Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Sa 23. Apr 2011, 13:41

Chief hat geschrieben:Das Experiment ist so einfach, so dass es absolut keinen Grund für irgendwelche Spekulationen geben kann.


Es gibt auch keinen Grund für Spekulationen, denn das einfache Experiment ist ebenso einfach wie klipp und klar aufzulösen. Mit einem einzigen Satz ist das Nullergebnis des MM-Versuchs erklärbar für jeden, der noch denkfähig ist. Der Hinweis auf die konstante Periodendauer in beiden Teilstrahlen genügt schon! Es bedarf nur geringgradiger Intelligenz, um sofort zu erkennen, dass die Wellenabschnitte der beiden Teilstrahlen an einem gemeinsamen Treffpunkt zur gleichen Zeit nur den gleichen Zustand haben können.

Wenn zwei Freunde gleichzeitig in Paris um 00:00 Uhr auf unterschiedliche Reisen gehen und beim Start beide ein Hemd anhaben, und jeder zieht während seiner Reise nach 30 Minuten das Hemd aus und nach weiteren 30 Minuten das Hemd wieder an (Periodendauer!), so ist es völlig egal, wie schnell sie auf ihrer Reise unterwegs sind oder wohin sie gefahren sind. Wenn sie sich nach 30 Minuten treffen (und da kann einer eine kurze Strecke langsam und der andere einen Umweg schneller gefahren sein!) ziehen sie sich gerade beide gleichzeitig das Hemd aus, nach weiteren 1,5 Stunden treffen sie sich wieder an irgendeinem übereinstimmenden Ort (und wieder können die Strecken und Geschwindigkeiten unterschiedlich gewesen sein), so ändert das nichts daran, dass sie sich beide gerade das Hemd anziehen!
Wenn im Periodentakt jeweils weitere zwei Reisende vom Startpunkt losziehen, so bilden sich zwei Ketten von Reisenden, die alle im 30-Minuten Takt das Hemd aus- und anziehen. Sind die Ketten mit unterschiedlicher Geschwindigkeit unterwegs, werden sich nicht die beiden erst-losgefahrenen Reisenden gleichzeitig treffen können. Sondern kreuzt sich die Kette irgendwo und irgendwann, werden irgendwelche zwei Reisende zusammenkommen, die wiederum gerade gleichzeitig dasselbe tun! An jedem Treffpunkt werden gleichzeitig die gerade zusammentreffenden Reisenden in ihrem Zustand übereinstimmen, denn jeder hat im gleichen Perioden-Intervall sein Hemd aus- oder angezogen.

Bei den Wellenzügen der beiden Teilstrahlen im MMI ist das nicht anders. Jede hat im Takt der konstanten Periode gleichzeitig ein Maximum (Reisender zieht Hemd an) oder ein Minimum (Reisender zieht Hemd aus) - und kreuzen sich die Teilstrahlen auch nach unterschiedlichen Geschwindigkeiten, Strecken und irgendwelchen Laufdauern der Erstabgesendeten an irgendeinem einem Punkt gleichzeitig, so haben die sich gerade treffenden Wellenzüge entweder beide ein Maximum (Hemd an) oder ein Minimum (Hemd aus) - sie stimmen zwangsläufig stets überein, weil sie analog zu den Reisenden im gleichen Perioden-Takt ihren Zustand gewechselt haben!
Wenn also einer kommt, der behauptet, das MM-Experiment habe den Äther widerlegt, muss man ihm nur entgegen, dass das nicht der Fall sein kann. Denn konstante Frequenz und konstante Periodendauer kann nur bewirken, dass - völlig egal, welche Wellenabschnitte wann und wo wieder zusammenkommen! - sie einen übereinstimmenden Zustand haben müssen! Ob mit oder ohne Äther!

Wer das nicht begreift und lange Apologien für das MMI und seinen "genialen" Experimentator abliefert, welcher offensichtlich einem fatalen Irrtum aufgesessen war, weil er weder an die unterschiedlichen Wellenlängen noch an die konstante Periodendauer gedacht hat, dem ist nicht mehr zu helfen.
Vielleicht gibt es wo einen Kurs im logischen Denken! ;)

Grüße
Harald Maurer
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Sa 23. Apr 2011, 13:46

Kurt hat geschrieben:Es bleibt nur eins übrig, Licht als das anzuschauen was es ist.
Als longitudinal sich ausbreitende Druckschwankungen im Medium.

