Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Sebastian Hauk » So 8. Mär 2009, 13:57

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Hannes hat geschrieben:
Ist ja ganz interessant mitzulesen. So ein Fundamentalunterricht.
Solche fundamentalen Sachen sollten gar nicht zur Debatte stehen.
Die SRT hat da viel Unheil angerichtet, ...


... das kann mal wohl sagen... :cry:


und dabei hat die SRT noch nicht einmal damit etwas zu tun. Das wurde schon vor der SRT so behauptet.

Gruß

Sebastian
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Ernst » So 8. Mär 2009, 14:02

Novis hat geschrieben:Das ganze Verwirrungstheater hier entstand DESHALB, weil es 1 Fall gibt,
bei dem diese 2 VERSCHIEDENE Geschwindigkeiten IDENTISCH sind:
eben die Translation in der selben Richtung, also wo die Vektoren
nicht nur parallel sind, sondern direkt aufeinander liegen.

Wie könnte ich nur so blöd sein und glauben,
irgend jemand hier würde meine ganze Mühe
in irgend einer Form ANERKENNEN ??????

Anerkennung! Meine Darstellung hatte sich mit Deiner überschnitten . Ich war noch mit Ljudmil beschäftigt.

Deine Analyse ist natürlich richtig. Und die entsprechenden Aussagen dazu sind ebenfalls richtig.
Anstelle von mißverständlicher Relativgeschwindigkeit sollte man eindeutiger von Geschwindigkeisdifferenz einerseits und Abstandsänderung (meinetwegen auch Direktgeschwindigkeit) andererseits sprechen.

Ernst
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Re: Zahnräder brechen, in Babylon

Beitragvon Novis » So 8. Mär 2009, 14:03

Sebastian Hauk hat geschrieben:Hallo Novis

Meine Empfehlung an alle Nicht-Mechaniker:

Sagt zu den Mechanikern immer "Direktgeschwindigkeit",
wenn ihr Relativgeschwindigkeit meint.

Weil das, was "sie" unter Relativgeschwindigkeit verstehen,
für "uns" eigentlich die Geschwindigkeitsdifferenz ist.


Macht Sinn?


warum nicht einfach lernen, dass die Relativgeschwindigkeit eine Geschwindigkeitsdifferenz ist?

Gruß

Sebastian

Etwa weil Das Grosse Genie Mit Seltsamen Haaren
ETWAS ANDERES gelehrt hat?

Aber an solche, die sich zu einer Person bewegen, die zu ihnen ruht,
will ich nicht noch mehr von meiner Zeit verschwenden.

Hirnlos macht glücklich.
Novis
 
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Novis » So 8. Mär 2009, 14:08

Ernst hat geschrieben:
Novis hat geschrieben:Das ganze Verwirrungstheater hier entstand DESHALB, weil es 1 Fall gibt,
bei dem diese 2 VERSCHIEDENE Geschwindigkeiten IDENTISCH sind:
eben die Translation in der selben Richtung, also wo die Vektoren
nicht nur parallel sind, sondern direkt aufeinander liegen.

Wie könnte ich nur so blöd sein und glauben,
irgend jemand hier würde meine ganze Mühe
in irgend einer Form ANERKENNEN ??????

Anerkennung! Meine Darstellung hatte sich mit Deiner überschnitten . Ich war noch mit Ljudmil beschäftigt.

Deine Analyse ist natürlich richtig. Und die entsprechenden Aussagen dazu sind ebenfalls richtig.
Anstelle von mißverständlicher Relativgeschwindigkeit sollte man eindeutiger von Geschwindigkeisdifferenz einerseits und Abstandsänderung (meinetwegen auch Direktgeschwindigkeit) andererseits sprechen.

Ernst

Jap.

Und die Chouce haben wir eigentlich Dem Grossen Genie Mit Seltsamen Haaren zu verdanken.

Für mich selbst ist Geschwindigkeit eigentlich, nach wie vor, immer nur eines: ds/dt .

Aber das ist eben keine "Definition" ...
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Novis » So 8. Mär 2009, 14:38

pauli hat geschrieben:
Novis hat geschrieben:Und die Chouce haben wir eigentlich Dem Grossen Genie Mit Seltsamen Haaren zu verdanken.

