Harald Maurer hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:In dem schönem Bildchen ist ein Mikrophon gezeigt das zum Träger ruht.
Deine Aussagen sind darauf bezogen.
Nein, das Mikro hat mit meiner Aussage nichts zu tun. Aber Deine Aufmerksamkeit darauf beweist, dass Du meine Aussage nicht nachvollziehen kannst.
Doch, du -produziert- welche, argumentierst mit Dopplereffekten.
Denn anders kann das nicht gedeutet werden:
Anschauliches Bildchen!
Wenn das orange Auto dem blauen nicht nachfährt, empfängt es eine niedrigere Frequenz, weil hinter dem bewegten blauen Auto die Wellen gedehnt ins Medium abgesetzt werden.
Und wenn das orange Auto mit derselben Geschwindigkeit hinter dem blauen nachfährt, sammelt es die gedehnten Wellen so ein, dass es die Originalfrequenz empfängt. Dann ist der Doppler-Effekt KOMPENSIERT!
Was ist daran so schwer zu begreifen?
Der Doppler-Effekt und seine Kompensation ist wichtig bei Betrachtungen über Wellenbewegungen in MMI-Armen oder Resonatoren,

- Doppler-effect-two-police-cars-diagram.png (19.67 KiB) 2779-mal betrachtet
Die gezeichnete Situation ist aus der Sicht des Mikrophons erstellt.
Dieses ruht im Medium.
Deine Kompensation des Dopplereffektes, du sagts somit dass einer auftritt, dieser tritt aber nur dann auf wenn du aus der Sicht des Mikrophons schaust-, ist nicht vorhanden weil keiner auftritt.
Denn es gibt keinen "Beobachter" der so wie das Mikro zum Medium ruht.
Somit auch keinen Dopplereffekt.
Beim MMI werden Laufzeitunterschiede ausgewertet, diese entstehen weil sich die beiden Arme je nach Stellung gegen die Windrichtung anders verhalten.
Es ist nirgends und an keiner Stelle eine unterschiedliche Frequenz vorhanden.
Es entstehen auch nirgends unterschiedliche Frequenzen, ausser wärend der Drehung bei Wind.
Da ist dann ein Dopplereffekt, also unterschiedliche Frequenzen vorhanden, sonnst nicht.
Harald Maurer hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Es gibt da aber keine Wellen.
Tatsächlich? Dann gibt's auch keine Phasen. Und die können sich dann auch nicht verschieben. Wonach hat Michelson denn gesucht? Und das mittels Interferenz. Die gibt's natürlich auch nicht, wenn's keine Wellen gibt. Ist doch klar, dass er nichts finden konnte.
Ja tatsächlich!
Die ganze Wellendarstellung hat mit der Realität nichts zu tun, das ist halt so.
Sie dient ausschliesslich uns, leider erzeugt sie Missverständnisse und Falschvorstellungen.
Wo befinden sich denn bei dem Bild Wellen, wo laufen welche?
Michelson hat nach Laufzeitveränderungen gesucht, Wellen hat er sicherlich nicht erwartet.
Er hgat Interferenz verwendet um die erwarteten Laufzeitunterschiede erkennen zu können.
Interferenz hat mit Welle nichts zu tun.
Eine "Welle" dient ausschliesslich dazu Zustände anschaulich darzustellen.
Um diese einer "Welle" zuzuordnen zu können ist erstmal eine Festlegung zu treffen, nämlich die welcher vorliegende Umstand welchen Teil der "Welle" betrifft.
In etwa so:
Die vom Sender erzeugte Einzelperiode, welches sich als longitudinale Druckschwankungen im Medium mit der Geschwindigkeit x ausbreitet, beginne bei Null.
Das soll einer Phase von 270 Grad der Hilfsvorstellung -Welle- entsprechen.
Der vorwärts, in Ausbreitungsrichtung im Medium, sich ausbreitende Druchunterschied werde als aufsteigende (positive) Punke gezeichnet.
Die rückwärts gerichteten, als nagative.
Das sich dabei ergebende Bild wird Welle genannt.
Es ist ein Bild, mehr nicht.
Das was vorhanden ist sind Druckschwankungen im Medium.
Diese breiten sich in ihm mit v aus.
Wellen gibts dabei nicht.
Wenn es also darum geht die Vorgänge in den Armen, oder im Resonantor zu verstehen, dann hat man in Druckänderungen und deren Ausbreitungsverhalten im Medium zu agieren.
Oder klarzulegen dass man mit der Ersatzvorstellung Welle hantiert.
Harald Maurer hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Weder beim MMI noch beim Resonator kommt eine Rechenhilfe zum Tragen, das Superpositionsprinzip macht nichts, dient nur als Vereinfachung beim Rechnen.
Rechenhilfe? Klar, wenn's keine Wellen gibt, gibt's auch kein Superpositionsprinzip. Womöglich ist die ganze Physik nur eine Rechenhilfe.
Ists es nicht so?
Harald Maurer hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Zwei völlig unterschiedliche Prinzipien gehören nicht in die selbe Kiste.
Doch, in die Müllkiste. Aber über Rechenhilfen werde ich mit Dir nicht diskutieren. Zumindest lag es in meiner Absicht, hier ein Forum zu führen, das sich mit Physik und Philosophie beschäftigt...
Wenn du alle unterschiedlichen Prinzipien in die Müllkiste wirfst dann bleibt keins übrig, dann gibts weder was zu diskutieren noch darüber zu Philosophieren.
Womit willst du dann Physik betreiben und ein Forum führen, darin Gespräche anstossen, in dem auch unterschiedliche Meinungen zugelassen sind?
Gruss Kurt