Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » So 13. Feb 2011, 15:11

Hannes hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:
Das zeigt meiner Meinung nach, dass die Drehung des Interferometers eine Verschiebung von Interferenzmustern verursachen muss.

Du hast ansonsten nicht nur gute Mathematik sondern auch präzises Deutsch.
Bei der oben genannten Stellungnahme hättest du aber schreiben müssen:
......eine Verschiebung von Interferenzmustern verursachen müsste.
Absolut.
Es zeigt sich in der Debatte , dass der Aetherwind in die Vacuumkammer MM`s
nicht oder nur nahezu unmessbar schwach durchdringt.
Ganz im Gegenteil.

Der Ätherwind ist so absolut durchdringend, daß Atome, wie Bojen, sich der Strömung anpassen.Nur daß wie es mit dem Äther um eine weitaus dünnflüssigere weniger reibende Substanz "mehr" zu tun haben.

Calibrierten wir Chief's MM bei -45°, so müssen ja aus Symmetriegründen, beide Laufzeiten als beide Laufwege identisch sein:Faber quantitative Formel.
Was bleibt unklar an folgender Emulation?:http://galileoandeinstein.physics.virginia.edu/more_stuff/flashlets/mmexpt6.htm
Wie ändern sich die Laufwege mit der Drehung?
Nehmen wir ein Gestänge, eine Art Grundplatte, aus Siliziumeinkristall, so hätten wir bei Laufzeitunterschied'smessung mehr oder weniger Siliziumatome zwischen Strahlteiler und Spiegel zu zählen.

In anderen Worten, Chief's, Faber's Mathematik berücksichtigt (noch) nicht, die natürliche Verformung von Drehung.
Bisherig emuliert die Animation mathematisch mehr einen instantanen Teleportationsvorgang:
R*e**(i*(2*Pi+alpha+delta_alpha))→R*e**(i*(2*Pi+alpha_neu))

Anzupassen oder zu Überlegen wäre, wie R→R(alpha) anzusetzen ist.

Gruß
EDIT:R*e**(2*Pi*i*(alpha+delta_alpha))<-->R*e**(i*(2*Pi+alpha+delta_alpha))
Zuletzt geändert von galactic32 am So 13. Feb 2011, 20:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » So 13. Feb 2011, 15:12

Ernst hat geschrieben:
Hannes hat geschrieben: Es zeigt sich in der Debatte , dass der Aetherwind in die Vacuumkammer MM`s nicht oder nur nahezu unmessbar durchdringt.
Welche Vakuumkammer :?: Da war keine.
Wir reden hier über jene Art Äther, welchen Harald mittels Jupiter suchte. Nur über solchen. Den hat Chief richtig beschrieben.
Heutzutage schon.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 13. Feb 2011, 15:27

galactic32 hat geschrieben:Was bleibt unklar an folgender Emulation?:http://galileoandeinstein.physics.virginia.edu/more_stuff/flashlets/mmexpt6.htm
Wie ändern sich die Laufwege mit der Drehung?
Nehmen wir ein Gestänge, eine Art Grundplatte, aus Siliziumeinkristall, so hätten wir bei Laufzeitunterschied'smessung mehr oder weniger Siliziumatome zwischen Strahlteiler und Spiegel zu zählen.

Du meinst, die Laufzeitunterschiede kämen durch Längenänderung während der Umdrehung? Frauofrau. Nichtverstehendwollend? Prinzip nicht erkannt? Längen bleiben konstant. Keine Engel, die Atome sammeln oder einschmuggeln. Laufzeiten in Strömungen rechnen, wenn´s beliebt.
Die Emulation sagt alles. Für den oder die, der oder die das Prinzip versteht, natürlich.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » So 13. Feb 2011, 15:39

Ernst hat geschrieben:Schließlich können beim Drehen nicht in einem Arm Wellenlängen verschwinden und im anderen entstehen, wenn die Differenz nicht durch das interferometer "geschoben" wird.


