Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » So 24. Apr 2011, 10:10

Kurt hat geschrieben:Sag mir ob das verständlich ist.


Ja, der Aufbau ist verständlich. Du überlagerst weiters die Ausgangssignale der Mikrophone zu einer Helligkeitsanzeige auf einer Fläche (wie immer auch Du das anstellst). Wie Du damit die Signalstärke jedes einzelnen Mikrophons erkennen willst, ist nicht verständlich, weil die Helligkeit aus allen Mikrophonen zusammen stammt.

Kurt hat geschrieben:Monitor ein, dunkler Schirm.
Lautsprecher langsam hochgefahren, Helligkeit am Schirm nimmt zu.
Jedes Mikrophon wird vom Lautsprecher gleich bewirkt, erzeugt die gleiche Helligkeit am Schirm.


Ja, aber Du siehst nur eine Helligkeit bezogen auf die Leistung des Lautsprechers. Was jedes Mirkophon dazu beiträgt, siehst Du nicht. Aber vielleicht ist das nicht wesentlich. Mal sehen, wie's weitergeht...

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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 24. Apr 2011, 10:34

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Sag mir ob das verständlich ist.


Ja, der Aufbau ist verständlich. Du überlagerst weiters die Ausgangssignale der Mikrophone zu einer Helligkeitsanzeige auf einer Fläche (wie immer auch Du das anstellst). Wie Du damit die Signalstärke jedes einzelnen Mikrophons erkennen willst, ist nicht verständlich, weil die Helligkeit aus allen Mikrophonen zusammen stammt.


Neinein, jedes Mikro hat einen eigenen Bereich, ein "Quadraht", dieses wird unabhängig aller anderen am Monitor dargestellt.
Der Monitor ist nur der Anzeiger für die Amplitude jedes einzelnen Mikros.
Es wird nichts untereinander verrechnet oder vermischt.

Das heisst das jedes Mikro seinen eigenen Gleichrichter hat.
das Ausgangssignal steuert einen Bereich am Monitor der anzeigemässig zum Monitor passt.


Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Monitor ein, dunkler Schirm.
Lautsprecher langsam hochgefahren, Helligkeit am Schirm nimmt zu.
Jedes Mikrophon wird vom Lautsprecher gleich bewirkt, erzeugt die gleiche Helligkeit am Schirm.


Ja, aber Du siehst nur eine Helligkeit bezogen auf die Leistung des Lautsprechers. Was jedes Mirkophon dazu beiträgt, siehst Du nicht. Aber vielleicht ist das nicht wesentlich. Mal sehen, wie's weitergeht...


Der Monitor zeigt jedes Mikro einzeln. das ist sehr wesentlich!
Da alle Mikrophone das gleiche Signal bekommen, darum die Flachmembrane darüber, ist auch jeder Bereich des Schirm gleich hell.
Wenn du mit einem Finger über die Fläche fährst dann ist das am Schirm zu sehen.
Da wird es jeweils einen Finger breit dunkel.


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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » So 24. Apr 2011, 10:51

Kurt hat geschrieben:Neinein, jedes Mikro hat einen eigenen Bereich, ein "Quadraht", dieses wird unabhängig aller anderen am Monitor dargestellt.


Ok, Missverständnis beseitigt.

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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 24. Apr 2011, 11:07

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Neinein, jedes Mikro hat einen eigenen Bereich, ein "Quadraht", dieses wird unabhängig aller anderen am Monitor dargestellt.


Ok, Missverständnis beseitigt.


Nun wird der Lautsprecher nach rechts geschoben und 45° geneigt.
Er strahlt also nun von rechtsoben her auf die Mikros.
An der Helligkeit des Schirms ändert sich dabei nichts.
Den Entfernungsunterschied (abnehmende Signalamplitude am jeweiligem Mikro) lassen wir unter den Tisch fallen.

Es wurde eine Frequenz gewählt die in diesem Zustand mehrere Signalwechsel auf der Fläche erzeugt (Laufzeitunterschied von rechts nach links).
Je weiter weg ein Mikro vom Lautsprecher ist, desto später erreichen es die Schwingungen des Lautsprechers.
Dadurch erhalten die Mikros unterschiedliche Phasenlagen untereinander.
Da ja die Amplituden ausgewertet werden spielt das in Bezug zur Helligkeit am Schirm keine Rolle.

Gruss Kurt


In etwa so.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » So 24. Apr 2011, 11:49

Kurt hat geschrieben:Dadurch erhalten die Mikros unterschiedliche Phasenlagen untereinander.

Zweifellos. Du würdest sicher sagen, dass die Membran des Lautsprechers Druckunterschiede im Medium Luft verursacht, die sich bis zum Mikrophon fortpflanzen. Da es sich um Schall handelt, würde der Physiker das als Longitudinalwellen bezeichnen. Aber lassen wir das mal. Jedenfalls sind die Laufzeiten zu den Mikrophonen unterschiedlich. "Phasenlage" assoziiert man eigentlich auch mit Wellen, aber das soll momentan auch egal sein. Na gut, wie geht's weiter?

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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 24. Apr 2011, 12:03

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Dadurch erhalten die Mikros unterschiedliche Phasenlagen untereinander.

Zweifellos. Du würdest sicher sagen, dass die Membran des Lautsprechers Druckunterschiede im Medium Luft verursacht, die sich bis zum Mikrophon fortpflanzen. Da es sich um Schall handelt, würde der Physiker das als Longitudinalwellen bezeichnen. Aber lassen wir das mal. Jedenfalls sind die Laufzeiten zu den Mikrophonen unterschiedlich. "Phasenlage" assoziiert man eigentlich auch mit Wellen, aber das soll momentan auch egal sein. Na gut, wie geht's weiter?


