Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Di 22. Mär 2011, 21:50

Hallo Mordred,

Mordred hat geschrieben:Warum leitet dann z.B. Alufolie diese Druckschwankung nicht weiter ?


Meine Antwort:
Es hängt von der Frequenz und dem Atom-/Molekül/Kristall-aufbau ab ob was durchgeht oder nicht.

du machst daraufhin Vergleiche von Druckweiterleitung durch Schall (Materie) und Träger (Nichtmaterie)
Darum geht es aber garnicht.
Es geht darum warum Alu Licht nicht durchlässt.

Es hängt von der Frequenz und dem Atom-/Molekül/Kristall-aufbau ab ob was durchgeht oder nicht.

Und zwar von der Lichtfrequenz, nicht von Druckweiterleitung im Medium.
Wenn die Materie der ALU-Folie (oder jeder anderen Materie), ihre Atome, Moleküle, Anordnungsstruktur, auf die Lichtfrequenz reagiert dann geht kein Licht durch, dann wird ev. sogar neues Licht erzeugt.
Denn die dann sich aufbauenden Resonanzen, dann wenn Resonanzkörper vorhanden sind, nehmen die Druckschwankungen im Träger auf und die sind dann erstmal weg.
Wenn nur -Materie im Weg rumsteht- also keine ausgeprägten Resonanzen gebildet werden dann gibts Spiegelung oder einfach nur Bewegungserhöhung (Wärme) in der Materie.

Wenn hinter der Folie eine bestimmte Farbe noch durchkommt, dann sind für diese Farbe keine Resonanzkörper vorhanden.
Wenn nur eine Farbe rausgenommen wird, dann sind nur für diese Farbe Resonanzkörper vorhanden.

Es kommt dann wiederum auf die Dicke des Materials an was mit den anderen Farben/Frequenzen geschieht.

Typisches Beispiel dazu sind die Gitterstäbeanordnung hinter einer Mikrowellenquelle oder ein Polfilter für Licht.
Beide arbeiten entgegengesetzt.

Die Gitterstaabanordnung reagiert nur auf die passende Polarisation, die andere Ebene wird, je nach Gitterabstand, ignoriert oder gespiegelt, das Polfilter arbeitet umgekehrt, es reagiert auf die passende Polarisation und nimmt diese raus, die andere lässt es durch.


Mordred hat geschrieben:Wie denn jetzt durch gehen ?
Bei einer Druckdichteschwankung geht nichts durch. Es wird etwas bewegt. Und dieses bewegte Etwas gibt diese Bewegung weiter.
Wenn Schalldruck also auf etwas trifft, dann bringt es der Schall zum Schwingen. Diese Schwingung wird andererseits wieder abgegeben, bringt somit das dahinter liegende durch Druckdichteschwankung, wie der Name schon sagt, auch in Schwingung!
Die Druckdichteschwankung geht also nicht durch, sondern bringt das Medium zum Schwingen, diese Schwingung setzt sich dann auf der anderen Seite durch die Resonanz des Körpers fort. Dieser Körper gibt also die Druckdichteschwankung durch seine Resonanz weiter.


Du beschreibst hier was was Schall an einem Handtuch anrichtet, mit der Alufolie und deren Lichtundurchlässigkeit hat das nichts zu tun.
Denn Schall ist nunmal kein Licht, sie beruhen auf dem gleichem Prinzip, auf longitudinaler Druckausbreitung im Medium.

Dieser Körper gibt also die Druckdichteschwankung durch seine Resonanz weiter


Dieser Satz passt weder zur Alufolie im Luftschall, noch zum Lichtsignal an der (Alu)Folie.

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Mi 23. Mär 2011, 08:41

Hallo Chief !
Die Elektronen in Metallen sind quasi frei so dass sie durch das el. Feld des Lichts in Bewegung gesetzt werden. Auf diese Weise gibt das Licht die Energie an die Elektronen und im Metall bildet sich ein gegengerichtetes el. Feld. Dieses Feld zieht die Elektronen in ihre alte Positionen zurück wodurch wieder das Licht gleicher Frequenz entsteht (Reflexion). Da das el. Feld im Metall zum ursprünglichen Lichtfeld gegengerichtet ist ergibt sich ein Phasensprung von 180°.

