Stimmt_das?

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Re: Stimmt_das?

Beitragvon Rudi Knoth » So 14. Jun 2026, 12:59

Kurt hat geschrieben:Es ist doch egal ob du an Anziehung glaubst oder nicht.
Fakt ist halt das es keine solche gibt.

Die Erklärung wieso sich die beiden, stromdurchflossenen Leiter gegensätzlich "anziehen", und nicht wie eigentlich erwartet, gegensätzlich abstossen, ist wohl eine ganz andere Geschichte als sie im Nachbarforum (mit Rudi...) diskutiert wird. (und das seit wohl 200 Jahren falsch)
Das "wegnehmen" eines der beiden Drähte und Ersetzen durch die RT-Märchenwelt um eine Erklärung zu finden zeigt nur das keiner kapiert was da überhaupt vorsich geht.
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Im Falle von zwei parallelen Drähten sind die auftretenden Kräfte seit 200 Jahren bekannt und dies wird ja in jedem Elektromotor angewendet. Nur im Falle eines stromdurchflossenen Leiters ist nach dem Video von Herrn Gaßner es mit den einfachen Erklärungen die Anziehung der Drähte nicht erklärbar. Übrigens was ist denn deine Erklärung für die Wirkung für diese beiden Fälle?

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Stimmt_das?

Beitragvon Kurt » So 14. Jun 2026, 13:36

Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Es ist doch egal ob du an Anziehung glaubst oder nicht.
Fakt ist halt das es keine solche gibt.

Die Erklärung wieso sich die beiden, stromdurchflossenen Leiter gegensätzlich "anziehen", und nicht wie eigentlich erwartet, gegensätzlich abstossen, ist wohl eine ganz andere Geschichte als sie im Nachbarforum (mit Rudi...) diskutiert wird. (und das seit wohl 200 Jahren falsch)
Das "wegnehmen" eines der beiden Drähte und Ersetzen durch die RT-Märchenwelt um eine Erklärung zu finden zeigt nur das keiner kapiert was da überhaupt vorsich geht.
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Im Falle von zwei parallelen Drähten sind die auftretenden Kräfte seit 200 Jahren bekannt und dies wird ja in jedem Elektromotor angewendet.

Stimmt aber nach meiner Ansicht nach nicht.
Da wird Abstossung verwendet. Diese Aussage ist ja recht logisch, Grund: es gibt keine Anziehung.
Im Motor sind es immer Differnzströme die da was bewirken. (siehe (auch) die Phasenverschiebung)

Rudi Knoth hat geschrieben: Nur im Falle eines stromdurchflossenen Leiters ist nach dem Video von Herrn Gaßner es mit den einfachen Erklärungen die Anziehung der Drähte nicht erklärbar.

Die "einfachen"/seit 200 Jahren vorherrschenden Erklärungen natürlich nicht, es kann sich ja nichts anziehen.
Der Versuch das mit der RT-Weltanschauung zu erklären, wie es drüben versucht wird, funktoniert natürlich nicht, ist einfach nur lächerlich.

Rudi Knoth hat geschrieben: Übrigens was ist denn deine Erklärung für die Wirkung für diese beiden Fälle?


Das was jeder Motor zeigt, die (gemeinsame) Abstossung von der eigentlichen Quelle/vom Gegenpol.
Das scheint dann als gegenseitiges Anziehen, ist es aber nicht.
Letztendlich läuft es auf das hinaus was man "Lichtdruck" nennt.

Kurt

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Re: Stimmt_das?

Beitragvon Frau Holle » So 14. Jun 2026, 13:44

Kurt hat geschrieben:Es ist doch egal ob du an Anziehung glaubst oder nicht.
Fakt ist halt das es keine solche gibt.

Es ist auch egal ob du das glaubst oder nicht, was jeder im Experiment nachprüfen kann.
Fakt ist, dass dein "Fakt" nicht nachprüfbar ist und daher auch nicht Fakt ist.
Deine "alternativen Fakten", an die man glauben muss, interessieren mich nicht. :P
 
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Re: Stimmt_das?

Beitragvon Kurt » Mo 15. Jun 2026, 11:17

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Eclipse4:

Es ist keine Frage der persönlichen Vorliebe und keine reine Mathematik. Der tiefere Grund liegt einfach im Relativitätsprinzip. Ohne Sicht nach außen gibt es nun mal keinen absoluten Bewegungszustand, so sehr man sich den auch wünscht.


Dem Manne kann geholfen werden, sein Wunsch erfüllt.

Kurt

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Re: Stimmt_das?

