Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Sebastian Hauk » Mo 19. Okt 2026, 16:07

Aus dem Buch "Über die spezielle und allgemeine Relativitätstheorie" von Albert Einstein.

Zitat Anfang

Paragraph 9 Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Bisher haben wir unsere Betrachtung auf einen bestimmten Bezugskörper bezogen den wir als "Bahndamm" bezeichnet haben. Es fahre nun auf dem Geleise ein sehr langer Zug mit der konstanten Geschwindigkeit v der in der Abb. 1 angegebenen Richtung. Menschen, die in dem Zug fahren, werden mit Vorteil den Zug als starren Bezugskörper (Koordinatensystem) verwenden; sie beziehen alle Ereignisse auf den Zug. Jedes Ereignis, welches längs des Geleises stattfindet, findet dann auch in einem bestimmten Punkt des Zuges statt. Auch die Definition der Gleichzeitigkeit lässt sich in Bezug auf den Zug in genau derselben Weise geben, wie in Bezug auf den Bahndamm. Es entsteht nun naturgemäß folgende Frage:
Sind zwei Ereignisse (z.B. die beiden Blitzschläge A und B), welche in Bezug auf den Bahndamm gleichzeitig sind, auch in Bezug auf den Zug gleichzeitig?
Wir werden sogleich zeigen, dass die Antwort verneinend lauten muss.
Wenn wir sagen, dass die Blitzschläge A und B in Bezug auf den Bahndamm gleichzeitig sind, so bedeutet dies: die von den Blitzorten A und B ausgehenden Lichtstrahlen begegnen sich in dem Mittelpunkt M der Fahrdammstrecke A - B des fahrenden Zuges. Dieser Punkt M' fällt zwar im Augenblicke der Blitzschläge mit dem Punkte M zusammen, bewegt sich aber in der Zeichnung mit der Geschwindigkeit v des Zuges nach rechts. Würde ein bei M' im Zug sitzender Beobachter diese Geschwindigkeit nicht besitzen, so würde er dauerhaft in M bleiben, und es würden ihn dann die von den Blitzschlägen A und B ausgehenden Lichtstrahlen gleichzeitig erreichen, d.h. diese beiden Lichtstrahlen würden sich gerade bei ihm begegnen. In Wahrheit aber eilt er (vom Bahndamm aus beurteilt) dem von B herkommenden Lichtstrahl entgegen, während er dem von A herkommenden Lichtstrahl vorauseilt. Der Beobachter wird also den von B ausgehenden Lichtstrahl früher sehen, als den von A ausgehenden. Die Beobachter, welche den Eisenbahnzug als Bezugskörper benutzen, müssen also zu dem Ergebnis kommen, der Blitzschlag B habe früher stattgefunden als der Blitzschlag A.


Zitat Ende

Die Relativität der Gleichzeitigkeit wird von Einstein in seinem Buch "Über die spezielle und allgemeine Relativitätstheorie" verkehrt erklärt.

Bei der Erklärung von Einstein bleibt der Zug nicht in der Mitte stehen, sondern fährt auf einen Lichtstrahl zu. Aus dem Grund sehen die Menschen im Zug einen Lichtstrahl eher als den anderen Lichtstrahl. Auch die Menschen ausserhalb des Zuges sehen, dass der Zug einen Lichtstrahl eher erreicht als den anderen Lichtstrahl. Diese Erklärung ist natürlich richtig und logisch möglich. Nur hat diese Erklärung rein gar nichts mit der Relativität der Gleichzeitigkeit der SRT zu tun.


Hier noch mal das Gedankenexperiment.

Zitat Anfang

Würde ein bei M' im Zug sitzender Beobachter diese Geschwindigkeit nicht besitzen, so würde er dauerhaft in M bleiben, und es würden ihn dann die von den Blitzschlägen A und B ausgehenden Lichtstrahlen gleichzeitig erreichen, d.h. diese beiden Lichtstrahlen würden sich gerade bei ihm begegnen.


