Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Do 17. Mär 2011, 23:15

Harald Maurer hat geschrieben:
In Bezug zu den bewegten Spiegeln bewegt sich eine verkürzte Welle mit langsamerer Geschwindigkeit und eine gedehnte dagegen mit schnellerer Geschwindigkeit, wobei die Geschwindigkeiten und Wellenlängen stets so zusammenpassen, dass sich dieselben Periodendauern ergeben. Die Addition der beiden Wellen ergibt folglich abermals eine stehende Welle, die sich in nichts von einer stehenden Welle ohne Äther unterscheidet. Denn es ergibt sich eine durchschnittliche Wellenlänge identisch mit der Wellenlänge in Ruhe und eine gleichbleibende Frequenz


Was so nicht stimmt.
Setz dich gedankllich auf den Resonator, hin und rücklaufende "Wellen" haben die gleiche Frequenz.
Nun beweg den Resonator gegen den Äther, die "Wellen" die in und gegen die Bewegungsrichtung laufen haben (aus deiner Sicht) unterschiedliche Frequenzen. Und das ergibt im Mittel eine niedrigere Frequenz im Resonator.


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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Do 17. Mär 2011, 23:24

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Was so nicht stimmt.
Setz dich gedankllich auf den Resonator, hin und rücklaufende "Wellen" haben die gleiche Frequenz.

Damit ist wahrscheinlich die untere Darstellung gemeint - oder vielleicht doch nicht?

Bild



Ja, das ist aus Sicht des bewegten Resonators der sich gegen den Lichtlaufbezug (hier Äther genannt) bewegt.


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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Do 17. Mär 2011, 23:51

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Ja, das ist aus Sicht des bewegten Resonators der sich gegen den Lichtlaufbezug (hier Äther genannt) bewegt.


Gut, angenommen, einer der roten Punkte läge bewegungslos im Äther, bist du dann der Meinung, dass sich dann die reflektierenden Wände dazu bewegen?

Wenn ja, wieso willst du dann nicht sehen, das sich die Wände auch bewegen, wenn sich der Punkt im Äther bewegt, zugegeben schneller, aber die Wände bewegen sich. Einmal tendentiell vom Punkt weg, und einmal auf den Punkt hin. Doppler!


Du nimmst einen Punkt der nicht existiert (nur ein gedanklicher) und baust drumherum Umstände auf.
Das geht nicht.

Wenn die Aussage im Raum steht dass sich die Wände bewegen dann ist zu sagen gegen was sie sich bewegen.

Wenn sich der Resonator (samt seinen Wänden) gegen den Äther bewegt dann läuft das Licht dass in ihm läuft immer noch so wies der Äther (Bezug) vorgibt.
Und der gibt vor dass das Licht auf ihn bezogen läuft, er bestimmt den Bezug fürs Lichtlaufen.
Somit ist festgelegt wie wo welches Licht wie schnell läuft.
Es liegt am Betrachter anzugeben auf was er seine Beobachtungen bezieht, aus welcher -Sicht- er berichtet.
Denn erst dann ist es möglich Aussagen zu machen die auch was -taugen-.

Dopper sagt nicht mehr und nicht weniger aus als das sich eine Frequenz ändert/geändert hat (aus Sicht des Beobachters) wenn sich dieser in Bezug zur Signalquelle bewegt.
Doppler sagt überhaupt nichts aus was im Resonantor abgeht, sagt auch nichts aus wie das Signal vom Sender zum Empfänger gekommen ist.
Auch nicht wie lange es unterwegs war.


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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Fr 18. Mär 2011, 00:23

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Auch nicht wie lange es unterwegs war.
Gruss Kurt


Doch, dass sagt Doppler genau dann aus, wenn man die Anfangsbedingung gleiche Phasenlage am Strahlteiler aufstellt. Dann gibt es keinen Ausweg mehr. Dann bedeutet gleiche Frequenz, gleiche Anzahl der Lamda auf den Strecken und damit kein Unterschied in der Phasenlage!

