Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mo 14. Mär 2011, 17:48

Hallo Mordred,
Mordred hat geschrieben:Nach einer Sekunde hat ein fallender Körper theoretisch eine Geschwindigkeit von v = 9,81 m/s (zirka 35 km/h)...


ich sehe gerade dass wir wiedermal als Belustigungsobjekt -gehandelt- werden.
Man braucht nur bei AC vorbeischauen, da ists anscheinend so das sie selber keinen Gesprächsstoff haben.
Kein Wunder, irgendwann sind die realitätsfernen Postulate aufgebracht.
Und eine andere Sicht ist halt in einem "Glaubensverein" nicht erlaubt.
Darum werden sie es auch nicht verstehen können dass jemand sagt das eine Hohlkugel schneller als eine gleichgrosse Vollkugel fällt.

Macht nichts, ich meine verstanden zu haben was du aussagen willst.
Jedoch passt das noch nicht zu einem Äther.
Denn es würde unweigerlich zum Stillstand aller reisenden Materie kommen.
Der Einwand dass das nur eben sehr langsam geht zieht insofern nicht als dass es ja schon einige Jährschen her ist seitdem Materie reist, diese immer noch reist.

Mordred hat geschrieben:Und genauso sinkt der Stein im Wasser mit seiner Sinkgrenzgeschwindigkeit !
Bei Vernachlässigung eines Luft oder Wasserwiderstandes wäre der „freie Fall“ natürlich eine gleichmäßig beschleunigte Bewegung. Aber dann hätten wir eben keinen Äther, …
Und Wasser ist nun mal ein Äther.
Den Unterschied aus der MCX –Tüte erkannt ?
Oder legt bei Dir auch wie bei Kurt der Stein an fahrt zu, je länger er sinkt ?


Nun machen wir folgendes.
Wir eliminieren die Gravitation.
Und zwar indem wir gleiche Umstände schaffen.
Wir lassen im Wasser (Äther) Wasser reisen.
Und zwar dadurch dass wir eine Menge davon in einem Behälter einsperren.
Dieser Behälter wird im Wasser (Äther) beschleunigt und dann sich selbst überlassen.

Der Behälter sei die Haut eines "Wasserballons".
Die Haut kann vernachlässigt werden, es geht um die eigenständige Menge an Wasser.

Du sagst nun dass der Äther einen Widerstand für Reisende Materie bietet.
Ich mein das das nicht so ist, zumindest nicht in nennenswertem Mase.
Als "Beweis" hast du den sinkenden Stein im Wasser angeführt.

"Oder legt bei Dir auch wie bei Kurt der Stein an fahrt zu, je länger er sinkt ?"

Nun nimm den Wasserballon und lege ihn ins Wasser, beschleunige ihn nach unten.
Wie weit wird er wohl kommen, wird er auf den Boden sinken oder wird er einfach nach sehr kurzer Zeit stillestehen?
Meinst du immer noch dass sich reisende Materie im Äther so verhält?

color=#8040BF]"Oder legt bei Dir auch wie bei Kurt der Stein an fahrt zu, je länger er sinkt ?"[/color]

Oder ist es nicht doch so dass Materie ungehindert im Äther reist, bei Beschleunigung immer schneller wird, sich eben K e i n Gleichgewicht wegen des Ätherwiderstandes einstellt?

Nun komm am besten mit DM oder der zu schnellen Bewegung der äusseren Materie einer Galaxie.
Da wär es dann gleich angebracht von einer zu langsamen Bewegung der inneren Schichten zu reden.
Denn so ist es nämlich.
Nicht weil innen der Ätherwiderstand grösser/kleiner ist, sondern weil sein "Druckzustand" ein anderer, ein geringerer ist.
Dass das die bei AC nicht verstehen können ist klar, denn dann müssten sie ja auch das mit der Voll/Hohlkugel verstehen (müssen).

Sind wir uns einig dass Materie im Äther ungehindert reisen kann?
Und dass für diesen Umstand etwas verantwortlich ist.
Dass das nicht der "Ätherwiderstand" sein kann.
Dass der Lichtleitbezug nicht mit dem "Ätherwind" identisch sein muss?
Das es also kein Problem darstellt das Licht auf der Erdoberfläche nach dem Bezug läuft den die Masse der Erde im Äther (Träger) erzwingt, jenseits dieses Bezuges einem anderem Bezug gehorcht, jede Masse auf die Bezugsbildung einwirkt.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mo 14. Mär 2011, 19:46

Kurt hat geschrieben: Darum werden sie es auch nicht verstehen können dass jemand sagt das eine Hohlkugel schneller als eine gleichgrosse Vollkugel fällt.

Das kann auch niemand verstehen, weil es falsch ist. Falsch ist es, weil es der Realität widerspricht. Physik ist das jedenfalls nicht, was Du behauptest.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Trigemina » Mo 14. Mär 2011, 19:57

Ernst hat geschrieben:Dein Tangens bleib aber falsch.
Wir behandeln hier die Bezugssysteme so, daß das Wasser den Äther nachbildet und der Schwimmer im Wasser mit c schwimmt. Und da bleibt es bei diesen Relationen:

..........v
------A----->B--------
........\.....!
.......c \....! sqr(c²-v²) .......> v
.......... \ α!
------------\-C------

Brille beschlagen? Wenn Du ihn in Richtung C_B, d.h senkrecht zur Strömung, sähest, würde er mit Dir stromabwärts mittreiben und B niemals erreichen. Nur wenn Du ihn im Winkel alpha schwimmen siehst, kann er B erreichen. Vielleicht wird das so anschaulicher:

--------------- B--------------
................!.\
sqr(c²-v²)....!...\c
................!....\αI
----------------C---->\I A------
....................v

Ist Dein Schwimmring C-A geschwommen, ist der gleichzeitig gestartete Schwimmer A-B geschwommen. Denn bist Du gerade bei A angelangt, schlägt der Schwimmer gleichzeitig bei B an.

