Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon rmw » Mo 19. Okt 2026, 18:50

bumbumpeng hat geschrieben:Es müsste vermutlich heißen: Unterschiedliche Wahrnehmung von 2 gleichzeitigen Blitzen.

So ist es!
Und zwar nicht nur vermutlich sondern mit Sicherheit.

https://www.markweger.at/
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Re: Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 19. Okt 2026, 18:52

Sebastian Hauk hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:GPS beruht auf diesem Unsinn.


GPS ist keine Einwegmessung der Lichtgeschwindigkeit.



Aber es beruht auf der isotropen Lichtgeschwindigkeit im Vakuum und dem ECI.

Gruß
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Re: Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon bumbumpeng » Mo 19. Okt 2026, 18:58

rmw hat geschrieben:Ja es beruht auf der Absolutheit der Lichtgeschwindigkeit was eben keinen Sinn macht.
Die Lg ist nicht absolut.
Es gibt im gesamten Universum nichts absolut Stabiles. Alles unterliegt den äußeren Bedingungen.
Beispiel: Ein Mann bringt unter gleichen Bedingungen immer das gleiche Gewicht auf die Waage. Ändern sich die Bedingungen, dann gibt es Abweichungen.
Die Lg wird durch die Trägheit des el. und des magn. Feldes bestimmt.
Diese Trägheiten sind nahezu stabil. Es gibt da keine signifikanten Änderungen. Zumindest ist darüber nichts bekannt.
Hat man stabile äußere Bedingungen, dann ist das Resultat ebenso stabil.
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Re: Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon rmw » Mo 19. Okt 2026, 19:51

bumbumpeng hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Ja es beruht auf der Absolutheit der Lichtgeschwindigkeit was eben keinen Sinn macht.
Die Lg ist nicht absolut.

Ich habe ja auch gemeint es beruht auf der Vorstellung einer Absolutheit der Lichtgeschwindigkeit, eine Vorstellung die ich ja auch für völlig absurd halte.
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Re: Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Kurt » Mo 19. Okt 2026, 20:05

rmw hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:Ja es beruht auf der Absolutheit der Lichtgeschwindigkeit was eben keinen Sinn macht.
Die Lg ist nicht absolut.

Ich habe ja auch gemeint es beruht auf der Vorstellung einer Absolutheit der Lichtgeschwindigkeit, eine Vorstellung die ich ja auch für völlig absurd halte.


Vill. hilft das weiter.

Du denkst in: " der Lichtgeschwindigkeit".

Was ist denn die Lichtgeschwindigkeit?
Ein Ding so wie Äpfel und Birnen?
Ein Ding das man beliebig umherreichen kann?

Was ist das wirklich?


Kurt

.
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Re: Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Sebastian Hauk » Di 20. Okt 2026, 04:32

Einstein erklärt in seinem Buch "Über die spezielle und allgemeine Relativitätstheorie" nicht die Relativität der Gleichzeitigkeit der SRT, sondern die newtonsche Mechanik. Die Relativität der Gleichzeitigkeit der SRT führt zu zwei unterschiedlichen Universen. Beobachter aus verschiedenen Bezugssystemen sehen Lichtstrahlen zu unterschiedlichen Zeitpunkten bei Uhren ankommen. Diese Lichtstrahlen können natürlich auch die Uhren ausschalten. Dann halten Uhren zu unterschiedlichen Zeitpunkten an oder die Uhren explodieren einmal und einmal nicht.

Die Relativität der Gleichzeitigkeit der SRT funktioniert vollkommen anders als die Erklärung von Einstein. Die SRT funktioniert aber auch ohne RdG. Und bei GPS gibt es eine Zweiwegmessung.

C-V und C-V könnte aber dennoch funktionieren. An so einer Theorie arbeite ich. Eine Relativität der Gleichzeitigkeit im Sinne der SRT gibt es in meiner Theorie natürlich nicht. Natürlich kann man sich auch in meiner Theorie auf einen Lichtstrahl zubewegen und ihn aus dem Grund eher sehen.

Die Idee für meine Theorie stammt von Poincaré. Nachdem Poincaré in den Jahren 1899 und 1900 die komplette Mathematik der SRT entwickelt hatte sowie die Relativität der Gleichzeitigkeit erfunden hatte, hat Poincaré sich im Jahr 1905 eine neue Theorie ausgedacht. Diese Theorie basiert auf den Gravitationswellen die er im Jahr 1905 postuliert hat. Poincaré ging bereits im Jahr 1905 davon aus, dass es Gravitationswellen geben muss.
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Re: Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Skeptiker » Di 20. Okt 2026, 07:10

Sebastian Hauk hat geschrieben:Einstein erklärt in seinem Buch "Über die spezielle und allgemeine Relativitätstheorie" nicht die Relativität der Gleichzeitigkeit der SRT, sondern die newtonsche Mechanik. Die Relativität der Gleichzeitigkeit der SRT führt zu zwei unterschiedlichen Universen.