Deine Ansicht ist wert, weiterverfolgt zu werden.Du beschreibst den Vorgang der Weiterleitung elektromagnetischer Wellen in einem Festkörper ziemlich anschaulich. Genau solche Weiterleitungsvorgänge gibt es in jeder Materie. Vielleicht nicht überall gleich.Aber sie könnten erklären, wie es in der Realität zugeht.
Wenn sich dann eine solche Materie bewegt, wird sie auch die Weiterleitungsgeschwindigkeit "mitnehmen".
Das ist es, was ich von Jocelyne verlangt habe: Nicht nur die Relativitätstheorie ad Absurdum zu führen, sondern paralell dazu weiterzudenken und eine neue Theorie zu entwickeln.
Ohne neue Theorie wird die SRT immer das Maß aller Dinge bleiben.
Wie die Relativisten gesagt haben: Was wollt ihr denn? Wir haben ja die SRT !
Mit Gruß
Hannes
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 23. Mär 2011, 09:02

Hannes hat geschrieben:Wenn sich dann eine solche Materie bewegt, wird sie auch die Weiterleitungsgeschwindigkeit "mitnehmen".
Das ist es, was ich von Jocelyne verlangt habe: Nicht nur die Relativitätstheorie ad Absurdum zu führen, sondern paralell dazu weiterzudenken und eine neue Theorie zu entwickeln.
Ohne neue Theorie wird die SRT immer das Maß aller Dinge bleiben.
Wie die Relativisten gesagt haben: Was wollt ihr denn? Wir haben ja die SRT !


Aber Hannes, das ist auch das, was ich Dir immer gesagt habe und was Du eben leider nicht aufnehmen möchtest:
Es gibt eine Menge Alternativtheorien, überall in der Welt, seit 100 Jahren!!! Praktisch jeder Kritiker seit 1905 hat eine neue Theorie entwickelt oder befürwortet eine Ersatztheorie oder Varianten, wie wir es auch allein in diesem kleinen Forum seit Jahren feststellen.

Ein paar Links zu modernen veröffentlichen Ersatztheorien oder Ansätze dazu habe ich auch wieder kürzlich angegeben, siehe: viewtopic.php?f=6&t=360&p=24236&hilit=Galilean#p24236

Und? Sie werden alle ignoriert und totgeschwiegen, sie haben Null Chance von der etablierten Physik wahrgenommen und auf der Basis der Wissenschaft diskutiert zu werden, Null Chancen. Wie die Relativisten sagen: Was wollt ihr denn? Wir haben ja die SRT!

Solange die Kritiker nicht verstehen, dass erst einmal die SRT als falsch und unhaltbar erkannt werden muss bevor der Weg zu neuen Entwicklungen und zum Erkenntnisfortschritt wieder geöffenet ist, solange wird sich nichts daran ändern, es ist leider vergebene Liebesmühe von Kritikern mit Forschergeist. Das sehen wir doch seit über 100 Jahren, reicht denn eine so lange Zeit nicht, um es zu beweisen und zu erkennen? :(

Viele Grüße
Jocelyne Lopez

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Mi 23. Mär 2011, 10:17

Hallo Jocelyne !
Hannes hat geschrieben:
Wenn sich dann eine solche Materie bewegt, wird sie auch die Weiterleitungsgeschwindigkeit "mitnehmen".
Das ist es, was ich von Jocelyne verlangt habe: Nicht nur die Relativitätstheorie ad Absurdum zu führen, sondern paralell dazu weiterzudenken und eine neue Theorie zu entwickeln.
Ohne neue Theorie wird die SRT immer das Maß aller Dinge bleiben.
Wie die Relativisten gesagt haben: Was wollt ihr denn? Wir haben ja die SRT !

Ich habe verlangt, die SRT als das darzustellen, was sie ist: Ein Märchen.
Du hast aber explizit abgelehnt, über Neuerungen nachzudenken.
Aber Hannes, das ist auch das, was ich Dir immer gesagt habe und was Du eben leider nicht aufnehmen möchtest:
Es gibt eine Menge Alternativtheorien, überall in der Welt, seit 100 Jahren!!! Praktisch jeder Kritiker seit 1905 hat eine neue Theorie entwickelt oder befürwortet eine Ersatztheorie oder Varianten, wie wir es auch allein in diesem kleinen Forum seit Jahren feststellen.

