Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Sa 5. Mär 2011, 22:52

Highway hat geschrieben: Man kann doch nicht einen "Antiäthertheorie" mit Zusammenhängen die sich nur mit dem Äther erklären lassen beweisen wollen. :shock:
Vermutlich wird ein Emitter-Theoretiker schwerlich mal nicht sein Postulat: Emission mit c, aufgeben können.
Da widerspricht es sich dann schnell, wenn stillschweigend, oder stilldenkend mit Emitter-artigem v+c gerechnet wurde.

Dieses Emittermodell macht doch eher erst Sinn in einem Prae-dimensionalem Zustand, wo noch keine Raumstruktur zu finden ist, um die Grundlagen des Äther's zu koordinieren.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Sa 5. Mär 2011, 23:28

Ernst hat geschrieben:... MMI ...
...Technisch ist das heute annähernd mit scharf gebündelten Lasern darstellbar, wobei man auch ohne Reflexionsstrecken auskommt.
Ergebnis Null bzw. delta_c/c<10exp-15.
http://www.physik.hu-berlin.de/qom/lehre/modernephysik_2010_01_20.pdf
Irgendwo hörts aber auf, hm ?
Was soll denn delta_c/c<10exp-15?
Wie soll mit MMI's c erfasst worden sein?

Bei so einem manschi-pantschi wundert sich eigentlich gar nichts mehr....
δν/ν <> δc/c !!!

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Sa 5. Mär 2011, 23:43

galactic32 hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Die Durchschnittsgeschwindigkeit im in Bewegungsrichtung liegenden Arm ist außerdem nicht c, sondern etwa 299999,997 km/s (bei c=300000 km/s).
Und soll sich aus was ergeben?

Harald Maurer hat geschrieben:Aus c=300000 km/s in Bezug zum Äther und Bewegung des MMI durch den Äther mit 30 km/s.
Also eigentlich hätt ich jetzt auf etwa 300 Km/sec wegen CMB getippt.
Und da ein Meß-cyclus nur wenige µ-Sekunden dauert (effect. Armlänge einige Hundert Meter) ...
Die Laufzeitdifferenz kann aber nur dann interferometrisch gemessen werden, wenn beide Strahlen am gleichen Raumpunkt interferieren.
Wir waren bei dem Arm, der in Bewegungsrichtung orientiert war.
Und direkt eine Durschnittsgeschwindigkeit wird im MMI gar nicht festgestellt.

Also wie jetzt auf die 3 m/sec [299999,997 km/s (bei c=300000 km/s)] prinzipiell geschlossen werden müßte :?

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » So 6. Mär 2011, 00:16

Ernst hat geschrieben:Der Mittelstrahl des einen Kugelsektors trifft sehr wohl mit dem Mittelstrahl des anderen Kugelsektors an einem gemeinsamen Punkt zusammen.


Nein, tut er nicht. Hat auch Michelson selbst erkannt. Und es als Effekt zweiter Ordnung vom Tisch gewischt - dabei ignorierend, dass er just einen Effekt zweiter Ordnung messen will!

Ernst hat geschrieben:Technisch ist das heute annähernd mit scharf gebündelten Lasern darstellbar, wobei man auch ohne Reflexionsstrecken auskommt.
Ergebnis Null bzw. delta_c/c<10exp-15.

http://www.physik.hu-berlin.de/qom/lehr ... _01_20.pdf


Ja, ganz tolle Experimente! Die lassen sich sogar noch leichter aufdröseln als das MM-Experiment. Entweder ist wiederum ein Strahlteiler im Spiel, oder man vergleicht Frequenzen ohne zu bedenken, dass die sich nicht verändern! Oder man arbeitet mit Lasern, ohne zu berücksichtigen, dass schon bei der Strahl-Erzeugung im Laserresonator sich der Effekt aufhebt, den man im gekoppelten opt. Resonator erwartet. Oder man vergleicht stehende Wellen miteinander, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass sich nach dem Superpositionsprinzip die stehenden Wellen unabhängig von jeglicher Lage oder Rotation nicht voneinander unterscheiden können! Diese "modernen" MM-Experimente sind wirklich ein Witz!
Die werde ich mir noch auf einer eigenen HP-Seite vorknöpfen.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 6. Mär 2011, 07:58