α=arcsin(v/c).


Und wie erklärst Du Dir den Widerspruch zur Abdrift?

Gruss
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mo 14. Mär 2011, 20:08

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben: Darum werden sie es auch nicht verstehen können dass jemand sagt das eine Hohlkugel schneller als eine gleichgrosse Vollkugel fällt.

Das kann auch niemand verstehen, weil es falsch ist. Falsch ist es, weil es der Realität widerspricht. Physik ist das jedenfalls nicht, was Du behauptest.


Nun Ernst, ich kann es nicht beweisen, kann nur Vorstellungen stellen.
Verstehen kann es jeder der etwas über den Tellerrand sieht und sich z.B. Gedanken macht wie das mit der DM ist.
Entweder es ist DM vorhanden, oder das Gravitationsgesetz stimmt nicht.
Ich meine dass beide Versionen zutreffen.
DM ist Materie die nicht mit bekanntem Licht wechselwirkt,
die Gravitation ist nicht Abstandsproportional.
Und zwar deswegen weil sie nur von den Ortsumständen abhängt und diese nicht überall gleich sind.
Ich hab nicht mehr als meine Logik zur Verfügung.
Diese muss in Zusammenhängen agieren/-sehen- um das Einzelne verstehen zu können.
Und diese sagt eindeutig dass alles dynamisch ist, ja sehr dynamisch sogar.
Und dass alles was beobachtbar ist absolut nichts mit irgendwelchem Konstantem zu tun hat.
Und ich soll an Konstanten glauben= nie und nimmer!

So wie es in in einer Galaxie sichtbar ist dass die Gravitation unterschiedlich ist, so ist es auch (irgendwann) einmal sichtbar dass sie Massemengenabhängig ist.

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Mo 14. Mär 2011, 20:28

Kurt hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben: Darum werden sie es auch nicht verstehen können dass jemand sagt das eine Hohlkugel schneller als eine gleichgrosse Vollkugel fällt.
Das kann auch niemand verstehen, weil es falsch ist. Falsch ist es, weil es der Realität widerspricht. Physik ist das jedenfalls nicht, was Du behauptest.
Eine Einschätzung wie Groß eine Hohlkugel sein soll, ab der man von total überzeugt auf dann doch zweifelhaft schwenkt fehlt mir dazu natürlicher wissender weise.

Die liveschaltung an einem samstag zur "ersten" ovviziellen landung auf einem Asteroiden, sagt mir etwas nachvollziehbarer anzudenkendes.
Ganz besonders , wenn ein populär-magazin-bild-maler nachträglich skurrill berichtend widerhakenfüschen auf die landeteller dranzeichnet.

Nun von einem Ernst'schem nach Kurt weiterem Niemand, Grüße
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mo 14. Mär 2011, 21:07

Trigemina hat geschrieben:Und wie erklärst Du Dir den Widerspruch zur Abdrift?

Wikipedia hat geschrieben:Bild
(v = Quergeschwindigkeit, u = Längsgeschwindigkeit)
Bild
Da ist richtig, aber kein Widerspruch zum Schwimmer. Das Flugzeug driftet vom Ziel ab und kann es nicht erreichen. Es entspricht nicht dem Schwimmer, welcher sein Ziel erreicht. Wollte das Flugzeug das Ziel erreichen, müßte es in einem Winkel gegen den Wind fliegen. Das ist dann wieder die Schwimmerkonfiguration mit β=arcsin(v/c).
Das gezeiget Flugzeug fliegt stets senkrecht zum Wind. Der Schwimmer dagegen schwimmt schräge zur Strömungsrichtung.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mo 14. Mär 2011, 21:10

Kurt hat geschrieben: Nun Ernst, ich kann es nicht beweisen, kann nur Vorstellungen stellen.

Klar überlegen sind Vorstellungen, welche mit der Realität übereinstimmen.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mo 14. Mär 2011, 21:14

galactic32 hat geschrieben:Nun von einem Ernst'schem nach Kurt weiterem Niemand,

Auch derjenige/diejenige ist im Vorteil, der/die seine/ihre Gedanken auf das wesentliche konzentrieren kann und nicht stets um den heißen Brei herumredet.

Gruß
Ernst
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Mißverständnis

Beitragvon rmw » Mo 14. Mär 2011, 21:18

Trigemina hat geschrieben:Und wie erklärst Du Dir den Widerspruch zur Abdrift?

Na ja vielleicht ist es etwas mißverständlich.
Aber in Ernsts erster Darstellung muß der Schwimmer von C in Richtung A mit der Geschwindigkeit c schwimmen um in B anzukommen. Dabei sieht ein Beobachter vom Ufer aus zwar dass der Körper des Schwimmers in Richtung C-A gerichtet ist, aber sich in Richtung C-B fortbewegt.

Da gibt es übrigens meines Erachtens wunderschöne Beispiele dazu: http://www.youtube.com/results?search_q ... =0&spell=1
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mo 14. Mär 2011, 21:22

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben: Nun Ernst, ich kann es nicht beweisen, kann nur Vorstellungen stellen.

Klar überlegen sind Vorstellungen, welche mit der Realität übereinstimmen.


Ja das seh ich auch so.
Weist du was die Realität ist?

Gruss Kurt
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