Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Fr 25. Mär 2011, 22:16

Hallo Mordred,

ich hab unter -Allgemeines- einen neuen Faden eingerichtet.


Guss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Fr 25. Mär 2011, 22:35

Highway hat geschrieben:Also für beide Arme im MMI müßte es dann so aussehen:

Nein. Ganz und gar nicht.
Das MMI bewegt sich ja nur in horizontaler Richtung. Die beiden "Wände" dürfen nicht nach oben wandern, sondern müssen horizontal immer um ein Kästchen verschoben sein. Der Punkt A bleibt immer in der gleichen horizontalen Ebene und wird schrittweise nach rechts gerückt.
Aber vertikal gelten dann nicht mehr die Projektionen, sondern die direkten Werte. Daher läßt sich Deine Darstellung des horizontalen Arms nicht auf den senkrechten übertragen. Besser wäre dann wohl ein gesondertes Bild. Oder Du verzichtest auf die verschobene Darstellung der Bewegung des horizontalen Arms, was dann aber unübersichtlicher wird.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Sa 26. Mär 2011, 00:10

Hallo Mordred,

zu später Stunde noch.

Mordred hat geschrieben:Ja was machst Du denn anderes ?
Zumal Deine Hilfsbegriffe noch weniger als nichts aussagen…??


Hm, weniger als nichts, also sagen sie etwas auf der anderen Seite aus, auf der anderen Seite von dem was einem so allgemein vorgesagt, sehr oft als Wahrheit verkauft wird.

Mordred hat geschrieben:Was sagt denn „immaterielles Trägerteilchen“ aus ?


Das es sich um etwas handelt das nicht Materiell ist, Albert E hat das auch irgendwo, ich glaub als nicht ponderable, bezeichnet.

Mordred hat geschrieben:Was sagt bitte „Trägersubstanz“ aus ?


Das soll aussagen dass da irgendetwas ist das nicht materieller -Natur- ist.
Das kann alles sein, nur keine Materie.

Mordred hat geschrieben:Das kann Alles und Nichts sein!
Du kannst nichteinmal beschreiben warum Schall so, und Licht dann/zwar anders, aber vom selben …“Nichtteilchen“ übertragen werden.


Selbstverständlich kann ich das.
Bei Schall ist Materie dazwischengeschaltet, meht ist nicht.

Mordred hat geschrieben:Dann kommst Du mit Druchdichteschwankung....Aber wie das so differentzugleich passieren soll, ...kommt nix von Dir.
Zumal, wie der Name schon sagt, es um eine Druckdichteschwankung gehen soll.


Natürlich geht es um Druckdichteschwankungen, etwas anderes existiert ja eh nicht.
Alles was du als Materie so siehst ist eine.
Jede Resonanz(schwingung) ist auf Druckdichteschwankungen aufgebaut, davon lebt sie.

Mordred hat geschrieben:Ich habs Dir ja schonmal geschrieben, wurde aber wie alles unliebsame von Dir stillschweigend übergangen.


Wenn was verloren geht dann fordere es einfach nach.

Mordred hat geschrieben:Also nochmal, um über eine Druckdichteschwankung Information zu vermiteln benötigst Du eine Dichte. Um eine Dichte zu bekommen, muss eine Füllung her.
Ohne Füllung, keine Dichte !
Und ohne Dichte, keine Druckdichteschwankung!


Nunja, dann halt unser All.
Unser All ist eine Menge an Trägersubstanz, eine in sich abgeschlossene Menge.
Diese Menge bildet eine resonante Einheit, einen Resonanzkörper.

Die Gesamtmenge dieser Substanz steht unter einem ungeheuerem "Druck", es ist ungeheuer zusammengepresst.
Druck in "" "" weil es sich nicht um materiellen Druck, hervorgerufen durch eingesperrte Atome usw. handelt, sondern um einen Trägerzustand.
In dieser Menge gibt es selbstverständlich Druckschwankungen, Licht z.B. erzeugt solche.
Auch gubt es das "Druckunterschiede".
All die Vorkommnnisse die wir sehen beruhen auf Druckunterschieden/Druckschwankungen/Druckabbau.

Mordred hat geschrieben:So, und wie Du meintest MX10QT würde an Potenz schon scheitern, so solltest Du nun erkannt haben, woran Deine Vorstellung schon scheitert.
Noch ehe es überhaupt erst begonnen hat.


Natürlich scheitert es an der Potenz, denn: was ist das für ein Ding, wo ist es zu besehen.

Mordred hat geschrieben:Denn "immaterielle Teilchen" Basisteilchen oder Trägersubstanz entweder ist, oder ist nicht !
Was bleibt denn wenn man Deine Hilfbegriffe weg lässt ?
Immateriell und Basis, ...(Träger, Teilchen und Substanz, alles Hilfsbegriffe welche materielles suggerieren)


Welche Hilfsbegriffe denn?
Ich hab keine Hilfsbegriffe, ich suggeriere nichts Materielles.
Denn die Materie ist keinesfalls die Grundlage unseres Seins.

