Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Mo 7. Mär 2011, 00:36

Ernst hat geschrieben:
Katharina Moehle hat geschrieben: Eine Anisotropie der Lichtgeschwindigkeit würde eine Modulation der Resonanzfrequenzen der Resonatoren bewirken, deren Amplituden wiederum durch die Erdrotation und die Bewegung der Erde um die Sonne moduliert wären.
Das ist schon der hypotetische Schwachpunkt.
Da hat jemand Äther nicht verstanden.
Oder eigensinnige Phantasien über den absoluten Äther.
Ernst hat geschrieben: Der Resonator wirkt auf den Laser zurück und synchronisiert die Frequenz des Lasers entsprechend der "Eigenfrequenz des Resonators".
Die Frequenz des Laser's dürfte durch die Reglelektronik auf eine Oberwelle der Resonator-Eigenfrequenz geregelt werden.
Diese Resonanzfrequenz des Resonators ist abhängig von der Laufzeit der Wellen im Resonator, welche wiederum abhängig ist vom Ätherwind;
Nö eben FALSCH, es besteht nach diesem Mechanismus keine Abhängigkeit zum Ätherwind.
Diese Resonanzfrequenz des Resonators ist abhängig von ihrer Eigenlänge, kinders noch mal!
Also wenn solche "basics" nicht verstanden wurden :?
c/L→f Liefert uns die Grundfrequenz des Resonator's.
Aber das hatten schon vor ettlichen Seiten zu diesem Thema schon manche Mathematiker nicht so recht verstanden.
Highway hat geschrieben:Bei diesem Experiment wird ein Großteil der Energie darauf verwendet den überdimensionierten aufwendigen Meßaufbau in den Griff zu bekommen.
Ja die Eleganz hinter dem Leitmotiv: smal is beatiful, wird nicht anerkannt.
Solange solchen Experten dafür Mittel zur Verfügung gestellt werden, ... man weiß ja eigentlich, wie das in der "freien" Forschung so abläuft, und wem solchartiges wohl nützt :?
Kurt hat geschrieben:Da es diesen ominösen, bartigen, zittrigen Ätherwind eh nicht gibt kann nur ein Nullergebnis rauskommen.
Warum diskutierst Du dann?
Oder könntest uns an Deinem Geheimwissen teilhaben lassen?
Oder soll es das Kurt'sche Postulat sein? :roll:

Gruß
galactic32
 
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mo 7. Mär 2011, 10:54

Highway hat geschrieben:Das ist der gleiche Denkfehler. Die Resonanzfrequenz ändert sich sofern Doppler gültig ist nicht.
galactica hat geschrieben:Nö eben FALSCH, es besteht nach diesem Mechanismus keine Abhängigkeit zum Ätherwind.
Diese Resonanzfrequenz des Resonators ist abhängig von ihrer Eigenlänge, kinders noch mal!

Ja kurzblickendes Kind, von der Eigenlänge auch! Aber nicht nur, sondern auch vom wirksamen c (siehe unten).
Natürlich. Ihr seid die Denker und alle die Experimentalphysiker und diejenigen, welche das fachlich nachvollziehen können, sind nur dumm. Aber so ist es nicht. Das Denken erfordert auch, die Angaben in der Arbeit zu durchdenken und falls etwas offenbleibt, die angegebenen Literatur-Quellen zu durchforsten. Dann würdet ihr anstelle eurer lapidaren Trotzhaltung sehen, daß das angewendete Meßprinzip in zahlreichen vorherigen Untersuchungen auch prominenter Physiker entwickelt wurde. Im Hinblick darauf sollte man erkennen, daß das auch mit dem Denken sehr relativ ist , und wo ihr die Realtion eures Denkens einordnen solltet. Jedenfalls sind Eure nach einem Augenaufschlag automatisierten ablehneneden Kommentare relativ wertlos. Recherchieren wäre schlauer; so wärt ihr auch auf folgende sachlichen Fakten gestoßen.