Was ist nun mit dem Bild, was genau das Kunststück fertig bringt?



Hallo Highway, was redest du da?
Doppler sagt aus ob sich eine Frequenz, aus Sicht des Beobachters, Schall/Lichtdetektors, in Bezug zur Sendefrequenz verändert (hat) oder nicht.
Mehr kann Doppler nicht!

Doch, dass sagt Doppler genau dann aus, wenn man die Anfangsbedingung gleiche Phasenlage am Strahlteiler aufstellt. Dann gibt es keinen Ausweg mehr. Dann bedeutet gleiche Frequenz, gleiche Anzahl der Lamda auf den Strecken und damit kein Unterschied in der Phasenlage!


Solange du nur behauptest und nicht auf mich eingehst kann ich dir auch kein Bild malen.
Denn ich müsste etwas malen das nicht real sein, nicht stimmen kann, keinen Bezug zur Realität hat.

Nochmal:
gleiche Anzahl der Lamda auf den Strecken und damit kein Unterschied in der Phasenlage!


Wann endlich rückst du damit raus wie du die Phasenlage darstellst!!
Denn was du da behauptest/dir vorstellst, ergibt nie und nimmer ein Strichmuster.
Bei MM wird deswegen ein Strichmuster erzeugt/verwendet damit man es wandern sehen kann.
Also nochmal!
Wie bringst du ein Strichmuster auf der Leuchtfläche zum Vorschein?

Also nochmal:
Doch, dass sagt Doppler genau dann aus, wenn man die Anfangsbedingung gleiche Phasenlage am Strahlteiler aufstellt. Dann gibt es keinen Ausweg mehr. Dann bedeutet gleiche Frequenz, gleiche Anzahl der Lamda auf den Strecken und damit kein Unterschied in der Phasenlage!


Wir stellen genau diese Zustände her.
Wir haben:
einen Strahlteiler, dieser erzeugt zwei Strahlen die beim verlassen des Teilers gleiche Frequenz, gleiche Phasenlage, auch gleiche Intensität haben und in die gleiche Richtung zeigen.
Sie sind so in einem Abstand zueinander dass sie sich nicht beeinflussen können, sie haben einen Abstand von 5 mm.

In einem Abstand von ganz genau 1000000 Lamdas (beide) liegt die Leuchtfläche.
Wie bringst du dort Striche hervor?
Was bedeuten diese Striche in Bezug zum Lichtlaufen, zur Phasenlage, zur Lichtintensität?

Wir machen auch folgendes.
Wir richten beide Lichtstrahlen auf einen gemeinsamen Punkt aus.
Was zeigt und der Punkt wenn
- nur einer der Strahlen dort anliegt
- beide Strahlen anliegen
- einer der Strahlen um 1/2 Lamda längeren Weg hatte?

Warum wehrst du dich nicht wenn ich sage dass es keine Wellen gibt?
Dein Gedankenbild ist doch auf Wellen aufgebaut, oder?


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Fr 18. Mär 2011, 01:11

Kurt hat geschrieben:Warum wehrst du dich nicht wenn ich sage dass es keine Wellen gibt?

Kurt, woher weißt du denn, was es gibt? Hast Du Experimente durchgeführt?

Grüße
Harald Maurer
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Fr 18. Mär 2011, 07:59

Kurt hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:
In Bezug zu den bewegten Spiegeln bewegt sich eine verkürzte Welle mit langsamerer Geschwindigkeit und eine gedehnte dagegen mit schnellerer Geschwindigkeit, wobei die Geschwindigkeiten und Wellenlängen stets so zusammenpassen, dass sich dieselben Periodendauern ergeben. Die Addition der beiden Wellen ergibt folglich abermals eine stehende Welle, die sich in nichts von einer stehenden Welle ohne Äther unterscheidet. Denn es ergibt sich eine durchschnittliche Wellenlänge identisch mit der Wellenlänge in Ruhe und eine gleichbleibende Frequenz


Was so nicht stimmt.
Setz dich gedankllich auf den Resonator, hin und rücklaufende "Wellen" haben die gleiche Frequenz.
Nun beweg den Resonator gegen den Äther, die "Wellen" die in und gegen die Bewegungsrichtung laufen haben (aus deiner Sicht) unterschiedliche Frequenzen. Und das ergibt im Mittel eine niedrigere Frequenz im Resonator.



