Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle » Do 22. Okt 2026, 00:12 hat geschrieben:
Der Reisende sieht's aber. Der kennt die Naturgesetze im Inertialsystem und rechnet 13 − 12 = 1 Stunde. Dazu braucht er keine eigene Uhr und keine SRT. Newton reicht.
[...] natürlich will er das für sich in seinem System wissen.
Wer sagt das?
Es ergibt sich doch aus Deinen Aussagen, ich habe das mal zusammengestellt, so zur Übersicht: Frau Holle » Mi 21. Okt 2026, 18:42 hat geschrieben:
Es sollte doch jedem klar sein, auch ganz ohne SRT rein physisch, dass man z.B. mit dem Zug von A nach B fahren kann. Wenn man nun bei der Abfahrt die Bahnhofsuhr bei A mit 12 Uhr abliest, und bei der Ankunft die Bahnhofsuhr bei B mit 13 Uhr, dann steht ... unumstößlich fest, dass die Fahrt 13 h − 12 h = 1 h gedauert hat. ...
Frau Holle » Mi 21. Okt 2026, 19:42 hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Du hast nicht verstanden, dass die 5 Jahre auf A und B eben keine Eigenzeit sind, welche die beiden Uhren zwischen den beiden Ereignissen E₀₀ und E₀₃ messen. Natürlich können A und B auch 5 J an Eigenzeit messen, aber nicht zwischen den beiden Ereignissen E₀₀ und E₀₃. Das kann nur C, weil hier diese beiden Ereignisse auf der Weltlinie von C liegen.
Du hast nicht verstanden, dass die 5 Jahre auf A und B eben ihre Eigenzeit ist. Die Eigenzeit von A ist auch die Eigenzeit von B. Frag' Newton, wie das im Inertialsystem ist. Und frag' Minkowski, wie es in der Raumzeit ist. Kein Unterschied zu Newton.Frau Holle » Mi 21. Okt 2026, 20:07 hat geschrieben:
Es ist ein Gedankenexperiment. Setze meinetwegen die Geschwindigkeit auf 0,99 c. Im Inertialsystem von A und B gelten die Gesetze der Mechanik nach Newton mit genau dieser einfachen Rechnung. Die Reise dauert eindeutig Uhrzeit B minus Uhrzeit A. Als Reisender C kann ich das so einfach feststellen. Daran ändert auch die SRT nichts.
Frau Holle » Do 22. Okt 2026, 00:12 hat geschrieben:
Der Reisende sieht's aber. Der kennt die Naturgesetze im Inertialsystem und rechnet 13 h − 12 h = 1 h . Dazu braucht er keine eigene Uhr und keine SRT. Newton reicht. ...
Sicher kann man die Bahnhöfe theoretisch in einem Bezugsystem verorten, das nach Newton ein Inertialsystem darstellt. Aber was ist mit mir als physischer Zugfahrer in diesem Beispiel?
Unter 1. erklärst Du schon, ohne SRT aber rein physisch. Macht auch wenig Sinn, also ob es mit SRT nicht physisch geht. Dann schreibst Du unter 3. es ist ein Gedankenexperiment, sicher. Unter 1. schreibst Du weiter, man fährt mit dem Zug - also ist "man" der Reisende. Und man - also der Reisende - liegst bei A und B die Uhren ab. Dann soll "unumstößlich feststehen, die Fahrt hat 13 h − 12 h = 1 h gedauert.
Wenn das "unumstößlich" ist, und Du eh schon vom Reisenden sprichst, dann sollte das ja auch für den Reisenden gelten, der die Reise gemacht hat. Unter 2. zeigst Du wieder Deinen eklatanten Mangel an Grundlagenwissen. S (Ruhesystem von A/B) ist ein Inertialsystem, was nie bestritten wurde, und ich sollte Minkowski fragen wie es mit der Raumzeit ist, da gibt es keinen Unterschied zu Newton.
Doch Holle, es gibt einen Unterschied zu Newton, bei Newton gibt es gar keine Raumzeit, Deine Bildungslücken sind extrem.Unter 3. behauptest Du, in S gelten die Gesetze der Mechanik nach Newton. Der Reisende kann das feststellen und daran ändert auch die SRT nichts. Auch hier nennst Du explizit den Reisenden als Protagonisten, nicht irgendwen in S auf den Bahnhöfen.
Unter 4. erklärst Du, der Reisende sieht es aber. Er kennt die die Naturgesetze, er rechnet 13 h − 12 h = 1 h. Er braucht keine Uhr oder SRT, Newton reicht. Nun ist das egal, es ist nur eine Rechnung, eine Subtraktion, dafür braucht er so wenig eine Uhr, wie Newton, die SRT oder eine Gabel. Wenn er Holle heißt, könnte er einen Taschenrechner für die Rechnung brauchten. Das er dafür nun keine Uhr oder SRT braucht, ist hier völlig irrelevant. Das bedeutet nichts, belegt nichts, nur Geschwurbel von Dir, das Du selbst nicht wirklich lokalisieren kannst. Dann fragst Du am Ende noch explizit, was ist mit Dir, als "physischen" Zugfahrer in diesem Beispiel. Also es geht um den Reisenden, die Person im Zug, die liest Uhren ab, die rechnet, die macht eine Aussage über die Dauer der Reise. Nach Dir eine absolute Aussage.