Das ist auch eine Welle!
Die em-Welle breitet sich ebenfalls longitudinal aus. Bloß ihre Schwingungen sind transversal. Sind die Druckschwankungen (Schwankungen sind auch Schwingungen!) bei "Deinem Licht" auch transversal?
Dann hast Du das Rad ein zweites Mal erfunden!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Jocelyne Lopez » Sa 23. Apr 2011, 14:22

Harald Maurer hat geschrieben:
Wenn zwei Freunde gleichzeitig in Paris um 00:00 Uhr auf unterschiedliche Reisen gehen und beim Start beide ein Hemd anhaben, und jeder zieht während seiner Reise nach 30 Minuten das Hemd aus und nach weiteren 30 Minuten das Hemd wieder an (Periodendauer!), so ist es völlig egal, wie schnell sie auf ihrer Reise unterwegs sind oder wohin sie gefahren sind. Wenn sie sich nach 30 Minuten treffen (und da kann einer eine kurze Strecke langsam und der andere einen Umweg schneller gefahren sein!) ziehen sie sich gerade beide gleichzeitig das Hemd aus, nach weiteren 1,5 Stunden treffen sie sich wieder an irgendeinem übereinstimmenden Ort (und wieder können die Strecken und Geschwindigkeiten unterschiedlich gewesen sein), so ändert das nichts daran, dass sie sich beide gerade das Hemd anziehen!
Wenn im Periodentakt jeweils weitere zwei Reisende vom Startpunkt losziehen, so bilden sich zwei Ketten von Reisenden, die alle im 30-Minuten Takt das Hemd aus- und anziehen. Sind die Ketten mit unterschiedlicher Geschwindigkeit unterwegs, werden sich nicht die beiden erst-losgefahrenen Reisenden gleichzeitig treffen können. Sondern kreuzt sich die Kette irgendwo und irgendwann, werden irgendwelche zwei Reisende zusammenkommen, die wiederum gerade gleichzeitig dasselbe tun! An jedem Treffpunkt werden gleichzeitig die gerade zusammentreffenden Reisenden in ihrem Zustand übereinstimmen, denn jeder hat im gleichen Perioden-Intervall sein Hemd aus- oder angezogen.

Dieses Gedankenexperiment spricht mich an. :)
Ich glaube, es ist gut geeignet zum Verständnis des MM-Experiments für Nicht-Fachleute (vorausgesetzt, dass man erkennen kann, dass 30 Minuten immer 30 Minuten sind ;) ).

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Sa 23. Apr 2011, 15:00

Harald, du hast damit deinen Gedankenfehler so eingestellt dass man ihn dir auch klar machen kann!

Harald Maurer hat geschrieben:...anhaben, und jeder zieht während seiner Reise nach 30 Minuten das Hemd aus und nach weiteren 30 Minuten das Hemd wieder an (Periodendauer!), so ist es völlig egal, wie schnell sie auf ihrer Reise unterwegs sind oder wohin sie gefahren sind. Wenn sie sich nach 30 Minuten treffen (und da kann einer eine kurze Strecke langsam und der andere einen Umweg schneller gefahren sein!) ziehen sie sich gerade beide gleichzeitig das Hemd aus, nach weiteren 1,5 Stunden treffen sie sich wieder an irgendeinem übereinstimmenden Ort (und wieder können die Strecken und Geschwindigkeiten unterschiedlich gewesen sein), so ändert das nichts daran, dass sie sich beide gerade das Hemd anziehen!


Sie gehen auf die Reise, sie ziehen ihr Hemd nicht mehr aus!!
Solange sie unterwegs sind haben sie ihr verschwitztes Hemd so an wie sie es angezogen haben.
Schicke nacheinander 2 x 360 Strampler los, sie entsprechen jeweils einer "Welle", 360 Zuständer von ihr.
Lass sie eine andere, jeweils gleichlange Strecke radeln
Jeder der losfährt hat eine andere Zahl drauf, ist also dadurch gekennzeichnet.
Lass sie alle gleichschnell fahren.