Diese meine Aussage stimmt doch so nicht!
Oder seh ich jetzt zweierlei Ansichten gleichzeitig?
Da gibts doch keine Frequenzänderung.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Fr 18. Mär 2011, 08:57

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Warum wehrst du dich nicht wenn ich sage dass es keine Wellen gibt?

Kurt, woher weißt du denn, was es gibt? Hast Du Experimente durchgeführt?


Ja natürlich.
Ich hab keine gefunden.
Also gibts keine.
Oder ist jemand in der Lage welche zu nehmen und zu zeigen.

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Fr 18. Mär 2011, 13:40

Harald Maurer hat geschrieben: Nein, das ist nicht die exakte Darstellung. Es ist das Superpositionsprinzip anzuwenden.
In Bezug zu den bewegten Spiegeln bewegt sich eine verkürzte Welle mit langsamerer Geschwindigkeit und eine gedehnte dagegen mit schnellerer Geschwindigkeit, wobei die Geschwindigkeiten und Wellenlängen stets so zusammenpassen, dass sich dieselben Periodendauern ergeben. Die Addition der beiden Wellen ergibt folglich abermals eine stehende Welle, die sich in nichts von einer stehenden Welle ohne Äther unterscheidet. Denn es ergibt sich eine durchschnittliche Wellenlänge identisch mit der Wellenlänge in Ruhe und eine gleichbleibende Frequenz

lambda = 1/2[lambda'(1-v/c)+lambda'(1+v/c)]=lambda'

Doch, meine Darstellung ist exakt. Ich habe das ja nicht aus dem ff hingemalt, sondern die Situation berechnet.
Bei Deiner Berechnung unterliegst Du einem Trugschluß. Es sind nämlich auf der Gesamtstrecke mehr kurze Wellen als lange Wellen unterwegs. Die durchschnittliche Wellenlänge ist daher kleiner. Die vollständige Berechnung der Situation lautet vielmehr:

Im stehenden Äther ist die Anzahl n_0 der Wellenlängen im Laufweg 2L:
n_0= 2L/λ
λ=c/f
n_0= 2Lf/c

Im bewegten Äther hin
n1=L/λ
λ = (c+v)/f
n1 = Lf/(c+v)
entsprechend rück
n2 = Lf/(c-v)

n1+n2=Lf [1/(c+v)+1/(c-v)]=Lf [2c/(c²-v²)]= [2Lf/c] (c²/(c²-v²)) = [2Lf/c ] (1/(1-v²/c²)

n1+ n2 = n_0 / (1 -v²/c²)

Für mein Bild ergibt sich mit n_0=4 und v/c=0,4
n1 + n2 = 4,76
was man in meinem Bild gut erkennen bzw. auszählen kann:

Bild

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Fr 18. Mär 2011, 20:46

Die Beschreibung gilt für das Sytem MMI.
Da sind natürlich die Längen L konstant.

Darüberhinaus ist die Annahme, in irgendeinem System seien die Längen L nicht konstant, allergrößter Humbug :!:
Dazu bedarf es keinen weiteren Kommentars.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Fr 18. Mär 2011, 21:14

Im System MMI ist natürlich die Frequenz an jeder Stelle konstant. Was nicht konstant ist sind die Wellenlängen. :!: Die sind deshalb nicht konstant, weil sie sich aus konstanter Frequenz und variabler Geschwindigkeit ergeben zu

variable Wellenlänge = variable Geschwindigkeit / konstante Frequenz
.
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