In der Sache seid ihr sowas von daneben, daß es schier unbegreiflich ist. Laser und Resonator arbeiten in äquivalenter Weise zusammen, wie ein Schwingkreis mit einem Quarz. Der Laser erzeugt eine leicht instabile Frequenz, welche vom Resonator auf seine Resonanzfrequenz stabilisiert wird.

http://www.zarm.uni-bremen.de/uploads/tx_sibibtex/2009_PRD_Herrmann_etal.pdf hat geschrieben:At the core of the experiment are two crossed optical Fabry-Pe´rot resonators. We compare their resonance frequencies by stabilizing two Nd:YAG lasers to these cavities and taking a beat note measurement. The resonance frequency of a linear Fabry-Pe´rot cavity depends on the speed of light c along its optical axes as given by
 f= mc/2L; (1)
where m is an integer number and L is the length of the resonator. Thus, to detect an anisotropy of the speed of light Δc = cx - cy we continuously rotate the setup and look for a modulation of the beat frequency . Since the light in the cavities travels in both directions and c refers to the two-way speed of light, such an isotropy violationindicating modulation would occur at twice the rotation rate.

http://www.zarm.uni-bremen.de/uploads/tx_sibibtex/2009_PRD_Herrmann_etal.pdf

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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mo 7. Mär 2011, 12:42

Chief hat geschrieben: Das hat man auch gemessen (Bild oben).

Ja, schon erstaunlich. Allerdings mit sehr kleinen Absolutwerten.

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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mo 7. Mär 2011, 15:48

Chief hat geschrieben: Die Auswertung müsste die Geschwindigkeit eines nicht mitrotierten Äthers ergeben (wie schon vom Michelson-Gale nach Sagnac-Prinzip gemessen wurde).

Ich hab´s mal überschlagen. Die Äthergeschwindigkeit wäre ganz winzig. Überschlägig gilt

Δc/c = Δf/f mit f=282*10^12 Hz des Lasers und der Schwebung im Bild von 10 Hz

Δc/c = 10/(282*10^12) = 3,5*10^-14

Δc = 300.000.000.000.000.000 nm/s * 3,5*10^-14 = 850 nm/s

Die Anisotropie der LG hätte dann einen Wert von kleiner 1µm/s :!:

Gegenüber den erwartetetn 30km/s wohl doch etwas zu vernachlässigen. :)

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mo 7. Mär 2011, 17:07

Chief hat geschrieben: Man muss in die Formel die "Beat-Frequenz" von 47,xxx MHz einsetzen und dann mit v^2/c^2 Rechnen. Auf diese Weise haben Brillet und Hall etwa 190m/s erhalten.


Ich habe das nach den "Erfindern" (Herrmann etal) des Meßsystems gerechnet:
http://www.zarm.uni-bremen.de/uploads/tx_sibibtex/2009_PRD_Herrmann_etal.pdf
As noted above, this modulation would be at twice the rotation frequency, i.e. 2ω_rot. If we fix the time axis relative to some arbitrary instant t = 0, we can describe this signal as

(ny1-ny2)/ny0 = Δny/ny0 = S' sin 2ω_rot*t + C' cos 2ω_rot*t (2)

where ny0 = 282 THz and S'.C' = (c_x-c_y)/c

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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mo 7. Mär 2011, 17:50

Chief hat geschrieben:Die Angaben dort sind wahrscheinlich falsch.

Allerdings hat Herrmann auch so gerechnet:
http://www.physik.hu-berlin.de/qom/lehre/modernephysik_2010_01_20.pdf

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Mo 7. Mär 2011, 19:53

Ernst 11:54 hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Das ist der gleiche Denkfehler. Die Resonanzfrequenz ändert sich sofern Doppler gültig ist nicht.
galactica hat geschrieben:Nö eben FALSCH, es besteht nach diesem Mechanismus keine Abhängigkeit zum Ätherwind.
Diese Resonanzfrequenz des Resonators ist abhängig von ihrer Eigenlänge, kinders noch mal!

Ja kurzblickendes Kind, von der Eigenlänge auch! Aber nicht nur, sondern auch vom wirksamen c (siehe unten).
Und was ist nun von Bedeutung?
Wie wir gar nicht sinnig Abweichungen von c feststellen können, ohne einen Wechselwirkmechanismus jenseits dieses Licht's , diesartiger Labormessungen?
Das Denken erfordert auch, die Angaben in der Arbeit zu durchdenken ...
Na so unlogisch am Denken?
In der Sache seid ihr sowas von daneben, daß es schier unbegreiflich ist.
Absolut, und das relativ zu Deiner Auffassungsgabe.
Laser und Resonator arbeiten in äquivalenter Weise zusammen, wie ein Schwingkreis mit einem Quarz.
Na nu?
Dachte jetzt der Resonator, wäre aus Quartz.
Den springenden Punkt sprechen doch all Deine Koryphäen ebden nicht an, wie es sich mit der Längen-Konstanz des Resonator's verhält.
Stillschweigend kennen jene nur ein thermisches Rauschen, was solchen wohl mal beim Lesen der Elektronik-Basics "lustig" vorkam . :roll:
Chief 17:43 hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Chief hat geschrieben: Die Auswertung müsste die Geschwindigkeit eines nicht mitrotierten Äthers ergeben (wie schon vom Michelson-Gale nach Sagnac-Prinzip gemessen wurde).

