Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 24. Apr 2011, 19:06

"Streifen"

Nun kommt ein entscheidender Teil damit es zum Muster kommen kann.
Es ist notwendig einen Zustand zu erstellen der "Wellenzustände" so überlagert dass sie sich nicht überall gleich überlagern.
Also dass Zustand1 von "Strahl"1 mit Zustand1 von "Strahl2" zur Überlagerung kommen, sondern gleiche und unterschiedliche Zustände der beiden "Strahlen" sich treffen.

Dazu dieses Bild.
Striche_06.GIF
Striche_06.GIF (3.02 KiB) 3425-mal betrachtet


Es zeigt dass die vom, nun verkleinertem Lautsprecher, abgehenden Wirkungen nicht überall mit dem gleichen Winkel auf der Fläche auftreffen.
Das ergibt unterschiedliche Abstände bei den Mikrophonen.
Die Fläche ist zwar immer noch grau, jedoch ist die Voraussetzung für ein Streifenmuster geschaffen.


Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21898
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 24. Apr 2011, 19:26

"Streifen"

Nun noch der zweite Lautsprecher dazu.
Er schwingt mit der gleichen Frequenz und Phasenlage wie der rechte.

Seine Wirkungen kommen ebenfalls bei den Mikrophonen an.
Es ergeben sich nun folgende Umstände.
Die durch die beiden Lautsprecher angeregten Bewegungen in den Mikrophonen führen an unterschiedlichen Orten des -Feldes- zu unterschiedlichen Mikmembranbewegungen.

Unten am Monitor ist dies angedeutet.
Die hellen Streifen zeigen konstruktive- die dunklen destruktive Überlagerungen.

Striche_07.GIF
Striche_07.GIF (5.51 KiB) 3382-mal betrachtet


Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21898
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 24. Apr 2011, 19:41

"Streifen"

Nun noch die Verzögerung in einem der beiden Lautsprechersignale, schon ist die "Streifenwanderung" fertig.

Der Generator speist beide Lautsprecher gleich.
Mit dem Regler kann eine Signalverzögerung eingestellt werden.
Diese bewirtkt dass die grüne Linie sich nach rechts verschiebt.
Je grösser die Verzögerung desto weiter nach rechts.
Dadurch treffen sich die konstruktiven- destruktiven Überlagerungen an einer anderen Stelle.
Und zwar weiter rechts.
Das Muster wandert.

Striche_08.GIF
Striche_08.GIF (7.84 KiB) 3400-mal betrachtet


Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21898
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 24. Apr 2011, 20:02

Kurt hat geschrieben:"Streifen"

Nun noch die Verzögerung in einem der beiden Lautsprechersignale, schon ist die "Streifenwanderung" fertig.

Der Generator speist beide Lautsprecher gleich.
Mit dem Regler kann eine Signalverzögerung eingestellt werden.
Diese bewirtkt dass die grüne Linie sich nach rechts verschiebt.
Je grösser die Verzögerung desto weiter nach rechts.
Dadurch treffen sich die konstruktiven- destruktiven Überlagerungen an einer anderen Stelle.
Und zwar weiter rechts.
Das Muster wandert.


Striche_08.GIF
Striche_08.GIF (7.84 KiB) 3398-mal betrachtet


Wenn nun die Lautsprecher durch die Aufweitlinsen, der Generator durch den Laser oder Quecksilberdampflampe, die Verzögerung durch die unterschiedliche Laufzeit in den Armen bei Wind, ersetzt wird, dann ist das MMI fertig.

Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21898
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » So 24. Apr 2011, 21:48

Ein bisschen umständlich, nicht? Wenn Du gleichgerichtet hast, so dass sich schon vorerst kein Muster bildet, bekommst Du auch nachher keines. Ein schönes Interferenzmuster hättest Du ganz einfach herstellen können. Stell einen der Lautsprecher waagrecht und spanne eine Trommelmembran darüber. Auf die Membran streust Du einen feinen Sand - und schon bist Du fertig. Spiele ein bisschen Musik über den Lautsprecher, sehe und staune, was geschieht!
Mit dem MMI hat Dein Experiment schon deshalb nichts zu tun, weil Du eine aktive Bildfläche geschaffen hast. Ohne die Mikrophone ginge ja gar nichts - und ein Muster würdest Du tatsächlich erhalten, wenn Du nicht gleichrichtest, so dass alle Mikros wirklich die Schwingungen unverfälscht erhalten, die vom Lautsprecher kommen. Abgesehen vom zweifelhaften Erfolg beschreibst Du alles mit Wellen (und zeichnest auch hübsche Wellen ein), ohne dass Dir das bewusst wird. Auch die Streifen sind von vornherein angelegt, sie entstehen also nicht von Natur aus, wie auf der passiven Projektionsfläche des MMIs. Summasummarum unterscheidet sich Deine Darstellung prinzipiell in nichts von der Schulphysik, die (sofern ein Anfangsmuster sich mit einem zweiten Muster überlagern würde) das alles wunderbar mit Wellen erklären könnte.

