören.
Dazu baut er 20 cm neben dem Motor des Flizers ein Mikro hin und hängt es an einen Sender.
Auf der Tribühne sitzend horcht er dem was da aus dem Lautsprecher kommt.
Hört er es Frequenzmässig richtig oder so wie wenn er es direkt wahrnimmt?


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mo 25. Apr 2011, 21:02

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Ist das auch ein Spezialfall:

Ein Techniker möchte das Motorengeräusch eines die Runden drehenden Motorradradlers möglichst unverfälscht hören.
Dazu baut er 20 cm neben dem Motor des Flizers ein Mikro hin und hängt es an einen Sender.
Auf der Tribühne sitzend horcht er dem was da aus dem Lautsprecher kommt.
Hört er es Frequenzmässig richtig oder so wie wenn er es direkt wahrnimmt?


Wenn du mit "direkt wahrnehmen" das Moped im Stillstand bei gleicher Drehzahl akustisch verprobt meinst und auf die gehörte Frequenz abziehlst, dann ja. Wenn du mit direkt wahrnehmen das Moped auf dem Rundkurs meinst, dann natürlich nicht, weil sich dann Abstand Moped und Zuhörer (Techniker) permanent ändert.


Da hab ich Unklarheiten reingebastelt.



Hört er es Frequenzmässig richtig oder so wie wenn er es direkt wahrnimmt?


-Frequenzmässig richtig- heisst: er steht neben dem Renner oder bewegt sich mit ihm mit (so wie wenn er draufsitzt).

oder so wie wenn er es direkt wahrnimmt?


heisst in diesem Fall das er auf der Tribühne sitzt und der Renner seine Runden fährt, er es also mit -Doppler- hört (nicht über den Lautsprecher).

Wenn er nun auf der Tribühne sitzt, der Fahrer seine Runden dreht, er das Motorengeräusch über den Lautsprecher wahrnimmt, dann hat er doch keinen -Doppler-, oder zumindest nur einen sehr kleinen, dabei.
Oder?

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mo 25. Apr 2011, 21:21

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
-Frequenzmässig richtig- heisst: er steht neben dem Renner oder bewegt sich mit ihm mit (so wie wenn er draufsitzt).

oder so wie wenn er es direkt wahrnimmt?


heisst in diesem Fall das er auf der Tribühne sitzt und der Renner seine Runden fährt, er es also mit -Doppler- hört (nicht über den Lautsprecher).

Wenn er nun auf der Tribühne sitzt, der Fahrer seine Runden dreht, er das Motorengeräusch über den Lautsprecher wahrnimmt, dann hat er doch keinen -Doppler-, oder zumindest nur einen sehr kleinen, dabei.
Oder?

Gruss Kurt


Sag mal, hast du was getrunken oder was geraucht? Schäm dich, heute ist Ostermontag.



Hehe, was interpretierst du da hinein?
Ich schlürfe gerade meine Guttensteiner Halbe.
" ein guet pier - gepraut zu retz"

Eine! nicht einen Kasten.

Etwas anders.
Wenn er nun auf der Tribühne sitzt, der Fahrer seine Runden dreht, er das Motorengeräusch über den Lautsprecher wahrnimmt, dann hört er das Motorengeräusch ohne Doppleränderung wahr, allerhöchstens mit einem sehr geringem Dopplerfaktor.
Oder nicht?


Gruss Kurt


Ich bring das deswegen weil eimal jemand behauptet hat dass man es fast genau so hört, egal ob über Funk oder direkt.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Mo 25. Apr 2011, 22:22

Ich schrieb: "Die Folge: Wo und wann immer auch wir beliebige Wellenzüge der beiden Teilstrahlen zusammen bringen, werden völlig unabhängig von ihren Laufzeiten, Lauflängen oder Geschwindigkeiten ihre Perioden stets phasengleich zusammen fallen! Sie verhalten sich also genau so wie exakt synchrone Uhren, die - ganz egal was man mit ihnen anstellt - ihren Takt nicht verändert haben werden, wenn man sie wieder nebeneinander hinstellt..."

Das bestätigst Du hiermit:
Ernst hat geschrieben:Das ist richtig. Aber es betrifft nicht das MME. Selbstverständlich treffen sich identisch erzeugte Wellenpositionen gleichzeitig mit der gleichen Phase, wenn sie sich denn treffen.. Was denn sonst? Da muß man gar nicht rechnen. Das ist doch elementare Logik.