Weil die Rechnung selbst unstrittig ist, eine Subtraktion, die nur eine Differenz ergibt, die natürlich absolut ist, wenn zwei Werte dafür fest vorgegeben werden. Die weder was mit Newton noch mit der SRT zu tun hat, sondern sich alleine aus der Geometrie eines Koordinatensysteme ergibt, und einfach nur die eine Komponentenlänge eines Vektors berechnet. Konkret den Abstand auf einer Achse zwischen zwei Punkten. Dafür muss das nicht mal die t-Achse sein, es könnte jede beliebige Achsenbezeichnung sein. Die Bedeutung für die Rechnung ergibt sich erst später, nicht aus der Rechnung selbst. Das ist einfach so erstmal nur eine Subtraktion, für die es natürlich weder Newton noch Einstein oder eine "Uhr" braucht. Man braucht nur zwei Werte.
Frau Holle hat geschrieben:
Vielleicht will er nur eine Verabredung bei B einhalten. Die Rechnung stimmt auf jeden Fall.
Was er will ist so irrelevant, wie die Farbe seiner Socken. Und ja, der Kreis ist rund Holle. Dass Du immer wieder so explizit in mehr als wohl jeden zweiten Beitrag betonen musst, dass die Rechnung stimmt, lässt mich fragen, was bei Dir nicht stimmt. Holle, es ist eine Subtraktion, natürlich stimmt die, seit Jahren ist das unstrittig, ich habe das ganz oft schon vor Jahren Dir vorgerechnet, es nie bestritten. Also warum musst Du es ständig vor Dir her brabbeln?
Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Und ja, er kann schon 13 h − 12 h = 1 h rechnen, und ja, er traf die Uhr A die eben 12 h angezeigt hat und dann später eine andere Uhr, die eben 13 h anzeigt. Und ja, er kann die 12 h von den 13 h abziehen und ja, es ist eine Subtraktion und da kommt auch für den Reisenden 1 h raus.
Na also. Hast du es jetzt etwa doch noch kapiert?
Holle, das 13 h − 12 h = 1 h ist, war mir immer klar, es ist eine Subtraktion. Wo soll ich das denn nicht kapiert gehabt haben? Eben, kannst Du nicht zeigen, weil es nie der Fall war.
Die Frage war und ist, was das Ergebnis der Rechnung nun für den Reisenden bedeutet. Du behauptest, es bedeutet, für ihn ist genau 1 h vergangen. Und das ist im Rahmen der SRT falsch, wie ich Dir belegt habe.
Wie es richtig geht:Für
den Reisenden im Zug vergeht aufgrund der Zeitdilatation deutlich weniger Zeit. Die Dauer, die er auf seiner eigenen Armbanduhr misst (die sogenannte Eigenzeit τ), ...
berechnet sich mit dem Lorentz-Faktor γ mit τ = γt = t ⋅ √ (1 − v²):Setzt man die Werte ein v = 0,99 c (hast Du ja gesagt, können wir so machen) und t = 1 h, dann bekommen wir τ = 1 h ⋅ √ (1 − 0,99²) ≈
0,141 hErgebnis:Für den Reisenden dauert die Fahrt nur ca. 8,47 Minuten (etwa 8 Minuten und 28 Sekunden). Und das ist der Unterschied zwischen Newton und der SRT, lerne die Grundlagen Holle.
Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Für den Reisenden im Zug vergeht aufgrund der Zeitdilatation deutlich weniger Zeit. Die Dauer, die er auf seiner eigenen Armbanduhr misst (die sogenannte Eigenzeit τ) ...
Ja klar. Wenn er das wissen will, muss er nur eine Uhr dabei haben und auch die Differenz seiner eigenen Uhrzeiten Ankunft-Abfahrt ausrechnen. Auch die Rechnung stimmt dann auf jeden Fall.
Der Reisende ist in S bewegt, nach Newton gibt es keine Zeitdilatation.
Frau Holle hat geschrieben:
Für ihn ist der Abstand AB kontrahiert. So dauert seine Fahrt nur wenige Minuten auf der kurzen Strecke. Ebenfalls nach Newton, versteht sich: t' = s'/v. So langsam kommst du vielleicht noch dahinter. ...
Das die Lorentzkontraktion in S' im Rahmen der SRT zwischen AB gegeben ist.
Es gilt das Relativitätsprinzip, auch in S', und das der Abstand AB kontrahiert ist, ist Einstein und nicht Newton. Also reicht eben in S' t' = s'/v so nur nach Newton nicht aus, denn man muss ja s' kennen, Du sagst - mal richtig - s' ist kontrahiert. Also
s' = s ⋅ √(1 − v²), oder eben
l₀ = l ⋅ √(1 − v²).