Dass Michelson ein Streifenmuster beobachtet hat, liegt einfach daran, dass er diese aus dem runden Abbild der Kugelwellen durch leichtes Verkippen des Aufweiters herausgeschoben hat. Die Streifen stammen also aus den Interferenzkreisen und sind immer noch ein bisschen krumm - je nachdem, welche Größe die Projektion hat. Dein Versuch mit Licht durchgeführt, könnte ganz einfach mit Fotodetektoren durchgeführt werden (wird auch oft so gemacht).

Was die Entstehung der Interferenz betrifft, hast Du gegenüber meinen Schilderungen auf den MM-Seiten nichts Neues präsentiert. Interferenz mit Schallwellen funktioniert prinzipiell gleich wie mit Lichtwellen. Was Du daher an meiner Schilderung auszusetzen hast, kann ich nicht erkennen. Dass es im MMI trotz Bewegung im Äther nichts zu messen gibt, weil sowohl Frequenz und Periodendauer konstant bleiben, ist ein anderes Kapitel - mit der Entstehung von Interferenzstreifen hat das nichts zu tun. Interferenz ist einer Beweise dafür, dass es sich bei Licht um Wellen handelt. Und auch Du hast Schallwellen eingesetzt, schreibst von destruktiver und konstruktiver Überlagerung, von Phasen, von Schwingungen und von "Wellenzuständen", wobei die Anführungszeichen das nicht mindern, denn was Du da messen willst, sind natürlich Wellenzustände, nämlich die Zustände, wie sie von den beiden Lautsprechern kommen.
Wirklich neu oder anders ist da eigentlich nichts. Aber immerhin hast Du sehr schöne Zeichnungen angefertigt!

Güße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3219
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 24. Apr 2011, 22:09

Harald Maurer hat geschrieben:Ein bisschen umständlich, nicht? Wenn Du gleichgerichtet hast, so dass sich schon vorerst kein Muster bildet, bekommst Du auch nachher keines.


Du musst schon sagen wie du bei Lichtfrequenzen mit dieser Aussage hinkommen willst.
Wie du da ein Muster herzauberst.

Harald Maurer hat geschrieben:...
Wirklich neu oder anders ist da eigentlich nichts. Aber immerhin hast Du sehr schöne Zeichnungen angefertigt!



Danke für das Lob.
Die Erklärung wie die Streifen entstehen ist auch nicht an dich gerichtet, ich weiss dass du es weisst, das Prinzip zumindest.
Sondern speziell an Highway.
Denn er hat es wirklich nicht verstanden/gewusst.

Der Teil für dich geht in Richtung: es lässt sich erkennen wenn das MMI im Winde steht.
Denn du kramst alles mögliche und unmögliche hervor damit du keine Interferenzstreifenverschiebung haben brauchst.
Warum eigentlich?
Es ist eindeutig gezeigt dass eine Laufdaueränderung in einem Arme eine Streifenverschiebung bewirkt.
Das lässt sich nicht wegreden.

Ich habe öfter "Wellen" und auch "Lichtstrahlen" verwendet.
Schliesslich muss ich irgendwie den Draht zu dir finden.

Das was hier an "Wellen" gezeichnet ist hat mit deinen -Wellen- nichts zu tun, es zeigt die Bewegungsrichtung der Mikrophonmembranen.

Du hast auf deiner HP einige Anmerkungen drin die einfach nicht stimmen können.
Wenn dir was dran liegt es zu erfahren dann bereden wir sie.

Mich würde noch interessieren wie ein überzeugter "Licht ist eine transversale Welle" die Interferenz, besser die Streifenentstehung, erklärt.
Und zwar in der Art wie ich es gemacht habe.
Wie wird er wohl die Mikros anregen wenn er transversale "Wellen" hat?


Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21898
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 24. Apr 2011, 23:01

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Sondern speziell an Highway.
Denn er hat es wirklich nicht verstanden/gewusst.


Danke sehr. Wie kommst du denn auf solch schmale Bretter? Nur weil du dem geschriebenen streckenweise nicht folgst, und die passenden Stellen dazu suche ich dir nicht aus diesem Thread, halte ich deine Behauptung für gewagt.


Meine Behauptung speist sich aus dem Umstand das du niemals auf weitergehende Beredungen eingegangen bist.
Du hast immer deine Welle gezeigt, darunter eine weitere, darunter das Ergebnis der Überlagerung der beiden oberen.

Einmal war die zweite phasenverschoben, die dritte (unterste) zeigte das Ergebnis.
Ein andersmal hatte die -zweite- eine andere Frequenz, die ditte zeigte die "Umhüllende".

Angesprochen darauf dass das kein Streifenmuster ergeben kann kam schweigen oder sowas wie -siehst du es denn nicht-.
Wenn das der Vergangenheit angehört dann ists gut.

Highway hat geschrieben:Ich habe immer wieder betont, dass es Interferenz nur geben kann wenn sich die Quellen nicht am gleichen Ort befinden. Suche es dir selbst raus. Muss irgendwo in der Gegend stehen wo ich die Bilder zur Addition der Wellen eingestellt habe.