Harald Maurer hat geschrieben:Ja, ganz tolle Experimente! Die lassen sich sogar noch leichter aufdröseln als das MM-Experiment. Entweder ist wiederum ein Strahlteiler im Spiel, oder man vergleicht Frequenzen ohne zu bedenken, dass die sich nicht verändern! Oder man arbeitet mit Lasern, ohne zu berücksichtigen, dass schon bei der Strahl-Erzeugung im Laserresonator sich der Effekt aufhebt, den man im gekoppelten opt. Resonator erwartet. Oder man vergleicht stehende Wellen miteinander, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass sich nach dem Superpositionsprinzip die stehenden Wellen unabhängig von jeglicher Lage oder Rotation nicht voneinander unterscheiden können! Diese "modernen" MM-Experimente sind wirklich ein Witz!


Hallo Harald, natürlich sind sie ein Witz.
Und zwar in Bezug zu dem was sie zu "beweisen" haben.

Jedoch ist mir, und warsch. auch -uns-, nicht klar wieso du den Strahlteiler als -Verhinderer- hervorhebst.
Das ist nur der Fall wenn, wie bei MM, das rücklaufende Licht diesen mitbenutzt, ansonsten nicht.

Auch ist unverständlich wieso du "oder man vergleicht Frequenzen ohne zu bedenken, dass die sich nicht verändern!" anführst.
Wie soll es denn sonnst gehen.
Du brauchst gleiche Freqeunzen um sie vergleichen zu können.
Es werden ja nicht die Frequenzen bewertet, sondern ihre Phasenlagen zueinander.

Diese Aussage ist wirklich ein Witz "Oder man vergleicht stehende Wellen miteinander, ohne auch nur einen Gedanken daran zu verschwenden, dass sich nach dem Superpositionsprinzip die stehenden Wellen unabhängig von jeglicher Lage oder Rotation nicht voneinander unterscheiden können", denn die "Welle" gibts eben nicht.
Ebensowenig wie den -Strahl-.

Solange man beim erdgebundenem MMI nicht eine Frequenzänderung, also ein ständig laufendes Muster bei Ausrichtung in einer bestimmten Richtung, erwartet, ist es nicht verstanden was das MMI eigentlich messen/anzeigen müsste.

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 6. Mär 2011, 13:38

Harald Maurer hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Der Mittelstrahl des einen Kugelsektors trifft sehr wohl mit dem Mittelstrahl des anderen Kugelsektors an einem gemeinsamen Punkt zusammen.

Nein, tut er nicht. Hat auch Michelson selbst erkannt. Und es als Effekt zweiter Ordnung vom Tisch gewischt - dabei ignorierend, dass er just einen Effekt zweiter Ordnung messen will!

Wie meinst Du das? Daß die "Mittelstrahlen" an einem Ort zusamentreffen, ist doch augenscheinlich. Alle unsere Animationen hier und zum Jupiter zeigen das. Falls Du den Effekt der "Doppelbrechung versus Reflexion" im Strahleneteiler meinst; der existiert auch im ruhenden MMI, wo die Interferenz ja nachweislich funktioniert. Michelson meinte den Effekt der schrägen Wellenfront um den Mittelstrahl, der die Interferenz verfälscht; allerdings in nachgeordneter Größenordnung.
Im MMI werden letztendlich Laufzeitdifferenzen gemessen. Da das bei Verringerung einer Laufzeit infolge einer Armlängenänderung funktioniert, funktioniert das auch durch Laufzeitänderung infolge Ätherströmung. Am Strahlenteiler ist die Ursache der Laufzeitdifferenz gar nicht feststellbar.

