Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 20. Feb 2011, 01:17

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Das sich die Armlänge nicht verändert, davon gehen wohl alle aus.
Es wär ja auch schlimm.
Was sich ändert ist die Lichtlaufdauer in den Armen.
Das ist schliesslich das was ausgewertet wird (die Änderung davon).


Dann erklär das doch mal ein wenig genauer wie das mit der Auswertung funktioniert. So mit Delta t, Wellen die ein stabiles Interferenzmuster produzieren und nicht irgendeinen Mischmasch aus verschiedenen sich überlagernden Wellen usw. Mit konstanten Frequenzen, Hebelarmen die verdreht werden usw. usf.

Bin gespannt.



Also das wurde doch wirklich mehr als ausreichend dargelegt.
Es werden "Wellen" (Ankünfte) verglichen, die Frequenz ist bei beiden gleich.
Ist ja auch logisch, sie kommem ja aus der gleichen Quelle.
Einzig wärend des Drehens der Einrichtung kommt es zum Doppler in der Anlage.
Sobald nicht mehr gedreht wird ist nirgends Doppler vorhanden.

Ausgewertet wird die Phasenlage der einkommenden "Wellen" zueinander, bzw. deren Veränderung.
Dabei ist es unwichtig ob die verglichenen Wellen in ihrer "Erzeugungszahl" übereinstimmen.

Die Anlage wird so einjustiert damit sich die "Wellen" der beiden "Lichtstrahlen" auch gut sichtbar an der Betrachtungsstelle überlagern.

Wenn nun aus irgendeinem Grund die Laufdauer einer oder beider wellentragenden "Lichtstrahlen" verändert kommen dies in einem anderem (zeitlichem) Verhältnis zueinander an der Überlagerungsfläche an.
Darum verändert sich dort das Muster.
Die zeitliche Veränderung geschieht in den Armen (idealerweise nur in diesen) des MMI.
Und zwar deswegen weil das darin laufende Licht schneller oder langsamer läuft (aus Sicht des Armes).


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 20. Feb 2011, 11:51

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Also das wurde doch wirklich mehr als ausreichend dargelegt.


So? Das sehe ich grundlegend anders. Bisher ist im allgemeinen, vielleicht von wenigen Ausnahmen abgesehen, viel Unsinn erzählt worden und man hat sich noch nicht einmal über die Ursache der Entstehung eines Interferenzmusters Gedanken gemacht.
Folgerichtig gehen solch infantilen Delta-t Erklärungsversuche natürlich sofort in die Hose, von vereinzelten Zufallstreffern mal abgesehen.

Mal was zum Nachdenken: Wenn du zwei sinusförmige Wellen überlagerst, auch phasenverschoben, dann erhälst du in der Regel, wenn es nicht zur vollständigen Auslöschung kommt, wieder eine sinusförmige Welle. Eine sinusförmige Welle erzeugt aber kein Interferenzmuster. Zwei sich überlagernde Sinuswellen auch nicht! ;-)


Nachdenken ist immer gut.
Wenn du zwei Signale überlagerst, ein neues entsteht, dann ist ein Resonanzkörper im Spiel.
Dieser -verarbeitet- die beiden Eingangssignale und erzeugt ein völlig neues daraus.
Dieses ist Sinusartig.
Es ist also ein einziger Resonanzkörper daran beteiligt, notwendig.


Highway hat geschrieben:Das bedeutet: Es ist nicht damit getan sich zwei sinusförmigen Wellen im MMI entlang der Arme vorzustellen und diese ein wenig Delta-t gegeneinander zu verschieben um die Interferenz zu erklären.


Es interessiert nicht was in den Armen geschieht um ein Interferenzmuster zu erhalten.
Dieses Muster erhält man auf einer Leuchtfläche, einer Oberfläche die Licht erzeugt/absendet.
Das geschieht dadurch dass die dort ansässigen Resonanzkörper in Resonanz geraten, zum Schwingen angeregt werden, als Sender wirken.
Dieses Sendsignal bekommen wir dann zu Gesicht.

Wenn eine frequenzpassende "Welle" bei den Resonanzkörpern, der Anzeigefläche, einwirkt, dann werden diese in ihrer Eigenreosnanz angeregt.
Wenn es zwei "Wellen" sind dann wirken beide.
Wenn deren Phasenlage zueinander für den Resonanzkörper konstruktiv wirkt dann schwingt er stärker, er erzeugt dann auch ein -kräftigeres- Leuchten.
Wenn sie bei ihm gegensätzlich ankommen dann halt eben keine Schwingung.

