Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mi 16. Feb 2011, 23:53

galactic32 hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:In der Mitte bleibt's ein Schwingungsbauch.
Oder wie nicht?
Er verschiebt sich
Ja, relativ wozu?

a- zur Strasse
b- es gibt eigentlich keinen mehr.
c- zum Medium


Bedenke wo sich dein Medium befindet.
Du findest es hinter dem Auto.

Wie also soll der Schall zum Spiegel kommen und dort einen Knoten bilden.

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Mi 16. Feb 2011, 23:57

Chief hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:... Es kommen daher immer Bäuche mit Bäuchen und Knoten mit Knoten zusammen. Gleiche stehende Welle wie ruhend!
Mit einer festen Armlänge geht das nicht weil zwischen Spiegeln ganzzahlige Halbwelle für alle Winkel und für jede Geschwindigkeit passen muss.
PS: Auch alle Erklärungen des negativen Ausgangs von MM mit Hilfe von sog "Phasengeschwindigkeit" (z. B. J. P. Wesley) sind ebenfalls falsch.
Wenn Du es in Deiner Simulation so machst.
Doch in der Natur läßt sich die passende Rechnung so nicht beschreiben.
Oder positioniere den Sensor in die Mitte, eines Stehenden Wellensystem's.Grundwelle.
Was sollte da beim mitbewegtem Resonator und mitbewegtem Sensor zu messen sein, was nicht dem ruhenden entspricht?

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Do 17. Feb 2011, 00:00

galactic32 hat geschrieben:Was sollte da beim mitbewegtem Resonator und mitbewegtem Sensor zu messen sein, was nicht dem ruhenden entspricht?



Was ist ein Resonantor?
Wie funktioniert der?

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Do 17. Feb 2011, 00:03

Chief Zuletzt geändert von Chief am Do 17. Feb 2011, 00:54, hat geschrieben:... Highway hat es nochmal vorgerechnet - die Frequenz bleibt gleich aber die Wellenlänge nicht.
    λ_1=sqrt(c²-v²)/f
    λ_2=(c+v)/f
    λ_3=(c-v)/f
Was mißt Du denn da?
Spiegel_1 (=sender=Strahlteiler) "macht" v !
Spiegl_2 "macht" v !

Wo wird wann denn so ein λ_2 und λ_3 gemessen ?

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Do 17. Feb 2011, 00:05

Kurt hat geschrieben:der Resonator wär jetzt wichtig.


Ein Resonator ist eine Strecke, auf welcher zwischen 2 Spiegeln ein Lichtstrahl hin und her gespiegelt wird. Also z.B. ein Laser. Dabei muss die Strecke so bemessen sein, dass sie ein Vielfaches der halben Wellenlänge beträgt. Mit dem MMI hat das gar nichts zu tun. Es gibt zwar eine Arbeit von Wesley, der das MMI mit stehenden Wellen zu erklären versucht, das funktioniert aber nicht wirklich und ist auch nicht meine Anschauung. Das Thema hat sich hier also zu den stehenden Wellen verirrt. Damit habe ich nicht argumentiert.

Meine Erklärung ist die, dass der von Michelson berechnete Zeitversatz falsch ist und die beiden Strahlen sich nicht mit diesem Zeitversatz am Umlenker treffen.

Michelson rechnete so:
michelsons_irrtum.jpg
michelsons_irrtum.jpg (18.78 KiB) 3259-mal betrachtet

Er berechnete einfach die Laufzeiten mit Galilei'schem Additionstheorem. Die Zahlen in der Skizze beziehen sich auf ein gedachtes MMI mit Armlängen von 300000 km. Es ergibt sich eine Laufzeitdifferenz wie oben angeführt.
Dabei hat Michelson nicht bedacht, dass die angenommenen Lichtlaufrouten nicht die optischen Weglängen sein können. Bei Bewegung des MMI im Äther sieht das nämlich so aus.
richtige_situation.jpg
richtige_situation.jpg (14.42 KiB) 3241-mal betrachtet

