Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Do 21. Apr 2011, 20:10

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Was vergleicht das MMI?

Nix, weil es einen mords Denkfehler beinhaltet. An dieser Stelle Glückwunsch an die Physiker, die das immer noch nicht mitbekommen haben. Da lach ich mich scheckig! :lol:




Genau mords Denkfehler.

Nur: von wem?

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Do 21. Apr 2011, 20:12

Artie hat geschrieben:Dieser Zähler bedeutet gar nichts, jedenfalls nicht, das mehr als 200 Personen mitlesen.
Meine Schätzung: weit weniger als 50.

GAGAlactic32 als Computer Fach/mann/frau/ding könnte sicher aufklären warum.

GAGArtie's Einschätzung mit <50 trifft's wahrscheinlicher.
11839 Zugriffe zeigte ein anderer Counter zu dem gesamten Thema heute.
Daß ein Bildchen jedesmal neu versendet, grad wenn solches mehrfach auf einer Seite zitiert wird, kann wohl ein einfach gestrickter Counter weniger „berücksichtigen“.
Kurt hat geschrieben:Und sie sind alle vier gleich lang.

Ebendst.
Diese mathematologischen Überlegungen hier sind halt KEINE physikalischen.
Die “Arme“ sind nach Chief's Animationen technisch also meßtechnisch nicht mehr identisch lang.
Also einerseits müssen die Laufzeiten nach akutueller Definition eigentlich die Länge eines Armes repräsentieren.

Was Harald irgendeinst hier mal erwähnte, bleibt:
Der relative Mathologe „Embacher“ hat mit seiner Lichtuhr genau dasselbige „Phänomen“.

Was fb5... erwähnte, daß im bewegten Äther eincalibriert wird stimmt auch, also die Chance argumentativ was sinnvolles aus MM zu schließen bleibt sehr gering.

Allgemein halte ich es für sinniger, in die Richrungen zu diskutieren, wie ein Meß-„Rauschen“ einer materiellen Länge zu verstehen wäre.
Oder wie diese natürlichen (nicht LASER-) Photonen ja nur wenige (2..3?) Wellenlängen „lang“ sind, und daher Michelson & Co. Damalig nur mit ihrem Natrium-Licht-Lämpchen skopierten .
Wie genau da quasi eher ein Teil-„Photon“ mit seiner anderen Hälfte interferiert?

Grüße
galactic32
 
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Do 21. Apr 2011, 20:17

Highway hat geschrieben:Vorausgesetzt beide MMI Arme sind exakt gleich lang


Das müssen sie nicht sein. Es gibt ja auch MM-Versuche mit ungleichen Armlängen.
Zum Förderband-Vergleich:
Wir haben tatsächlich vier Förderbänder. Und sie haben unterschiedliche Geschwindigkeiten! Dementsprechend und zwar genau proportional dazu verändern sich aber auch die Wellenlängen, d.h. die Gegenstände werden in unterschiedlichen Abständen auf die Förderbänder aufgelegt, und zwar genau in solchen Abständen, dass sie wiederum mit derselben Frequenz ankommen! Aus dem Verhältnis der Abstände zur Geschwindigkeit ergibt sich bei den Wellen doch dieselbe Periodendauer. Wellenlängen und Geschwindigkeiten kompensieren sich stets zur konstanten Frequenz. Und damit ist der MM-Versuch schon erledigt. Weil es egal ist, welche Gegenstände soeben am Mittelpunkt der Förderbänder ankommen. Es treffen Gegenstände exakt mit gleicher Frequenz ein - und das war's auch schon... Die Laufzeiten der erstaufgelegten Gegenstände sind völlig egal.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Do 21. Apr 2011, 20:19

Hallo Harald, auch wenn du mich als ein bisserl minderbemittelt anschaust, diese Fragen.

1' trifft es zu dass die Signale der beiden Arme aus einer gemeinsamen Quelle kommen, somit gemeinsame Eigenschaften haben, auch wenn sie erst am Strahlteiler aufgespalten werden.

2' dass sie auch nach der Teilung ihre Eigenschaften beibehalten.

3' dass ein Unterschied in der Laufdauer in den Armen besteht wenn Wind angenommen wird und die Arme nicht gleich gegen den Wind stehen.

4' dass dieser Unterschied schon dann besteht wenn die beiden "Strahlen" am Strahlteiler zurückkommend ankommen.

5' das dieser Unterschied sich nicht mehr ändert wenn sie in Richtung Anzeigefläche laufen.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Do 21. Apr 2011, 20:28

Harald Maurer hat geschrieben:Es treffen Gegenstände exakt mit gleicher Frequenz ein - und das war's auch schon... Die Laufzeiten der erstaufgelegten Gegenstände sind völlig egal.


Und was vergleicht das MMI?

Frequenzen?