Diesen Trugschluss muss ich doch noch schnell korrigieren.
Die Strahlen verschieben sich gegenseitig, ohne dass sich die Phasenlage am Umlenker oder die Frequenz ändert! Darum geht es doch die ganze Zeit!
Zwei Strahlen mit unterschiedlicher Geschwindigkeit und entsprechend veränderten Wellenlängen können sich zueinander verschieben, ohne dass sich am Kreuzungspunkt die Phasenlage verschiebt oder die Frequenz ändert!

verschiebung.JPG
verschiebung.JPG (7.49 KiB) 3917-mal betrachtet


Man achte auf die Geschwindigkeiten und die Wellenlängen! Wenn die beiden Strahlen einander kreuzen, kommen sie stets mit derselben Phasenlage am Kreuzungspunkt zusammen. Sie verschieben sich gegenseitig, und Frequenz und Phasenlage bleiben dennoch immer konstant. Genau das passiert am Umlenker, wo sich die beiden Strahlen treffen.
Das Hinausschieben der Differenz bleibt ohne Auswirkung!
Das Argument mit der Wellenlängenanzahl geht daher völlig daneben!

Grüße
Harald Maurer
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 13. Feb 2011, 15:45

Hannes hat geschrieben:
Nach der mathematischen Diskussion über MM sollte man daher eine physikalische
Diskussion führen, in der man versucht, die Reichweite eines möglichen Aetherwindes abzuklären.
Ich bin überzeugt, dass dazu bereits Meßergebnisse vorliegen, die aber nicht jedem bekannt sein dürften.

Darunter fallen wahrscheinlich die Messungen von Dayton C. Miller und vom Nobelpreisträger Maurice Allais, die beide durch regelmäßige Periodizitäten je nach Jahreszeiten einen Ätherwind von der Größenordnung von 8 bis 15 km/s gemessen haben, als Bestätigung der publizierten Ergebnisse von Michelson-Morley, die als „Null-Ergebnis“ gelten:
Siehe in der Homepage von Maurice Allais: http://allais.maurice.free.fr/English/Science.htm

Albert Einstein's opinion about the interferometric experiments of Dayton C. Miller. A communication to "Science". New Series, Vol 62, N° 1596 du 31 juillet 1925
Mit einem Originalzitat von Albert Einstein selbst:

Zitat von Albert Einstein:

"If Dr. Miller's results should be confirmed," he says, " then the special relativity theory, and with the general theory in its present form, falls. Experiment is the supreme judge. Only the equivalence of inertia and weight remain, which would lead to an essentially different theory. "


The experiments of Dayton C. Miller (1925 - 1926) and the Theory of Relativity by Maurice Allais - "21st century - Science & Technology" - Spring 1998, p. 26

Very significant regularities in the interferometric observations of Dayton C. Miller 1925-1926 Note dated January 23th, 1997 sent by Professor Allais to the French Academy of Sciences

New very significant regularities in the interferometric observations of Dayton C. Miller 1925-1926 Note dated April 26th, 1999 sent by Professor Allais to the French Academy of Sciences

The origin of the very significant regularities displayed in the interferometric observations of Dayton C. Miller 1925-1926: temperatures effects or space anisotropy ? Note dated December 2000, sent by Professor Allais to the French Academy of Sciences In this paper, Maurice Allais refutes all the criticisms opened about the Miller's works, from Shankland (1955) up to now.

Rémi Saumont presents under the title : Undermining the Foundations of Relativity, the work : L'Anisotropie de l'Espace ( The Anisotropy of Space) published in french by Maurice Allais in 1997 with Editions Clément Juglar, 62 Avenue de Suffren, 75015 PARIS "21st century - Science & Technology" - Summer 1998

Optical Theory in the 19th century, and the Truth about Michelson - Morley - Miller by Laurence Hetch. "21st century - Science & Technology" Spring 1998, p. 35

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » So 13. Feb 2011, 16:00

Ernst hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:Was bleibt unklar an folgender Emulation?: http://galileoandeinstein.physics.virginia.edu/more_stuff/flashlets/mmexpt6.htm
Wie ändern sich die Laufwege mit der Drehung?
Nehmen wir ein Gestänge, eine Art Grundplatte, aus Siliziumeinkristall, so hätten wir bei Laufzeitunterschied'smessung mehr oder weniger Siliziumatome zwischen Strahlteiler und Spiegel zu zählen.