Wir betrachten den senkrechten Strahl vom oberen Spiegel. Der Strahl läuft mit sqrt(c²-v²) nach unten Richtung Detektor. Wenn er wirklich senkrecht läuft, erreicht er aber den Detektor nicht, weil dieser während der Differenzeit, die dem verlangsamten Strahl noch fehlt nach rechts marschiert! Wenn Michelson den waagrechten Strahl mit einem senkrecht laufenden Strahl interferiert hat, konnte es nicht dieser (blaue) Strahl sein! Sondern er erwischte eine optische Wegstrecke, die den Detektor auch trifft. Damit verglich er einen anderen Strahl bzw. einen anderen Bereich des Strahls (in welchem die Wellenkämme ja schräg legen!) und damit wird aber der Treffpunkt am Umlenker in die Richtung zum Spiegel des waagrechten Arms versetzt. Der senkrechte (rote) Strahl ist in dieser tatsächlichen Richtung zum Detektor noch etwas langsamer und die Wellenlängen sind noch etwas kürzer. Und der waagrechte Strahl ist etwas näher am roten Strahl (als nach Michelsons Rechnung), wenn er nach unten reflektiert wird. Wenn man's ausrechnet (kommt auf meiner MM-Seite) ergibt sich eine wesentlich kleinere Differenz wie bei Michelson. Und verblüffenderweise genau das, was Michelson tatsächlich gemessen hat! Er hat ja nicht Null gemessen, sondern einen geringeren Wert.
Michelsons Interferometer hat den Äther nicht widerlegt, sondern sogar bewiesen, wenn man richtig rechnet. Es konnte sich kein anderer Wert ergeben, als Michelson registriert hat.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Do 17. Feb 2011, 00:05

Kurt hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:Was sollte da beim mitbewegtem Resonator und mitbewegtem Sensor zu messen sein, was nicht dem ruhenden entspricht?
Was ist ein Resonantor?
Wie funktioniert der?
Das Sender-Spiegel-Licht-System z.B. der Stehenden Welle, im Arm des MMI.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Do 17. Feb 2011, 00:08

Harald Maurer hat geschrieben:...Resonator...Mit dem MMI hat das gar nichts zu tun.
Doch , in gewisser Weise ist jeder Arm ein Resonator.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Do 17. Feb 2011, 00:17

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:der Resonator wär jetzt wichtig.


Ein Resonator ist eine Strecke, auf welcher zwischen 2 Spiegeln ein Lichtstrahl hin und her gespiegelt wird. Also z.B. ein Laser.


OK

Harald Maurer hat geschrieben:Meine Erklärung ist die, dass der von Michelson berechnete Zeitversatz falsch ist und die beiden Strahlen sich nicht mit diesem Zeitversatz am Umlenker treffen.

Michelson rechnete so:
Wenn man's ausrechnet (kommt auf meiner MM-Seite) ergibt sich eine wesentlich kleinere Differenz wie bei Michelson. Und verblüffenderweise genau das, was Michelson tatsächlich gemessen hat! Er hat ja nicht Null gemessen, sondern einen geringeren Wert.
Michelsons Interferometer hat den Äther nicht widerlegt, sondern sogar bewiesen, wenn man richtig rechnet. Es konnte sich kein anderer Wert ergeben, als Michelson registriert hat.


Naja, da ergibt sich nun die Frage ob er das auch so gemessen hat und was aus den vielen Nachfolgemessungen rauskam.
Falls die alle passen dann die Frage wieso GPS diesen "Fehler" nicht zeigt (oder doch?) und warum Fizeau dieses Ergebnis erfahren hat.
Irgendwas ist dann nicht passend.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Do 17. Feb 2011, 00:20

Chief hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:...Was sollte da beim mitbewegtem Resonator und mitbewegtem Sensor zu messen sein, was nicht dem ruhenden entspricht?
Vielleicht solltest Du das Experiment von N. Feist (Schallwellen in Luft) etwas näher kennenlernen.
Na so ein Übersichts-Satz, aus dem Inhalt, den Kernpunkt betreffend wär ganz angemessen, bevor ich mir 24 Seiten durchscannen darf.
Les grad seine Hypotheese über die Einweg-Geschwindigkeit.
Hm?

Ist die Frage mit dem Sensor nicht in Ordnung?Wie?

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Do 17. Feb 2011, 00:22

galactic32 hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:Was sollte da beim mitbewegtem Resonator und mitbewegtem Sensor zu messen sein, was nicht dem ruhenden entspricht?
Was ist ein Resonantor?
Wie funktioniert der?
Das Sender-Spiegel-Licht-System z.B. der Stehenden Welle, im Arm des MMI.



Und wie siehts mit dem Bezug aus?
Wogegen läuft das Licht im Resonator?

Der MM-Arm ist kein Resonatorsystem, da gibts auch vom Prinzip her erstmal keine stehende Welle.



Gruss Kurt
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