Beitragvon Rudi Knoth » Do 18. Jun 2026, 14:30

Noch etwas zu dem Gedankenexperiment von Purcell. In diesem Gedankenexperiment wird davon ausgegangen, daß die Geschwindigkeit der Leitungselektronen und der Testladung gleich ist., Dann funktioniert die Lösung mit der Länmgenkontraktion schon gut. Aber was ist im Fall, diaß diese Geschwindigkeiten nicht gleich sind? Denn dann hat man zwei Geschwindigkeiten. Für die Längenkontraktion braucht man aber nur eine Geschwindigkeit. Aber die Anziehungskraft wird mit dem Produkt von zwei Geschwindigkeiten berechnet. Dies würde dann eher mit der Berechnung des Magnetfeldes im Ruhesystem des Leiter und dann eine Transformation in das Ruhesystem der Testladung funktionieren.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Stimmt_das?

Beitragvon Kurt » Do 18. Jun 2026, 14:46

Rudi Knoth hat geschrieben:Noch etwas zu dem Gedankenexperiment von Purcell. In diesem Gedankenexperiment wird davon ausgegangen, daß die Geschwindigkeit der Leitungselektronen und der Testladung gleich ist., Dann funktioniert die Lösung mit der Länmgenkontraktion schon gut. Aber was ist im Fall, diaß diese Geschwindigkeiten nicht gleich sind? Denn dann hat man zwei Geschwindigkeiten. Für die Längenkontraktion braucht man aber nur eine Geschwindigkeit. Aber die Anziehungskraft wird mit dem Produkt von zwei Geschwindigkeiten berechnet. Dies würde dann eher mit der Berechnung des Magnetfeldes im Ruhesystem des Leiter und dann eine Transformation in das Ruhesystem der Testladung funktionieren.


Irgendwie muss es doch irgendwo haken, und zwar dann wenn von Umständen ausgegangen wird die nicht auftreten.
Mit Mathematik geht alles, mit erfundenen Umständen und Vorgängen auch.
Mit Einzelbetrachtung der zwei Leitungen und Ersatz einer davon durch eine Probeladung lässt sich wohl so manches herrechnen und hererfinden.
Das sich die beiden Drähte annähern das hat wohl eine komplett andere Ursache.
Überlegt man sich das dann sind die beiden Drähte nur die Senke einer Signalquelle di wo anders ist.
Wenns mal passt were ich mal eine ähnliches Experimerntl aufsetzen und schauen was passiert.

Kurt

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Re: Stimmt_das?

Beitragvon Rudi Knoth » Do 18. Jun 2026, 15:16

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Noch etwas zu dem Gedankenexperiment von Purcell. In diesem Gedankenexperiment wird davon ausgegangen, daß die Geschwindigkeit der Leitungselektronen und der Testladung gleich ist., Dann funktioniert die Lösung mit der Länmgenkontraktion schon gut. Aber was ist im Fall, diaß diese Geschwindigkeiten nicht gleich sind? Denn dann hat man zwei Geschwindigkeiten. Für die Längenkontraktion braucht man aber nur eine Geschwindigkeit. Aber die Anziehungskraft wird mit dem Produkt von zwei Geschwindigkeiten berechnet. Dies würde dann eher mit der Berechnung des Magnetfeldes im Ruhesystem des Leiter und dann eine Transformation in das Ruhesystem der Testladung funktionieren.


Irgendwie muss es doch irgendwo haken, und zwar dann wenn von Umständen ausgegangen wird die nicht auftreten.
Mit Mathematik geht alles, mit erfundenen Umständen und Vorgängen auch.
Mit Einzelbetrachtung der zwei Leitungen und Ersatz einer davon durch eine Probeladung lässt sich wohl so manches herrechnen und hererfinden.
Das sich die beiden Drähte annähern das hat wohl eine komplett andere Ursache.
Überlegt man sich das dann sind die beiden Drähte nur die Senke einer Signalquelle di wo anders ist.
Wenns mal passt were ich mal eine ähnliches Experimerntl aufsetzen und schauen was passiert.
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Das Verhalten der beiden parallelen Leiter ist ja schon seit 200 Jahren bekannt und mathematisch formuliert. Und damit werden auch Elektromotoren berechnet. Auch hat hmpf eine Erklärung über magnetische Gräfte beschrieben.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Stimmt_das?

Beitragvon Kurt » Do 18. Jun 2026, 15:31

Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Noch etwas zu dem Gedankenexperiment von Purcell. In diesem Gedankenexperiment wird davon ausgegangen, daß die Geschwindigkeit der Leitungselektronen und der Testladung gleich ist., Dann funktioniert die Lösung mit der Länmgenkontraktion schon gut. Aber was ist im Fall, diaß diese Geschwindigkeiten nicht gleich sind? Denn dann hat man zwei Geschwindigkeiten. Für die Längenkontraktion braucht man aber nur eine Geschwindigkeit. Aber die Anziehungskraft wird mit dem Produkt von zwei Geschwindigkeiten berechnet. Dies würde dann eher mit der Berechnung des Magnetfeldes im Ruhesystem des Leiter und dann eine Transformation in das Ruhesystem der Testladung funktionieren.