Diese "modernen" MM-Experimente sind wirklich ein Witz!

Subjektiv verständlich, daß Du als CMB-Ätherianer alles als Teufelswerk ansiehst, was Deiner These den Geraus machem könnte. ;) Objektiv muß man in Rechnung stellen, daß den entsprechenden Experimentatoren mit hoher Wahrscheinlichkeit keine solche banalen Fehler unterlaufen, wie Du sie unterstellst.
Die mir bekannten Experimente sind gut durchdacht und praktisch umsichtig ausgeführt. Wie auch das vorher verlinkte Experiment. Die ausführliche Darstellung enthält die folgende Diplomarbeit

http://www.physik.hu-berlin.de/qom/publications/pdfs/DA_Katharina_Moehle.pdf

Das Prinzip gekreuzter Resonatoren liefert das von MM gesuchte Ergebnis ohne die von Dir kritisierten Bedingungen am MMI. Da wird mittels der Resonanzfrequenzen in beiden Richtungen ganz einfach die unterschiedliche LG bestimmt. Daß die Resonanzfrequenzen bei Ätherströmung unterschiedlich sind, ergibt sich aus den unterschiedlichen Zweiwege-Laufzeiten in den Resonatorstrecken. Ein intelligentes Prinzip.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » So 6. Mär 2011, 17:16

Ernst hat geschrieben: Objektiv muß man in Rechnung stellen, daß den entsprechenden Experimentatoren mit hoher Wahrscheinlichkeit keine solche banalen Fehler unterlaufen, wie Du sie unterstellst.
Mit tiefer Wahrscheinlichkeit allerdings...ist mit äußerst bananigen Fehlern im System zu rechnen 8-)

Erzähl "mal" einer Elektronikerin, wie ihre Apparate Messwerte mit ðn/n wie 1:10^15 geliefert haben sollen!?

Den Laser würd' ich erst mal abschrauben und die Platinchen mit der Zählelektronik bzw. Frequenz-Regel-Elektronik senkrecht zueinander a lá Nullmessung calibrieren.

By that way auch Dr. Cern sollte noch mal mit Oktupol-Magneten statt seiner doppel-tripol-focus-tecnology gegenchecken, ob ihre Gluonen, äh sein Gequake nicht doch ein Echo-Effect des Protonen-Scan-Spektrum's wiederspiegelt.
Chief hat geschrieben:Da haben sie vergessen zu sagen, dass alle Messwerte wieder gelöscht (herausgemittelt) wurden. :mrgreen:
Nun was relevanteres zu sagen,hat dieser 2. FC MM offensichtlich auch noch.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 6. Mär 2011, 17:37

galactic32 hat geschrieben: Mit tiefer Wahrscheinlichkeit allerdings...ist mit äußerst bananigen Fehlern im System zu rechnen
Erzähl "mal" einer Elektronikerin, wie ihre Apparate Messwerte mit ðn/n wie 1:10^15 geliefert haben sollen!?

Man kann grundsätzlich alles anzweifeln. Bei dir ist das ja Prinzip- Nach diesem Prinzip säßen wir allerdings noch brusttrommelnd auf der Banane. Wenn Du wissen willst, wie da gemessen wurde, mußt Du lesen. Da oder in den anderen gleichartigen Experimenten. Deine Einstellung, alle Physiker wären physikalisch beschränkt und alle bisherige Physik wäre ein fake , wird Dir dann allerdings auch nicht weiterhelfen.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » So 6. Mär 2011, 18:48