Auf der Leuchtfläche geschieht nicht mehr als das viele Resonanzkörper von den gleichen "Wellen" getroffen werden, jedoch je nach deren Lage (Phasenlage zueinander) unterschiedlich.
Und das ergibt das Muster.

Wenn sich nun in der Phasenlage der beiden einkommenden "Wellen" etwas ändert dann betrifft das alle Resonanzkörper der Leuchtfläche.
Es werden ev. andere R-Körper zum Leuchten angeregt.

Das Muster verscheibt sich, wandert.


Grusss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 20. Feb 2011, 11:54

Highway hat geschrieben:Da sich keine Armlänge ändert, auch bei Drehung nicht, ist die Rechnung Schall und Rauch bzw. ist die per Interferenz messbare Abweichung konstant.

Du hast das nicht verstanden. Hier ging es darum, daß von Hause aus die Arme nicht exakt gleich lang sein können und darum, wie groß der Meßfehler aus diesem Effekt ist.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 20. Feb 2011, 11:59

Highway hat geschrieben: So mit Delta t, Wellen die ein stabiles Interferenzmuster produzieren und nicht irgendeinen Mischmasch aus verschiedenen sich überlagernden Wellen usw. Mit konstanten Frequenzen, Hebelarmen die verdreht werden usw. usf.

Immer Deine neuen Verwirrungen. Daß die Sache mit der Interferenzmusterdarstellung und Auswertung bestens funktioniert, ergibt sich schon allen daraus, daß die Spiegeljustage im Interferenzmuster richtig dargestellt wird. Kannst du in diversen Animationen und Filmen zum MM nachgucken.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 20. Feb 2011, 12:16

Harald Maurer hat geschrieben:Selbstverständlich hat Michelson mit Lichtstrahlen gearbeitet,

Es ist ja kein Teilchenstrahl, Sondern ein "Lichtstrahl" ist ein winziger Sektor einer Kugelwelle. Da kann/muß man bei der Betrachtung schon beim Wellencharakter bleiben.

was nach Michelsons Berechnung der Routen nicht funktionieren kann.


Nur über diese Routen kommen die "Strahlen" überhaupt wieder beide am Umlenker und Detektor an. Es ist ja so, daß auf anderen Routen der "Strahl" den Umlenker und den Detektor überhaupt nicht erreichen kann. Erreichen kann der Strahl diese Teile lediglich auf den berechneten Routen.
Andere gleichzeitig gesendete, reflektierte, umgelenkte Strahlen in andere als die berechnete Trefferrichtung kommen vom Weg ab und landen nie am Ziel.

Wie. entgegen Deiner Darstellung zwei aufeienander ausgesendete wellen laufen, hatte ja Chief trefflich animiert:

Bild

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 20. Feb 2011, 16:57

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Immer Deine neuen Verwirrungen. Daß die Sache mit der Interferenzmusterdarstellung und Auswertung bestens funktioniert, ergibt sich schon allen daraus, daß die Spiegeljustage im Interferenzmuster richtig dargestellt wird. Kannst du in diversen Animationen und Filmen zum MM nachgucken.


Was du offenbar nicht verstehen willst ist, dass man nicht einfach nur zwei Lichtwellen übereinander legen kann und dann Interferenz entsteht. Da die meisten Animationen und Filme zu MMI ähnlichen Unfug verbreiten sind diese auch keine wirkliche Hilfe.

Interferenz bedeutet dass eine für das Messinstrument brauchbare Köheränzlänge vorliegen muss und dass die Phasenverschiebung in einem definierten Zusammenhang zu den beiden Wellen stehen muss.


Beim MMI ist das gegeben.
Sie kommen aus der gleichen Quelle, haben eine feste Phasenbeziehung zueinander, und wenn sich diese ändert, z.B. durch Laufzeitveränderug, dann verändert sich das Interferenzmuster.

Highway hat geschrieben:Es gibt z.B. keine Interferenz, wenn man eine von zwei unterschiedlich polarisierten Wellen eine der Wellen durch ein optisch aktives Element in die gleiche Polarisationsrichtung bringt und dann versucht diese zur Interferenz zu bringen.