Die Souce, die du selbst seit Jahren fabrizierst, hast du nur dir selbst zu verdanken.

Für mich selbst ist Geschwindigkeit eigentlich, nach wie vor, immer nur eines: ds/dt .

genau, so widerlegt man ganz leicht Einstein, indem man sich einfach selbst was zusammengnubbelt

Dummgelaber von Männchen, deren IQ kleiner als ihre Schuhgrösse ist,
hat noch nie irgendjemanden belustigt.

Auch wenn es nicht einer gewissen Komik entbehrt,
wenn sie anfangen, über RT zu brabbeln.

Oder ist es eher Tragikomik?

Neee, eigentlich ist es nur ein Reissack in China.


Also, Primatli, sei bitte so lieb und bleib in deinem Käfig.

Und polier dort weiter die Heilige Statue
Des Grossen Genies Mit Seltsamen Haaren ...
Zuletzt geändert von Novis am So 8. Mär 2009, 14:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 8. Mär 2009, 14:40

Sebastian Hauk hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Hannes hat geschrieben:
Ist ja ganz interessant mitzulesen. So ein Fundamentalunterricht.
Solche fundamentalen Sachen sollten gar nicht zur Debatte stehen.
Die SRT hat da viel Unheil angerichtet, ...


... das kann mal wohl sagen... :cry:


und dabei hat die SRT noch nicht einmal damit etwas zu tun. Das wurde schon vor der SRT so behauptet.


Na ja, obwohl es sich in der SRT nur um eine geradlinige Geschwindigkeit von Objekten handeln sollte, und zwar ganz einfach von Albert Einstein selbst als Basis seines 2. Postulats mit einer ganz einfachen Formel explizit definiert, und zwar wie er sie als Kind in der Grundschule wie wir alle gelernt hat: Seite 895 http://www.pro-physik.de/Phy/pdfs/ger_890_921.pdf

Geschwindigkeit ist Weg / Zeitdauer

So ein 100-jähriges Tamtam um das Verständnis einer so einfachen Relation, die ein 8-jähriges Kind schon sicher fürs Leben verinnerlicht hat... Der Rest besteht nur aus sprachlichen Verwirrungen aufgrund des falschen Postulats der Konstanz und der Invarianz der LG, die auf den fundamentalen Denkfehler Einsteins - oder wer sonst das verzapft hat - zurückzuführen sind. Doch, Hannes hat schon recht : "solche fundamentalen Sachen sollten gar nicht zur Debatte stehen. Die SRT hat da viel Unheil angerichtet" ... :cry:

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Hannes » So 8. Mär 2009, 14:58

Hallo Sebastian !

    und dabei hat die SRT noch nicht einmal damit etwas zu tun. Das wurde schon vor der SRT so behauptet
.

Du hast schon recht. Das war damals Zeitgeist.Man soll wirklich nicht alles dem armen Albert unterjubeln. Er hat lediglich den Zeitgeist gebündelt.
Und hat dabei die Blitzidee gehabt, statt variabler LG zwei Variable zu machen: Weg und Zeit.
Wie er dann nach etlichen Jahren draufgekommen ist, dass das nicht stimmt, konnte er nicht mehr zurück.

Hallo Novis !

Du bist doch nicht so unbedarft, dass du so schimpfen musst.Schade !

Mit Gruß Hannes
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Ernst » So 8. Mär 2009, 16:42

pauli hat geschrieben:Das hat erstmal weder mit RT noch mit Privatvorstellungen über Geschwindigkeit zu tun sondern bildet die Mindestvoraussetzung für eine halbwegs sinnvole Diskussion über LK.

Da hast du schon recht. Die Verwendung eines rotierenden Systems als Bezugssystem liefert eine gleichartig virtuelle, aber physikalisch falsche Welt, wie die SRT.
Letztere verwendet eine Festsetzung wider die reale Physik, nämlich konstantes c in Inertialsystemen. Damit alles halbwegs zusammenpaßt, muß sie spezielle Uhren verwenden, die in verschiedenen IS nicht nur unterschiedlich schnell laufen, sondern dazu noch im anderen IS an jedem Ort eine andere Zeit anzeigen RdG. Und mit diesen getürkten Uhren werden dann folgerichtig dazu noch variable Längen gemessen. Mathematisch alles korrekt. Physikalisch Unfug.

