Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Do 21. Apr 2011, 23:52

Highway hat geschrieben:
Genau! Doppler wurde als nicht zutreffend abgetan, ist aber meiner Meinung nach der Schlüssel zu Verständnis des MMI. Zum Superporitionsprinzip habe ich die zeichnungen der verschiedenen Sinuswellen und die Additionen derer eingestellt - wurde auch nicht verstanden. Insbesondere die Verbindung zum MMI wurde überhaupt nicht nachvollzogen.


Du hast die beiden Sinuswellen gezeigt.
Nur! Was hat das mit der Anzeige des MMI zu tun?
Wer es nicht nachvollzogen hat bist du.
Zeig wie deine überlagerten Sinuswellen die Striche beim MMI erzeugen sollen.
Es geht nicht.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Fr 22. Apr 2011, 00:01

Kurt hat geschrieben:Harald, dir sagt doch sicherlich die PL519 etwas.

Ich kenne diese Röhre zwar, habe mich aber nicht damit beschäftigt. Ich kann auch einen Zusammenhang mit dem MMI nicht erkennen.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Fr 22. Apr 2011, 00:07

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Zeig wie deine überlagerten Sinuswellen die Striche beim MMI erzeugen sollen.
Es geht nicht.


Versuch mir doch nicht das Wort im Munde rum zu drehen. Das war doch seinerzeit meine Argumentation, dass man mit zwei verschiedenen Teilwellen gleicher Frequenz kein Interferenzmuster darstellen kann. Das immer wieder ein Muster heraus kommt von gleicher Frequenz, aber mit unterschiedlicher Amplitude. Darum habe ich die Bilder doch eingestellt.

Da such dir mal einen anderen für die Schelte.



Überzeuge mich dass du die Musterbildung beim MMi verstanden hast.
Ich behaupte dass dus nicht hast.
Denn sonnst würdest du nicht andauernd die Differenzschwingung, bzw. die (geringeren) Amplituden bei Phasenverschiebung zweier Schwingungen zeichen.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Fr 22. Apr 2011, 00:18

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Harald, dir sagt doch sicherlich die PL519 etwas.

Ich kenne diese Röhre zwar, habe mich aber nicht damit beschäftigt. Ich kann auch einen Zusammenhang mit dem MMI nicht erkennen.


Es besteht auch keiner.
Nur: jemand der sich mit "Funkwellen" beschäftigt muss wissen dass es keinen "Wellenanfang" und auch kein "Wellenende", das sich -sprunghaft- verhält, gibt.

Das ist auf dein Argument der -ganzen Wellen- gemünzt.

Ich sehe mit Erstaunen was die "Bildung" anrichtet.
Du denkst in Lichtstrahlen und in Photonen.


Gruss Kurt


Es existieren aber nur Wirkungen.
Diese sind -jede Wirkung für sich allein- unterwegs.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Fr 22. Apr 2011, 00:25

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Überzeuge mich dass du die Musterbildung beim MMi verstanden hast.


Geht's dir noch gut? Reihenweise versteht ihr MMI nicht. Man gibt euch Hinweise bis zum Abwinken über mittlerweile fast 4000 Beträge in diesem Thread, zeigt euch Superposition bei Sinusschwingungen, strampelt sich ab mit mechanischen, einfach zu verstehende Analogons und du sagt mir: Überzeuge mich das du die Interferenzmusterbildung beim MMI verstanden hast.

Echt. Da bekomme ich aber jetzt schon fast Schnappatmung. :evil:



Taten zählen!
ich behaupte dass du die Musterbildung beim MMI nicht verstanden hast.
Denn anders ist dein Verhalten nicht erklärbar.
Du bist bisher immer ausgewichen, warum??

Nicht zugeben wollen,
nicht verstanden?

So nun 2m horizonzal.
Wenn die Kiste voll ist, melde dich.

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Jocelyne Lopez » Fr 22. Apr 2011, 11:32

Harald Maurer hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Wäre es möglich, dass Du eine Zusammenfassung Deiner Einwände über die MM-Meßanordnung aus dieser Diskussion schreibst?

