theoretische einwegmessung

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon Mordred » Do 3. Mär 2011, 16:11

Mordred hat geschrieben: Objektiv und von Aussen betrachtet, ist es schlicht egal wie schnell du selbst bist. Das beeinflusst die Eigengeschwindigkeit des Autos wie des Lichts, nicht!

Ernst hat geschrieben:"Eigengeschwindigkeit" gibt´s nicht. Geschwindigkeit ist immer relativ. Relativ zu einem Bezugssystem.
Und Diese Geschwindigkeit ist stets objektiv.
Eben nicht. Wenn sie relativ zu einem Bezugssystem gemessen wird, dann ist die Geschwindigkeit subjektiv.
Und zwar subjektiv vom/zum Bezugssystem aus gesehen.

Klar ist, um eine Geschwindigkeit objektiv beurteilen zu können, braucht es ein absolutes Bezugssystem.
Da es Dieses aber „vermeindlich“ nicht gibt, bleibt jede Geschwindigkeit subjektiv. Und zwar zum entsprechenden Bezugssystem. Hier zum Auto B.
Habe ich nun also nur Auto A (mit 100km/h auf Auto B zufahrend) und Auto B (mit 50km/h entfernend) dann ist die relative Geschwindigkeit gleich wie 50Km/h zu Null.
Der Aufschlag erfolgt also mit 50km/h.

Gewähre ich aber einem/dem Äther Absolutheit, so bewegt sich Auto A zu diesem absoluten Äther mit 100km/h. Auto B mit 50km/h. Somit ist aus der Sicht des Äthers die Geschwindigkeit von Auto A mit 100km/h objektiv.
Der Aufprall mit 50km/h auf Auto B subjektiv. Eben aus der subjektiven Sicht von Auto B.

Ernst hat geschrieben:Und daher erhöht sich objektiv die Geschwindigkeit in Deinem Bezugssystem, wenn Du dem Auto entgegenfährst.
Ne, diese Sicht aus Auto B ist subjektiv!
Du hast sie nur zum Objekt gemacht. Und somit das subjektive eben als objektiv deklariert.

[quote="Ernst"]Beim Licht sollte das genauso sein, wenn da nicht die SRT die Hand davor hätte. [/quoteDas Licht bewegt sich, da vom Äther transportiert, objektiv zu Diesem.
Subjektiv wird es dann, wenn Du dich aus Deinem System gegen das des Äthers, und somit dem Licht bewegst.
Aus Deinem System ist es also durchaus subjektiv zu sehen.

Somit kann aus c, c+ oder c- werden.
C ansich, also die Geschwindigkeit des Lichts, ändert sich durch Deine Bewegung nicht.
Es kommt nur entweder schneller, langsamer, oder neutral bei Dir an. Je nach dem, wie Du Dich bezüglich bewegst oder eben nicht bewegst.

Wenn Du Dich also mit 300.000km/s auf das Licht zu bewegst, dann scheint es Dir, als würde das Licht nun mit 600.000Km/s auf Dich zu kommen. Das scheint aber nur so. Aus Deiner subjektiven Sichtweise eben.
Bewegst du Dich mit 300.000Km/s von einer Strahlenquelle weg, dann scheint das Licht neben dir zu stehen. Dennoch reist es mit 300.000km/s neben dir her.
Und wenn Du nun an deinem Schiff ein Frontlicht einschaltest, dann wird es dunkel bleiben.
Warum ?
Weil du genauso schnell bist wie die Übertragungsgeschwindigkeit des Lichtes.
Mit anderen Worten, das Licht kommt nicht nach vorne von der Lampe weg.
Das ist der Unterscheid zu einer Kugel die Du abfeuerst wenn Du einmal stehst, und dich das andere Mal mit 100km/h bewegst.
Während Du also das eine Mal beide Geschwindigkeiten addieren kannst (Eigengeschwindigkeit und Geschw. der Kugel) so wird dir das beim Licht nicht gelingen.
Denn das Licht kennt nur eine Geschwindigkeit. Und die ist durch den Träger vorgegeben und somit bestimmt.