Ich hab´s mal überschlagen. Die Äthergeschwindigkeit wäre ganz winzig. Überschlägig gilt
Δc/c = Δf/f mit f=282*10^12 Hz des Lasers und der Schwebung im Bild von 10 Hz
Δc/c = 10/(282*10^12) = 3,5*10^-14
Δc = 300.000.000.000.000.000 nm/s * 3,5*10^-14 = 850 nm/s
Die Anisotropie der LG hätte dann einen Wert von kleiner 1µm/s :!:
Gegenüber den erwartetetn 30km/s wohl doch etwas zu vernachlässigen. :)

Man muss in die Formel die "Beat-Frequenz" von 47,xxx MHz einsetzen und dann mit v^2/c^2 Rechnen. Auf diese Weise haben Brillet und Hall etwa 190m/s=v_Rotation/2 erhalten.
:? :? :?
Also was jetzt wie?
Seit wann erwarten Äther-Leute 30 Km/sek?
Nur Weil MM nichts außerhalb seiner Erdumlaufgeschwindigkeit kannte?
Er kannte ja nicht einmal die Umlaufgeschwindigkeit um die Galaxie-"Mitte", oder wie?
Chief 18:17 hat geschrieben:Außerdem, die Elektronik kann die Lichtfrequenzen gar nicht verarbeiten.
Ja solche Gerüchte gibt es,
aber wie ist das mit Britta's Super-Uhr, dieser gekämmten Frequenz-Technik?
Chief 19:01 hat geschrieben:Die genaue Anleitung fehlt. Auf jeden Fall muss Δf/f ~ v^2/c^2 gelten.
Wenn ?
Wenn ΔL/L nicht kompensiert?
Oder weil?

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Mo 7. Mär 2011, 20:39

Chief hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:...
Chief 19:01 hat geschrieben:Die genaue Anleitung fehlt. Auf jeden Fall muss Δf/f ~ v^2/c^2 gelten.
Wenn ?
...
Wenn nach MM gemessen wird.
Müsste nicht je nach "Windanteil" eine unterschiedliche Amplitude auffallen?

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Mo 7. Mär 2011, 21:43

Um klarer zu überblicken, wo man über seine eigenen Füße stolpert, ist vielleicht praktischer noch mal bei 0 anzufangen.

Nicht nur als Elektroniker kann man zu solchen Meß-Apparillos nein Danke sagen.
Auch mancher praktischer orientierten Chemikerin kommt zu dieser Zahlen-Akrobatik-Logik sicher nicht mal mehr ein drüber schmunzeln in den Sinn.

Sicher wäre folgende Frage zu wenig kompliziert für unsere Experten:
Wie kann die Elektrik-Trick-Technik, welche uns die Meßwerte, die Rohdaten, erstenendlich die Mischfrequenzen im wesentlichen produziert, durch LASER genauer werden?
Warum nicht einfacher MASER nehmen, oder, wie es jede theoretische Chemie Studierende kennen sollte, Molekül-"Stabilisierte" Radiofrequenz (→ rot. Übergänge von H⁺-Cl⁻ z.B. ) Hohlraum-strahlung ?

Oder in anderen Worten, wie vermeinen wir denn an Präzision zu gewinnen?
Wieso scheint denn unser Frequenznormal so stabil?Warum wird was durch Quarze exactificiert?
Durch so was wie Caesium, Ammoniak, Rubidium, oder gar durch ein einzelnes Britta'sches Aluminium-Iönchen gar?

Und was heißt ðℕ/ℕ ≙ 1 ÷ 9¹⁹ ?
In der ⚗ ist 12g Kohlenstoff bestimmt nicht exact einer Anzahl von 6,023E24 ¹²C-Atömchen gleichwertig.
Alleine schon der Unterschied von Diamant C₄ und Graphit ⌬ₓ oder gar Fulleren C₆₀ käme auf ettliche ¹²C-Atome Unterschied.

Auch die exacte Himmelsposiotion und das Datum, der Stand des Mondes☽☾sollte in ernsthafter Forschung absolut unschwierig mitzumessen sein !

so weit Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Mo 7. Mär 2011, 21:47

Chief hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Wenn nach MM gemessen wird.
Müsste nicht je nach "Windanteil" eine unterschiedliche Amplitude auffallen?
Man müsste die Amplituden quadrieren dann sieht man Minima und Maxima.
Haben wir jetzt erstmal überhaupt eine Sonnen-⨀-tag-Frequenz oder Sternen-⨂-tag -frequenz- Co-Relation?

Gruß
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