Nun bringe sie im Ziel wieder zuzsammen.
Es kommen immer gleiche Nummern zusammen an.

Nun lass auf einer Strecke Wind wehen.
Diejenigen die diese befahren sind also unterschiedlich lang unterwegs wie die andere Gruppe , je nach Windrichtung.
Nun kommen im Ziel unterschiedliche Startnummern zusammen.

Mehr geschieht beim MMi auch nicht.

Bei Licht reist keine Welle, kein Strahl, kein Teilchen.
Es reist garnichts.
Es werden einzig Druckunterschiede weitergereicht.

Darum kann sich auch während der Reise nichts verändern.
Es wurde abgeschickt, es kommt irgendwann irgendwo an.
Wenn es ankommt ist der Zustand immer noch der gleiche wie beim Losschicken!

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Sa 23. Apr 2011, 15:42

Chief hat geschrieben:Sie treffen sich aber nie wieder weil ihre Reisen nicht gleich lange dauern.


Richtig. Und sie müssen sich auch nicht treffen. Deshalb musst Du auch den nächsten Absatz meiner Schilderung beachten, welcher lautete:
"Wenn im Periodentakt jeweils weitere zwei Reisende vom Startpunkt losziehen, so bilden sich zwei Ketten von Reisenden, die alle im 30-Minuten Takt das Hemd aus- und anziehen. Sind die Ketten mit unterschiedlicher Geschwindigkeit unterwegs, werden sich nicht die beiden erst-losgefahrenen Reisenden gleichzeitig treffen können. Sondern kreuzt sich die Kette irgendwo und irgendwann, werden irgendwelche zwei Reisende zusammenkommen, die wiederum gerade gleichzeitig dasselbe tun! An jedem Treffpunkt werden gleichzeitig die gerade zusammentreffenden Reisenden in ihrem Zustand übereinstimmen, denn jeder hat im gleichen Perioden-Intervall sein Hemd aus- oder angezogen."

Bei kontinuierlich laufenden Wellenzügen, wobei die Startwellen längst entschwunden sind, spielt es keine Rolle, welche Amplituden gerade zeitgleich zusammenkommen, weil diese bei der Zusammenkunft ja gerade gleichzeitig entstehen (gleicher Takt ihrer Entstehung)! Und bei einer Periode von sagen wir mal 1 Sekunde, entstehen alle aneinandergereihten Amplituden im 1-Sekundentakt. Landen irgendwelche Wellenzüge am gleichen Ort - egal, welche es gerade sind! - so hat sich an der Periodendauer bei diesen beiden ja nichts geändert. Also liegt bei beiden derselbe Zustand vor. Mit diesem übereinstimmenden Zustand landen sie im Detektor. Und zwar in jeder Lage des MMI. Logischerweise. Stellt man ein Interferenzmuster ein, so bleibt das so, weil es sich auf die gemeinsame Zeitbasis und die kostante Periodendauer gründet - und nicht auf die unterschiedlichen Laufzeiten, die man aus den Erst-gestarteten Wellenzügen errechnen könnte. Diese Wellenzüge sind es ja nicht, die das Muster erzeugen, sondern nachfolgende Wellenzüge. Die haben natürlich dieselbe Periode. Wenn Du mein Argument entkräften willst, musst Du erklären, wo und wann sich irgendeine Periodendauer geändert hat, was natürlich mit einer zumindest temporären Frequenzänderung verbunden sein muss. Wenn Du in Deinen Animationen ständig die Startamplituden zeigst und vergleichst, liegst Du falsch - denn das betone ich jetzt das 3. Mal: Welllenzüge haben kein Mascherl! Sie sind ja alle gleich!