Gruß Mordred
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Einwegmessungen

Beitragvon galactic32 » Do 3. Mär 2011, 16:22

Hier wird doch stillschweigend von Bodengeschwindigkeiten ausgegangen.
Hannes hat da ganz recht, vielen unbedarften Einsteiger'n wird suggeriert es wäre kein Äther nötig.
Wir haben aber ein absolutes Bezugssystem, so wie auch der große Plagiator um 1920 dann mit Äther erst vernünftig argumentieren konnte.
Natürlich hat dieser Äther das Bezugssystem keine direkter meßbaren ponderablen (wägbaren) Eigenschaften.
Natürlich geht man wie in der Mathematik von sehr einfachen, nur den allernötigsten, Eigenschaften aus.

Und diese Autobeispiele sind insofern "unzurechnungsfähig", als das eine Wellengeschwindigkeit an das Medium gekoppelt ist, im Gegensatz zu Impulsobjekten, die auch noch am untersten Ende der Sublicht-Geschwindigkeits-skala "driven".

Zum Thema Einwegmessung:
Es sollte klar sein, wie nur mit "Uhren" Meßwerte, also Rohdaten, generiert werden.
Wie diese gestartet und gestoppt werden.

Was eine ideale mathematische Uhr denn "macht"?
Wie Zeitraffer,Zeitlupe emuliert wird?
Wie die "Zeit" (t) in Impulsen p p=m*v=m*ðs/ðt sich aus"wirkt"?
Wie sie in Energie E = ½*m*(ðs/ðt)² erlebt wird, etc ?
Wie durch ein andere Äther-sphären,-parameter eine andere Trägheit m wirkt?
Wie durch eine andere LG, eine "schnellere" Zeit, einen höheren Ereigniß-Prozeß-umsatz ermöglicht?
DIese Handlungsrate der Ereignisse, dieses Vorangehen des Uhrzeiger's , wird ja offensichtlich, so weit der zivilen Forschung geglaubt werden darf, für unsere bewegteren Partikel, wie µ-ionen-Mesonen, ja eingeschränkt.
Es wirkt "dafür" wie mit größerer Trägheit.
Und ein Bewegungsprozeß durch den Äther wird durch einen Eigen-"Zeit"-Still-stand "erkauft", in so fern ist das/ein Äther-modell absolut plausibel.

Gruß
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon galactic32 » Do 3. Mär 2011, 16:32

Mordred hat geschrieben:Klar ist, um eine Geschwindigkeit objektiv beurteilen zu können, braucht es ein absolutes Bezugssystem.
Da es Dieses aber „vermeindlich“ nicht gibt, bleibt jede Geschwindigkeit subjektiv.
Oder mathematisch einfach, wo/wie haben wir unsere Geschwindigkeit 0!
Wenn Du Dich also mit 300.000km/s auf das Licht zu bewegst, dann scheint es Dir, als würde das Licht nun mit 600.000Km/s auf Dich zu kommen. Das scheint aber nur so. Aus Deiner subjektiven Sichtweise eben.
Also diese 2c versteh ich mathematisch noch eingermaaßen.
Doch wenn jetzt 3*c auftaucht, wie bei Kurt, dann ...?....?.....?

Du argumentierst ja auch noch mit etwas drittem, diesem "Nichts", zu dem Raum "wird".
Diese Ausdehnungs-Geplapper, kosm. Rotversch., wird insofern Schwachfug, als (fast) niemand die physikal. relevanten Parameter miterwähnt!

Nur von Ausdehnung zu sprechen macht logisch absolut keinen Sinn.

Gruß
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon Ernst » Do 3. Mär 2011, 16:45

Mordred hat geschrieben:Eben nicht. Wenn sie relativ zu einem Bezugssystem gemessen wird, dann ist die Geschwindigkeit subjektiv.
Und zwar subjektiv vom/zum Bezugssystem aus gesehen.

Einfach wieder Quatsch. Lerne einfach mal die Physik für Einsteiger. Ungefähr ab 5. Klasse.
1. Lektion: Geschwindigkeit ist per Definition stets relativ.
Einfach lernen, nicht phantasieren.

Gruß
Ernst
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon Ernst » Do 3. Mär 2011, 17:04

galactic32 hat geschrieben: Nur von Ausdehnung zu sprechen macht logisch absolut keinen Sinn.

