Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon rmw » Di 20. Okt 2026, 09:01

Skeptiker hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Zunächst einmal gibt es keinen zwangsläufigen Grund dass die Maxwell Gleichungen in jedem System gleich sein müssen.

Es wäre aber konsequent, denn für die klasssische Mechanik gilt es ja auch.
Da müsstest du mal nen guten Grund vorbringen, warum es für die Elektrodynamik anders sein soll.

Für die klassische Mechanik gilt das nur dann wenn alles in dem gleichen System passiert, sonst musst du ins andere System transformieren.

Es gibt absolut keinen Grund warum das bei Maxwells Feldgleichungen nicht auch so sein sollte.

https://www.markweger.at/
rmw
 
Beiträge: 2727
Registriert: Di 6. Jan 2009, 14:05

Re: Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Sebastian Hauk » Di 20. Okt 2026, 09:57

Rudi Knoth hat geschrieben:
Also dies ist in


In seinem Buch steht davon rein gar nichts. Die Relativität der Gleichzeitigkeit erklärt Einstein in seinem Buch ausführlich. Nur halt komplett verkehrt. Einstein erklärt die RdG so wie er die RdG halt verstanden hat.

Poincaré hat die RdG natürlich so erklärt wie in dem Werk von Einstein. Die Erklärung stammt von Poincaré. Nur lehnte Poincaré seine Theorie kurze Zeit später wieder ab. Er mochte seine Theorie nicht mehr.
Sebastian Hauk
 
Beiträge: 1211
Registriert: Do 1. Jan 2009, 13:35

Re: Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Sebastian Hauk » Di 20. Okt 2026, 10:29

Skeptiker hat geschrieben:
Und woraus besteht dieses Bekenstein Feld?


Aus einer Formel.
Sebastian Hauk
 
Beiträge: 1211
Registriert: Do 1. Jan 2009, 13:35

Re: Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon rmw » Di 20. Okt 2026, 11:30

Rudi Knoth hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Zunächst einmal gibt es keinen zwangsläufigen Grund dass die Maxwell Gleichungen in jedem System gleich sein müssen.

Und es gibt schon überhaupt keinen Grund warum die Maxwell Gleichungen für EM Wellen die aus einem anderen System kommen gleich sein müssen.

Das ist nur eine hypothetische Annahme Einsteins damit er sein relativistisches Kartenhaus mathematisch zusammenbasteln konnte.

Hypothetische Annahme ist eigentlich schon zuviel gesagt, es ist ein offensichtlicher Unsinn.
Der Begriff Postulat ist nur eine Ablenkung davon dass hier keine physikalische Substanz dahinter ist.
Aber der Begriff Postulat klingt ja ganz gut das ist ja auch schon etwas.

https://www.markweger.at/maxwell.html
https://www.markweger.at/gedankenexp.html


Also die Aussage, daß elektromagnetische Wechselwirkungen etwa zwischen Magnetfeld und Leiter nur von der Relativbewegung abhängt ist in seinem Werk von 1905 am Anfang beschrieben. Und damit auch die beiden Postulate Relativitätsprinzip und Konstanz der Lichtgeschwindigkeit begründet.

Wenn du aus einen fahrenden Zug heraus auf einen am Bahnhof stehenden Zug einen Ball wirfst so bewirkt das völlig das gleiche wie wenn du vom stehenden Zug aus einen Ball auf den durchfahreden Zug wirfst.

Diese wechselweise Symmetrie beweist also überhaupt nichts.
rmw
 
Beiträge: 2727
Registriert: Di 6. Jan 2009, 14:05

Re: Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Skeptiker » Di 20. Okt 2026, 11:58

rmw hat geschrieben:Für die klassische Mechanik gilt das nur dann wenn alles in dem gleichen System passiert, sonst musst du ins andere System transformieren.

Das besagt ja das Relativitätsprinzip. Die physikalischen Gesetze haben in allen Inertialsystemen dieselbe Form. Die klassischen Gesetzte der Mechanik lassen sich ohne weiteres in ein relativ bewegtes System transformieren, ohne das sie ihre Form ändern. Bei den Maxwellgleichungen geht das nicht ohne das sie ihre Form verändern.
Skeptiker
 
Beiträge: 4397
Registriert: Sa 8. Jun 2024, 11:01

Re: Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Skeptiker » Di 20. Okt 2026, 12:00

Sebastian Hauk hat geschrieben:
Skeptiker hat geschrieben:
Und woraus besteht dieses Bekenstein Feld?


