Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Mi 16. Mär 2011, 16:52

Ernst 11:43 hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben: Ein Quarz kann von dem beigestelltem Schwingkreis schon ganz schön gezogen werden.
Der Quarz wird erst durch einen Kondensator auf seine Frequenz gestellt.
Dabei ist seine Frequenz kein unendlich schmaler Strich, sondern eine von mehreren Faktoren abhängige Schräge.

Kurt, das ist alles falsch. Nicht der Quarz wird vom Schwingkreis gezogen, sondern umgekehrt der Schwingkreis wird vom Quarz auf dessen exakte diskrete Eigenfrequenz gezogen. Der Quarz wird auch keineswegs vom Kondensator auf seine Fequenz gestellt. Woher nur nimmst Du solchen Unsinn.
Das wird ja immer flachsinniger.
Woher hast Du denn Deinen Unsinn, den hast Du Dir doch selbst nicht ausgedacht?

So weit mir's (u.a. aus praktischer Erfahrung) bekannt ist hat Kurt nicht ganz unrecht.Mit Capacitäten läßt sich ein Quartz auf eine andere Resonanz "bringen", neben der Möglichkeit den Quartz auch verstimmen zu können indem mit der Temperatur auf einige Grad gändert wird.
Auch Highway's Einwand passt nur insofern als daß man die Schwingamplituden-Quartzfrequenzverhalten (Spannungsamplitude!) kennen müßte etc. u.ä. wie Langzeitfrequenzstabilität ...

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mi 16. Mär 2011, 17:46

galactic32 hat geschrieben: Das wird ja immer flachsinniger.
Woher hast Du denn Deinen Unsinn, den hast Du Dir doch selbst nicht ausgedacht?

Nitschewo Ahnung, nicht? Nee, das ist angewandte HF-Technik, von welcher eine Chemikerin nun nachweislich Null Ahnung hat. Unvorteilhaft, sich zu Dingen zu äußern, von denen man überhaupt nichts versteht.

So weit mir's (u.a. aus praktischer Erfahrung) bekannt ist hat Kurt nicht ganz unrecht.Mit Capacitäten läßt sich ein Quartz auf eine andere Resonanz "bringen", neben der Möglichkeit den Quartz auch verstimmen zu können indem mit der Temperatur auf einige Grad gändert wird.

Das ist mir ja ne schöne Praxis, in der alles verwechselt wird. Schwingquarze werden in elektrischen Schwingkreisen so eingesetzt, daß sie exakt und unveränderlich mit ihrer Nennresonanzfrequenz die Schwingkreisfrequenz stabilisieren. Die Nennfrequenz der Quarze unterliegt herstellungsbedingten Toleranzen. Um diese auszugleichen, ist es herstellerseitige Praxis, die Quarzfrequenz mittels eines kleinen parallelgeschalteten Kondensators um winzige Beträge auf die exakte Nennfrequenz zu ziehen. Herstellerseitig im Quarzensemble integriert :!: Die Temperaturdrift der Quarzfrequenz ist ein unerwünschter Nebeneinfluß, welchen man durch Auswahl geeigneter Quarzmaterialien und durch Verwendung von Thermostaten möglichst klein hält.

In der Anwendung werden die Quarze so in den Schwingkreis eingekoppelt, daß dieser stets exakt mit der Quarzfrequenz schwingt. Und darum ging es in diesem Zusammenhang.

Hättest Du das beherzigt, dann wäre dein wirklich dummer Kommentar dazu eventuell ausgeblieben. Ich möchte wirklich einmal erleben, daß Du anstelle allermöglichen Naseweisheiten zum zweiten mal in diesem Forum bei der gerade diskutierten Sache bleibst. Einmal erst hast Du es geschafft; bei der Nachrechnung der Transformation der Lichtkugelwellen. Bischen mager.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mi 16. Mär 2011, 18:02

Highway hat geschrieben: Und alles reichlich hochohmig, damit's nicht belastet. War doch mein Reden.

Na endlich einmal Konsens in einer Sache. :)

Ausgenommen natürlich wieder galacticas übliche Ablenkungsmanöver. :cry:

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Mi 16. Mär 2011, 20:16

Chief hat geschrieben:Conrad sagt folgendes dazu:
......Einstellbare oder veränderbare Bauelemente sind nicht vorhanden...
Im Schaltbild nur!
Mit einer Parallel-Capazität 1...8...??? pFarad läßt sich was an der Grundfrequenz ändern.
Highway hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:Auch Highway's Einwand passt nur insofern als daß man die Schwingamplituden-Quartzfrequenzverhalten (Spannungsamplitude!) kennen müßte etc. u.ä. wie Langzeitfrequenzstabilität ...
Aber die kennt man doch in der Regel.
Jo für Unsere/Deine Billig-Japan-Uhren bei weitem ausreichend.
Made in Germany würde bei mir anders aussehen ;)