Richtig; die ist durch nichts belegt. Die Rotverschiebung kann ganz andere plausiblere Deutungen haben. Der Urknall ist mehr eine Spielwiese für Astrophysiker.
Mir konnte auch noch niemand wenigstens sagen, ob die Rotverschiebung eine niedrigere Frequenz oder eine größere Wellenlänge oder beides beinhaltet. Ich nehme mal an, daß die Rotverschiebung über Prismenspektrometer gemessen wird. Dann wär´s eine niedrigere Frequenz . Wenn mit Gitterspektrometer gemessen würde, dann wäre es eine größere Wellenlänge. Auf jeden Fall muß sich c=lambda*f ergeben und daher Wellenlänge und Frequenz verändert sein, wenn die SRT gilt. Wäre daher nur lambda oder nur die Frequenz verändert, dann wäre die SRT obsolet.

Gruß
Ernst
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon galactic32 » Do 3. Mär 2011, 17:40

Ernst hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben: Nur von Ausdehnung zu sprechen macht logisch absolut keinen Sinn.
Richtig; die ist durch nichts belegt.
Also in einem 1000-Seiten Büchlein eines modernen Prof's, wurde genau das immerhin verstanden.
Nach seinem Ermessen, wäre die Ausdehnung bei Galaxien-Haufen (grav. umeinanderdrehend) zu Ende.
Sollte eigentlich jeder EInsteiger klar erkennen, daß spätestens nicht auch noch Atome mitgedehnt werden können, obwohl ....
Die Rotverschiebung kann ganz andere plausiblere Deutungen haben.
Allerdings.
Hätte Chief statt etwa:>>die LG ermüdet<<, etwas mathe-technisch sinnvolles formuliert ...
Mir konnte auch noch niemand wenigstens sagen, ob die Rotverschiebung eine niedrigere Frequenz oder eine größere Wellenlänge oder beides beinhaltet. Ich nehme mal an, daß die Rotverschiebung über Prismenspektrometer gemessen wird. Dann wär´s eine niedrigere Frequenz . Wenn mit Gitterspektrometer gemessen würde, dann wäre es eine größere Wellenlänge.
Also Prisma oder Gitter wäre eigentlich egal.
Technisch hat man (wohl) nur noch Gitter, wegen Präzision etc.
Auf jeden Fall muß sich c=lambda*f
Genau das ist eigentlich, also exacterweise der Hintergrund.
Läßt sich halt sprachlich dann zu verschieden klingenden Aussagen (interpretativ) formulieren.
Die Meß-Physik-Automaten "sehen" halt nur den Gitterbeugungswinkel o.ä.
ergeben und daher Wellenlänge und Frequenz verändert sein, wenn die SRT gilt.
SRT?Du meinst, wenn die elementaren Grundprinzipien gelten sollten ;)
Wäre daher nur lambda oder nur die Frequenz verändert, dann wäre die SRT obsolet.
Du dachtest an den speziell relativ absoluten "Spruch" : |c|=Constant , immer und überall ?
Ich dachte genau hier muß auf die ART ausgewichen werden, da in astronomischen Dimensionen in Unterbereichen eh dann doch keiner von verzerrten Zeit-Geschwindigkeiten spricht, sondern von unterschiedlichen Geschwindigkeiten des Licht's.

Gruß
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon Mordred » Do 3. Mär 2011, 20:56

Mordred hat geschrieben: Eben nicht. Wenn sie relativ zu einem Bezugssystem gemessen wird, dann ist die Geschwindigkeit subjektiv.
Und zwar subjektiv vom/zum Bezugssystem aus gesehen.
Ernst hat geschrieben:Einfach wieder Quatsch. Lerne einfach mal die Physik für Einsteiger. Ungefähr ab 5. Klasse.
1. Lektion: Geschwindigkeit ist per Definition stets relativ.
Per definition also, und wer hat das so definiert ? ....und Relativ zu was ?
Nun sag nicht zu einem bestimmten subjektiven Bezugssystem.
Geschwindigkeit zu einem absoluten Bezugssystem ist somit nämlich nicht mehr relativ sonder fix.
Und somit weist sich der Äther auch als absolutes Bezugssystem aus.
Aber da es für dich Diesen ja nicht gibt, verstehe ich auch dass Du Diesen nicht anerkennst.
Demzugrunde hast Du also recht. Geschwindigkeit ist relativ.
Objektiv ist/wird es damit allerdings immernoch nicht. (Allerhöchstens wenn Du subjektives, per vorgegebener Definition, zum Objektiven BZ bestimmst)
Ohne absolutes BZ bleibt jegliche Geschwindigkeitsmessung subjektiv, weil die Geschwindigkeit vom jeweiligen Betrachter abhängig ist.
Gruß Mordred
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon Ernst » Do 3. Mär 2011, 21:10

Mordred hat geschrieben: Ohne absolutes BZ bleibt jegliche Geschwindigkeitsmessung subjektiv, weil die Geschwindigkeit vom jeweiligen Betrachter abhängig ist.