Aus einer Formel.

Und wo ist jetzt die Begründung das es für die Elektrodynamik anders sein sollte?
Zuletzt geändert von Skeptiker am Di 20. Okt 2026, 12:47, insgesamt 1-mal geändert.
Skeptiker
 
Beiträge: 4397
Registriert: Sa 8. Jun 2024, 11:01

Re: Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Sebastian Hauk » Di 20. Okt 2026, 12:35

Skeptiker hat geschrieben:
Sebastian Hauk hat geschrieben:
Skeptiker hat geschrieben:
Und woraus besteht dieses Bekenstein Feld?


Aus einer Formel.

Und wo ist jetzt die Begründubg das es für die Elektrodynamik anders sein sollte?


Einstein argumentiert mit dem Mann der die Mitte verlässt und sich auf einen Lichtblitz zubewegt. Dadurch treffen die Lichtblitze den Mann nicht mehr gleichzeitig. Das ist zwar vollkommen richtig, aber für die SRT vollkommen belanglos.

Poincaré wollte unbedingt, dass sich das Licht mit c-v und c-v bewegt. Warum auch immer. Eine Begründung dafür gibt es im Prinzip nicht.

Ich habe dieses aber ernst genommen und eine Theorie mit c-v und c-v entwickelt. Auch wenn das mit c-v und c-v Blödsinn sein sollte, ist so eine Theorie dennoch irgendwie schön.
Sebastian Hauk
 
Beiträge: 1211
Registriert: Do 1. Jan 2009, 13:35

Re: Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Skeptiker » Di 20. Okt 2026, 12:51

Sebastian Hauk hat geschrieben:Einstein argumentiert mit dem Mann der die Mitte verlässt und sich auf einen Lichtblitz zubewegt. Dadurch treffen die Lichtblitze den Mann nicht mehr gleichzeitig. Das ist zwar vollkommen richtig, aber für die SRT vollkommen belanglos.


Wenn man zugrunde legt das die LG in jedem Inertialsystem exat c ist, dann ist es nicht mehr belanglos. Der Bahnhof und Zug sind ja nur ein anschauliches Beispiel. Entscheidend sind die Maxwellgleichungen und die daraus folgende Konstante c.
Zuletzt geändert von Skeptiker am Di 20. Okt 2026, 15:24, insgesamt 1-mal geändert.
Skeptiker
 
Beiträge: 4397
Registriert: Sa 8. Jun 2024, 11:01

Re: Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Kurt » Di 20. Okt 2026, 14:50

rmw hat geschrieben:Wenn du aus einen fahrenden Zug heraus auf einen am Bahnhof stehenden Zug einen Ball wirfst so bewirkt das völlig das gleiche wie wenn du vom stehenden Zug aus einen Ball auf den durchfahreden Zug wirfst.


Stimmt nicht, die Wirkgeschwindigkeit des Balls ist unterschiedlich.

Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 23167
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon rmw » Di 20. Okt 2026, 15:02

Skeptiker hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Für die klassische Mechanik gilt das nur dann wenn alles in dem gleichen System passiert, sonst musst du ins andere System transformieren.

Das besagt ja das Relativitätsprinzip. Die physikalischen Gesetze haben in allen Inertialsystemen dieselbe Form. Die klassischen Gesetzte der Mechanik lassen sich ohne weiteres in ein relativ bewegtes System transformieren, ohne das sie ihre Form ändern. Bei den Maxwellgleichungen geht das nicht ohne das sie ihre Form verändern.

Na und, dann ist es halt komplizierter.
Du mußt in der klassichen Mechanik die Differenzgeschwindigkeit berücksichtigen wenn du in ein anderes System transformieren willst.
Es gibt keinen Grund warum das bei Maxwells Feldgleichungen anders sein sollte.
rmw
 
Beiträge: 2727
Registriert: Di 6. Jan 2009, 14:05

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 53 Gäste