Zitat Ende

Das Gedankenexperiment lässt sich problemlos klassisch erklären. Der Mann im Zug bewegt sich auf einen Lichtstrahl zu und sieht diesen Lichtstrahl aus dem Grund früher als den anderen Lichtstrahl. Das muss so sein und ist auch nicht verwunderlich

Zita Anfang

Sind zwei Ereignisse (z.B. die beiden Blitzschläge A und B), welche in Bezug auf den Bahndamm gleichzeitig sind, auch in Bezug auf den Zug gleichzeitig?
Wir werden sogleich zeigen, dass die Antwort verneinend lauten muss.
Wenn wir sagen, dass die Blitzschläge A und B in Bezug auf den Bahndamm gleichzeitig sind, so bedeutet dies: die von den Blitzorten A und B ausgehenden Lichtstrahlen begegnen sich in dem Mittelpunkt M der Fahrdammstrecke A - B des fahrenden Zuges. Dieser Punkt M' fällt zwar im Augenblicke der Blitzschläge mit dem Punkte M zusammen, bewegt sich aber in der Zeichnung mit der Geschwindigkeit v des Zuges nach rechts. Würde ein bei M' im Zug sitzender Beobachter diese Geschwindigkeit nicht besitzen, so würde er dauerhaft in M bleiben, und es würden ihn dann die von den Blitzschlägen A und B ausgehenden Lichtstrahlen gleichzeitig erreichen, d.h. diese beiden Lichtstrahlen würden sich gerade bei ihm begegnen. In Wahrheit aber eilt er (vom Bahndamm aus beurteilt) dem von B herkommenden Lichtstrahl entgegen, während er dem von A herkommenden Lichtstrahl vorauseilt. Der Beobachter wird also den von B ausgehenden Lichtstrahl früher sehen, als den von A ausgehenden. Die Beobachter, welche den Eisenbahnzug als Bezugskörper benutzen, müssen also zu dem Ergebnis kommen, der Blitzschlag B habe früher stattgefunden als der Blitzschlag


Zitat Ende

In Bezug auf den Bahndamm sind die Blitzschläge gleichzeitig, weil sich der Bahndamm nicht Richtung Blitze bewegt. Das hat zwar rein gar nichts mit der Relativität der Gleichzeitigkeit im Sinne der SRT zu tun, ist aber vollkommen richtig.
Zuletzt geändert von Sebastian Hauk am Mo 19. Okt 2026, 18:02, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon rmw » Mo 19. Okt 2026, 17:07

Mit dem gleichen Recht könnte man auch beim Luftschall eine Relativität der Gleichzeitigkeit definieren und es wäre der gleiche Unsinn.

https://www.markweger.at/
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Re: Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Sebastian Hauk » Mo 19. Okt 2026, 17:48

rmw hat geschrieben:Mit dem gleichen Recht könnte man auch beim Luftschall eine Relativität der Gleichzeitigkeit definieren und es wäre der gleiche Unsinn.

https://www.markweger.at/


Stimmt. Entweder gilt c-v und c+v oder es gilt c-v und c-v. Die spezielle Relativitätstheorie basiert auf c-v und c+v. Erst die RdG sorgt dafür, dass für die Lichtgeschwindigkeit, für die Beobachter im bewegten beobachten System, c-v und c-v gilt. Auch ohne RdG würde die SRT funktionieren. Die Beobachter des bewegten Systems sehen natürlich die Lichtgeschwindigkeit mit c-v und c+v.

In meiner Theorie gilt c-v und c-v. Das muss jetzt nicht richtig sein. Mir kommt es aber darauf an, dass auch so eine Theorie möglich sein kann.
Zuletzt geändert von Sebastian Hauk am Mo 19. Okt 2026, 17:52, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 19. Okt 2026, 17:52

Die Relativität der Gleichzeitigkeit wird von Einstein in seinem Buch "Über die spezielle und allgemeine Relativitätstheorie" verkehrt erklärt.

