Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Mi 16. Feb 2011, 22:39

Kurt hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:
Und da gibts dann keine stehende Welle mehr.
Denn aus Sicht des Trägers handelt es sich um zwei unterschiedliche Frequenzen.
Nö, im Gegenteil,immer um eine.
Um keine mehr.
Nee, das scheint ein absoluterer Wert zu sein, diese Frequenz.

"Frequenz" ist schon absolut zum Medium,zur Nullfrequenz.
Frequenz ist so bisher immer das "Absoluteste", was uns zur Verfügung steht.

Die Verzerrungen durch bewegte Empfänger und bewegte Sender lassen sich durch (bewgtere(?)) Empfangs-Antennen-Systeme raus-knobeln.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mi 16. Feb 2011, 22:39

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Rechnen lässt sich so allerlei.
Ich wills -logisch- sehen.


Das ist ja der Punkt. Wenn man den Herren logisch kommt, dann bekommt man so eine pseudo-Rechnung um die Ohren gehauen wo noch nicht einmal klar ist was sich mit welchen Geschwindigkeiten denn eigentlich wo bewegen darf.


Vorschlag, erklärs mir -logisch-, denn da brauchst du nicht zu befürchten dass irgendeine Rechnung kommt.
Da können nur Argumente kommen.

Angaben zu Geschwindigkeiten sind nur -erlaubt- wenn auch der Bezug zu der jeweiligen Aussage eindeutig bekannt oder genannt ist.

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mi 16. Feb 2011, 22:41

Harald Maurer hat geschrieben: Auch in einem bewegten Resonator bleibt eine stehende Welle eine stehende Welle. Auch bei Bewegung im Äther. Zwar ändern sich je nach Richtung des Lichts die Wellenlängen, aber es ändern sich auch proportional dazu die Geschwindigkeiten. Dadurch treffen auch im bewegten Resonator stets Wellenbäuche mit Wellcnbäuchen und Knoten mit Knoten zusammen.

Das ist nicht richtig. Was ist an der folgenden Darstellung nicht richtig?

Ernst hat geschrieben:Die Grundlage dieser Erklärung ist nicht richtig. Die Wellen kehren nur in seinem animierten Spezialfall bei einer Lauflänge von n*2pi und unbewegtem Äther phasengleich zum Strahlenteiler zurück. Für seine Konstellation ergibt sowohl eine Änderung der mechanischen Lauflänge als auch die Hinzufügung eines Ätherwindes eine veränderte Phasenlage am Teiler. In beiden Fällen ist die Ursache dieser veränderten Phasenlage eine veränderte Laufzeit. Dieser Effekt der Änderung der Phasenlage bei Laufzeitänderung wird bei MM genutzt. Und zwar durch Vergleich der Phasenverschiebungen bei Laufzeitänderungen in den beiden Armen.
Haralds Erklärung ist folglich nicht richtig. MM funktioniert ausgezeichnet.

Das folgende Bild zeigt oben Haralds Konstellation und danach die veränderte Phasenlage am Strahlenteiler bei Veränderung der Lauflänge (ohne Ätherwind) in zwei Stufen und anschließend bei unveränderter Lauflänge und Vorhandensein eines Ätherwindes.

PS: Den Effekt der Lauflängenänderung zu Phasenabgleich benutzte MM zur Justierung des Interferenzmusters mittels des beweglichen Spiegels. Das klappte und klappt auch heute noch nachweislich ausgezeichent.

Bild


Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Mi 16. Feb 2011, 22:56

Ernst hat geschrieben:Was ist an der folgenden Darstellung nicht richtig?
Da ist nicht das Summensignal, so wie bei "Gerhard's" gif.

Und das unterste "Bild" müsste in Bewegungsrichtung verdichtet, (der Pfeil nach rechts hilft nicht, ist sogar unpaasend zur Wellen-"dichte") Wellenberge etc. haben.
Und in Gegenrichtung sieht keiner die Geschwindigkeit der Gegenwelle,in diesem Stand-Bild.

Es reichte doch die erste stehende Halbwelle mit 2 Knoten und einem Bauch zu berechnen.
Die nächsten schließen sich analog dann an.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mi 16. Feb 2011, 22:57

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Das ist nicht richtig. Was ist an der folgenden Darstellung nicht richtig?

Deine Vorstellung von sich überlagernden Wellen.

Das ist auch die Vorstellung von Harald. Er hat die oberste Darstellung kreiert.

Ich hatte aber Harald gefragt.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Mi 16. Feb 2011, 23:01

Kurt hat geschrieben:Vorschlag, erklärs mir -logisch-, ...
Dann denk mal mit.

Wenn nach rechts genauso viele Wellen wandern müssen wie vom Spiegel rückreflektiert werden müssen im zeitlichen Mittell, na dann ...
Oder, klickt es noch immer nicht ?

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mi 16. Feb 2011, 23:02

Hallo Harald,

der Resonantor wär jetzt wichtig.

Kann es sein das du den Arm von MM als Resonantor betrachtest?


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Mi 16. Feb 2011, 23:09

Bild
Lieber Ernst, Du hast vergessen, dass sich die lange Welle mit c+v und die kurze Welle mit c-v bewegt. Das entspricht genau den veränderten Wellenlängen. Es kommen daher immer Bäuche mit Bäuchen und Knoten mit Knoten zusammen. Gleiche stehende Welle wie ruhend!

Grüße
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Mi 16. Feb 2011, 23:09

Ernst hat geschrieben:Was ist an der folgenden Darstellung nicht richtig?
Nicht richtig ist auch nicht die Perspective.
Der Spiegel bewegt sich auch noch!
In den Graphiken ist der Sichtpunkt im absoluter Äther und im mitbewegten Labor undurschaubar vermixt.

Im abs. Äther bewegt sich der Spiegel auch nach rechts.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mi 16. Feb 2011, 23:10

galactic32 hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Was ist an der folgenden Darstellung nicht richtig?
Da ist nicht das Summensignal, so wie bei "Gerhard's" gif.

Und das unterste "Bild" müsste in Bewegungsrichtung verdichtet, (der Pfeil nach rechts hilft nicht, ist sogar unpaasend zur Wellen-"dichte") Wellenberge etc. haben.
Und in Gegenrichtung sieht keiner die Geschwindigkeit der Gegenwelle,in diesem Stand-Bild.

Es reichte doch die erste stehende Halbwelle mit 2 Knoten und einem Bauch zu berechnen.
Die nächsten schließen sich analog dann an.

Es handelt sich um Haralds Darstellung, eingefroren auf den zeitlichen Abschluß seiner Animation. Die ist auch methodisch richtig.

Das Summensignal ergibt sich stets aus der Addition der beiden Einzelwellen. Das ändert nichts am Mechanismus der Wellenmechanik, die sich aus den zwei Wellen ergibt. Auch die Phasenlage des Summensignals ändert sich bezüglich des Oszillatorsignals der Quelle. Tut aber hier nichts zur Sache.

Die Frage ging aber an Harald.

Gruß
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