Grüße
Harald Maurer

Nachtrag: Wenn man ein erfolgreiches MM-Experiment durchführen will, muss man zwei Amplituden mit einem Mascherl versehen. Also nicht einfach einen Lichtstrahl nehmen, dessen Wellenzüge voneinander ununterscheidbar sind, sondern ein Signal mit einer Modulation versehen, die am Ziel identifizierbar ist. Nur dann kann man die unterschiedliche Laufzeit dieser Modulation feststellen. Das kann man nicht, wenn die Wellenzüge sich alle gleichen, weil man nicht erkennen kann, welche Wellenzüge gerade ankommen. Gerade gleichzeitig abgeschickte Wellenzüge müssen daher je ein Signal mitbringen, kommen diese Signale gleichzeitig zum Empfänger: kein Äther. Kommen sie ungleichzeitig: Äther. Nur das Mascherl ermöglicht einen direkten Zeitvergleich. Mit der Erwartung einer Phasenverschiebung innerhalb einer Wellenzug-Aufeinanderfolge, die alle ununterscheidbar zu gleichen Zeitpunkten entstehen, kann man nichts anfangen! Denn eine Phasenverschiebung kann jedenfalls nur auftreten, wenn die Periodendauer bzw. die Frequenz nicht konstant war!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Sa 23. Apr 2011, 16:14

Harald Maurer hat geschrieben:Nachtrag: Wenn man ein erfolgreiches MM-Experiment durchführen will, muss man zwei Amplituden mit einem Mascherl versehen. Also nicht einfach einen Lichtstrahl nehmen, dessen Wellenzüge voneinander ununterscheidbar sind, sondern ein Signal mit einer Modulation versehen, die am Ziel identifizierbar ist. Nur dann kann man die unterschiedliche Laufzeit dieser Modulation feststellen. Das kann man nicht, wenn die Wellenzüge sich alle gleichen, weil man nicht erkennen kann, welche Wellenzüge gerade ankommen. Gerade gleichzeitig abgeschickte Wellenzüge müssen daher je ein Signal mitbringen, kommen diese Signale gleichzeitig zum Empfänger: kein Äther. Kommen sie ungleichzeitig: Äther. Nur das Mascherl ermöglicht einen direkten Zeitvergleich. Mit der Erwartung einer Phasenverschiebung innerhalb einer Wellenzug-Aufeinanderfolge, die alle ununterscheidbar zu gleichen Zeitpunkten entstehen, kann man nichts anfangen! Denn eine Phasenverschiebung kann jedenfalls nur auftreten, wenn die Periodendauer bzw. die Frequenz nicht konstant war!


Harald, siehst du denn das Mascherl immer noch nicht!

Du brauchst keine Wellenzüge nummerieren, denn es sind keine unterwegs, auch keine Lichtstrahlen, auch keine Kugelchen.
Es sind je nach jeweiliogem Phasenzustand des Senders entsprechende Zustände gesendet worden.
Diese sind unterwegs, sonnst nichts.

Nimm die Lichtfrequenz, teile sie in einer Anzahl deiner Wahl auf, schicke die jeweiligen Zustände auf die Reise.
Das ist dein Mascherl!!

Wenn sie nicht grade perfekt gleichzeitig ankommen kommen unterschiedliche gemeinsam an, es sei denn es herrscht ein perfekter Unterschied um eine Schwingungsperiode oder Vielfachem davon, denn dann kommen gleiche Umstände, von unterschiedlichen Schwingungszügen erzeugt, an.
Ansonsten kommen unterschiedliche Zustände gemeinsam an.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Sa 23. Apr 2011, 16:19

Es ist fast nicht zu glauben, aber man kapiert die Sache mit der identischen Periodendauer immer noch nicht. Es ist völlig egal, welche Abstände, welche Geschwindigkeiten und welche Strecken. Und egal, welche Wellenzüge zusammenkommen oder wieviele Wellenzüge unterwegs waren. Am Strahlteiler/Umlenker kommen irgendwelche Wellenzüge zusammen; aufgrund der gleichen Zeitbasis ihrer Perioden sind sie aber identisch! Sie sind phasengleich, weil ja nirgendwo im MMI nur eine halbe Wellenlänge reflektiert worden wäre oder sich die Periodendauer geändert hätte! Sie treffen sich ja gleichzeitig zu einem Zeitpunkt, an welchem sie aufgrund des gleichen Periodentakts gerade einen übereinstimmenden Zustand haben müssen. Wie, wo und wann, wohin und woher sie laufen ist völlig gleichgültig, der übereinstimmende Zeittakt erzeugt ihren übereinstimmenden Zustand! Es sind diese Wellenzüge, die im Detektor das Muster erzeugen, und eben nicht jene Wellenzüge, die aufgrund ihres gleichzeitigen Starts quasi Zwillinge sind. Es hat keinen Sinn, diese zu vergleichen. Sie existieren ja schon lange nicht mehr, wenn das Experiment angelaufen ist.