Bei der Erklärung von Einstein bleibt der Zug nicht in der Mitte stehen, sondern fährt auf einen Lichtstrahl zu. Aus dem Grund sehen die Menschen im Zug einen Lichtstrahl eher als den anderen Lichtstrahl. Auch die Menschen ausserhalb des Zuges sehen, dass der Zug einen Lichtstrahl eher erreicht als den anderen Lichtstrahl. Diese Erklärung ist natürlich richtig und logisch möglich. Nur hat diese Erklärung rein gar nichts mit der Relativität der Gleichzeitigkeit der SRT zu tun.


Man muß sich dazu beide Beobachter ansehen. Der Beobachter in der Mitte des Bahndamms sieht beide Blitze gleichzeitig. Der Beobachter in der Mitte sieht den Blitz vom vorderen Zugende vor dem vom hinteren Zugende. Für beide Beobachter bewegt isch das Licht mit der gleichen Geschwindigkeit., Damit hat man im Ruhesystem des Bahndamms eine Gleichzeitigkeit der Ereignisse und im Ruhesystem des Zuges nicht.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Sebastian Hauk » Mo 19. Okt 2026, 17:58

Rudi Knoth hat geschrieben:
Bei der Erklärung von Einstein bleibt der Zug nicht in der Mitte stehen, sondern fährt auf einen Lichtstrahl zu. Aus dem Grund
Man muß sich dazu beide Beobachter ansehen. Der Beobachter in der Mitte des Bahndamms sieht beide Blitze gleichzeitig. Der Beobachter in der Mitte sieht den Blitz vom vorderen Zugende vor dem vom hinteren Zugende. Für beide Beobachter bewegt isch das Licht mit der gleichen Geschwindigkeit., Damit hat man im Ruhesystem des Bahndamms eine Gleichzeitigkeit der Ereignisse und im Ruhesystem des Zuges nicht.


Eine Person, die sich in der Mitte der Lichtblitze befindet, wenn die Lichtblitze starten und sich nicht auf einen Lichtblitz zubewegt, wird von beiden Lichtblitzen natürlich gleichzeitig erreicht.
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Re: Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon rmw » Mo 19. Okt 2026, 18:14

Rudi Knoth hat geschrieben:
Die Relativität der Gleichzeitigkeit wird von Einstein in seinem Buch "Über die spezielle und allgemeine Relativitätstheorie" verkehrt erklärt.

Bei der Erklärung von Einstein bleibt der Zug nicht in der Mitte stehen, sondern fährt auf einen Lichtstrahl zu. Aus dem Grund sehen die Menschen im Zug einen Lichtstrahl eher als den anderen Lichtstrahl. Auch die Menschen ausserhalb des Zuges sehen, dass der Zug einen Lichtstrahl eher erreicht als den anderen Lichtstrahl. Diese Erklärung ist natürlich richtig und logisch möglich. Nur hat diese Erklärung rein gar nichts mit der Relativität der Gleichzeitigkeit der SRT zu tun.


Man muß sich dazu beide Beobachter ansehen. Der Beobachter in der Mitte des Bahndamms sieht beide Blitze gleichzeitig. Der Beobachter in der Mitte sieht den Blitz vom vorderen Zugende vor dem vom hinteren Zugende. Für beide Beobachter bewegt isch das Licht mit der gleichen Geschwindigkeit., Damit hat man im Ruhesystem des Bahndamms eine Gleichzeitigkeit der Ereignisse und im Ruhesystem des Zuges nicht.

Ja es beruht auf der Absolutheit der Lichtgeschwindigkeit was eben keinen Sinn macht.
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Re: Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 19. Okt 2026, 18:20

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Die Relativität der Gleichzeitigkeit wird von Einstein in seinem Buch "Über die spezielle und allgemeine Relativitätstheorie" verkehrt erklärt.

Bei der Erklärung von Einstein bleibt der Zug nicht in der Mitte stehen, sondern fährt auf einen Lichtstrahl zu. Aus dem Grund sehen die Menschen im Zug einen Lichtstrahl eher als den anderen Lichtstrahl. Auch die Menschen ausserhalb des Zuges sehen, dass der Zug einen Lichtstrahl eher erreicht als den anderen Lichtstrahl. Diese Erklärung ist natürlich richtig und logisch möglich. Nur hat diese Erklärung rein gar nichts mit der Relativität der Gleichzeitigkeit der SRT zu tun.