Wir haben also unterschiedliche Phasenlagen auf der Fläche, überall die gleiche Helligkeit.
Jedoch kein Strichmuster.

Einverstanden?

Wenn wir jetzt, so wies Highway mit seinen phasenverschobenen oder leicht frequenzverschobenen Bildern immer macht, einen zweiten Lautsprecher an der gleichen Stelle anbringen, diesen mit einer etwas anderen Frequenz schwingen lassen (sehr geringer Unterschied) , die -Schallwellen- sich nicht gegenseitig auslöschen, dann bekommen wir am Schirm wechselnde Helligkeiten.
jedoch immer noch kein Muster.

Guss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » So 24. Apr 2011, 12:36

Kurt hat geschrieben:Wir haben also unterschiedliche Phasenlagen auf der Fläche, überall die gleiche Helligkeit.
Jedoch kein Strichmuster.

Einverstanden?


Nein. Natürlich haben wir bereits ein Muster. Die einzelnen Mikrophone verursachen doch im Takt der Frequenz unterschiedliche Helligkeiten. Andernfalls haben wir keine Frequenz, sondern eine kontinuierliche Wirkung. Ob wir dieses Muster erkennen können, ist eine andere Frage. Wenn der Wechsel zwischen Hell und Dunkel sehr schnell efolgt, kommt unser Auge ja nicht mit und wir werden eine gleichmäßige Helligkeit sehen. Aber korrekt ausgedrückt, haben wir aufgrund der frequenziellen Wirkungen ein Muster, das sichtbar wird, wenn die Frequenz gering genug ist.

Kurt hat geschrieben:Wenn wir jetzt, so wies Highway mit seinen phasenverschobenen oder leicht frequenzverschobenen Bildern immer macht, einen zweiten Lautsprecher an der gleichen Stelle anbringen, diesen mit einer etwas anderen Frequenz schwingen lassen (sehr geringer Unterschied) , die -Schallwellen- sich nicht gegenseitig auslöschen, dann bekommen wir am Schirm wechselnde Helligkeiten.
jedoch immer noch kein Muster.


Wechselnde Helligkeiten haben wir doch schon ohne zweiten Lautsprecher. Und in diesem Sinn auch ein Muster, da die Anzeigen der Mikrophone ja unterteilt in jeweils zugehörige Flächenabschnitte sind. Das gibt es nettes Flackern von Lichtfeldern auf dem Monitor. Wenn die Membran eines Lautsprechers schwingt, sind dann die fortgepflanzten Druckunterschiede im Medium (Luft) nicht auch Schwingungen? Nur so nebenbei gefragt.
Ein zweiter Lautsprecher muss keine andere Frequenz haben. Seine Abstrahlung von einem anderen Ort genügt schon, um das zu erreichen, was Du als nächstes wohl schildern willst.

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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 24. Apr 2011, 13:19

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wir haben also unterschiedliche Phasenlagen auf der Fläche, überall die gleiche Helligkeit.
Jedoch kein Strichmuster.

Einverstanden?


Nein. Natürlich haben wir bereits ein Muster. Die einzelnen Mikrophone verursachen doch im Takt der Frequenz unterschiedliche Helligkeiten.


Halthalt, das muss erst geklärt werden.
Die Helligkeit der Flächen am Schirm entspricht der Amplitude des Miks.
Damit die Helligkeit am Schirm nicht mit der Lautsprecherfrequenz mitgeht ist die Gleichrichtung angebracht.
Sie bringt ein amplitudenproportionales Signal für die jeweilige Fläche.
Damit da kein Missverständnis aufkommt: es ist ein Siebelko am Effektivwertgleichrichter angeschaltet.
Die Lade/Entladezeit dauert mindestens 5 Schwingungsperioden des Lautsprechers.

Auch bei der Schräglage des Lautsprechers zur Fläche haben alle Miks die gleiche Amplitude.
Darum gibt es da auch kein Muster am Schirm.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » So 24. Apr 2011, 14:30

Kurt hat geschrieben:Auch bei der Schräglage des Lautsprechers zur Fläche haben alle Miks die gleiche Amplitude.
Darum gibt es da auch kein Muster am Schirm.


Aha, so ist's gemeint. ich würde sagen, die Helligkeit entspricht der Intensität des Signals.
"Amplitude" assoziiert man nebenbei bemerkt auch mit Wellen.

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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 24. Apr 2011, 15:40

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Auch bei der Schräglage des Lautsprechers zur Fläche haben alle Miks die gleiche Amplitude.
Darum gibt es da auch kein Muster am Schirm.


Aha, so ist's gemeint. ich würde sagen, die Helligkeit entspricht der Intensität des Signals.


Genau.
Nun kommt, wie du es schon angedeutet hast, links ebenfalls ein Lautsprecher dazu.
Vorher möchte ich aber die Bewegungsrichtungen der Mikrophonmembranen andeuten.


Hier sieht man dass alle Mikrophonmembranen gleich zueinander schwingen.

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Hier dass es je nach Laufzeit des Lautsprechersignals unterschiedlich ist, die Phasenlage der einzelnen Vorgänge bei den Mikros von der Laufzeit des Lautsprechsignals abhängt.
Die blauen Linien sollen dies andeuten.

Striche_05.GIF
Striche_05.GIF (3.71 KiB) 3162-mal betrachtet


Bei beiden Zuständen tritt kein Muster auf.

Wenn jetzt, wie schon angedeutet, beim Lautsprecher eine weiterer ist (gleicher Ort) dann ergibt sich eine phasenzustandsabhängige Helligkeitsänderung (der beiden Lautsprechersignale) aller Mikrophone.
Jedoch kein Muster.

Gruss Kurt
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