Kurt hat geschrieben:Natürlich sieht er den Berg, er sieht auch instantan was da alles, vor und hinter dem Berg, so läuft. Er sieht sogar das es Signale gibt die durch den Berg hindurchgehen.
Naja Neutrinos vielleicht, oder ominöse, von dir frei ausgedachte "Kennfrequenzen".
Kurt hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:Die zugespielte Falschinformation kloppt der Alpha sofort in die Tonne. Mit Fakenews von dämlichen Informanten gibt er sich nicht ab.
Eben, er gibt sich nicht damit ab und frägt einfach mal nach wie das physikalisch gehen sollte.
Ihm ist nämlich aufgefallen, dass die Bewegung des SAT_BS identisch mit der Bewegung der dortigen Messeinrichtung ist, und die ist eindeutig in Richtung Erde, also im Erd_BS bewegt.
Unsinn. Ein SAT mit Messeinrichtung bewegt sich nicht Richtung Erde, sonst würde er ja abstürzen und irgendwann aufschlagen. Auf diese dumme Idee kommt der Alpha nicht. Er erkennt vielmehr, dass der SAT mit Messeinrichtung weitgehend parallel zur Erdoberfläche bewegt ist.
Kurt hat geschrieben:Da es physikalisch unmöglich ist, dass das selbe Lichtsignal durch eine bewegte Messeinrichtung und eine unbewegte den selben Messwert ergeben kann, frägt er nach wie das möglich sein sollte.
Das kommt einem nur deshalb komisch vor, weil man es zunächst für physikalisch unmöglich hält. Das ist aber nur eine Meinung. Was, wenn es doch irgendwie möglich ist? Dann ist logischerweise die richtige Frage:
Kurt hat geschrieben:Also wie soll das gehen? Wie kann ein Signal zwei gleiche Geschwindigkeitswerte ergeben wenn die dafür verwendete Messeinrichtung bewegt ist?
Es ist genau die Frage, die sich um 1900 a.D. die Wissenschaftler stellten. Man wusste bereits ziemlich sicher seit J.C. Maxwell, dass elektromagnetische Strahlung sich mit einer bestimmten, charakteristischen Geschwindigkeit im Labor ausbreitet und es fiel auf, dass es die damals bekannte Lichtgeschwindigkeit war. Im Bezugsystem eines Labors auf der Erdoberfläche war es also immer c, und sollte folglich in einem anderen Bezugsystem anders sein, wenn es relativ zur Oberfläche bewegt ist.
Der Rest ist Geschichte: Der übliche Verdächtige als Bezugsystem für Licht war zunächst der vermutete Lichtäther, aber leider sind alle Versuche fehlgeschlagen eine andere LG nachzuweisen, wenn sich das Labor an der Oberfläche relativ zum Äther bewegt (M&M). Die LG bleib hartnäckig genau c.
Kurt hat geschrieben:Die Messtrecke ist also für das da laufende Licht länger als bei ruhender Messstrecke. Ergibt also eine längere Verweildauer des Signals in der Messeinrichtung, somit eine geringere LG als bei ruhender Messstrecke.
So die Vermutung, ja. Aber es hat sich eben nicht bewahrheitet. Unmöglich das nachzuweisen, bis... naja, bis mal jemand auf die Idee kam zu untersuchen, was es denn für Konsequenzen hätte, wenn die LG einfach in allen Bezugsystemen tatsächlich den gleichen Messwert hätte.
Und siehe, die zwingende Konsequenz wäre... seltsam aber logisch glasklar und einwandfrei vorgeführt... eine Raum- und Zeitdehnung. Anders geht es nicht.
Leider hast du bis jetzt nie begriffen Kurt, was eine Geschwindigkeit überhaupt ist. Also nochmal für dich zum niemals kapieren: Die Geschwindigkeit v ergibt sich, indem man die zurückgelegte Wegstrecke s durch die benötigte Zeitdauer t teilt. Beispiel: 100 km Weg während 1 Stunde zurückgelegt ergibt die Geschwindigkeit 100 km : 1 Stunde = 100 km/h.
Also: Wenn die LG c immer genau gleich wäre, die Wegstecke aber länger wäre, dann wäre auch die benötigte Zeit länger. Das bedeutet Raum- und Zeitdehnung.
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Beispiel:
Im IS-1 beträgt der zurückgelegte Weg 100 Längeneinheiten LE, gemessen mit einem geeichten Längenmaß, einem Stab. Die benötigte Zeit beträgt 100 Zeiteinheiten ZE, gemessen mit einem geeichten Zeitmaß, einer tickenden Uhr. Dann ist die Geschwindigkeit 100 LE : 100 ZE = 1 LE/ZE.
Im IS-2 soll die Geschwindigkeit gleich sein, also ebenfalls 1 LE/ZE, aber es ist ja ggü. IS-1 bewegt. Folglich können hier die Maßeinheiten LE und ZE nicht gleich sein, obwohl sie ebenfalls geeicht sind. Sie müssen auf "magische" Weise wegen der Bewegung anders sein. Nebeneinander in Ruhe sind sie aber sicher genau gleich, so wurden sie ja geeicht.
Hier im Forum habe ich das mit den Einheiten damals in der Diskussion mit Daniel K. erklärt, aber davon wollte niemand etwas wissen, auch Rudi Knoth nicht. Denen ging es zu weit, übrigens der KI auch, mit der ich es mal diskutiert habe. Aber die KI hat immerhin begriffen was ich meine und es ein bisschen umformuliert: Die Metrik bestimmt jeweils was z.B. ein Meter und eine Sekunde ist.
Langer Rede kurzer Sinn: Das Rätsel hat eine logische Lösung. Nur ist sie für den Otto-Normaldenker äußerst unbequem und in allen Konsequenzen ziemlich kompliziert. Deswegen ist es aber noch lange kein Märchen.
Man kann die RT nur mit Experimenten widerlegen, nicht mit Meinungen und Geschwätz.