Du meinst, die Laufzeitunterschiede kämen durch Längenänderung während der Umdrehung?
Umgekehrt, so weit keine Lauffzeitunterschiede meßbar sind, liegt es an den Änderungen der Armlängen mit der Drehung in den Wind.
Mit der Drehung wird beschleunigt.Eine Geschwindigkeitsänderung tritt ein.Auch die Zentrifugalbeschleunigung hat damit zu tun.
Wie meinst Du gibt es Zentri-Petal-Beschleunigung?
Oder wie meinst Du käme diese zustande?
Längen bleiben konstant.
Die Dynamik einer Rotation sollten wir uns genauer in Erinnerung rufen , oder?
Laufzeiten in Strömungen rechnen, wenn´s beliebt.
Saug-Effecte mitberücksichtigen, sonst fliegen Mutter Natur's Vögelchen schlecht!

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 13. Feb 2011, 16:11

Harald Maurer hat geschrieben: Man achte auf die Geschwindigkeiten und die Wellenlängen! Wenn die beiden Strahlen einander kreuzen, kommen sie stets mit derselben Phasenlage am Kreuzungspunkt zusammen.

Ja, Harald. Das ist ja richtig. Aber sie kommen in beiden Kanälen zu unterschiedlichen Zeiten in jeweils derselben Phasenlage zusammen. Zu gleicher Zeit dagegen haben die beiden Strahlen am Umlenker eine unterschiedliche Phase gegeneinander. Das ergibt sich ganz einfach aus der unterschiedlichen Laufzeit.
Das folgende Bild zeigt nochmals das, was gleichzeitig in den beiden Kanälen vorhanden ist. Bitte erkläre doch noch schnell, was an dem nachstehenden Bild (untere Welle läuft schneller) nach deiner Meinung falsch wäre.

Gruß
Ernst

PS: Daß nach deiner Lesart auch am Jupiterexperiment keine Interferenz möglich wäre, ist ja klar. Denn Du mißt da prinzipiell nichts anderes als eine Interferenz amplitudenmodulierter Wellen.
Du kannst auch bei MM nur einen peak absenden, wenn Dir das besser gefällt. Eventuell ist Dir das plausibler.

Bild

Michelson hat nun den beweglichen Spiegel so eingestellt, dass die Phasen gleichzeitig am Umlenker ankommen.

PS 2: Richtig. Aber wie paßt das zu Deiner Vorstellung? Gleiche Phase der ein- und auslaufende Welle am Kreuzungspunkt bleibt ja gleichzeitig an beiden Kanälen immer erhalten nach Deiner Aussage. Eine Justage des Interferenzbildes durch Verschieben eines Spiegels wäre gar nicht möglich. Ist aber möglich.
Zuletzt geändert von Ernst am So 13. Feb 2011, 20:18, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 13. Feb 2011, 16:16

galactic32 hat geschrieben: Die Dynamik einer Rotation sollten wir uns genauer in Erinnerung rufen , oder?

MM als hochtouriges Hamsterrad?
Wird noch doller als doll.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » So 13. Feb 2011, 16:43

Ernst hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben: Die Dynamik einer Rotation sollten wir uns genauer in Erinnerung rufen , oder?

MM als hochtouriges Hamsterrad?
Wird noch doller als doll.
Hm , niedertourig ist es wann ?
Überleg er uns einmal vor, wie niedertourig Elektrönchen (Bohr'sche Versimplifizierung) um ein Kernchen Kreisli-Figürchen Beschreiben.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » So 13. Feb 2011, 17:17

Hallo Ernst !
Du schreibst :
Welche Vakuumkammer Da war keine.
Wir reden hier über jene Art Äther, welchen Harald mittels Jupiter suchte. Nur über solchen. Den hat Chief richtig beschrieben.

Wenn ich etwas mißverstanden habe, dann bitte um Entschuldigung.
Ich habe nur immer gesehen, dass ihr über die drehbare Anordnung MM´s
Berechnungen anstellt.
Haralds Jupiterexperiment habe ich nicht gemeint, da ich der Ansicht bin,dass
in der Meereshöhe der Meßgeräte Haralds in Luft ein Aetherwind messbar sein sollte,
wenn nicht ein separates Medium in der Meßvorrichtung eingeschlossen mitgeschleppt wird.
Das hat Harald ja wohlweislich vermieden.

Hannes
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