Grüße
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Sa 23. Apr 2011, 16:31

Harald Maurer hat geschrieben:Es ist fast nicht zu glauben, aber man kapiert die Sache mit der identischen Periodendauer immer noch nicht. Es ist völlig egal, welche Abstände, welche Geschwindigkeiten und welche Strecken. Und egal, welche Wellenzüge zusammenkommen oder wieviele Wellenzüge unterwegs waren. Am Strahlteiler/Umlenker kommen irgendwelche Wellenzüge zusammen; aufgrund der gleichen Zeitbasis ihrer Perioden sind sie aber identisch! Sie sind phasengleich, weil ja nirgendwo im MMI nur eine halbe Wellenlänge reflektiert worden wäre oder sich die Periodendauer geändert hätte! Sie treffen sich ja gleichzeitig zu einem Zeitpunkt, an welchem sie aufgrund des gleichen Periodentakts gerade einen übereinstimmenden Zustand haben müssen. Wie, wo und wann, wohin und woher sie laufen ist völlig gleichgültig, der übereinstimmende Zeittakt erzeugt ihren übereinstimmenden Zustand! Es sind diese Wellenzüge, die im Detektor das Muster erzeugen, und eben nicht jene Wellenzüge, die aufgrund ihres gleichzeitigen Starts quasi Zwillinge sind. Es hat keinen Sinn, diese zu vergleichen. Sie existieren ja schon lange nicht mehr, wenn das Experiment angelaufen ist.


Entweder bin ich blöd oder zu dumm es zu begreifen.
Oder Beides, oder du siehst vor lauter Bäumen den Wald nicht.

Es laufen von einer gemeinsamen Quelle erzeugte Wirkungen über zwei Strecken.
Diese Wirkungen hängen vom jeweiligem Zustand des Erzeugers ab.
Diese Wirkungen wiederholen sich nach einer Schwingperiode des Erzeugers, dann sind sie wieder gleich.
Innerhalb der Schwingungsperiode sind es lauter Verschiedene.

Wieviel kann erstmals jeder selber festlegen.
Hier sind es halt 360.
Diese 360 gehen auf die Reise, nehmen zwei Strecken, kommen an einem gemeinsamen Ziel an.

Während ihrer Reise verändern sie sich nicht!


Was ist denn daran so schwer zu verstehen?

Wenn Unterschiedliche zusammenkommen dann haben sie halt unterschiedliche Zustände zueinander.

Ist das wirklich so abwegig?


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Sa 23. Apr 2011, 16:38

Chief hat geschrieben:

Jeder zieht sein Hemd aus oder an im gleichen Perioden-Intervall aber die fangen mit dem Aus- und Anziehen zu unterschiedlichen Zeitpunkten an, so dass sich zwischen bestimmten Reisenden die Periodenabstände von 0° bis 360° ergeben. In Abhängigkeit von der Windgeschwindigkeit treffen dann die Reisenden in unterschiedlichsten Zuständen aufeinander. Bei einer bestimmten Geschwindigkeit und bestimmten Armlängen treffen Reisende aus einer Richtung die gerade das Hemd anziehen mit den Reisenden aus der anderen Richtung welche gerade das Hemd ausziehen. Man muss beachten, dass das An- und Ausziehen nicht abrupt geschieht sondern dauert jeweils eine halbe Periode.


Mensch, Schief, warum machst du das?
Das ist destruktiv!

Es zieht niemand sein Hemd aus wenn er unterwegs ist.
Wenn das so wäre dann wäre die ganze Funktechnik und Polizeimesserei und und und ein Pharse!

Nur dadurch dass die Phasenlage eines Senders zu einem anderem Schwinggebilde passt kannst du dieses auch konstruktiv unterstützen.
Die Phasenlage zueinander kannst du ganz leicht durch Abstandsänderung anpassen.
Wenn sich unterwegs da was verändern würde dann wär das nicht möglich, dann käme immmer, unabhängig des Abstandes, die gleiche Lage an.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Sa 23. Apr 2011, 16:39

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ist das wirklich so abwegig?


Ja.

Grüße,

Highway



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