So ist es schon besser! Parallell zu der Kritik an der SRT muss ein Nachdenken über eine bessere Theorie eingeleitet werden.Wahrscheinlich müssen nicht alle Bestandteiele der SRT erneuert werden.
Erneuerungsbedürftig sind vor allem die dem Menschenverstand und auch der Mathematik widersprechenden Aussagen der SRT, wie z. B Invarianz.
Die relativistische Geschwindigkeitsaddition sollte auf eine richtige Mathematik aufgebaut werden,die die begrenzte Wirkgeschwindigkeit des Elektromagnetismus richtig beschreibt.
Ausserdem ist zu untersuchen,inwieweit andere Beschleunigungsmechanismen
(insbesondere Gravitation) reichen können oder in sich in ihren Extremwerten auswirken.
Die Diskussion über neue Theorien ist bis jetzt nicht in Gang gekommen.
Warum nicht ?
Mit Gruß
Hannes
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 23. Mär 2011, 11:16

Hannes hat geschrieben:
Ich habe verlangt, die SRT als das darzustellen, was sie ist: Ein Märchen.
Du hast aber explizit abgelehnt, über Neuerungen nachzudenken.

Ich habe nie abgelehnt über "Neuerungen" nachzudenken. Die "Neuerungen" wovon Du sprichst können aber nur Alternativtheorien sein, also ein Ersatz zur SRT. Das ist eben das, was Du nicht deutlich aussprechen möchtest. Die SRT selbst ist nicht zu retten und muß verwerfen werden. Das ist das, was Du Dich nicht traust, deutlich auszusprechen. Ohne die Kernaussage der SRT (Lichtgeschwindigkeit invariant zu bewegten Beobachtern) gibt es in der SRT nichts Neues, nicht Originelles und nicht Kreatives, was nicht vorher und nachher schon bekannt bzw. im Gespräch war. Eine "Weiterentwicklung" der SRT kann es also nicht geben, Hannes, das ist nur ein diplomatischer Ausdruck um nicht sagen zu müssen: Ein Ersatz. Man kann aber in der jetzigen, seit mehr als 100 Jahren eingefahrenen Lage und seit mehr als 100 Jahren Stecken in einer Sackgasse nicht mehr mit Diplomatie die Sache in Bewegung bringen. Das ist das, was Du nicht erkennen kannst oder möchtest. Man soll aber schon die Sache konsequent beim Namen nennen: Die SRT ist in der Tat ein "Märchen", sie ist grundsätzlich unhaltbar in ihrer originellen, einmaligen Annahme, man kann nicht darauf aufbauen, man kann dieses Märchen nicht "entwickeln" ohne weitere Märchen zu produzieren, was in der modernen Physik eben seit Jahrzehnten passiert... :cry:

Nein, das stimmt nicht, Hannes, ich habe nie abgelehnt über Alternativen nachzudenken. Ich habe zum Beispiel allein bei MAHAG viele Austausche über Alternativen mit Interesse verfolgt, ob Äther- oder Emissionsmodelle, und habe dabei viel gelernt. Ich habe sogar als Laie mal eine eigene Vorstellung der Lichtsausbreitung mitgeteilt - worauf ich aber natürlich nicht bestehe: Photonen bilden ein Ozean von Teilchen im ganzen Universum und seien ihr eigenes Medium, was ihre Erscheinung als Welle und Teilchen erklären würde - so wie Wassermoleküle im Ozean.

Nein, das stimmt nicht, ich habe nie abgelehnt über Alternativen nachzudenken, ich habe nur gesagt, das sei im Moment Beschäftigungstherapie und vergebene Liebesmühe, worauf die Relativisten sich auch freuen. Und es stimmt leider, die Erfahrung zeigt das, dass sie Nullchance haben von der etablierten Physik überhaupt berücksichtigt und diskutiert zu werden, geschweige denn Forschungsgelder zur Finanzierung von Experimenten zu erhalten, um sie nachzuprüfen. Parallel zur Kritik kann im Moment nichts weiterbringend mit Alternativen laufen, außer endlose Diskussionen in kleinen Kreisen wie zum Beispiel im MAHAG-Forum und in den wenigen Kritiker-Zeitschriften. Das kann gar nichts bewegen und das kann uns ganz bestimmt nicht aus der Sackgasse führen. Man muss schon die Tragweite der Problematik berücksichtigen.

