Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Sa 23. Apr 2011, 22:02

Highway hat geschrieben:Die Wellenlängen sind in x-Richtung gedehnt wenn die Äthergeschwindigkeit zur Ausbreitungsgeschwindigkeit addiert wird, in Gegenrichtung entsprechend umgekehrt.


Im Äthersystem hat der Äther keine Geschwindigkeit. Hier entstehen die unterschiedlichen Wellenlängen, weil die im Äther bewegte Lichtquelle ihre Sphären zueinander verschoben absetzt. Im gleichsinnig bewegten MMI werden diese Wellenlängen aber an jedem Punkt so empfangen, als wären sie nicht unterschiedlich. Deshalb konstante Frequenz und Periodendauer.

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3219
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Sa 23. Apr 2011, 22:34

Chief hat geschrieben:Ein Reisender bewegt sich im waagerechten der andere im senkrechten Arm. Wenn Reise in einem Arm länger dauert als im anderen treffen sich am Treffpunkt zwei Reisende die nicht gleichzeitig gestartet sind. Die Phasenlage hängt linear von der Zeitdifferenz ab.


Es gibt keine Reisenden, die nicht gleichzeitig gestartet sind! An welchem Spiegel auch immer ein Reisender startet, startet am anderen Spiegel gleichzeitig ein Reisender. Weil sie alle der Reihe nach mit derselben Frequenz starten! Konstante Frequenz !!!
Eine unterschiedliche Anzahl von Reisenden in den Armen spielt auch keine Rolle, denn maßgeblich ist, wieviele Reisende innerhalb einer Sekunde abreisen und wieviele am nächsten Reflexionspunkt im gleichen Zeitraum ankommen. Und diese Anzahl muss in beiden Armen gleich sein, andernfalls wäre die Frequenz nicht konstant. Wurde alles schon zig-mal von mir erklärt. Es ist aber sinnlos, hier etwas zu schreiben, weil sich mit der Wellenlehre offenbar niemand befasst hat. Ist auch klar, denn Wellen gibt's ja gar nicht 8-)

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3219
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Sa 23. Apr 2011, 22:42

Highway hat geschrieben:Darstellung der Welle im quer zum Äther stehenden Meßarm im MMI. Äther weht von links nach rechts.
Blau ohne Ätherwind, grün mit Ätherwind.


Falsche Darstellung! Die grüne Welle steht im MMI-System genauso senkrecht wie die blaue! Nur ist die Wellenlänge verkürzt und die Geschwindigkeit verlangsamt. Die Laufrichtung ist stets eine Resultierende aus c und v und zeigt immer direkt vom Sender zum Empfänger. Auch im senkrechten Arm!
Bild
Der senkrecht resultierende Strahl kommt an's Ziel...

Grüße
Harald Maurer

P.S.: Und nach Galileo kommt natürlich in jedem BS ganz dasselbe raus!
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3219
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Sa 23. Apr 2011, 22:55

Highway hat geschrieben:Nicht für den MMI-Arm. Für den sieht es nach wie vor so aus als wäre blau abgelaufen und damit müßte Born doch Recht haben.


Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. Zwischen den Sternen und der Erde gibt es eine Relativbewegung. Deshalb auch eine Aberration. Im Arm gibt es zwischen Sender und Empfänger keine Relativbewegung, deshalb keine Aberration. Der Strahl liegt in jedem Bezugssystem immer genau senkrecht zwischen Strahlteiler und Spiegel. Und zurück genau so. Im Äthersystem, wo sich das MMI bewegt, geht der Strahl mit der Anordnung mit.

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3219
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Sa 23. Apr 2011, 23:14

Harald Maurer hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Ein Reisender bewegt sich im waagerechten der andere im senkrechten Arm. Wenn Reise in einem Arm länger dauert als im anderen treffen sich am Treffpunkt zwei Reisende die nicht gleichzeitig gestartet sind. Die Phasenlage hängt linear von der Zeitdifferenz ab.


Es gibt keine Reisenden, die nicht gleichzeitig gestartet sind!


Es sind viele Reisende unterwegs, wenn sie unterschiedlich lange unterwegs waren treffen sie sich nicht.
Wenn sich welche treffen die unterschiedlich lange unterwegs waren dann sind sie nicht gleichzeitig gestartet.

Harald Maurer hat geschrieben: An welchem Spiegel auch immer ein Reisender startet, startet am anderen Spiegel gleichzeitig ein Reisender.


Das ist nicht zwingend, kann sein, muss nicht.

Wenn MMI ruht, die Wege zu den Spiegeln gleich lang sind, dann kommen Reisende gleichzeitig beim Spiegel an, reisen gleichzeitig ab.

Wenn MMI bewegt ist, die Arme in gleichgem Winkel zur Bewegungsrichtung stehen, die Wege zu den Spiegeln gleich lang sind, dann kommen Reisende gleichzeitig bei den Spiegeln an, reisen gleichzeitig bei ihnen ab.

Wenn MMI bewegt ist, die Winkel der Arme zur Bewegungsrichtung nicht gleich sind, die Wege zu den Spiegeln gleich lang sind, dann kommen Reisende nicht gleichzeitig bei den Spiegeln an, reisen nicht gleichzeitig bei ihnen ab.

