..........v
------A----->B--------
........\.....!
.......c \....! sqr(c²-v²) .......> v
.......... \..!
------------\-C------
Was ist so schwer an Ernsts Erklärungen zur Ätherdrift zu verstehen? Das Prinzip gilt auf für Schwimmer in strömenden Flüssen. Ich schnapp mir seine ASCII-Graphik (Danke sehr!) und beginne kindsgerecht mit einem stehenden Gewässer ohne Strömung:
Der Schwimmer mit der Schwimmgeschwindigkeit c erreicht auf direktem Weg das gegenüberliegende Ufer (Strecke C-B = c*t).
Nun lassen wir den Fluss mit der Geschwindigkeit v strömen. Damit der Schwimmer von C nach B gelangen kann, muss er den Punkt A anvisieren und unter diesem Winkel weiterschwimmen:
Die Strecke A-B = v*t bildet einen rechten Winkel zur Strecke C-B = c*t, womit sich aus den beiden Katheten über den Satz des Pythagoras die Hypothenuse C-A = t*sqrt(c^2+v^2) berechnen lässt.
Über die Arcustangensfunktion lässt sich der Winkel berechnen, unter dem der Schwimmer sein Ziel erreicht:
alpha = arctan(v/c)
Vermutlich wird das wieder zu einer äusserst emotional geführten Diskussion über 10 Seiten führen.
Gruss