Ja, kann ich ja machen. Wird noch etwas dauern, weil ich noch an einer ergänzenden Seite mit Animationen arbeite. Im übrigen bin ich überzeugt, dass hier auch einige Fachleute mitlesen.

Das finde ich gut, das Du es vorhast.
Ich halte es nämlich für wichtig, dass Deine Einwände in der Fachwelt bekannt und untersucht werden, weil sie aus meiner Sicht neu sind bei diesem wichtigen Experiment - worauf das Postulat der Invarianz des Lichts (und die Folgerung, dass kein Äther existiert) beruht und seit 100 Jahren von den Relativisten als experimentell einwandfrei bestätigt erklärt wurde.

Deine Einwände sind was mich betrifft in der Tat neu: Obwohl ich mich nicht eingehend mit dem Konzept und der Durchführung dieses komplizierten Experiments persönlich beschäftigt habe, hatte ich bis jetzt aus der Kritikergemeinde nur andere Einwände kennen gelernt:

    1. Die Quelle und der Beobachter (Sender und Empfänder) ruhen zueinander, die Meßanordnung ist stationär, so daß man mit dem Experiment nicht prüfen kann, ob das Licht unabhängig von der Geschwindigkeit des Beobachters oder der Quelle sei.

    2. Es ist eine Zweiwegmeßanordnung: Das Licht läuft die Strecke (Arm des Interferometers) hin und zurück, so daß man nicht erkennen kann, ob das Licht mit der gleichen Geschwindigkeit die Hin- oder Zurückstrecke durchläuft, etwaige Abweichungen werden kompensiert - zumal die Geschwindigkeit des Lichts mit dieser Meßanordnung nicht gemessen wird.

    3. Es gab kein "Nullergebnis".

    4. Es gab regelmäßige Abweichungen der Laufzeiten je nach Jahreszeiten.
Vor diesem Hintergrund ist es also aus meiner Sicht wichtig, dass die Fachwelt sich mit diesen neuen Einwänden beschäftigt, auch außerhalb des MAHAG-Forums.

Viele Grüßen
Jocelyne Lopez
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Jocelyne Lopez » Fr 22. Apr 2011, 16:26

Chief hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Ja, kann ich ja machen. Wird noch etwas dauern, weil ich noch an einer ergänzenden Seite mit Animationen arbeite. Im übrigen bin ich überzeugt, dass hier auch einige Fachleute mitlesen.

Ich rate dringend davon ab. Ich kann es mir nicht vorstellen, dass z.B. Kritiker wie Galeczki und Marquardt die Funktionsweise von MMI infrage stellen könnten.

Es geht bei der Untersuchung der Aussagekraft eines Experiments nicht darum, gegen die Meinung von irgendeinem Wissenschaftler (ob Relativist oder Kritiker) zu stoßen, sondern es geht um den Erkenntnisfortschritt. Es muss ja in der Fachwelt untersucht werden, ob diese neuen Einwände zutreffen und wie man bei neuen Experimenten sie ausschließen kann.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Fr 22. Apr 2011, 16:41

Chief hat geschrieben:Ich rate dringend davon ab. Ich kann es mir nicht vorstellen, dass z.B. Kritiker wie Galeczki und Marquardt die Funktionsweise von MMI infrage stellen könnten.


Galeczki und Marquardt vertreten die Ausbreitung des Lichts bezogen zum Absolutraum und lehnen die Invarianz der LG ab. In ihrem Buch stellen se den MM-Versuch nicht einmal in Frage, sondern außer einem knappen Hinweis auf Wesley findet sich nichts über diesen Versuch, hingegen konzentrieren sie sich auf Michelson-Gale, Sagnac und Fizeau. Dass sie mit dieser Einstellung den MM-Versuch von vornherein in Frage stellen, ist deshalb sehr naheliegend.
Ich habe eine große Sammlung von Papers, die von Physikern abgefasst wurden und die Funktionsweise des MMI in Frage stellen. In allen möglichen Variationen. Michelson selbst hat seinen Versuch ebenfalls in Frage gestellt und sich vorgeworfen, dass er mit diesem Versuch ein "Monster" (die SRT) geschaffen hätte. Er schlug auch alternative Versuche vor, u.a. auch solche mit mechanischer Synhronisation. Das hätte er sich alles sparen können, wenn er seinem eigenen Versuch nicht misstraut hätte!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Fr 22. Apr 2011, 19:51

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Du bist bisher immer ausgewichen, warum??