Wir hätten aber drüber sprechen können, was aus 'nem Quarz rauszuholen wäre.
Highway hat geschrieben:Bild
Und alles reichlich hochohmig, damit's nicht belastet. War doch mein Reden.
Was heißt denn reichlich?
Warum denn wohl Rückkopplung (→Skizze)?
Ernst hat geschrieben:daß sie exakt und unveränderlich mit ihrer Nennresonanzfrequenz
klingt ja ganz niedlich, doch wie Exact denn ?
Gib doch mal Butta bei die Fischä.
Im wiki steht Mummpitz mit 32msec/Jahr Abweichung wäre 6(?) oder so ppm .
Ernst hat geschrieben:...Nee, das ist angewandte HF-Technik,...
Nee Ernst, wenn ich aus Messungen weiß, wie ein Quartz beim Erwärmen oder "ziehen" (mit Trimm-Condenstaor!) um einige Hertz abweicht, brauch ich mich wegen des Unfugs, der für Theoretiker verbreitet wird, nicht unbedingt mitzumischen in solchen Diskussionen.
Ernst hat geschrieben:...Hättest Du das beherzigt, dann wäre dein wirklich dummer Kommentar...
Post dito rückwirkend eher wohl zurück, hm?

Also die relative(absolute) Ungenauigkeit, Gangabweichung beträgt: ??? (Wiki u.v. mehr versagt )
Die wirklich physikalisch relevanten Parameter wären?

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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Mi 16. Mär 2011, 20:59

Highway hat geschrieben: Was willst du denn damit überhaupt sagen? Soll das ein Quiz werden?
Was nützt eine Diskussion über Physik, wenn das kleine 1*1 nicht sitzt?
Was heißt denn Meßfehler, hm?
Was heißt denn Genauigkeit?
Für eine 08 15 Schaltung eines Elektronikers mag das alles hinhauen, doch für was ernsthaftes reicht so eine Einweg-Wegwerf-Elektronik nicht aus.
galactic32 hat geschrieben:Was heißt denn reichlich?
Warum denn wohl Rückkopplung (→Skizze)?
Reichlich heist im Bereich von mehreren Mega-Ohm Eingangswiderstand, soll ja wohl eine Feldeffekt-Transistor sein in der Schaltung.
Ach Du meine Güte, diese FET's haben Eingangswiderstände im Bereich Tera⁺-Ohm-Bereich 10¹⁸ !
Ist eigentlich auch nicht relevant, da auch mit 'ner Cap ausgekoppelt werden könnte, was es faktisch wohl bereits eher tut.
Relevanter wäre taktisch die Amplituden-Frequenz-Auswirkung etc. , wozu sich nichts paasendes an Literatur so leicht aufstöbern läßt.
Aber mal was anderes, was hat das mit einem MMI und dessen Funktionsweise zu tun?
Wie gesagt , basics?
Grundlagen der Meßtechnik, hm?
Einfaches Allgemeinwissen, oder ?
Wie Frequenz-Constant ist denn Natrium-D-Licht z.B.?

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mi 16. Mär 2011, 21:25

galactic32 hat geschrieben:Grundlagen der Meßtechnik, hm?
Einfaches Allgemeinwissen, oder ?
Wie Frequenz-Constant ist denn Natrium-D-Licht z.B.?

Du bist wirklich eine Spinnerein, deren Lust es ist, vom Thema abzulenken. Was hat dein Natriumlicht und dessen Frequenzkonstant noch mit der Sache zu tun. Nichts. Wie auch alles andere, was Du hier produzierst. Ich setze Dich jetzt tatsächlich bei mir auf "ignoriertes Mitglied". Adios.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mi 16. Mär 2011, 21:43

Highway hat geschrieben: Laß dir das aber nicht zu Kopf steigen, liegst ja oft genug daneben. :mrgreen: ;)

Lustig.

Ich hoffe nur, daß über diesen Konsens nicht verloren geht, wieso ich auf die Quarzgeschichte kam.

Im modernen Laser MM hat im Vergleich der Resonator die Funktion des Quarzes und der Laser die Funktion des Schwingkreises.

Hätte man zwei gleiche quarzstabilisierte Schwingkreise und würde durch unterschiedliche Erwärmung beider Quarze (d.h. leicht veränderter Quarzresonanzfrequenzen) etwas unterschiedliche Schwingfrequenzen erzeugen, so kann man die Frequenzdifferenz beider Schwingkreise als Schwebungsfrequenz messen.

Hat man zwei gleiche durch Resonatoren stabilisierte Laser und verändert leicht unterschiedlich die Resonanzfrequenz beider Resonatoren (indem man durch sie Äther fließen läßt), so erhält man eine Frequenzdifferenz beider Laser, welche sich als Schwebungsfrequenz (Beatfrequenz) messen läßt.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mi 16. Mär 2011, 21:45

Highway hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:
Corad sagt folgendes dazu:

Bild

Gruß


Und alles reichlich hochohmig, damit's nicht belastet. War doch mein Reden.