Ja, elementare Logik! Und es betrifft das MMI. Denn die elementare Logik müsste Dir sagen, dass am Strahlteiler im Takt der Periode nacheinander Amplituden entstehen, und weiterhin laufend nacheinander in diesem Takt Amplituden entstehen, und daher alle einzelnen Amplituden in jedem Wellenzug der Teilstrahlen auch im Takt der Periode entstanden sind. Es müssen sich daher nicht gleichzeitig identisch erzeugte Wellenpositionen treffen, weil jeder der Wellenzüge mit jedem anderen identisch ist! Es ist doch gleichgültig, welche Wellenzüge sich treffen! Da jeder mit jedem anderen identisch ist (sie sind ja alle im Periodentakt losgezogen und gleichen in der Phasenlage einander in diesen gleichgetakteten Perioden vollkommen, weil sie ja von einem Amplitudenteiler taktgleich losgeschickt werden!), kann jeder Wellenzug mit jedem anderen sich treffen und beide werden aufgrund des Gleichtakts, den jeder der Wellenzüge ja beihalten hat, den gleichen Zustand haben. Natürlich treffen sich nicht die gleichzeitig am Strahlteiler erzeugten Amplituden, wenn die Strecken unterschiedlich sind, aber es treffen sich dann eben irgendwelche anderen, die im gleichen Takt erzeugt und losgeschickt wurden und diesen Takt immer noch haben! Es sind doch alle Wellenzüge, die sich im MMI befinden, taktgleich zueinander!!! Treffen sich zwei Wellenzüge, hat doch nichts diesen Takt geändert, es kann also jeder der beiden nur immer noch denselben Takt haben, den sie auf der ganzen Strecke hatten. Es entsteht ja in jedem Wellenzug der Teilstrahlen zu einem Zeitpunkt eine Amplitude, der nur ein ganzzahliges Vielfaches der Periode sein kann (im Takt der konstanten Frequenz!). Elementare Logik! Wenn also zwei Wellenzüge an einem gemeinsamen Raumpunkt zum gleichen Zeitpunkt zusammen kommen, sind sie aufgrund der gleichtaktigen Entstehung und der Beibehaltung dieses Gleichtakts selbstverständlich auch da und jetzt im Gleichtakt! Völlig egal, wo jeder inzwischen gewesen sein mag! Es handelt sich doch um zwei kontinuierlich erzeugte und laufende Strahlen, die beide nur Wellenzüge mit derselben Periode enthalten und auch im Takt dieser Periode abgesendet wurden! Man kann ja die Laufzeiten gar nicht feststellen, sondern wir können bloß interferometrisch nachsehen, ob irgendein Wellenzug seinen Takt geändert hat und sich dadurch eine Phasenverschiebung ergibt. Das funktioniert natürlich nicht, weil jeder Wellenzug mit jedem anderen nur mit seinem konstanten Gleichtakt, also mit derselben Phasenlage zusammenkommen kann! Was Du offenbar nicht begreifst ist, dass es gleichgültig ist, welche Wellenzüge am Umlenker zusammenkommen. Es kann dort jeder Wellenzug eines Teilstrahls mit jedem anderen Wellenzug des anderen Teilstrahls zusammenkommen, sie werden beide in diesem Moment dieselbe Periode haben. Hat sich ja bei keinem geändert. Konstante Frequenz! Konstante Periodendauer! Beträgt die Periode 1 Sekunde, und treffen sich zwei Wellenzüge nach 60 Sekunden, heisst das ja nicht, dass sie beide zum selben Zeitpunkt losgezogen sind. Da kann einer ruhig später losgezogen sein (also 1 Sekunde oder 10 Sekunden oder 30 Sekunden später als der andere, aber nicht nach 1,5 Sekunden oder 11,6 Sekunden etc. - denn er kann ja nur zu einem Zeitpunkt losgezogen sein, der ebenfalls ein ganzzahliges Vielfaches der Periodendauer sein kann - denn die Wellenzüge entstehen ja im Takt dieser Periode (mit derselben Frequenz und natürlich aufgrund der Amplitudenteilung jeder mit jedem anderen in derselben Phasenlage). Gleich getaktet entstanden bedeutet gleichen Takt beim Treffpunkt, wenn der Takt nie geändert wurde! Elementare Logik!
Wenn sich zwei Wellenzüge und alle weiteren im gleichen Takt der Periodendauer am Umlenker treffen und zum Detektor ziehen, sind sie nach elementarer Logik im gleichen Zustand zueinander. Immer. Völlig egal, wohin man das MMI dreht, denn an der konstanten Periodendauer und somit an der konstanten Frequenz ändert sich dadurch nichts. Die Phasenlage, die exakt jede Sekunde bei beiden Wellenzügen und bei allen anderen Wellenzügen identisch ist, kann sich nie zueinander verschieben. Gleicher Sekundentakt bei der Absendung ergibt gleichen Sekundentakt letztlich im Detektor, ganz egal, ob irgendwelche Wellenzüge sich in den Laufzeiten voneinander unterscheiden. Jeder Wellenzug in jedem Teilstrahl hat doch eine andere Laufzeit, aber jeder von ihnen ist doch aufgrund des gleichen Erzeugungstakts praktisch identisch mit jedem anderen erzeugt worden, und da gilt eben Dein Satz "Selbstverständlich treffen sich identisch erzeugte Wellenpositionen gleichzeitig mit der gleichen Phase, wenn sie sich denn treffen.. ". Es treffen sich ja immer identisch erzeugte Wellenpositionen, denn jede ist mit derselben Frequenz, derselben Periodendauer und denselben Bedingungen entstanden und losgezogen!
Setz doch mal die elementare Logik ein!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Di 26. Apr 2011, 08:49