Analog rotierendes System als Bezugssystem. Erde rotiert nicht; Sonne läuft einmal pro Tag um die Erde. Natürlich auch Alpha Centauri (Nee nicht euer Nest, sondern der Stern). Mathematisch kinematisch alles korrekt, physikalisch Unfug.

Du erkennst die Analogie?
Der Fehler mancher Relativis besteht darin, daß sie die mathematischen Ergebnisse für ein festgesetztes System SRT für physikalische Realität halten und meinen, die korrekten mathematischen Ergebnisse für LK, ZD, RdG hätten irgendwas mit physikalischer Realität zu tun.

Nein, ich diskutiere das nicht weiter. Das war nur ein singulärer Einwurf auf Deine Skepsis zum Begriff Geschwindigkeit.

Ernst
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 8. Mär 2009, 16:53

Hannes hat geschrieben:Hallo Sebastian !

    und dabei hat die SRT noch nicht einmal damit etwas zu tun. Das wurde schon vor der SRT so behauptet
.

Du hast schon recht. Das war damals Zeitgeist.Man soll wirklich nicht alles dem armen Albert unterjubeln. Er hat lediglich den Zeitgeist gebündelt.
Und hat dabei die Blitzidee gehabt, statt variabler LG zwei Variable zu machen: Weg und Zeit.
Wie er dann nach etlichen Jahren draufgekommen ist, dass das nicht stimmt, konnte er nicht mehr zurück.


Der damalige Zeitgeist war aber allein die Existenz eines Äthers, und es ist logisch nicht unzulässig die Konstanz der LG relativ zu einem Äther zu postulieren. Warum nicht? So viel ich weiß war aber Albert Einstein der Erste überhaupt, der die Konstanz der LG relativ zu bewegten Beobachtern postuliert hat. Keiner hat so etwas vor ihm postuliert. Was völlig absurd ist, ob es einen Äther gibt oder auch nicht. Keiner hat vor ihm diesen Unsinn in die Welt gesetzt und dieser Unsinn hat die Physik und die Mathematik Kopf gestellt und außer Kraft gesetzt. Unter diesem irrationalen Denkfehler und diesem gravierenden Logikbruch hat die theoretische Physik noch nach mehr als 100 Jahren zu leiden und ist zu Esoterik und zu Science-Fiction verkommen. Schade um diese schöne wissenschaftliche Disziplin. :cry:

Dass es zu spät war, als Einstein selbst draufkam und dass er nicht mehr zurück konnte ist schon möglich, und sogar sehr plausibel.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Hannes » So 8. Mär 2009, 17:27

Hallo Frau Jojelyne !

    Der damalige Zeitgeist war aber allein die Existenz eines Äthers, und es ist logisch nicht unzulässig die Konstanz der LG relativ zu einem Äther zu postulier

Man hat mit aller Mühe den Aether ( das Medium, das die el.mag.Wellen weiterleitet) nicht gefunden.
Heute stellt sich heraus, dass sehr wohl ein solches Medium vorhanden sein kann.
Das Standardmodell kennt bereits diese Teilchen : e-e+ Elektronen-Positronen , allerdings noch schwer zu detektieren,deswegen als "virtuell" bezeichnet.
Diese e+e-Paare sind elektrisch neutral und reagieren daher mit der ladungstragenden Materie kaum. Wenn diese e+e- Paare durch Gammastrahlen
angeregt (aufgeladen) werden, entstehen wieder Elektron und Positron.
Umgekehrt, wenn sie sich vereinigen, geben sie ihre Energie in einem ganz spezifischen Lichtblitz ab, an dem sie zweifelsfrei erkannt werden können.

Das Experiment Haralds bemüht sich ja auch, die Existenz eines Aethers nachzuweisen (durch Aetherdrift).

Die Idee Einsteins, von Menschen gemachte Maßeinheiten gegenüber Naturerscheinungen variabel zu machen, ist dasselbe, wie wenn ich mit dem
Auto fahre und sage: Beim Bremsen wird der Weg länger, beim Beschleunigen kürzer. Die darauffolgende Rechnung kann dabei sogar dasselbe herausbringen.

Ich weiß nicht, ob wir es noch erleben werden,aber eine Korrektur der SRT ist nicht aufzuhalten.

Mit Gruß Hannes
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