Mordred hat geschrieben:Und was soll ich daraus nun erkennen, wenn Du Dir dann selbst Optionen offen lässt, weil Du es eben nicht weißt, sondern nur irgendwelche Vermutungen zum Besten gibst ?
Und das mit einer Wehemenz, die an Unvernunft grenzt.


Nur ein Thor "weiss alles und hat immer recht".
Die Option bleibt solange offen bis Klarheit herrscht.
Klarheit darüber wie die Bezugsbildung (fürs Lichtlaufen) im Träger funktioniert, ob sie unabhängig ist oder nicht.
Bei Materie ist es eh klar, da scheint die Unabhängigkeit vom Lichtbezug zu herrschen.

Hinweis:
Mir fällt auf dass du "Bezugsbildung" anders verstehst als ich es erwarte.
Wenns heisst: im Träger gibt es einen Bezug der die longitudinale Druckweitergabe bestimmt, dann ist damit gemeint dass
es sich um die Grundlage der Weiterleitung handelt, den Bezug dafür (die Strasse zum Autofahren).


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Sa 26. Mär 2011, 10:11

Highway hat geschrieben: Was stimmt denn jetzt nicht? Deine Rechnung oder meine Zeichnung? Schade ein oder zwei Beiträge vorher schien noch alles zusammen zu passen.

Bekommen wir schon noch hin.

In horizontaler Richtung ist doch Deine Verlagerung der x-Achse (des horizontalen MMI-Arms) nach unten keine tatsächliche, sondern nur ein Instrument zur übersichtlicheren Veranschaulichung der horizontalen Bewegung des MMI auf der x-Achse. Tatsächlich bleibt doch alles auf der x-Achse und die Wegeinheit des schwarzen Punktes im Äther beträgt zwei Kästchenlängen (nicht etwa der gezeichneten Diagonalen der zwei Kästchen).

Der senkrechte MMI-Arm wandert ebenfalls horizontal. Punkt A bleibt auf der x-Achse. Das läßt sich leicht direkt darstellen, ohne Deinen für den horizontalen Arm verwendeten und gelungenen "Verlagerungstrick" der Achse. Etwa so, wie ich es unmaßstäblich "radiert und gemalt" habe.
Der Abstand der schwarzen Punkte auf der Linie muß exakt zwei Kästchen lang sein, der Strecke s rechts entsprechen. Das obere Teilstück "über Eck" gemessen. Wäre gut, wenn Du es maßstäblich darstellst.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Sa 26. Mär 2011, 17:51

Chief hat geschrieben:PS: Meine Änderung ist wahrscheinlich nicht ganz richtig weil bei dieser Orientierung (45°) des MMI beide Strahlen gleiche zeit benötigen.

Du interpretierst sein Bild falsch. Sein horizontaler Arm bewegt sich exakt horizontal im Äther. Auch das Licht bewegt sich horizontal. Der Versatz nach unten ist nur ein anschauliches Werkzeug, die einzelnen Etappen gesondert darzustellen, ohne die x-Achse mit Punkten zu überlasten, die niemand mehr auseinanderhalten kann. Das ist schon ok. Alle gezeichneten Längen und Punkte sind in die x-Achse zu projizieren.
Nur der vertikale Arm muß entsprechend meinem Hinweis geändert werden.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Sa 26. Mär 2011, 20:25

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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Sa 26. Mär 2011, 23:43

Chief hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:... Sein horizontaler Arm bewegt sich exakt horizontal im Äther. Auch das Licht bewegt sich horizontal...


Eigentlich müsste man die Pfeile drehe


Also die bewegten Bilder sind die die man am leichtesten versteht.
Ich denke da an solche:

MMI1.gif
MMI1.gif (749.25 KiB) 2652-mal betrachtet


Haralds Einwand lässt sich damit leicht abdrücken.
Denn er braucht nur die Richtung umzukehren, also von rechts nach links fahren.
Dann ergibt sich genau die entgegengesetzte -Auftreffpunkte- am Strahlteiler.
Und da gibts dann keine Kompensation mehr.
Denn die müsste dann auch noch die entgegengesetzten Auftrefferumstände mitkompensieren.


Gruss Kurt


Nunja, ein (notwendiger) Nachtrag.

Sollte sich herausstellen das Haralds Einwand nicht stichhaltig ist dann hab ich ein echtes Problem.
Denn dann muss ich davon ausgehen dass MM und co nichts gemessen haben, das es keinen nennenswerten Ätherwind gibt,
das meine Bezugsbildung im Träger, innerhalb des Äthers also, stimmt.
Das bringt mich dann in die Verlegenheit die Sagnacfrequenz erklären zu können.
Denn die sagt/setzt ein Absolutsystem voraus.
Naja, ich hab Argumente dagegen, ob sie passen weiss ich noch nicht.
Schauma mal.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 27. Mär 2011, 10:14

Hallo Highway,
Highway hat geschrieben:Spätestens dann, wenn man versucht für beide Bewegungen, Licht im Äther und Arme des MMI, einen gemeinsamen Maßstab in der Zeit zu finden, dann wird es meiner Meinung nach spannend.


spannend kann es nicht werden denn die Zeit als solche existiert nicht.
Es handelt sich um eine Ersatzbezeichnung für Mengen.


