Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Di 15. Mär 2011, 18:43

Chief hat geschrieben: Die eingespeiste Frequenz wird absichtlich verändert so dass immer dieselbe Anzahl von Wellenlängen (Summe hin + zurück) in den Resonator passt.

So ist es.

Deswegen ist die Bezeichnung Resonator nicht ganz richtig

"Resonanzfrequenzstabilisator". ;)

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Di 15. Mär 2011, 21:23

Highway hat geschrieben:Welche andere Interferenz soll das sein?

Das ist eine Beat-Frequenz:
Bild
Sie tritt auf, wenn sich die beiden Frequenzen geringfügig unterscheiden. Sie tritt nicht auf, wenn die Frequenzen zwar gleich, aber lediglich zueinander phasenverschoben sind. Wodurch in den modernen MM-Versuchen deshalb die Beat-Frequenz entstehen soll soll, ist mir schleierhaft.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Di 15. Mär 2011, 21:33

Highway hat geschrieben:Meine Darstellungen sollen lediglich die Seitenansicht, also einen Schnitt durch eine solche Interferenz in unterschiedlichen Situationen darstellen.

Ich kann mir schon denken, was Du meinst.
Bild
Du meinst vermutlich, in jedem Bildpunkt dieses Bildes tritt eine Situation entsprechend deinen vorher eingestellten Sinuswellen auf, wie dieses:
Bild
Das ist auch richtig. Nur interpretierst Du das falsch, wenn Du meinst, dieses untere Bild repräsentiere keine Interferenz. Doch es ist eine; eine "konstruktive Interferenz"(Verstärkung der Helligkeit). Sie führt zu den hellen Bereichen im ersten Bild. Wären die beiden Wellen gegenphasig, dann entstände eine "destruktive Interferenz" (Auslöschung der Helligkeit). Das sind die dunklen Bereiche im ersten Bild. Ist eine beliebige andere Phasenverschiebun beider Wellen vorhanden, dann ergibt das die mehr oder weniger grauen Bereiche im ersten Bild.
(Schwebungsinterferenzen dagegen existieren hier nicht, weil die Frequenzen immer gleich sind.)

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Di 15. Mär 2011, 21:40

Harald Maurer hat geschrieben:Sie tritt auf, wenn sich die beiden Frequenzen geringfügig unterscheiden. Sie tritt nicht auf, wenn die Frequenzen zwar gleich, aber lediglich zueinander phasenverschoben sind. Wodurch in den modernen MM-Versuchen deshalb die Beat-Frequenz entstehen soll soll, ist mir schleierhaft.

Der Ätherwind ändert die Resonanzfrequenz der Resonatoren und zwar in beiden Resonatoren unterschiedlich.
Die Laserfrequenzen folgen der jeweils veränderten Resonatorfrequenz.
Die Differenz der beiden veränderten Laserfrequenzen ergibt die Beatfrequenz.
Die Beatfrequenz ist ein Maß für den Ätherwind.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Di 15. Mär 2011, 22:22

Ernst hat geschrieben: Ähnlich wie eine Schwingkreisfrequenz auf die exakte Quarzfrequenz gezogen wird.


Hallo Ernst, diese Aussage ist schon etwas -gewagt-.
Ein Quarz kann von dem beigestelltem Schwingkreis schon ganz schön gezogen werden.
Gibt es Zahlen wieweit die Resonanzfrequenz der Resonatoren dem Eingangs- Anregungssignal folgt?


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Di 15. Mär 2011, 22:52

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ein Quarz kann von dem beigestelltem Schwingkreis schon ganz schön gezogen werden.
Gibt es Zahlen wieweit die Resonanzfrequenz der Resonatoren dem Eingangs- Anregungssignal folgt?


Wenn der Regelkreis dusselig konstruiert wäre. Natürlich entnimmt die Eingangsschaltung (Operationsverstärker oder ähnliches) möglichst wenig Energie aus dem Quarz und nutzt dessen Schwingung lediglich als Referenz.


Schon Ok aber:
Der Quarz wird erst durch einen Kondensator auf seine Frequenz gestellt.
Dabei ist seine Frequenz kein unendlich schmaler Strich, sondern eine von mehreren Faktoren abhängige Schräge.
Und bei den Resonatoren ist es sicherlich ähnlich.
Es kommt halt darauf an wie breit so ein Resonator ist, ob er durch das Anregungssignal geschoben/gezogen werden kann.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Di 15. Mär 2011, 23:20

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Bild
Ist eine beliebige andere Phasenverschiebun beider Wellen vorhanden, dann ergibt das die mehr oder weniger grauen Bereiche im ersten Bild.
(Schwebungsinterferenzen dagegen existieren hier nicht, weil die Frequenzen immer gleich sind.)


Noch was: Stell dir vor, bei 0 pi steht der Strahlteiler, dort wird der Strahl in zwei identische Strahlen (Phase usw.) aufgeteilt. Bedeutet, dass gleiche Amplitude und gleicher Phasenwinkel, wie im Bild dargestellt, vorliegen muss.