Viele Grüße
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Mordred » Mi 23. Mär 2011, 12:38

Hallo Kurt,
Mordred hat geschrieben: Quer stimmt. Bei Ruhe haben wir hin und zurück zusammen ct.
Bei Bewegung haben wir Quer ct` (es dauert etwas länger)

Wie ist es nun Längs, einmal nach vorne (mit der Strömung), und einmal wieder zurück ?
Nach vorne Kurz, nach hinten umso länger.

Der Hin und Rückweg besteht also aus einmal kurz und einmal lang (Dauer). Ergibt unterm Strich eine Durchschnittsgeschwindigkeit. Also ct``


Kurt hat geschrieben:Falsch, es dauert quer länger als bei unbewegt.
mordred hat geschrieben:Bei Bewegung haben wir Quer ct` (es dauert etwas länger)
Was sagt mein Satz nun anderes aus als Deiner um von Dir als falsch eingestuft zu werden ?

Ruhe ist in alle Richtungen ct.
Bei Bewegung haben wir quer ct`

Kurt hat geschrieben:Es dauert längs noch länger als bei quer (bewegt).
Mordred hat geschrieben:Bei Bewegung haben wir längs ct``


Somit zeigt sich doch bei Quer ct` und längs ct``.
Ersichtlich, dass nun ct`` also längs länger braucht als ct` quer ?
Letztlich sage ich doch nix anderes, oder ?

Kurt hat geschrieben:
Mordred hat geschrieben: Warum leitet dann z.B. Alufolie diese Druckschwankung nicht weiter ?

Meine Antwort:
Es hängt von der Frequenz und dem Atom-/Molekül/Kristall-aufbau ab ob was durchgeht oder nicht.
Ist Druckschwankung nun eine Weiterleitung, oder ein durchgehen…..

Kurt hat geschrieben:du machst daraufhin Vergleiche von Druckweiterleitung durch Schall (Materie) und Träger (Nichtmaterie)
Du postulierst also einen nichtmaterieller Träger ?
Ein nichtmaterieller Träger gibt also eine Druckdichteschwankung des Lichts weiter ?
Kurt hat geschrieben:Darum geht es aber garnicht.
Es geht darum warum Alu Licht nicht durchlässt.


Kurt hat geschrieben:Es hängt von der Frequenz und dem Atom-/Molekül/Kristall-aufbau ab ob was durchgeht oder nicht.
Und zwar von der Lichtfrequenz, nicht von Druckweiterleitung im Medium.
Nun, ich sage, es hängt von der Potenz ab, ob der Atom-/Molekül/Kristall-aufbau Diese weiterleitet oder nicht. Je höher die Potenz also, desto eher die Chance dass der Atom-/Molekül/Kristall-aufbau geringere Potenz benötigt. Somit alles an zu hoher Potenz an die anliegenden Elektronen weitergeleitet wird..

Wir beschreiben also Beide warum Licht durch Materie geleitet wird.
Warum glaubst Du nun, die treffende Variante zu haben ?
Außer Deiner Vermutung hast Du doch letztlich nicht mehr in der Hand wie ich auch, oder ?

Kurt hat geschrieben:Wenn die Materie der ALU-Folie (oder jeder anderen Materie), ihre Atome, Moleküle, Anordnungsstruktur, auf die Lichtfrequenz reagiert dann geht kein Licht durch,
Wenn die Potenz gleich oder unter dem liegt was die Atome/Moleküle benötigen, wird diese aufgenommen. Nun liegt es an der Intensität. Ist diese hoch, kann das Atom/Molekül nicht alles verarbeiten. Ein Teil wird reflektiert. Ein weiterer Teil wird bis zur Sättigung aufgenommen.
Ein weiterer Teil dieser Potenz wird an benachbarte Elektronen abgegeben/durchgereicht.. Dabei wird wiederum ein Teil kinetisch gewandelt. (Es entsteht Wärme).
Ist die Intensität entsprechend hoch, können die Atome die Masse an „Energie“ nicht mehr verarbeiten.
Die Elektronen kreisen so schnell um den Kern, doch können sie zu wenig abgeben. Die benachbarten Empfängerelektronen sind gleichermaßen überlastet.
Nun ändert sich der Zustand von fest auf flüssig.
Du sagst, es hängt von der Frequenz und dem Atom-/Molekül/Kristall-aufbau ab ob was durchgeht oder nicht.
Aber genaueres weißt Du auch nicht.
Du behauptest halt, weil Du denkst eh recht zu haben.