Man muß sich dazu beide Beobachter ansehen. Der Beobachter in der Mitte des Bahndamms sieht beide Blitze gleichzeitig. Der Beobachter in der Mitte sieht den Blitz vom vorderen Zugende vor dem vom hinteren Zugende. Für beide Beobachter bewegt isch das Licht mit der gleichen Geschwindigkeit., Damit hat man im Ruhesystem des Bahndamms eine Gleichzeitigkeit der Ereignisse und im Ruhesystem des Zuges nicht.

Ja es beruht auf der Absolutheit der Lichtgeschwindigkeit was eben keinen Sinn macht.


GPS beruht auf diesem Unsinn.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon rmw » Mo 19. Okt 2026, 18:30

Rudi Knoth hat geschrieben:
rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Man muß sich dazu beide Beobachter ansehen. Der Beobachter in der Mitte des Bahndamms sieht beide Blitze gleichzeitig. Der Beobachter in der Mitte sieht den Blitz vom vorderen Zugende vor dem vom hinteren Zugende. Für beide Beobachter bewegt isch das Licht mit der gleichen Geschwindigkeit., Damit hat man im Ruhesystem des Bahndamms eine Gleichzeitigkeit der Ereignisse und im Ruhesystem des Zuges nicht.

Ja es beruht auf der Absolutheit der Lichtgeschwindigkeit was eben keinen Sinn macht.

GPS beruht auf diesem Unsinn.

GPS geht durch Luft mit unterschiedlicher Dichte und unterschiedlicher Feuchtigkeit und durch Wolken auch und durch Vakuum.
Die Bedingungen ändern sich ständig.
GPS wird ständig durch verschiedene Korrekturfaktoren korrigiert und auch beständig abgeglichen
Deshalb funktioniert GPS und nicht aufgrund irgenwelcher relativistischer Effekte.
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Re: Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon Sebastian Hauk » Mo 19. Okt 2026, 18:38

Rudi Knoth hat geschrieben:GPS beruht auf diesem Unsinn.


GPS ist keine Einwegmessung der Lichtgeschwindigkeit.
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Re: Die Relativität der Gleichzeitigkeit

Beitragvon bumbumpeng » Mo 19. Okt 2026, 18:39

Sebastian Hauk hat geschrieben: Die Relativität der Gleichzeitigkeit wird von Einstein in seinem Buch "Über die spezielle und allgemeine Relativitätstheorie" verkehrt erklärt.

Das Gedankenexperiment lässt sich problemlos klassisch erklären. Der Mann im Zug bewegt sich auf einen Lichtstrahl zu und sieht diesen Lichtstrahl aus dem Grund früher als den anderen Lichtstrahl. Das muss so sein und ist auch nicht verwunderlich

In Bezug auf den Bahndamm sind die Blitzschläge gleichzeitig, weil sich der Bahndamm nicht Richtung Blitze bewegt. Das hat zwar rein gar nichts mit der Relativität der Gleichzeitigkeit im Sinne der SRT zu tun, ist aber vollkommen richtig.
Es braucht keinen eingesteinten Spinner, um die ganz normale Physik zu erklären.
Also ist es vollkommen logisch, dass die beiden Blitze an unterschiedlichen Punkten und bei einem bewegten Objekt unterschiedlich wahrgenommen werden.
Gleichzeitig ist gleichzeitig. Die Wahrnehmung ist ortsabhängig und bewegungsabhängig. Eine Gleichzeitigkeit kann man nicht relativieren. Entweder gleichzeitig oder eben nicht !
Die Behauptung: Relativität der Gleichzeitigkeit ist Spinnerei. Es müsste vermutlich heißen: Unterschiedliche Wahrnehmung von 2 gleichzeitigen Blitzen.

Der eingesteinte Spinner hat nur schwachsinnige Theorien verfasst.
bumbumpeng
 
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