Äpfel und Birnen sind halt nur schwehr vergleichbar.

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 20. Feb 2011, 17:33

Highway hat geschrieben: Was du offenbar nicht verstehen willst ist, dass man nicht einfach nur zwei Lichtwellen übereinander legen kann und dann Interferenz entsteht. Da die meisten Animationen und Filme zu MMI ähnlichen Unfug verbreiten sind diese auch keine wirkliche Hilfe.
Interferenz bedeutet dass eine für das Messinstrument brauchbare Köheränzlänge vorliegen muss und dass die Phasenverschiebung in einem definierten Zusammenhang zu den beiden Wellen stehen muss.
Es gibt z.B. keine Interferenz, wenn man eine von zwei unterschiedlich polarisierten Wellen eine der Wellen durch ein optisch aktives Element in die gleiche Polarisationsrichtung bringt und dann versucht diese zur Interferenz zu bringen.

Was Du nicht zur Kenntnis nehmen willst ist, daß die Bedingungen alle bei MM vorliegen, und das ganze praktisch einfach und bestens funktioniert. Die folgenden beiden Animationen hast Du sicher "vergessen". Darin wird gezeigt, wie "schöne" Interferenzmuster entstehen und zudem wie man durch Veränderung der Laufzeiten mittels Veränderung der Lauflänge in einem Arm das Interferenzmuster beeinflußt.

Kann jetzt mal jemand zeigen wie man eine Laufzeitänderung ohne den Verlust der festen Phasenbeziehung oder der gemeinsamer Quelle zustande bekommt, damit es zur Interferenz kommen kann?

Das ist hier hundertfach beschrieben und mit zig Animationen belegt. Und praktisch kannst Du es in den beiden Filmen sehen. Einfach Augen auf und gucken :!:

http://www.youtube.com/watch?v=ebNmmBib3aI&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=aNEryiOKkrc&feature=related

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 20. Feb 2011, 17:47

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Beim MMI ist das gegeben.
Sie kommen aus der gleichen Quelle, haben eine feste Phasenbeziehung zueinander, und wenn sich diese ändert, z.B. durch Laufzeitveränderug, dann verändert sich das Interferenzmuster.


Wir sind uns also einig. Gleiche Quelle mit fester Phasenbeziehung und nach Doppler mit gleicher Frequenz. Kann jetzt mal jemand zeigen wie man eine Laufzeitänderung ohne den Verlust der festen Phasenbeziehung oder der gemeinsamer Quelle zustande bekommt, damit es zur Interferenz kommen kann?


Ich versteh dich nicht!
Die feste Phasenbeziehung ergibt ein ganz bestimmtes Muster.
Sie kann sein wie sie ist, das Muster ist entsprechend.

Der Verlust eben dieser festen, sich nun veränderten Phasenbeziehung, ergibt ein sich verlagerndes Muster.
Das Muster ist das gleiche geblieben, hat sich nur seitwäts verschoben.

Die Veränderung der Phasenbeziehung erfolgt ja durch Veränderung der Laufzeit des Lichtes in mindestens einem Arm.

Wärend der (nur wärend dieser) Veränderung ist auch Doppler vorhanden, vorher und nachher nicht mehr.

Die Interferenz am Überlagerungsort erfolgt bei jeder Phasenbeziehung der beiden Signale zueinnader.
Dem entsprechend ist die Lage des Musters.

Schau mal bei "Doppelspalt" da ist die Musterentstehung gut beschrieben.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 20. Feb 2011, 17:54

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Auch dieses Video zeigt vorbildlich die Funktion des MM Interferometers:

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=87pPoGuLSuw

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 20. Feb 2011, 18:48

Highway hat geschrieben: Das Video zeigt das Ergebnis eines Interferenzmusters. Das Video sagt weder etwas darüber aus, wie ein Interferenzmuster entsteht, was die Voraussetzungen sind damit überhaupt ein Interferenzmuster entstehen kann.

Das Video zeigt all inclusive das Zustandekommen eines Interferenzmuster am MMInstrument und dazu die "Interefernzschiebung" bei Veränderung der Laufzeit in einem Arm. Was willst du eigentlich noch?

Denkt wie ihr wollt, ich denke ihr liegt grundlegend falsch.

Die Gedanken sind frei.

Gruß
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