Ich wollte Dir nur mal zeigen, dass auch ich eine Vermutung habe.
Und ich kann Dir sogar den mechanischen Vorgang beschreiben.
Bis, in diesem Fall hin zu der Antwort, warum ein Laser schneiden kann.

Warum soll nun also meine Vermutung schlechter sein als Deine ?
Kurt hat geschrieben:Denn die dann sich aufbauenden Resonanzen, dann wenn Resonanzkörper vorhanden sind, nehmen die Druckschwankungen im Träger auf und die sind dann erstmal weg.
Um etwas in Schwingung zu bringen, also Resonanz zu bekommen, brauchst Du etwas, das schwingt.
Deinen Träger. Der soll nun aber nicht materiell sein.
Also ein nichtmaterieller Träger der schwingt. Nachweisen kann man ihn nicht, denn er ist ja nicht materiell….Aber stimmen tut´s halt trotzdem ?
Der Träger schwingt also. Wenn Licht mit c unterwegs ist, dann sollte auch der imaginäre Träger mit c schwingen. Gut dass es kein Teilchen ist……es müsste sich dann ja, wenn auch nur auf ganz kurzer Strecke, mit c hin und her bewegen.
Du sprichst also von Resonanzkörpern, die nicht materiell sind.
Druckschwankungen nehmen die Resonanz“Körper“ im Träger auf.
Träger, ….ein wiederum nicht materieller….
Kurt hat geschrieben:und die sind dann erstmal weg.
Hmm….
Wenn ich Deinen Satz:
Kurt hat geschrieben:Denn die dann sich aufbauenden Resonanzen, dann wenn Resonanzkörper vorhanden sind, nehmen die Druckschwankungen im Träger auf und die sind dann erstmal weg.
noch mal durchlese, dann muss ich feststellen, dass da weder was von Hand, noch von Fuß für mich raus zu lesen ist.
Zumal es bei Dir (beim Licht im z.B. Universum) weder materielle Körper noch materielle Träger gibt.

Kurt hat geschrieben:Wenn hinter der Folie eine bestimmte Farbe noch durchkommt, dann sind für diese Farbe keine Resonanzkörper vorhanden.
Kannst Du das belegen ?
Oder denkst Du Dir das einfach so, und darum ist es auch so ?
Wenn ich sage, jedes Atom hat eine bestimmte Potenz, und jede Farbe hat eine bestimmte Potenz, und Farbe ist, die Potenz des Atoms, dann gibt das Atom auch nur seine Potenz weiter. Somit ist rot die bestimmte Energiepotenz eben dieses Atoms.
Im Klartext. Trifft weißes Licht auf eine rote Wand, wird jede Potenz unter Rot verarbeitet.
Rot, also die Potenz des Objekts, wird je nach Intensität, reflektiert. Und an innen anliegende Atome weiter gegeben.
Alles weitere bestimmt die Höhe der Potenz und die Intensität.

Kurt hat geschrieben:Wenn hinter der Folie eine bestimmte Farbe noch durchkommt, dann sind für diese Farbe keine Resonanzkörper vorhanden.
Also wenn rot durchkommt, sind keine roten Resonanzkörper vorhanden ?
Was soll den nun die Schwingung von Rot weiter leiten ?
Wenn nicht ein Resonanzkörper ?
Nichts ?
Wo ist das Prinzip dann noch gleich ?

Kurt hat geschrieben:Wenn nur eine Farbe rausgenommen wird, dann sind nur für diese Farbe Resonanzkörper vorhanden.
Also wenn Blau nicht durch geht, (sonst aber alles) dann sind nur blaue ResonanzKörper vorhanden ?
Mit anderen Worten, für jeden Farbton seinen bestimmten Resonanzkörper ?
Für jeden Ton ein anderes, eigenes Instrument ?
Wie sollte dann der Resonanzkörper des „Trägers“ beschaffen sein ?