Harald Maurer hat geschrieben:Weil sie alle der Reihe nach mit derselben Frequenz starten! Konstante Frequenz !!!


Konstante Frequenz sagt überhaupt nichts zu irgendwelchen Phasenlagen von Frequenzen zueinander.
Wärend der Drehung des MMI entsteht Doppler, wenn Wind geht, sich also die Phasenlagen an den einzelnen Orten zueinander ändern.

Harald Maurer hat geschrieben:Eine unterschiedliche Anzahl von Reisenden in den Armen spielt auch keine Rolle, denn maßgeblich ist, wieviele Reisende innerhalb einer Sekunde abreisen und wieviele am nächsten Reflexionspunkt im gleichen Zeitraum ankommen.


Nicht am nächstem Reflexionspunkt, sondern an der Vergleichsfläche.
Und da wird ihre Phasenlage zueinander, aufgrung der ev. jetzt unterschiedlichen Laufdauer, verglichen.

Harald Maurer hat geschrieben:Und diese Anzahl muss in beiden Armen gleich sein, andernfalls wäre die Frequenz nicht konstant.


Die Anzahl spielt bei der Frequenzaussage überhaupt keine Rolle, auch nicht die Phasenlage der Verglichenen.
Entscheidend ist in welchem "Takt" die Ereignisse festgestellt werden.
Welche Phasenlage sie dabei haben ist irrelevant.
Nur beim gegensätzlichem Vergleich an der leuchtfläche spielt das eine Rolle, ansonnsten nicht.

Beim MMI wird ein Anfangszustand eingerichtet, ob sich dabei gleiche Anzahlen im Arm befinden oder nicht ist vollkommen irrelevant.
Es wird geschaut ob sich im Eintreffen der gelaufenen Wirkungen zueinander bei/nach Drehung was ändert/verändert hat.

Harald Maurer hat geschrieben: Wurde alles schon zig-mal von mir erklärt. Es ist aber sinnlos, hier etwas zu schreiben, weil sich mit der Wellenlehre offenbar niemand befasst hat. Ist auch klar, denn Wellen gibt's ja gar nicht 8-)


Eine Wellenlehre mag es ja geben, Wellen nicht.
Und weil es keine Wellen gibt die irgendwo im MM-Arm über die Strecke laufen, sich dabei verändern, also mit der "Wellenfreuenz" weiter -wellen- gibt es auch keine gemeinsames Verhalten wen nungleiche "Wellen" aufeinander treffen.
es gibt halt nunmal nur wirkungen, diese wur´den erzeugt und breiten sich aus.
Dabei sind sie so wie sie erzeugt wurden.
Bis zu ihrem bitterem Ende.

Jetzt ist es dunkel, geh morgen zum Weiher, wirf einen Stein rein, beweg dich gedanklich mit dem Wellenberg mit.
Dann überlege wie sich dieser auf seiner/euerer Reise verändert.

Verändert er sich mit der "Wellenfrequenz", oder bleibt er so wie er ist.

Analoges gilt für die "Lichtwellen" im MMI.


Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21898
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Sa 23. Apr 2011, 23:16

Chief hat geschrieben:Man kann ausrechnen, dass dies nicht stimmt.

Bei gleicher Armlänge erhält man im senkrechten Arm:

N=2L/λ'=2Lf/c*sqrt(1-v²/c²)

und im waagerechten:

M=L/λ''+L/λ'''=Lf/(c-v)+Lf/(c+v)=2Lf/c*(1-v²/c²).


Was Du da ausrechnest, hat keine Bedeutung. Ich erkläre mal, warum:

strecken.JPG
strecken.JPG (7.55 KiB) 3275-mal betrachtet

Die schwarzen Punkte in den abgebildeten Strecken sollen Sender und Empfänger sein. Auf der Strecke A laufen von 1 nach 2 und weiter zu 3 Wellen, deren Längen "ätherwindbedingt" auf dem Hin-und Rückweg unterschiedlich sind. Laufen von 1 bis 3 dopplerverkürzte Wellen, so ist die Anzahl der Wellenlängen höher als jene von 3 nach 1, denn hier sind die Wellen dopplergedehnt.
Dessen ungeachtet ergibt sich an den Punkten 1, 2 und 3 stets dieselbe Frequenz. Wo sind denn die Wellenlängen geblieben, die auf der Strecke von 1 bis 3 vorhanden waren und auf der Strecke 3 bis 1 plötzlich fehlen? Haben sie sich irgendwie hinaus geschwindelt ohne irgendwo einen Phasenversatz zu verursachen? Denn hätte es einen Phasenversatz gegeben, wäre die Frequenz an den Punkten 1, 2 und 3 nicht konstant geblieben. Offenbar spielt die Anzahl der Wellenlängen in den Laufstrecken gar keine Rolle, denn es ist wohl so, dass die Anzahl der Amplituden maßgeblich ist, die innerhalb der Frequenz-Zeiteinheit jeweils an den Punkten empfangen und gesendet werden. Und die ist an allen Punkten stets dieselbe!
Was ändert sich, wenn wir die Strecke 1 - 2 nun quer zum Ätherwind legen? Wie in der Abb. bei der Strecke B dargestellt. Die Antwort vorweg: Nichts! An den Punkten 1, 2 und 3 gibt es wiederum eine konstante Frequenz. Obwohl nun ganz andere Wellenlängen-Anzahlen vorliegen, denn auf der Strecke 1 bis 2 sind jetzt auf Hin- plus Rückweg mehr Wellenlängen unterwegs als bei der Strecke A. Wenn sich nun die Strecke B von der Strecke A in der Wellenlängen-Anzahl unterscheidet, wo sind die fehlenden Wellenzüge hin oder woher kamen die zusätzlichen? Wieder ist die Wellenlängen-Anzahl nebensächlich, sondern bloß entscheidend, wie viele Wellenzüge innerhalb des frequenzbestimmenden Zeitintervalls jeweils gesendet oder empfangen werden. Und dies verhält sich völlig gleich wie auf der Strecke A!
Und wie verhält sich das, wenn wir die Strecken so legen, wie es in der Abb. die Strecke C zeigt? Auch nicht anders! Verglichen mit den Strecken A und B liegen hier wieder völlig andere Wellenlängen-Anzahlen vor, die von 1 bis 3 und zurück unterwegs sind - und dennoch ist die Frequenz nach wie vor konstant dieselbe wie bei den anderen Strecken. Die Wellenlängen-Anzahlen, die in allen diesen Strecken gerade unterwegs sind, haben keine Bedeutung und auch die Anzahl-Unterschiede nicht. Das ist so, weil durch die Bewegung des Senders im Äther ein Doppler-Effekt entsteht, welcher durch die gleichsinnige Bewegung des Empfängers wieder exakt aufgehoben wird!

Das Argument mit den unterschiedlichen Wellenlängen-Anzahlen ist deshalb völliger Nonsens!

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3219
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Sa 23. Apr 2011, 23:26

Kurt hat geschrieben:etzt ist es dunkel, geh morgen zum Weiher, wirf einen Stein rein, beweg dich gedanklich mit dem Wellenberg mit.
Dann überlege wie sich dieser auf seiner/euerer Reise verändert.

Verändert er sich mit der "Wellenfrequenz", oder bleibt er so wie er ist.


Hab ich gemacht. An das MMI denkend habe ich mich ins Boot gesetzt und während der Fahrt nach einander Steine ins Wasser geworfen. Seltsamerweise breiteten sich dadurch die einzeln erzeugten Wellenkringel zueinander verschoben aus. Und die Wellenlängen waren unterschiedlich.
Kurt, was Du hier schon die ganze Zeit absonderst, ist mehr als tragisch!

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3219
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Sa 23. Apr 2011, 23:30

Harald Maurer hat geschrieben:Die schwarzen Punkte in den abgebildeten Strecken sollen Sender und Empfänger sein. Auf der Strecke A laufen von 1 nach 2 und weiter zu 3 Wellen, deren Längen "ätherwindbedingt" auf dem Hin-und Rückweg unterschiedlich sind. Laufen von 1 bis 3 dopplerverkürzte Wellen, so ist die Anzahl der Wellenlängen höher als jene von 3 nach 1, denn hier sind die Wellen dopplergedehnt.


Es existiert nur Doppler wärend der Drehung, sonnst nicht!
Überall!! im geamten System herrscht die gleiche Frequenz.

Es laufen auch keine Wellen, sondern Wirkungen.
Diese bleiben so wie sie erzeugt wurden, bis zu ihrem bitterem Ende.


Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21898
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Sa 23. Apr 2011, 23:34

Chief hat geschrieben:Wenn der Arm senkrecht steht, kommt die grüne Welle gar nicht zum 'Treffpunkt'. Max Born hat nicht Recht.


Hat er auch nicht! Zu seiner Zeit war es noch üblich, darüber zu grübeln, wie es möglich sein konnte, dass z.B. der Strahl im bewegten MMI den davoneilenden Spiegel im senkrechten Arm erreichen konnte und man ging von einer entsprechenden Winkelverstellung des Strahlteilers aus. Auch Michelson dachte noch so und wollte diesen Winkel auch bei einem anderen Versuch einsetzen, den er in seiner Arbeit vorschlug.
Ich habe noch vor kurzem Physikern erklären müssen, dass es diesen Winkel nicht gibt und aus welchem Grund eine terrestrische Aberration nicht existiert. Traurig, aber wahr.

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3219
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Sa 23. Apr 2011, 23:36

Kurt hat geschrieben:Es existiert nur Doppler wärend der Drehung, sonnst nicht!
Überall!! im geamten System herrscht die gleiche Frequenz.

Es laufen auch keine Wellen, sondern Wirkungen.
Diese bleiben so wie sie erzeugt wurden, bis zu ihrem bitterem Ende.


Und diesen Unsinn wirst Du auch weiterhin verzapfen - bis zum bitteren Ende :mrgreen:

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3219
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 12 Gäste