Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Do 17. Feb 2011, 14:12

Chief hat geschrieben: Dein Link scheint nicht ganz zu funktionieren.

Inwiefern nicht?

Es handelt sich um gleiche Animation wie diese (mit nur einem Wellenberg), wobei hier auch die Ausbreitungsrichtung des "senkrechten" Strahls deutlich wird:

Gleich nicht, aber gleichwertig.

Mein link zeigt anschaulicher die unterschiedlichen Geschwindigkeiten, proprtional den Wellenlängen. Deren Berücksichtigung hatte Harald ja in meinem statischen Bild angezweifelt.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Do 17. Feb 2011, 14:17

Harald Maurer hat geschrieben: Es kommt dasselbe heraus.

Was sollen denn die beiden linken überzähligen Wellen. Die gibt´s gar nicht. Wellen können immer nur am Reflektor abgesendet werden. Und dann laufen sie auf dem roten Strahl mit w=sqr(c²-v²).

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Do 17. Feb 2011, 14:22

Chief hat geschrieben: Not Found

Repariert :!:

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Do 17. Feb 2011, 14:24

Chief hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:...
Der MM-Arm ist kein Resonantorsystem, da gibts auch vom Prinzip her erstmal keine stehende Welle.
Doch , der Arm bildet eine Resonanz...
Nein, die Anzahl der Wellenlängen ist bei jedem Winkel unterschiedlich und nur bei 90° relativ zu v in beiden Richtungen gleich.
In welchem Scenario bist Du?
Kann so nicht passen.
Was bei c+v weniger ist bei c-v mehr !
Nimm zwei mathematische Lautssprecher im Abstand Lambda in Ruhe (3,3m) im Medium (c_schall=330 m/sec).
Der Abstand bleibt immer fest, wie auch immer.
Dazwischen zwei relative Knoten, und ein Bauch.Bild
Mit dem Mikrofon (Empfänger) zwischen den Frequenzgebern (Sendern) ist genau diese virtuelle Amplitude zu messen.

Und bei Geschwindigkeit, lineare Aberration, paralleler Wind , bleibt das Spiel so !
Unterschlägst Du da nicht die Virtualität der Phase, weil Phasensumme.
Weil die Sender, die Empfanger mitbewegt.

Das Scenario senkrechter Wind im MMI hat noch eine Nuance.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Do 17. Feb 2011, 14:31

Ernst hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben: Es kommt dasselbe heraus.
Was sollen denn die beiden linken überzähligen Wellen. Die gibt´s gar nicht. Wellen können immer nur am Reflektor abgesendet werden. Und dann laufen sie auf dem roten Strahl mit w=sqr(c²-v²).
Das isses doch, die zeitlichen Bezüge werden nicht folgerichtig berücksichtigt.

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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Do 17. Feb 2011, 14:46

Chief hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:In welchem Scenario bist Du?
Kann so nicht passen.
Was bei c+v weniger ist bei c-v mehr !...
Im horizontalen Arm ergibt sich nach Ernst's Quelle folgendes Bild:
Jetzt kürz die Quelle doch bitte nicht so wech.
http://www.glafreniere.com/images/stat.5a.gif
http://www.glafreniere.com/sa_Michelson.htm hat geschrieben:This web site shows that aether exists and that matter is made purely out of spherical standing waves. Because moving standing waves undergo a contraction, moving matter should also undergo a contraction. Lorentz was unaware of this. It is a new fact.
Also wie zu vermuten, unterliegt bewegte Materie einer Längenanpassung.
Aether funktioniert eher so:Das Urmeter aus Platin "verzieht" sich.Das "Urmeter" aus Zeit und LG definirt ebenso.

Ist so ja nicht überall zu lesen, bzw. wird so mitbedacht.

Aber das ist unwichtig, stehende Wellen werden am Strahlteiler wieder zerlegt. :idea:
Deine Erklärung?
Ganz im Gegenteil, das ist absolut wesentlich, würd ich bemwerken.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Do 17. Feb 2011, 14:55

Ernst hat geschrieben:Was sollen denn die beiden linken überzähligen Wellen. Die gibt´s gar nicht. Wellen können immer nur am Reflektor abgesendet werden. Und dann laufen sie auf dem roten Strahl mit w=sqr(c²-v²).