Mordred hat geschrieben: Wie denn jetzt durch gehen ?
Bei einer Druckdichteschwankung geht nichts durch. Es wird etwas bewegt. Und dieses bewegte Etwas gibt diese Bewegung weiter.
Wenn Schalldruck also auf etwas trifft, dann bringt es der Schall zum Schwingen. Diese Schwingung wird andererseits wieder abgegeben, bringt somit das dahinter liegende durch Druckdichteschwankung, wie der Name schon sagt, auch in Schwingung!
Die Druckdichteschwankung geht also nicht durch, sondern bringt das Medium zum Schwingen, diese Schwingung setzt sich dann auf der anderen Seite durch die Resonanz des Körpers fort. Dieser Körper gibt also die Druckdichteschwankung durch seine Resonanz weiter.

Kurt hat geschrieben:Du beschreibst hier was was Schall an einem Handtuch anrichtet, mit der Alufolie und deren Lichtundurchlässigkeit hat das nichts zu tun.
Sorry, aber Druckdichteschwankung ist Druckdichteschwankung.
Das bedeutet, Druck wird durch eine Dichteschwankung weiter geleitet.
Ohne Dichte, also keine Weiterleitung.
Wie kann etwas nicht materielles eine schwankende Dichte haben ?

Kurt hat geschrieben:Denn Schall ist nunmal kein Licht, sie beruhen auf dem gleichem Prinzip, auf longitudinaler Druckausbreitung im Medium.
Gleiches Prinzip, aber von Grund auf verschieden ?
Kurt hat geschrieben:Longitudinaler Druckausbreitung im Medium ?
In welchem Medium denn, …Du hast ja (beim Licht) gar keins.
Du hast Druckausbreitung ohne Träger. Dein Träger ist, wie Du selbst sagst, nicht materiell, zudem dürfte er sonnst auch nicht mit c schwingen !
Also, was hast Du in der Hand ?
Unterm Strich, genauso wenig wie ich ! (Meines Erachtens sogar noch weniger....)
Kurt hat geschrieben:Dieser Körper gibt also die Druckdichteschwankung durch seine Resonanz weiter.
Logisch, Druckdichteschwankungen werden gemein hin durch die Resonanz, also Schwingung durch den materiellen Körper verursacht. Druck erhöht räumliche Dichte, Medium gibt diese Dichte weiter.
Nun entsteht ein Unterdruck im Zentrum des vorherigen Druckanstiegs. Der gleiche Prozess kehrt sich um.
Es kommt durch den Druck/Unterdruck zu einer Schwankung der normalen Dichte.
Wir haben, eine Druckdichteschwankung.
Die Sache daran, ohne etwas das auf Druck reagiert, keine Veränderung der Dichte. Ergo auch keine Schwankung ! Somit kann es ohne dieses Etwas, zu keiner Druckschwankung kommen.


Moin Chief,
Mordred hat geschrieben:PS: Chief, dass Licht durch eine dünne Goldfolie geht hat andere Gründe.
Wenn Licht durch Glas geht weil Licht eine Druckdichteschwankung ist, dann sollte die Druckdichteschwankung das Glas der Scheibe in Resonanz versetzen. Dahinter drückt diese Schwingung wieder auf Deine Trägerteilchen, und setzt sich weiterhin fort.
Eine Druckdichteschwankung hat also kein Problem ihre Resonanz über Glas oder durchsichtiges Plastik zu übergeben, scheitert aber an einer dünnen Alufolie ?
Das ergibt keinen Sinn !

Chief hat geschrieben:Die Elektronen in Metallen sind quasi frei so dass sie durch das el. Feld des Lichts in Bewegung gesetzt werden.
Bin dabei.
Chief hat geschrieben:Auf diese Weise gibt das Licht die Energie an die Elektronen….
Jepp.
Chief hat geschrieben:und im Metall bildet sich ein gegengerichtetes el. Feld.
Ok, lass ich mal so stehen.
Chief hat geschrieben:Dieses Feld zieht die Elektronen in ihre alte Positionen zurück
Also waren sie zuvor verschoben ?
Als Quasi Eiform ?
Oder ging gleich das ganze Atom mit, und dann wieder zurück ?