Physikalisch subjektiv gesehen, bist Du bezüglich der Objektivität auch hier wieder vollkommen ahnungslos:
Geschwindigkeit ist immer eine Relativgeschwindigkeit. Eine andere gibt es nicht. Auch wenn es einen Äther geben sollte. Dann gäbe es eine Relativgeschwindigkeit zum Bezugssystem Äther. Fahren darin zwei Autos mit unterschiedlicher Geschwindigkeit, so haben sie eine Relativgeschwindigkeit zueinander etc. Alles objektiv. :!: Nimm Dir ´nen Einführungskurs in Physik. VHS ist preiswert.

Gruß
Ernst
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon Kurt » Do 3. Mär 2011, 21:40

Hallo Leute,

mir liegt an der Beredung des mit "3c" gemachten Aussage vieles.
Dazu hab ich das mit dem -Wind-, der -Strasse-, den Sendern/Empfängern eingestellt.

Wärend des "Ausdenkens", ich denk (soweits eben geht) und schreib dann auch gleich, hat sich eine Frage aufgetan.
Diese hab ich auch am Ende hingeschrieben.
Denn nach dem "Modell" das ich mir da zusammengebastelt habe gibts keine Rotverschiebung.

Entweder passt etwas nicht, es ist nicht mit Schall vergleichbar, ich hab was übersehen, versteh etwas nicht.
Was ist es, warum krieg ich bei meinem Schall-Experiment keine Rotverschiebung raus?

Wer geht mit mir das -Experiment- durch.
Die Strasse stellt den Bezug für Geschwindigkeitsangaben dar, und zwar für solche die in -Absolut- sind.
Die Luft ist der Schallträger, der Wind die Expansion.


Gruss Kurt
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Re: theoretische einwegmessung

Beitragvon Hannes » Do 3. Mär 2011, 22:30

Hallo Ernst !
Mir konnte auch noch niemand wenigstens sagen, ob die Rotverschiebung eine niedrigere Frequenz oder eine größere Wellenlänge oder beides beinhaltet. Ich nehme mal an, daß die Rotverschiebung über Prismenspektrometer gemessen wird. Dann wär´s eine niedrigere Frequenz . Wenn mit Gitterspektrometer gemessen würde, dann wäre es eine größere Wellenlänge.

Wir müssten uns bei den Konstrukteuren der großen Teleskope erkundigen.
Ich persönlich war der Meinung, dass diese Spektrometer mit Prismen arbeiten,
aber bevor man sich nicht ganz genau erkundigt hat, soll man nicht groß reden.
Da man mit diesen Spektrometern nicht nur die wechselnde Geschwindigkeit von Sternen relativ zur Erde mißt,sondern auch die verschiedensten Botschaften des Lichtes über chemische und atomare Vorgänge im Weltraum analysiert, ist diese Frage von eminenter Bedeutung.
Außerdem muss man die Wellenlänge immer auf die Ausbreitungsgeschwindigkeit,
also auf das Medium beziehen.Wenn das Licht von einem bewegten Medium zum anderen übertritt, ändert sich primär die Wellenlänge,da sich die Wellen entweder zusammenschieben oder im entgegengesetzten Fall, gedehnt werden.
Es kann aber auch der subjektive Eindruck entstehen, die Frequenz=Schwingungszahl habe sich geändert, wenn man aus einem gegenläufig bewegten Medium mißt.
Die Frequenz ist doch durch die Spektrallinien der Elemente vorgegeben und daher ziemlich konstant.
Da du die Frage der Bauart der Spektrometer angeschnitten hast, könnte es sein, dass du bessere Informationen hast.Wäre ganz interessant.
Ich nehme mal an, daß die Rotverschiebung über Prismenspektrometer gemessen wird. Dann wär´s eine niedrigere Frequenz . Wenn mit Gitterspektrometer gemessen würde, dann wäre es eine größere Wellenlänge

Bit du dir in dieser Aussage ganz sicher ? Woher stammt diese Aussage ?
Mit Gruß Hannes
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