Dazu passt aber die "Wellenüberlagerung" , die Addition von "Wellen", überhaupt nicht.

Highway hat geschrieben:Mit deiner Mikrofonnummer zeigt du prinzipiell nichts neues. Im Gegenteil, mir hat das den Anschein, dass es ziemlich umständlich ist, und falsch noch dazu, wie ich meine.


Wo meinst du denn dass es falsch ist?
Was stimmt nicht?
Stimmt die Überlagerung der Lautsprechersignale nicht?



Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21898
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » So 24. Apr 2011, 23:45

Kurt hat geschrieben:Mich würde noch interessieren wie ein überzeugter "Licht ist eine transversale Welle" die Interferenz, besser die Streifenentstehung, erklärt.
Und zwar in der Art wie ich es gemacht habe.
Wie wird er wohl die Mikros anregen wenn er transversale "Wellen" hat?


Die Mikrophone werden ja durch Longitudinalwellen angeregt. Zwischen Licht und Schall gibt es doch einen Unterschied. Wenn man sich fragt, wie man mit Licht etwas anregen kann, muss man doch nur daran denken, dass es sich bei Licht um eine Aufeinanderfolge elektrischer und magnetischer Felder handelt. Es wird dir doch bekannt sein, dass man mit diesen Feldern sehr wohl etwas anregen kann. Spiele halt mal ein wenig mit Magneten oder Elektrometern herum. Dann wirst Du entdecken, was Faraday, Örsted, Hertz u.a. schon entdeckt haben. Dass sich diese Felder gegenseitig anregen. Fahre doch mit den Magneten mal transversal über das Anzuregende... Die Felder in der em-Welle machen genau das, sie regen einander transversal an. In Wasserwellen hast Du übrigens beide Formen, transversal und longitudinal.
Das alles ist doch kein Geheimnis. Dass Licht Energietransport ist, der über transversal schwingende Felder erfolgt, ist doch durch viele Experimente beweisbar. Natürlich könntest Du deine Mikrophone mit Licht anregen, wenn das Licht stark genug wäre, z.B. mit einem kräftigen Laserstrahl. Obwohl der transversal schwingt.
Das Superpositionsprinzip beschreibt die Überlagerung der Kräfte, die gewissermaßen in den em-Feldern stecken, bzw. auch die Überlagerung von Kräften schlechthin. Ob das in transversaler oder logitudinaler Richtung erfolgt, ist egal. em-Felder können es eben transversal. Weil sie sich eben transversal gegenseitig beeinflussen, wie man selbst durch einige kleine Experimente bestätigen kann.
Für die Interferenz ist es völlig egal, ob es sich um Transversal- oder Longitudinalwellen handelt. Alle Wellen und alle Teilchen (die auch Welleneigenschaften haben) interferieren. Wieso Du da ein Problem siehst, ist mir schleierhaft.

Du hast mit Deiner experimentellen Anordnung nur einen Typ von Detektor entwickelt, der nichts anderes anzeigen soll als die Interferenz von Schallwellen. Und ein Interferometer ist bloß eine andere Methode, die Interferenz von Lichtwellen anzuzeigen. Und da sich im Licht-Interferometer im Gegensatz zum Mikrophon gar nichts bewegt, müsste Dir schon auffallen, dass da ein Unterschied besteht.
Über das MMI werde ich mit Dir nicht diskutieren. Du wirst meine Erklärung des MMI nie verstehen, wenn Du nicht akzeptierst, dass Licht eine Welle ist. Und noch dazu eine transversale ... :o

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3219
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » So 24. Apr 2011, 23:51

<em>Highway</em> hat geschrieben:Genau genommen meine ich, dass das Signal nicht stimmt.


Rchtig. Weil sie gleichgerichtet sind, enthalten sie nicht mehr die Information der Schallwellen, die vom Lautsprecher zu den Mikrophonen ziehen. Es gibt daher keine entsprechende Überlagerung in der Form eines Interferenzmusters. Wenn man die Schallwellen in Wechselströme umsetzt, funktioniert dieser originelle Detektor.

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3219
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mo 25. Apr 2011, 09:02

Harald Maurer hat geschrieben:
<em>Highway</em> hat geschrieben:Genau genommen meine ich, dass das Signal nicht stimmt.


Rchtig. Weil sie gleichgerichtet sind, enthalten sie nicht mehr die Information der Schallwellen, die vom Lautsprecher zu den Mikrophonen ziehen. Es gibt daher keine entsprechende Überlagerung in der Form eines Interferenzmusters. Wenn man die Schallwellen in Wechselströme umsetzt, funktioniert dieser originelle Detektor.

Grüße
Harald Maurer


Ich stelle mit "Entsetzen" fest dass ihr beide diese einfachste Überlagerung nicht kapiert habt.
Gank konkret, Schritt für Schritt, was stimmt nicht.
Und warum, bitte mit Begründung.


Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21898
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 13 Gäste