Wenn man davon ausgeht das die Maxwellgleichungen im jedem BS die gleiche Form haben sollen, dann ergibt sich logisch die LG ist immer c. Daraus ergibt sich dann logisch die RdG.
Zuletzt geändert von Skeptiker am Di 20. Okt 2026, 08:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon rmw » Di 20. Okt 2026, 07:33

Kurt hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:]Die Lg ist nicht absolut.

Ich habe ja auch gemeint es beruht auf der Vorstellung einer Absolutheit der Lichtgeschwindigkeit, eine Vorstellung die ich ja auch für völlig absurd halte.

Was ist denn die Lichtgeschwindigkeit?

Du kannst uns ja sehr gerne erklären was die Lichtgeschwindigkeit ist, oder auch was überhaupt Geschwindigkeit ist.

Wenn du da eine Erklärung hast kannst du die uns sehr gerne mitteilen.
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Re: Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Kurt » Di 20. Okt 2026, 07:47

rmw hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Was ist denn die Lichtgeschwindigkeit?

Du kannst uns ja sehr gerne erklären was die Lichtgeschwindigkeit ist, oder auch was überhaupt Geschwindigkeit ist.

Wenn du da eine Erklärung hast kannst du die uns sehr gerne mitteilen.


Was ist denn die Lichtgeschwindigkeit?
habe ich gefragt.

Was ist sie denn dieses -die Lichtgeschwindigkeit, was ist das für ein Ding?

Kurt

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Re: Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Rudi Knoth » Di 20. Okt 2026, 07:51

@Sebastian Hauk » Di 20. Okt 2026, 05:32

Da ich mich mit dem Thema SRT schon länger befasst habe und hier seit einigen Jahren mit diskutiere, will ich zu deinen Aussagen einige Anmerkungen machen.

Einstein erklärt in seinem Buch "Über die spezielle und allgemeine Relativitätstheorie" nicht die Relativität der Gleichzeitigkeit der SRT, sondern die newtonsche Mechanik. Die Relativität der Gleichzeitigkeit der SRT führt zu zwei unterschiedlichen Universen.


Ich kenne eher noch seine Arbeit aus dem Jahre 1905. Darin wird die RdG schon am Anfang seiner Arbeit genannt. Schon die wechselseitige Längenkontraktion also daß eine "bewegte Länge" "verkürzt ist, kann nur mit der RdG funktionieren. Denn die unterschiedliche Länge entsteht dadurch, daß die gleichzeitige Übereinstimmung der Messpunkte des Messsystems S mit den Endpunkten der Strecke im System S' im System S' nicht gleichzeitig erfolgt.Vereinfacht gesagt "rutscht" der Maßstab zwischen der Überdeckung des einen Punktes des Maßstabes mit einem Endpunkt der Strecke und der Überdeckung des anderen Punktes des Maßstabes mit dem anderen Punkt der Strecke. Dadurch wird eine kürzere Strecke gemessen obwohl die Länge der Strecke gleich der des Maßstabes ist.

Die Relativität der Gleichzeitigkeit der SRT funktioniert vollkommen anders als die Erklärung von Einstein. Die SRT funktioniert aber auch ohne RdG. Und bei GPS gibt es eine Zweiwegmessung.


Das bezweifle ich aber. In der Galilei-Transformation, in der auch das Relativitätsprinzip gilt, haben wir keinen Zeitunterschied zwischen den Längen oder Zeitdifferenzen beider bewegter Koordinatensysteme. In der Lorentztransformation und auch bei Messungen von bewegten Uhren gibt es aber solche im Labor bewegte langsamer gehende Uhren. Wenn diese Uhren "absolut" langsamer gehen sollten, dann gilt das Relativitätsprinzip zwischen Laborsystem und Ruhesystem der Uhren nicht.


Die Idee für meine Theorie stammt von Poincaré. Nachdem Poincaré in den Jahren 1899 und 1900 die komplette Mathematik der SRT entwickelt hatte sowie die Relativität der Gleichzeitigkeit erfunden hatte, hat Poincaré sich im Jahr 1905 eine neue Theorie ausgedacht. Diese Theorie basiert auf den Gravitationswellen die er im Jahr 1905 postuliert hat. Poincaré ging bereits im Jahr 1905 davon aus, dass es Gravitationswellen geben muss.


Schon in der Transformation von Woldemar Voigt mit einer invarianten Lichtgeschwindigkeit (oder Invarianz der Maxwellgleichungen) gibt es die RdG.


Gruß
Rudi Knoth
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