Highway hat geschrieben:Beispiel gleicher Zeitmaßstab:

MM018.PNG


Hier ist ein Gitter mit Dt=1 gezeigt. Also ein Koordinatensystem was t über t darstellt. Dann kann man jeden Zeitpunkt bestimmen. Beispielsweise könnte ein Punkt, der eine Einheit vertikal entfernt ist einen zeitlichen Abstand von einer Sekunde, und dann bei bekanntem v oder c, auch einem rämlichen Abstand des Lichtes von einer Lichtsekunde bedeuten. Das MMI (0,5c Geschwindigkeit angenommen) ist aber nur 1/2 Ls entfernt, und insofern hat man dan schon drei verschieden Wertigkeiten der Koordinatenachsen.

Ein Punkt, der horizontal eine Einheit entfernt ist, kann man ebenso interpretieren.


Du interpretiertst in die -Zeit- Richtungen und Längen hinein und -siehst- dann das man diese Wurzeln kann.
Dem ist aber nicht so da die -Zeit- weder Richtung noch Länge hat.
Denn eine Zahl (Zeit), erstellt aus Mengen der Grösse 1, hat das alles nicht.

Nur weil in der RT die -Zeit- als notwendiges Verwursteldings benötigt wird, irgendetwas muss sich ja opfern damit unsinnige Postulate zumindest rechnerisch aufrechterhalten werden können, existiert -die Zeit- noch lange nicht.

Highway hat geschrieben:Was ist aber mit Punkten, die sowohl vertikal als auch horizontal eine Einheit entfernt sind? Sind die jetzt sqrt(2) entfernt, oder sind die ebenfalls nur eine Zeiteinheit entfernt?


Mit diesen passiert garnichts, denn diese existieren einfach nicht.
Es gibt keine -Zeit-.

"Sind die jetzt sqrt(2) entfernt"
Die sind weder verwurzelt noch sonstwas entfernt, sie existieren einfach nicht.
Die RT braucht solche Kopfstände um kleinzurechnen, um 0.9 + 0.9 = <1 zu erhalten.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 27. Mär 2011, 10:35

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Mit diesen passiert garnichts, denn diese existieren einfach nicht.
Es gibt keine -Zeit-.

"Sind die jetzt sqrt(2) entfernt"
Die sind weder verwurzelt noch sonstwas entfernt, sie existieren einfach nicht.
Die RT braucht solche Kopfstände um kleinzurechnen, um 0.9 + 0.9 = <1 zu erhalten.


Es gibt keine Zeit soso...

Damit ist das Thema dann durch. Keine Zeit, keine Zeitabweichung, keine Differenz im MMI. Ist doch ganz einfach. :roll:


Was ist denn die Zeit?

MM ist ganz einfach, lass "die Zeit" weg, schau dir die Interferenzfläche an, lass die einzelnen Phasenzustände der beiden "Wellen" auf der (Anzeige/Interferenz)Fläche verteilt sein, diese unterschiedlich überlagern, schon ist das Muster da.
Und dieses verschiebt sich halt wenn sich die Umstände der beiden "Wellen" zueinander verändern, verschieben.
Und das geschieht halt nunmal wenn die Laufdauern der beiden "Wellen" sich zueinander verändern (sollten).


Gruss Kurt



Wobei die beiden "Wellen" nicht gleichzeitig erzeugt werden mussten.
Das MMI -lebt- von der Laufdauerveränderung in den Armen.
NUR von deren Änderung.
Es ist vollkommen egal welcher Anfangszustand herrscht, es spielt einfach keine Rolle.
Auch spielt es keine Rolle welchen Phasenverhältnisse herrschen, einzig die Änderund derer ist gefragt.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 27. Mär 2011, 11:41

Kurt hat geschrieben: Denn er braucht nur die Richtung umzukehren, also von rechts nach links fahren.
Dann ergibt sich genau die entgegengesetzte -Auftreffpunkte- am Strahlteiler.

Eine Änderung der Richtung ändert natürlich gar nichts.

@Highway

Nun laß mal hier eine relativistische Zeit außen vor. Dein Bild für die horizontale Richtung gibt besser als alle anderen Darstellungen dazu den Effekt der Ätherströmung (andere Wellenanzahl im Laufweg, andere Laufzeit, andere Phasenlage am Empfänger) wieder und zeigt anschaulich das Ergebnis meiner entsprechenden Berechnung.
Allerdings hast Du damit Dein früheres Gegenargument (und auch das entsprechende von Harald) selbst widerlegt. ;)

Gruß
Ernst
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