Gruss Kurt


Harald, wach endlich auf.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Do 21. Apr 2011, 20:32

Harald Maurer hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Der eine Wellenabschnitt wird beispielsweise zum Zeitpunkt 5min:50ns vom Teiler gesendet. Der andere Wellenabschnitt wird zum Zeitpunkt 5min:200ns gesendet. Beide treffen am Umlenker gleichzeitig zum gleichen Zeitpunkt 5min:600ns ein. Da ist die eine Laufzeit 550ns und de andere 400ns.

Falsch gerechnet! Bei der Laufzeit von 400 ns musst Du doch die Zeitdifferenz, mit welcher dieser Strahl später abgesendet wurde, dazu rechnen! Also 400 ns + 150 ns = 550 ns.

Was ist denn das für eine Rechnung? Das verschlägt mir glatt die Sprache. Das ist doch grotesk. Wieso um alles inder Welt ist die Differenz von Start- und Zielzeit nicht die Laufzeit? Natürlich ist sie das.

Chiefs Animation zeigt genau das. Sieh Dir seine Animationen bitte nochmal genau an (ich kann mir keine anschaulichere vorstellen). Da mußt Du doch erkennen, daß zwischen Animation 1 und 2 (d.h. mit zunehmender Ätherwindstärke) kontinuierlich eine Phasenwanderung der gleichzeitig eintreffenden Punkte um einen Punktabstand erfolgt. Das ist doch klar zu sehen!
Es ist mir ganz unerklärlich, wieso Du das nicht akzeptieren kannst/willst.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Do 21. Apr 2011, 20:35

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Und was vergleicht das MMI?
Frequenzen?

Gruss Kurt


Ja dann sind wir ja schnell fertig. Im ganzen MMI gab es ja keine unterschiedlichen Frequenzen - war jedenfalls eure Rede.



Das war sie nicht.
Es gibt -Doppler- solange das MMI gedreht wird.
Vorher und nachher NICHT!

Wenn dus nicht glaubst, lies nach.

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Do 21. Apr 2011, 20:42

Highway hat geschrieben:Was willst du denn noch? Ah... ich weis - Recht behalten um jeden Preis.




Wer?
Er oder du??

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Do 21. Apr 2011, 20:54

Ernst hat geschrieben:Chiefs Animation zeigt genau das. Sieh Dir seine Animationen bitte nochmal genau an (ich kann mir keine anschaulichere vorstellen). Da mußt Du doch erkennen, daß zwischen Animation 1 und 2 (d.h. mit zunehmender Ätherwindstärke) kontinuierlich eine Phasenwanderung der gleichzeitig eintreffenden Punkte um einen Punktabstand erfolgt. Das ist doch klar zu sehen!

Ich sehe keine Phasenwanderung am Umlenker! Maßgeblich ist, wo die Phasenwanderung erfolgt. Beim umgedrehten Messprinzip erfolgt sie beim Start, denn hier wird der Zeitvorsprung von einem Strahl auf den anderen Strahl verschoben!

Ernst hat geschrieben:Es ist mir ganz unerklärlich, wieso Du das nicht akzeptieren kannst/willst.

Weil es falsch ist!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Do 21. Apr 2011, 20:58

Harald Maurer hat geschrieben: Es treffen Gegenstände exakt mit gleicher Frequenz ein - und das war's auch schon... Die Laufzeiten der erstaufgelegten Gegenstände sind völlig egal.

Das ist Dein Ernst? Seit wann werden im MME Frequenzen gemessen? Brauchen sie nicht, denn sie sind selbstverständlich konstant. Wieso aber die Laufzeiten, welche ja indirekt beim MME gemessen werden, völlig egal sein sollen, das faß ich einfach nicht. Die Laufzeitdifferenzen sind das Kriterium der Ätherwindgeschwindigkeiten. Sie werden interferometrisch anhand der Phasenschiebung bei der Drehung des MMIs ermittelt.

Du kannst das auch mit Deinem Transportband machen. Werden die Koffer auf beiden Bändern gleichzeitig im Sekundentakt aufgesetzt, dann werden sie immer auch im Sekundentakt gleichzeitig am Bandende abgenommen. Die Frequenz ist unverändert. Nun aber erhöhe die eine Bandgeschwindigkeit etwas. Meinst Du, daß dann die gleichzeitig aufgesetzten Koffer immer noch genau gleichzeitig am Bandende ankommen und gleichzeitig abgenommen werden können. Nein, sie kommen versetzt an. Und wenn Du nun weißt, daß am Bandanfang die Koffer synchron aufgesetzt werden, und sie kommen versetzt am Bandende an; dann wirst Du doch zwangsläufig folgern müssen, daß die Bänder unterschiedlich schnell laufen. Und wenn Du weiter willst, daß die Koffer synchron bei Dir eintreffen, dann mußt Du doch wohl dem Aufsetzer telefonieren, daß er die Koffer ungleichzeitig aufsetzen soll.

Wozu da noch das Band herhalten muß, wo doch Chiefs Animationen alles physikalisch korrekt in Übereinstimmung mit der Rechnung veranschaulichen, bleibt mir als Osterrätsel.

Gruß
Ernst
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