Irgendwie muss es doch irgendwo haken, und zwar dann wenn von Umständen ausgegangen wird die nicht auftreten.
Mit Mathematik geht alles, mit erfundenen Umständen und Vorgängen auch.
Mit Einzelbetrachtung der zwei Leitungen und Ersatz einer davon durch eine Probeladung lässt sich wohl so manches herrechnen und hererfinden.
Das sich die beiden Drähte annähern das hat wohl eine komplett andere Ursache.
Überlegt man sich das dann sind die beiden Drähte nur die Senke einer Signalquelle di wo anders ist.
Wenns mal passt were ich mal eine ähnliches Experimerntl aufsetzen und schauen was passiert.
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Das Verhalten der beiden parallelen Leiter ist ja schon seit 200 Jahren bekannt und mathematisch formuliert. Und damit werden auch Elektromotoren berechnet. Auch hat hmpf eine Erklärung über magnetische Gräfte beschrieben.

Das Verhalten der beiden Drähte (die Interpretation von dem was da zu sehen ist) hat doch mit einem Motor nichts zu tun.
Bei einem solchen hat man eine Quelle, die Wicklung im Motor, und eine Senke in der die Wirkung dann in eine Kraft umgewandelt wird. also ein " + und ein - ".
Bei den beiden Drähten hat man zwei gleiche Vorzeichen und trotzdem eine Reaktion der beiden Drähte.
Durch beide Drähte liesst der gleiche Strom, sie müssten sich abstossen.
Machen sie aber nicht, also gehe ich davon aus das hier auch eine "abseitige" Quelle vorhanden ist und die beiden Drähte gemeinsam die Sekundärwicklung bilden.

Kurt

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Re: Stimmt_das?

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 19. Jun 2026, 11:56

hmpf hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:... Dann funktioniert die Lösung mit der Länmgenkontraktion schon gut. ...

Also nochmal:
hmpf hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:... Wechselt man das Bezugssystem verringert sich die Länge des Leiters um den Faktor 1/Gamma. Weil im Fall 1 die Elektronen bewegt waren, wird deren Raum um den Faktor Gamma vergrößert. Entsprechend wird die Dichte der positiven Anteile im Leiter um den Faktor Gamma vergrößert und die der Elektronen um den Faktor 1/Gamma verkleinert. Also ist der Leiter im Fall positiv geladen und zieht dadurch die Probeladung an. ...

So ein Blödsinn!
Selbst wenn es eine merkliche Änderung der Ladungsträgerdichte gäbe, würde diese ja unabhängig von der
Richtung der Schleichbewegung (0,1 mm/s = 0,00036 km/h) sein.
Dies ist aber durch die messtechnisch erwiesene Realität widerlegt.
Parallele Leitungen, in denen der Strom in entgegengesetzter Richtung fließt, stoßen sich ab!
Die Lorentz-Kraft ist keine elektrostatische Kraft.
Die Lorentz-Kraft ist einzig durch die Verformung eines Magnetfeldes durch das von bewegten
Elektronen erzeugte Magnetfeld und die Verkürzungskraft von Kraftlinien zu erklären.

Zudem würde eine Änderung der Ladungsträgerdichte ja in beiden Leitern stattfinden und somit immer
zu einer Coulomb-Abstoßung führen.


Und da im Ruhesystem der Leiter es eine Anziehung ergibt und im der Elektronen eine Abstossung, ist damit das Relativitätsprinzip verletzt. Das sollte eine Betrachtung im Rahmen der SRT nicht passieren. Oder täusche ich mich?

Gruß
Rudi Knoth
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Einstein und "Lorentzkraft"

Beitragvon Rudi Knoth » Do 25. Jun 2026, 09:18

Zu der Thematik hatte sich Einstein schon in seinem Werk "Zur Elektrodynamik bewegter Körper" von 1905 hatte er Experimente erwähnt, in denen es keinen Unterschied macht, ob sich der Magnet oder der Leiter bewegt. Später hat er dann noch die Anwendung seiner Transformation auf elektrische und magnetische Felder beschrieben. Insoweit ist die "elektromotorische Kraft" im Ruhesystem des Magneten im Ruhesystem der bewegten Ladung ein elektrischer Feldanteil. Also nach dieser theoretischen Abhandlung braucht man solche Konstruktionen wie eine Längenkontraktion nicht.

Gruß
Rudi Knoth
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