Versteh ich nicht so richtig.
Chief hat geschrieben:wodurch wieder das Licht gleicher Frequenz entsteht (Reflexion).
Hmm, ..wenn weißes Licht auf/durch eine rote Scheibe fällt, dann ist doch das reflektierte Licht rot und nicht weiß, oder ?
Und rotes Licht hat dann doch eine andere Frequenz als weißes, oder nicht ?

Chief hat geschrieben:Da das el. Feld im Metall zum ursprünglichen Lichtfeld gegengerichtet ist ergibt sich ein Phasensprung von 180°.
Versteh ich nicht…..


Gruß Mordred
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Mi 23. Mär 2011, 13:50

Hallo Jocelyne !

Und es stimmt leider, die Erfahrung zeigt das, dass sie Nullchance haben von der etablierten Physik überhaupt berücksichtigt und diskutiert zu werden, geschweige denn Forschungsgelder zur Finanzierung von Experimenten zu erhalten, um sie nachzuprüfen. Parallel zur Kritik kann im Moment nichts weiterbringend mit Alternativen laufen, außer endlose Diskussionen in kleinen Kreisen wie zum Beispiel im MAHAG-Forum und in den wenigen Kritiker-Zeitschriften. Das kann gar nichts bewegen und das kann uns ganz bestimmt nicht aus der Sackgasse führen. Man muss schon die Tragweite der Problematik berücksichtigen.

Wenn Galilei, Giordano Bruno, Kopernikus, Kepler, und wie sie alle heißen,
gewartet hätten, bis jemand die Ptolemäische Weltansicht abgeschafft hätte,
könnten wir heute noch warten.
Genausowenig wird jemand die SRT abschaffen, wenn nichts besseres zur Verfügung steht.
Mit Gruß Hannes
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 23. Mär 2011, 14:16

Hannes hat geschrieben:
Genausowenig wird jemand die SRT abschaffen, wenn nichts besseres zur Verfügung steht.

Ja, dann mach mal, Hannes. Es steht schon jede Menge besseres zur Verfügung...

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Mi 23. Mär 2011, 15:21

Hallo Jocelyne !
Ja, dann mach mal, Hannes. Es steht schon jede Menge besseres zur Verfügung...

Ich habe dich schon öfters auf die These der lokalen Lichtleitungssysteme aufmerksam gemacht. Bei dieser Ansicht finde ich mich auch in bester Übereinstimmung mit dem Kollegen Chief, wie du aus meiner Antwort an ihn sicher entnommen hast. Leider bin ich kein so guter Fachmann, eine Theorie zu entwickeln und durchzubringen, ausserdem braucht man dazu jüngere Kräfte, die einen längeren Disput durchkämpfen können.Wir beide sind dazu nicht in der Lage.
Das Phänomen "Licht" ohne die Berücksichtigung der optischen Gesetze nur von der physiktheoretischen Seite erklären zu wollen,ist sowieso Unsinn.
Wie die Vorgänge ablaufen, ist in meiner Vorstellung bereits existent, mehr will ich persönlich nicht erreichen. Aber der Fortgang der Diskussion ist ein kleiner Krimi.

Mit besten Grüßen
Hannes
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mi 23. Mär 2011, 17:56

Highway hat geschrieben:So wie ich dich kenne meinst du das ernst oder?

Muß ich ja, wenn Du das passende Bild dazu malst:

Weg im Äther.png
Weg im Äther.png (14.95 KiB) 3514-mal betrachtet

Ich habe mir erlaubt, darin drei Punkte zu markieren. Im Äther läuft der hin-Strahl von A nach B und der Rückstrahl von B nach C. (Gemeint sind natürlich die Projektionen dieser Strecken in die Horizontale.) Nun nehmen wir meine "ernsten" Formeln und rechnen mit dem in Deinem Bild dargestellten v=0,5c
(Beachte: Ätherwindrichtung gegenüber meinem Bild vertauscht, daher beide Formeln vertauscht)

v = 0,5c

A - B (horizontale Projektion)
hin: L_ät1 = L_m * c/(c-v)
L_ät1= 2*L_m

B - C (horizontale Projektion)
rück: L_ät2 = L_m * c/(c+v)
L_ät2 = = 0,67 * L_m

Siehst Du, richtige Rechnung und richtiges Bild. Im Ernst ;)

Gruß
Ernst
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