Die überzähligen Wellen sind die Sphären, die nach Erzeugung vom Äther weggetragen werden! Der Äther bewegt sich doch, in welchem die Sphären abgesetzt werden. Und die Sphärenmittelpunkte (ihre Entstehungspunkte) gehen mit!
Das ist doch völlig logisch, dass der senkrechte Strahl den Detetektor nicht treffen kann, wenn seine Geschwindigkeit dafür zu langsam ist und der Detektor weiterzieht. Und es ist genauso logisch, dass sich das in jedem Bezugssystem ergibt.
Wenn die Animation von Chief die Geschwindigkeiten korrekt enthält, muss er sie nur um den Arm mit dem Detektor ergänzen. Dann würde man sehen, dass der senkrechte Strahl zu langsam ist, um den Detektor rechtzeitig zu erreichen!
Das ist doch ganz leicht zu verstehen. Wenn ein Strahl mit c nach unten saust, und den bewegten Detektor genau trifft, kann ein langsamerer Strahl über dieselbe Strecke ihn eben nicht genau treffen. Völlig egal, von welchem Bezugsystem aus betrachtet. Betrachte die Animation von fb... Wenn der rote Strahl nach unten langsamer wäre, bei gleichbleibender Geschwindigkeit des Fernrohrs, flutscht ihm das Fernrohr weg. Rechts: wenn er hier gleichermaßen langsamer wäre, und das könnte er nur sein, wenn die Wellenausbreitung langsamer erfolgt, saust er schräg am Fernrohr vorbei. Und die Wellenausbreitung Richtung Sichtlinie IST langsamer, weil sie hier gegen den Ätherwind erfolgt!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Do 17. Feb 2011, 15:04

Chief hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:...Also wie zu vermuten, unterliegt bewegte Materie einer Längenanpassung.
Aether funktioniert eher so:Das Urmeter aus Platin "verzieht" sich.Das "Urmeter" aus Zeit und LG definirt ebenso.

Ist so ja nicht überall zu lesen, bzw. wird so mitbedacht.
Nimmst Du jetzt die Quelle als Beweis für Deine Theorie? :?:
Nee, Y=Y' würd ich nicht so schnell abtun.
Und etwas zu Beweisen hab ich gar nicht vor.
Aber das ist unwichtig, stehende Wellen werden am Strahlteiler wieder zerlegt. :idea:
Deine Erklärung?
Ganz im Gegenteil, das ist absolut wesentlich, würd ich bemwerken.
Deine Bemerkung ist falsch, weil der zerlegte Lichtstrahl an eine andere Stelle geführt wird. :idea:
Der "reflektierte" "Lichtstrahl" auch etc.
Nur es wird mir zu viel in Phasen "gedacht" , die nur indirekt gemessen werden können.
Eine Phase als solches , hm ... so keine Chance (Bei Radar "sind's" Scharen von Photonen).
Ein Einzel-Photon wird immer als ganzes absorbiert.

Der Lichtsensor, registriert nur am Ort, und nur ein Zeitliches Mittel, etc. ....

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Do 17. Feb 2011, 15:42

Harald Maurer hat geschrieben:Die überzähligen Wellen sind die Sphären, die nach Erzeugung vom Äther weggetragen werden! Der Äther bewegt sich doch, in welchem die Sphären abgesetzt werden. Und die Sphärenmittelpunkte (ihre Entstehungspunkte) gehen mit!

Das ist doch eine fafamorgana. Deine überzähligen Wellen gibt es einfach nicht. Es gibt zu jedem Zeitpunkt nur Wellen, welche der ersten Wellendarstellung entsprechen.

Das ist doch völlig logisch, dass der senkrechte Strahl den Detetektor nicht treffen kann, wenn seine Geschwindigkeit dafür zu langsam ist und der Detektor weiterzieht. Und es ist genauso logisch, dass sich das in jedem Bezugssystem ergibt.
Wenn die Animation von Chief die Geschwindigkeiten korrekt enthält, muss er sie nur um den Arm mit dem Detektor ergänzen. Dann würde man sehen, dass der senkrechte Strahl zu langsam ist, um den Detektor rechtzeitig zu erreichen!

Der senkrechte Strahl trifft deshalb stets senkrecht auf den Teiler und weiter auf den Detektor, weil er der Geometrie w²=c²-v² genügt. Da ist die Geschwindigkeit v ja bereits berücksichigt. Das gilt auch für Chiefs Detektor.

Betrachte die Animation von fb... Wenn der rote Strahl nach unten langsamer wäre,

Wäre. Ist aber nicht und kann nicht sein, weil die Geschwindigkeit des roten Strahls w stets verknüft ist mit w²=c²-v². Daher können in fb..´s Animationen zwar c und v verändert werden, aber wegen w²=c²-v² bleibt der Strahl immer senkrecht und trifft daher irgenndwann immer senkrecht den Teiler und Detektor.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Do 17. Feb 2011, 15:44

Hallo Leute,

warum redet ihr um einen "Lichtstrahl" rum, sowas gibts nicht.
Um MM zu verstehen reicht es völlig aus beim Teiler und bei den Spiegeln kugeliges Licht anzunehmen.
Wer genau die Richtung wissen will der soll bedenken dass er den "Strahl" in Windrichtung stellen muss damit er den Spiegel trifft.
Und der "Strahl" ebenfalls wieder aus dieser Richtung zurückkommt.
Bei MM ist das wegen der winzigen Geschwindigkeit nebensächlich.

Gruss Kurt
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