Nicht zugeben wollen,
nicht verstanden?


Ich weiche nicht aus, ich bin mir nur nicht sicher worauf du eigentlich hinaus willst. Aber gut. Interferenz. Zwei Beispiele:

MM022.PNG





Gutes Beispiel.

Frage: Kommt diese Art von Interferenz beim MMi zum tragen?
Wenn ja, wie?
Wenn nein, welches?


Gruss Kurt

(wo ist das zweite Beispiel?)
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Sa 23. Apr 2011, 11:06

Chief hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Es geht bei der Untersuchung der Aussagekraft eines Experiments nicht darum, gegen die Meinung von irgendeinem Wissenschaftler (ob Relativist oder Kritiker) zu stoßen, sondern es geht um den Erkenntnisfortschritt. Es muss ja in der Fachwelt untersucht werden, ob diese neuen Einwände zutreffen und wie man bei neuen Experimenten sie ausschließen kann.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez


Das Experiment ist so einfach, so dass es absolut keinen Grund für irgendwelche Spekulationen geben kann. Das Ergebnis ist laut Michelson ebenfalls sehr einfach:

"It appears, from all that precedes, reasonably certain that if there be any relative motion between the earth and the luminiferous ether, it must be small;"

Es bleibt zu klären warum das so ist. Auf jeden Fall die Längenkontraktionshypothese konnte durch Kennedy-Thorndike-Experiment widerlegt werden.


Das Experiment ist sehr einfach und vollkommen logisch.
Das was zu bedenken/prüfen/verstehen ist sind die Vorgänge am Strahlteiler.
Dabei ist die Teilung kein Problem, denn da passiert nichts was das Ergebnis verfälschen könnte.

Bei den rücklaufenden Ereignisen schon.
Denn diese beeinflussen ev. direkt das Messergebnis.

Und zwar deswegen weil Licht nicht ohne Beeinflussung des Beeinflussers beeinflusst werden kann.
Soll heissen: in der Materie des Strahlteiler geschieht etwas.
Denn anders ist keine Ablenkung möglich.
Und das wirkt auch auf anderes Licht dass da noch läuft ein.

Wenn also das von den Spiegeln zurückkommende Licht den beeinflussten Bereich durchläuft wird es beeinflusst.
Ebenso erzeugt dieses Licht selber wiederum Wirkungen in der Materie.
Diese kann dann ev. das zu teilende Licht beeinflussen.

Es kann zu Kompensationserscheinungen kommen.
Die einzelnen Lichtsignale können sich aufeinander einphasen.
Somit den bestehenden Unterschied in der Phasenlage auskompensieren, zumindest stark abschwächen.

Als Ausweg bleibt nur die strikte Trennung des Strahlteilers der die Aufspaltung macht, zu dem der die zurückkommenden Signale zur Interferenzfläche umlenkt.

Technisch dürfte das kein Problem sein, würde aber diese Unsicherheit ausschalten.

Die Überprüfung ob tatsächlich eine Beeinflussung vorliegt könnte beim -normalem- MMI dadurch erfolgen dass das Interferenzsignal auf "Sprungeffekte" beobachtet wird wärend ein Justierspiegel verstellt wird.

Die Anschauung dass Licht eine transversale Schwingung ist hat warscheinlich diese Überlegungen über den Tischrand gewischt, ist aber keine.

Die Vorstellung Licht sei:
- eine Welle
- ein Strahl
- etwas Kugeliges

ist einfach nur falsch.
Wozu das führt ist ja überall zu sehen.

Es bleibt nur eins übrig, Licht als das anzuschauen was es ist.
Als longitudinal sich ausbreitende Druckschwankungen im Medium.
Und zwar ohne dass sich das Medium selber bewegt.
Denn nur damit lassen sich alle Erscheinungen ums Licht erklären.
Ev. und dazu fehlen noch einige Einsichten, bildet sich in dem Medium selber ein separater, ortsumständeabhängiger Bezug.


Gruss Kurt
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