Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Mi 16. Mär 2011, 22:05

Kurt hat geschrieben:Und hochohmig ist diese Schaltung bestimmt nicht.

Ihr behauptet dass der Quarz den Schwingkreis auf seine 100% Frequenz zieht.
Das heisst das das Verstimmen eines an einen Quarz angekoppelten Schwingkreises nicht mehr möglich ist.
Naja, das kann nur ein Theoretiker behaupten.
Und auch nur solche Theoretiker, die nicht um ihre Ahnungslosigkeit wissen, und unbescheidenerweise haltloses Zeugs verbreiten.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mi 16. Mär 2011, 22:18

Kurt hat geschrieben:Das heisst das das Verstimmen eines an einen Quarz angekoppelten Schwingkreises nicht mehr möglich ist.

So ist es. Wenn die Schaltung sauber ausgelegt ist. Will man ferquenzmodulieren, ist eine entsprechnede Auslegung erforderlich.

Naja, das kann nur ein Theoretiker behaupten.

Und ein Praktiker. Und einem Laien bleibt nur, es zu glauben.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mi 16. Mär 2011, 22:30

Highway hat geschrieben:Ja dann mal los mit der Argumentation ohne Äther.

Ohne Ätherwind rührt sich bei MM gar nichts. Wie es ja auch gemessen wurde. Ergo gibt es keinen solchen Ätherwind.

Gäbe es einen Ätherwind, so würden ihn sowohl das klassische MMI als auch viel genauer das moderne Laser-MMI messen.

Beim klassischen hattest Du ja Schwierigkeiten mit der Interferenz. Das haben Dir ja nun viele unendlich beharrlich hier erklärt.

Was verstehst Du nun eigentlich am LaserMMI nicht? Da kommt ja nun Deine heißgeliebte Schwebungsinterferenz vor. Dennoch nicht verstanden?

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Mi 16. Mär 2011, 22:45

Highway hat geschrieben:Mehr noch, ich weis nicht wie es anderen ergeht, aber ich fühle mich eher gestört in der Diskussion.
Wie, weil jemand etwas an unbequemer Wahrheit einbringt?
Zu wissenschaftlich?
Highway hat geschrieben:Versteh mich recht, ich habe nichts gegen dich, aber deinen Diskussionsstil halte ich nicht für förderlich und bringt auch die Diskussionspartner nicht weiter.
Also wenn Du (oder Ernst) nicht weiterkommen, ist's ok für mich.

Wenn Dir die Grundlagen zur Meßtechnik/Physik so (un)zureichend bekannt sind, sehe ich auch gar keine förderliche Weiterdiskussion.
Sehen wir es doch einmal andersherum, und betrachten Deine Art, wie Du mit Kurt's Beitrag zum Quartz umgehst.
Oder Deine Art zu fragen, selbst einzuschätzen was nicht verstanden wurde, was zu klären wäre.

Dein Diskussionsstil, deine Fragen, oder Fragerichtungen sind Deiner Meinung nach angemessen?

Nun für mich hab ich meine Antworten, warum wohl wer gar nicht näher auf Deine Beiträge eingeht.

Abgesehen davon, daß es sich auch erst einmal einige Tage drüber nachdenken läßt, was einem wirklich interessiert.

Denn zum smal-talk hab ich keine Neigung.
Also weniger so quick and dirty in Bezug auf das Thema.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mi 16. Mär 2011, 22:51

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Und hochohmig ist diese Schaltung bestimmt nicht.


Die Schaltung ist verglichen mit Standardschaltungen mit Transistoren in bipolarer Technik schon ganz schön hoch ohmig. Das geht noch besser, aber auch deutlich darunter.


Das mag ja sein, aber du solltest bedenken dass die Gatekapazitäten nicht verschwinden.
Sie sind es die den Eingangswiderstand beim Fet bestimmen wenn es um HF-Eigenschaften geht.
Klar, bei einem 200 Khz-Oszillator ist das nicht so ausgeprägt.
Jedoch wenn der Quarz keinen "Weg" findet dann schwingt er auch nicht an.
Schliesslich handelt es sich um ein "Serienresonanzbauteil", und da brauchts etwas Niederohmiges in Reihe damit er diese Resonanzart auch ausleben kann.
Und das geht nur übers Gate (und dessen Kapas).
Der Gate-Widerstand ist dazu bestimmt zu hochohmig.

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Mi 16. Mär 2011, 22:53

Ernst hat geschrieben:Hat man zwei gleiche durch Resonatoren stabilisierte Laser und verändert leicht unterschiedlich die Resonanzfrequenz beider Resonatoren (indem man durch sie Äther fließen läßt), so erhält man eine Frequenzdifferenz beider Laser, welche sich als Schwebungsfrequenz (Beatfrequenz) messen läßt.