Hab ich Dir ja erklärt, nun tust Du wieder so, also würdest Du es mir erklären müssen:Daniel K. » Sa 24. Okt 2026, 14:40 hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Die Tatsache, dass es kein Unterschied ist, führt ja gerade zur RdG mit dem Vorlauf der entfernen Uhr am anderen Ende der Strecke. So zeigt sich, dass Newton im Ruhesystem der Strecke auf jeden Fall gilt.
Holle, ein Objekt das eine Länge von 1 m hat und sich mit 0,8 c in S bewegt hat nach Newton noch immer 1 m an Länge. Fakt ist aber, im Rahmen der SRT, die natürlich auch in S gilt, ist das Objekt in Bewegungsrichtung lorentzkontrahiert, hat also keine Länge mehr von 1 m und wird ganz real dort kürzer gemessen.Aber schön, Du kannst nicht verhindern, dass da Wissen von Dir in Dein Hirn fliest, wenn Du meine Erklärungen liest.
So, noch was zu dieser Aussagen hier: Frau Holle » Sa 24. Okt 2026, 15:23 hat geschrieben:
In einem Inertialsystem gelten die Bewegungsgesetze nach Newton. Lerne die Grundlagen bevor du mit der SRT anfängst. t = s/v gilt allgemein für eine konstante Strecke s und kontante Geschwindigkeit v.
Ich zitiere für den Kontext nicht noch mal Aussagen von oben, Du erklärst ja, wir brachen in S nur Newton, die SRT spielt keine Rolle. Dem hab ich ganz richtig widersprochen, weil es ja falsch ist. Nun kommst Du damit an, ich schrieb Dir dazu schon, das gilt auch im Rahmen der SRT. So wie eine Subtraktion eben nicht mit Newton oder SRT selbst zu tun hat.
Aber Du behauptest ja, in einem Inertialsystem gilt nur Newton, die SRT spielt keine Rolle, sie ändert nichts und mit t = s/v ist dann für Dich alles geklärt, Du kannst alles richtig berechnen. Dass ist natürlich falsch, denn es gilt die SRT, auch in S.
Konkretes Beispiel, wieder mit dem Zug, Holle/Newton:Du darfst wieder mit dem Zug fahren, dieses mal mit v = 0,8 c und von mir aus auch von Bahnhof A nach Bahnhof B. Die ganze Reise ist aber jetzt nicht der Punkt, der Zug hat eine Ruhelänge von √5 Ls. Du kannst den von mir aus auch im Bahnhof A messen, jedenfalls steht dann wer an den Gleisen auf der Strecke zwischen A und B
in S dem Inertialsystem von A/B. Und der Zug fährt nun mit v = 0,8 c an ihm vorbei, und er misst nun die Länge des Zuges für ihn in seinem System. Da wo ja auch die 13 h − 12 h = 1 h immer als "Reisezeit" ausgerechnet werden. Seltsamerweise von Reisenden, aber das mal geschenkt ...
Dafür muss der an den Gleisenden die Zeit stoppen, die der Zug braucht, von Anfang bis Ende, um an ihn vorbeizufahren, kann er mit einer Lichtschranke machen, die löst aus, wenn die Lok sie unterbricht und misst dann die Zeitdauer, die sie unterbrochen ist.
Nach Newton bei der Geschwindigkeit würde die Schranke genau t = s/v = √5 Ls / 0,8 c =
2,795 s unterbrochen sein.
Konkretes Beispiel, wieder mit dem Zug, Daniel/Einstein:Wir nehmen erstmal Dein Gleichung t = s/v, aber hier gilt eben Einstein und die Zuglänge (s) ist nun
l₀ = l ⋅ √(1 − v²) was ein doch wichtiger Unterschied ist. Ja auch in S. Wir sind ja in S, gar nicht im System S' des Reisenden, Du sagst ja, in S reicht Newton aus die SRT ändert nichts an dem, hast sogar t = s/v vorgeben.
Aber rechnen wir es nun mal aus:t = s/v = l/v = (l ⋅ √(1 − v²))/v = (√5 Ls ⋅ √(1 − 0,8²)) / 0,8 c = (√5 Ls ⋅ √(1 − 0,64)) / 0,8 c = (√5 Ls ⋅ 0,6) / 0,8 c =
1,677 s Die Fakten, ganz eindeutig, in S gilt die SRT, nicht Newton, die SRT ändert doch einiges:Nach Dir Holle, würde t also 2,795 s betragen, also nach Newton und nach Einstein und der SRT, ist hingegen t = 1,677 s richtig.Auch das belegt wieder, Du hast so wenig Verständnis von Physik, dass Du selbst mit Hilfe von KI nicht weiterkommst, Du weißt nicht die Fragen, die Du stellen musst. Weil in vielen Punkten ist Dir ja nicht mal klar, was Du nicht richtig verstanden hast. Du hast da einfach viel Glauben, glaubst die Dinge richtig verstanden zu haben, und schon brabbelst Du Stuss und Unfug daher. Du solltest wirklich ganz unten noch mal mit Physik anfangen, auch wenn ich da wenig Hoffnung sehe, dass Du das packst, also bis zu SRT.
Das ist der Weg ...