Harald Maurer hat geschrieben:Ich schrieb: "Die Folge: Wo und wann immer auch wir beliebige Wellenzüge der beiden Teilstrahlen zusammen bringen, werden völlig unabhängig von ihren Laufzeiten, Lauflängen oder Geschwindigkeiten ihre Perioden stets phasengleich zusammen fallen! Sie verhalten sich also genau so wie exakt synchrone Uhren, die - ganz egal was man mit ihnen anstellt - ihren Takt nicht verändert haben werden, wenn man sie wieder nebeneinander hinstellt..."


Harald,
setz dich an deinen PC, male eine einzige Welle, nur eine einzige!
Lass sie über eine Strecke wandern.
Beobachte sie wie sie sich verändert.

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Di 26. Apr 2011, 08:55

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Etwas anders.
Wenn er nun auf der Tribühne sitzt, der Fahrer seine Runden dreht, er das Motorengeräusch über den Lautsprecher wahrnimmt, dann hört er das Motorengeräusch ohne Doppleränderung wahr, allerhöchstens mit einem sehr geringem Dopplerfaktor.
Oder nicht?

Gruss Kurt

Ich bring das deswegen weil eimal jemand behauptet hat dass man es fast genau so hört, egal ob über Funk oder direkt.


Worauf willst du hinaus? Auf eine Überlagerung zwischen Original und Lautsprecher oder was? Sonst ist doch alles dazu gesagt - oder nicht?



Schon, aber vielleicht doch nicht ganz.
Denn auch beim Funk tritt Doppler auf, und der wirkt sich auch auf die aus dem Lautsprecher kommenden Frequenzen aus.

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Di 26. Apr 2011, 09:30

Kurt hat geschrieben:Harald,
setz dich an deinen PC, male eine einzige Welle, nur eine einzige!
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Beobachte sie wie sie sich verändert.


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Grüße
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Di 26. Apr 2011, 09:49

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Harald,
setz dich an deinen PC, male eine einzige Welle, nur eine einzige!
Lass sie über eine Strecke wandern.
Beobachte sie wie sie sich verändert.


Gerne:
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Grüße
Harald Maurer



Harald
eine!!

Links das blaue Kügelchen, in der Mitte ruhend.

Nach rechts hin die blaue Linie sich ausbreitend (einige cm).

Dann von der Mitte aus einmal hoch, (nach rechts hin geht die feine blaue Linie entsprechend mit, dann Kügelchen ganz runter, zeigt sich ebenfalls in der fallenden blauen Linie, dann Kügelchen wieder zur Mitte zurückkehrend.
Dann noch ein bisserl Nachlauf, zeigt sich dadurch dass die blaue Linie eine Linie in der Mitte ist.

Also eine einzige ganze Schwingung, eingerahmt von jeweils einer kleinen geraden in der Mitte, die sich nach rechts hin ausbreitet.

Und schön langsam damit man auch mitkommt.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Di 26. Apr 2011, 10:20

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