Tja, nur leider ändert sich die Frequenz in den beiden Resonatoren durch Äthereinfluss nicht. Man rechnet nämlich nur mit den unterschiedlichen Lichtgeschwindigkeiten und beachtet nicht, dass sich die Wellenlängen proportional dazu ändern. Und eine Phasenverschiebung gleichbleibender Frequenzen zueinander erzeugt außerdem gar keine Beatfrequenz. Schon aus dem Messprinzip dieser modernen MM-Versuche erkennt man, dass man sich tatsächlich veränderte Frequenzen erwartet - und das ist Unsinn.
Ebenso wie im MMI bleibt die Frequenz an jedem Punkt der Apparatur konstant. Es bringt also nichts, wenn man durch Messung der Intensität der aus den Resonatoren reflektierten Amplituden eine Differenz erwartet, denn die Resonatoren sind mit den Lasern stets resonant - und die Leistungsaufnahme der Resonatoren bleibt daher auch stets optimal. Die erwarteten Amplitudenmodulationen bleiben deshalb aus!
Man wird daher auch stets nur systembedingte Effekte messen (nicht kompensierte Doppler-Effekte aufgrund von Vibrationen, Temperatureinflüsse, Pointing-Effekte und dergleichen mehr...). Für eine Messung einer verletzten Lorentzinvarianz ist diese viel zu komplexe und durch elektronische Eingriffe überfrachtete Methode noch schlechter als die originale Methode von Michelson! Man muss ja davon ausgehen, dass das Vektorfeld des Äthers an allen Punkten der hin-und rückgeführten Signale wirkt! Der Einwand, dass in geschlossenen Signalwegen nichts zu holen ist, hat auch hier Relevanz. Dazu kommt noch die in den Arbeiten auch angedeutete Schwierigkeit, sicher zu stellen, dass stets dieselben transversalen Resonatormoden zur Messung kommen. Denn die Spiegel in den Resonatoren sind gekrümmt ... und die Wellenkämme sind es im senkrecht zur Bewegung stehenden Resonator ebenfalls. Da sind Faktoren im Spiel, die kaum zu beherrschen sind.
Da ist die wunderbar einfache Methode von Michelson wahrlich ein Geniestreich dagegen.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Mi 16. Mär 2011, 23:00

Highway hat geschrieben:Du argumentierts wie ein von sich überzeugter arroganter Vollidiot.


@Highway,
Ernst argumentiert keinesfalls auf diese Weise! Ich erwarte von Dir eine Entschuldigung und künftige Abstandshaltung von derartiger Ausdrucksweise!

Grüße
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mi 16. Mär 2011, 23:03

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Das heisst das das Verstimmen eines an einen Quarz angekoppelten Schwingkreises nicht mehr möglich ist.

So ist es. Wenn die Schaltung sauber ausgelegt ist. Will man ferquenzmodulieren, ist eine entsprechnede Auslegung erforderlich.

Naja, das kann nur ein Theoretiker behaupten.

Und ein Praktiker. Und einem Laien bleibt nur, es zu glauben.



Dann haben also all die Entwickler von HF-Geräten nicht geschnallt dass sie keinen Parr-oder Ser-Resonanzkreis mit Abstimmkern brauchen.
Und alle Funkgeräte halten die geforderten 500 Hz bei 500 Mhz ein ohne dass der Schwingkreis beim Quarz abgeglichen ist.
Wäre eine schöne heile Welt, nur halt in der Theorie.
Oder hast du so gute Quarze die den Schwingkreis total ausbremsen und keinerlei FM zulassen?

Du kannst jeden quarzstabilierten Oszillator Frequenzmodulieren, es müssen ja nicht gerage immer 300 Khz Bandbreite bei 100 Mhz sein.

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mi 16. Mär 2011, 23:10

Highway hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:
Und eine Phasenverschiebung gleichbleibender Frequenzen zueinander erzeugt außerdem gar keine Beatfrequenz.


Deshalb meine Darstellung, die das eindeutig zeigt:

Bild



Es müsste doch längst klar sein dass eine Beatfrequenz die Differenzfrequenz zweier unterschiedlicher Frequenzen ist.
Zweier unterscheidlicher Frequenzen, nicht zwei gleicher die nur Phasenverschoben sind.

Guss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mi 16. Mär 2011, 23:25

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Es müsste doch längst klar sein dass eine Beatfrequenz die Differenzfrequenz zweier unterschiedlicher Frequenzen ist.
Zweier unterscheidlicher Frequenzen, nicht zwei gleicher die nur Phasenverschoben sind.



Sicher ist das klar, also mir schon länger, darum habe ich mich ja hingesetzt und die Bildchen gemacht damit sich ein jeder davon überzeugen kann. Nur eure Argumentation passt nicht darauf. Das ist doch der Punkt - jedenfalls für mich.



Schöne Bilder, Respekt.
Ich vesteh nur nicht welche Argumentation du meinst.
Was passt nicht zu was?


Gruss Kurt
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