Nun Leute, ihr habt wohl eine zu gutgläubige Annahme zu Quarzen.

Bei dieser Schaltung schwingt der Quarz an einen Ende seiner Bandbreite.
Und hochohmig ist diese Schaltung bestimmt nicht.

Ihr behauptet dass der Quarz den Schwingkreis auf seine 100% Frequenz zieht.
Das heisst das das Verstimmen eines an einen Quarz angekoppelten Schwingkreises nicht mehr möglich ist.
Naja, das kann nur ein Theoretiker behaupten.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mi 16. Mär 2011, 21:55

Ernst hat geschrieben:
Highway hat geschrieben: Laß dir das aber nicht zu Kopf steigen, liegst ja oft genug daneben. :mrgreen: ;)

Lustig.

Ich hoffe nur, daß über diesen Konsens nicht verloren geht, wieso ich auf die Quarzgeschichte kam.

Im modernen Laser MM hat im Vergleich der Resonator die Funktion des Quarzes und der Laser die Funktion des Schwingkreises.

Hätte man zwei gleiche quarzstabilisierte Schwingkreise und würde durch unterschiedliche Erwärmung beider Quarze (d.h. leicht veränderter Quarzresonanzfrequenzen) etwas unterschiedliche Schwingfrequenzen erzeugen, so kann man die Frequenzdifferenz beider Schwingkreise als Schwebungsfrequenz messen.

Hat man zwei gleiche durch Resonatoren stabilisierte Laser und verändert leicht unterschiedlich die Resonanzfrequenz beider Resonatoren (indem man durch sie Äther fließen läßt), so erhält man eine Frequenzdifferenz beider Laser, welche sich als Schwebungsfrequenz (Beatfrequenz) messen läßt.



Also Ernst, wenn da nicht was kommt, findbar ist, das ersichtlich macht wie stark die Entkopplung des Resonantors von seiner Anregung ist, bzw. die ausreichende Unabhängigkeit beweist, dann gilt bis auf weiteres Haralds Einwand.
Der Resonantor muss schon um ettliche Grössenordnungen über einem Quarz liegen.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Mi 16. Mär 2011, 22:00

Highway hat geschrieben:... schreib echte Physik drüber und leg los uns diese nahe zu bringen. Aber bitte nicht als Quiz, sondern halbwegs zusammenhängend wenn denn das möglich ist.
Physik "sollte" sich schon jeder selbst nahebringen, also so wie von Dir angedeutet , macht's keinen "Sinn" .
...aber der Gatewiderstand von 1 MOhm und die Güte der Kondensatoren lassen solch hohen Eingangsimpedanzen in der konkret angegebenen Schaltung nicht zu.
So in etwa.In solchartigen Schaltungen sind parasitäre Kapazitäten eine technische Herausforderung, wenn's um höherwertige Anwendungen ginge.
Aber nochmal, die Antwort bist du mir schuldig geblieben: Was hat das mit MMI zu tun?
Wie meine Fragen hatten keinen Nochmalnachdenk-Effekt?
Vielleicht ist Dir es nicht aufgefallen, aber gewisse Leutchen beweisen sich in dem MMI-Zusammenhang eine Ungenauigkeit (was das auch sein soll) von 1 zu 10¹⁵ !
Tja dazu sollte man sich klarmachen können, was das nun eigentlich heißen soll?
Warum z.B. ist ein einfacher Schwingkreis denn so ungenau, und wie ungenau denn eigentlich?

Was könnten wir denn zum MMI und seinen Meß-Fehler-Möglichkeiten anmerken?
Wenn schon mal nicht klar ist, wie Äther keine Meßeffect hervorbringt?Mit einer Angabe von 100% Meßfehler bzgl. dieser Werte ist es dann nicht getan.

Also davon ausgehen, daß die allereinfachsten Grundlagen "sitzen", in Bezug auf wie werden Fehlerungenauigkeiten eingschätzt, tue ich nicht.

@ Ernst
Ernst hat geschrieben:...vom Thema abzulenken. Was hat dein Natriumlicht und dessen Frequenzkonstant noch mit der Sache zu tun.... "ignoriertes Mitglied". Adios.
Kindchen zu MM's Zeiten wurde auf Natrium-Licht gesetzt.
Und wie relativ Konstanz ist (Meßpräzision u.ä.) , hat für Dich wohl alles nichts mit Physik, und Grundlagen zur Physik (Meßtechnik) zu thun,... na dann sprech ich Dich möglichst mal für eine angemessene Zeit auch gar nicht weiter direkt an.

Grüße
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