Wie bekommst du nun am anderen Ende einen Unterschied in der Phasenlage hin, wenn die Frequenz für beide Wellen, wie von Doppler berechnet, die gleiche sein soll?

Die nachfolgende Lösung scheidet aus, weil nicht gleiche Phasenlage am Strahlteiler (bei 0 pi) vorliegt:

Bild


Hallo Highway, wo sieht du denn in den beiden Bildern einen Unterschied?

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mi 16. Mär 2011, 08:50

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Hallo Highway, wo sieht du denn in den beiden Bildern einen Unterschied?

Gruss Kurt


Du willst mich nicht auf den Arm nehmen - oder? :evil:

Den Unterschied sehe ich darin, dass im unteren Bild eine Phasenverschiebung zwischen Welle 1 (blau) und Welle 2 (rot) vorliegt und sich dadurch die Interferenz (grün) ergibt. Das kann nicht die Situation am Strahlteiler sein. Die Situation am Strahlteiler muss, mal abgesehen von den Amplituden, die nur so gewählt wurden damit nicht eine Welle von der anderen überdeckt wird in dem Diagramm, die in der oberen Darstellung sein. Gleiche Phasenwinkel zwischen roter Welle und blauer Welle. Der muss nicht unbedingt Null sein, aber gleich muss er sein, sonst macht der Strahlteiler nicht das was er soll.


Hallo Highway, ich will dich nicht -verarschen-.
Der Unterschied ist die Phasenlage, klar aber!
Dein Absatz verrät dass du mit der Interferenz haderst.
Für das Interferenzmuster spielt die Phasenlage erstmal keine Rolle.

Es spielt keine Rolle welche Phasenlage die beiden Signale zueinander haben
Wie die beiden "Lichtstrahlen" erzeugt wurden,
Wie lange die "Wellen" unterwegs waren, welchen Weg sie genommen haben, durch was sie wie abgelenkt wurden, ob sie durch einen Strahlteiler gegangen sind oder nicht, ob sie zwischendurch umgekehrt sind oder nicht.....

Um ein stehendes Muster zu bekommen braucht man:
zwei Schwingungen gleicher Frequenz, deren Phasenlage zueinander konstant ist,
eine Fläche wo diese so überlagert, übereinandergelegt werden dass das Muster sichtbar wird.

Es scheint als ob du in Wellen denkst, die Wellen als vorhanden ansiehst.

Bedenke: es gibt keine Welle, es gibt keinen Lichtstrahl.
Das sind alles nur Vorstellungshilfen.

Was existiert sind Umstände die Wirkungen auslösen welche sich im Medium ausbreiten.
Diese Wirkungen werden dann als Wirkungen an der Sichtfläche für unser Auge erkennbar.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mi 16. Mär 2011, 10:43

Kurt hat geschrieben: Ein Quarz kann von dem beigestelltem Schwingkreis schon ganz schön gezogen werden.
Der Quarz wird erst durch einen Kondensator auf seine Frequenz gestellt.
Dabei ist seine Frequenz kein unendlich schmaler Strich, sondern eine von mehreren Faktoren abhängige Schräge.

Kurt, das ist alles falsch. Nicht der Quarz wird vom Schwingkreis gezogen, sondern umgekehrt der Schwingkreis wird vom Quarz auf dessen exakte diskrete Eigenfrequenz gezogen. Der Quarz wird auch keineswegs vom Kondensator auf seine Fequenz gestellt. Woher nur nimmst Du solchen Unsinn.
Und natürlich ist die Quarzfrequenz "ein schmaler Strich", will heißen, eine diskrete Frequenz, seine Eigenfrequenz, welche auf seinem Gehäuse aufgedruckt ist.
Auf diese diskrete Quarz-Frequenz wird der Schwingkreis stabilisiert, auch wenn dessen quarzfreie Eigenfrequenz leicht daneben liegt.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mi 16. Mär 2011, 10:56

Highway hat geschrieben: Den Unterschied sehe ich darin, dass im unteren Bild eine Phasenverschiebung zwischen Welle 1 (blau) und Welle 2 (rot) vorliegt und sich dadurch die Interferenz (grün) ergibt. Das kann nicht die Situation am Strahlteiler sein.

Hallo Highway, Du suchst die Interferenz an der falschen Stelle.

Treffen zwei gleichphasige gleichfrequente Strahlen (Dein erstes Bild) auf eine Wand, dann leuchtet die Stelle ganz hell.
Treffen zwei gegenphasige gleichfrequente Strahlen auf eine Wand, dann bleibt diese Stelle dunkel.
Treffen zwei phasenverschobene gleichfrequente Wellen auf eine Wand, dann leuchtet diese Stelle mäßig hell.

Welche dieser Situationen an den einzelnen Bildpunkten im ringförmigen Interferogramm vorliegt, ergibt sich aus der sichtbaren Helligkeit eben dieser Bildpunkte.

Treffen zwei Strahlen mit kleinem Frequenzunterschied auf eine Wand, so flimmert der Bildpunkt mit der Schwebungsfrequenz. Diese Situation tritt beim MMI nicht auf, da dort die Frequenzen stets exakt gleich sind.

Gruß
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