Ernst hat geschrieben:Man kann grundsätzlich alles anzweifeln. Bei dir ist das ja Prinzip- Nach diesem Prinzip säßen wir allerdings noch brusttrommelnd auf der Banane.
Bezweifel ich.
Wenn Du wissen willst, wie da gemessen wurde, mußt Du lesen. Da oder in den anderen gleichartigen Experimenten. Deine Einstellung, alle Physiker wären physikalisch beschränkt und alle bisherige Physik wäre ein fake , wird Dir dann allerdings auch nicht weiterhelfen.
Nö, Ernst.
Wenn ich wisen will, müßte ich einfach eher Denken...
Es ist kein Fake , daß diplomierte Physiker nicht wissen brauchen was ein Lötkolben macht.
Es ist auch besser , wenn im Physik-Praktikum eine Aufsichtsperson dabei ist, die darauf achtet , daß kein Mathematiker äh Physiker anfängt mit irgendwas in Steckdosen zu stochern.

Dir ist absolut nicht klar, wie Physik zu einem Hypothesen-Studium verkommen ist.
Dir scheint auch absolut nicht klar zu sein , wie man praktisch etwas "mißt".
Es fehlt offensichtlich jeder Bezug zur Praxisnähe, wo ich aus Harald's Aussagen dagegen entnehmen kann, daß er von was Handfestem spricht, grade, wenn es um solche Fehler-Korrekturen von kaputt-gewarteten Rad-Gummi geht.

Ich meine was ließt Du dazu eigentlich?
Wie Fräulein M. mit ihrem Föhn eine Faser erwärmt?

Was darf denn Deiner Erfahrung nach zu dem Meß-System kritisiert (Nix Zweifel!) werden?
Ein Teil-System besteht aus Elektronik, und dem unterstellst Du dann wieviel Präzision, also Fehlergenauigkeit?

Vermutlich scheint Dir nicht im Ansatz meine Frage verständlich zu sein.
Wo ist die Grenze der Meßbarkeit in der Regel-Elektronik-Schaltung z.B.?

Fällt nicht auf, wie zum Messen der Frequenz-differenz eine Uhr, ein Präzisions-Frequenz-Zählwerk nötig wäre?

Der ganze Mummpitz des MMI kann wechgelasen werden und wir müßten erst einmal diesen Taktgeber verstehen und wie das Dingens 1 : 10¹⁵⁺ "schaffen" soll ?

... nun ... na wie auch immer....

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 6. Mär 2011, 20:18

galactic32 hat geschrieben: Dir scheint auch absolut nicht klar zu sein , wie man praktisch etwas "mißt".

Ich hab einige Jahrzehnte experimentelle Entwicklungspraxis hinter mir. Da sind mir einige solcher Gewohnheitsskeptiker begegnet, die alles in Frage stellen, aber niemals nix praktisch taugliches auf die Beine stellen konnten. Mit Deiner Ablehnung der ach so vermasselten Lehrbücher und verdummenden Studieneintrichtungen sowie deinem ständigem Zweifel an gesicherten Erkenntnissen von "Praxis" zu reden, ist schon ein arger Realitätsverlust.

Was darf denn Deiner Erfahrung nach zu dem Meß-System kritisiert (Nix Zweifel!) werden?
Ein Teil-System besteht aus Elektronik, und dem unterstellst Du dann wieviel Präzision, also Fehlergenauigkeit?
Vermutlich scheint Dir nicht im Ansatz meine Frage verständlich zu sein.
Wo ist die Grenze der Meßbarkeit in der Regel-Elektronik-Schaltung z.B.?
Fällt nicht auf, wie zum Messen der Frequenz-differenz eine Uhr, ein Präzisions-Frequenz-Zählwerk nötig wäre?
Der ganze Mummpitz des MMI kann wechgelasen werden und wir müßten erst einmal diesen Taktgeber verstehen und wie das Dingens 1 : 10¹⁵⁺ "schaffen" soll ?

Das ist alles in der Arbeit detailliert nachvollziehbar beschrieben. Hättest Du etwas Respekt und die Einsicht, daß nicht alle außer Dir dämlich sind, dann hättest Du alle Deine Fragen beantwortet gefunden.

Träum schön weiter
Ernst
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