Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Mi 9. Feb 2011, 10:56

Ernst hat geschrieben:Es gibt da keinen plötzlichen "Phasensprung" , wie Du es darstellst,
das ist eine vereinfachte Darstellung.
Die Eindringtiefe wird abgeschnitten.
Grade (sichtbares) Licht wird etwas mehr in die Elektronensphäre des Metalls eindringen, als Radiolicht.
Im Gerätesystem treten Änderungen der Wellenlänge ein,
ja und relativ wozu?
Dopplereffekt heißt Frequenzänderung.
Die Dopplergleichungen beschreiben die Effecte zwischen Sendern und Empfängern Medium-Frequenz-Wellen-Modell .Das sehen viele lockerer.Auch die Null-Effecte sind effectiv Effecte.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mi 9. Feb 2011, 11:14

galactic32 hat geschrieben: Die Eindringtiefe wird abgeschnitten.

Die Darstellung ist trotzdem falsch, weil die Phasenänderung nicht konstant 180° ist, sondern sich stetig verändert. Am Ende der Animation ist sie beispielsweise Null.

Im Gerätesystem treten Änderungen der Wellenlänge ein,
ja und relativ wozu?

Wie dasteht; relativ zum Gerätesystem.

Das sehen viele lockerer.Auch die Null-Effecte sind effectiv Effecte.

Ah, ja, ich verstehe. Ein Dopplereffekt mit Null-Effekt.
So wie ein Millionär ohne einen Cent.
Gratulation.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Mi 9. Feb 2011, 11:27

Chief hat geschrieben:Hier ist noch ein Bild zur Veranschaulichung des "Phasen-Problems". Die Kreise zeigen die Flächen gleicher Phase.
Aus Symmetriegründen sollte das Gerät um einen Achtel Vollwinkel nach links gedreht einen Nulleffect zeigen?
Weil Du nicht elliptisch sondern Kreisförmig die Länge beibehältst?

Eine Überlegung, Deiner Zeitraffer-Zeitlupen-Illusion, sollte vielleicht genauer mitandiskutiert werden.

Das was hier "unter"-sehen wird , sind die Möglichkeiten der Überlichtgeschwindigkeit, anderer Zeitraffungen, ??? .
Die "Trajektorien" eines c₇₈₉-Reisenden ergeben andere Längeninhalte.

Der „Abstand“ c*T für die Länge, auf dem 2-D-Papier, bedeutet nicht , daß wir damit die Reisegeschwindigkeit in der Zeitänderung (event-string;Ereignis-Änderungs-Kette <->event-change-chain) berücksichtigen.
Schaunen wir uns die Funktion c genauer an.
c:=१(c₀) ↔ . . . . . . . . (* instantane Resiegeschwindigkeit zur Reisegeschwindigkeit des Photon's ; Zeitindex-Calibrierung *)

:::

so weit falls jemand mitdenkt

Gruß

Bild
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Mi 9. Feb 2011, 11:59

Ernst hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben: Die Eindringtiefe wird abgeschnitten.
Die Darstellung ist trotzdem falsch, weil die Phasenänderung nicht konstant 180° ist, sondern sich stetig verändert. Am Ende der Animation ist sie beispielsweise Null.
Ich ahne was Du meinst.
Schauten wir uns das geschehen statisch an in der x,y,z-Raum als x,y,t-Raum.
Phasenänderung 180° bedeutet sin(phi) gegenüber sin(phi+180°).Wenn die Richtungen gleich laufen!Jetzt laufen die Wellen gegeneinander.
Und wir halten die x-Position fest.Das Summensignal muß dann auch "mal" Null werden.
180° bezieht sich auf den idealisierten Punkt, daß was in den tieferen Schichten des Spiegel's passiert (Elektronenfederungen etc.) wird hier übervereinfacht weggeblendet.
Da muß man sich das schon zusammenpuzzeln, wie das dann z.B. mit Phasenshift von 77° dann zu verstehen wäre.
Im Gerätesystem treten Änderungen der Wellenlänge ein,
ja und relativ wozu?
Wie dasteht; relativ zum Gerätesystem.
Wir wollen doch im Absolut-System die Rechnungen verstehen, so weit wir eins finden.
Und die Referenzfrequenz des ursprünglichen Sender's,die Referenzphase eines ideal bewegten Senders wäre zu verstehen.
Da läßt sich mathematisch was sehr einfach modellieren.
Minimal-Anforderung für ein wie auch immer funktionstüchtiges Modell.
Diese heutigen Kreuz-überlagerung bei v=0.4 c, war doch noch nach Galilei-Meßgenauigkeit v=0.4*Unendlich .
t verläuft doch in erster Näherung ideal gleich.
Bei Euklid gab es doch nur v=0 !(wie c=Unendlich?Wir sehen doch instantan gleichzeitig auf die idealisierte Ebene x,y-Koordinaten)
Die Längen sind ideal gleich, Materie wirkt absolut constant etc. im vereinfachten Modell .Und dann wird c angenommen.
Beim Schall keine große Sache von gemessener Abstand = constant auszugehen, hm?
Endliches Licht-Medium hat da halt unseren Materie-Effect, dieses Rückbezügliche,...
Chief ist mit 0.4 c doch im Instantan-Überblick-System.
Wir schauen doch gleichzeitig auf einen Zeit-Ereignis-Punkt auf seinem Flächen-Universum.
Das sehen viele lockerer.Auch die Null-Effecte sind effectiv Effecte.
Ah, ja, ich verstehe. Ein Dopplereffekt mit Null-Effekt.
So wie ein Millionär ohne einen Cent.
Gratulation.
Na ich muß schon selbstständig Denken als Wissenschaftler.
Guck mal ob Dein Millionär die Million in der Tasche hat.Kann er uns einen Hunderter in Groschen wechseln?
Relativ zu wem läßt sich mit seiner "Million" was umtauschen?

Wir müssten mal von der "Effect" Hascherei runter klettern.
Effecte waren früher die Bezeichnung für >>sich nicht näher erklärendes<<.

Wenn sich Dopller aus den Gleichungen ergibt , sind das in dem Sinne (für Schall) keine "tollen" Effecte (mehr).

so weit

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mi 9. Feb 2011, 12:38

galactic32 hat geschrieben:180° bezieht sich auf den idealisierten Punkt, daß was in den tieferen Schichten des Spiegel's passiert (Elektronenfederungen etc.) wird hier übervereinfacht weggeblendet.

100 Punkte für die richtige Feststellung ;)

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mi 9. Feb 2011, 15:32

Chief hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:... Wenn die Amplitude bei der Reflexion gerade "oben" ist, fährt sie um 180° "unten weg". Wenn sie gerade "unten" ist, fährt sie um 180° oben weg! Ist schon richtig.

Grüße
Harald Maurer


Meiner Meinung nach ist die Animation richtig, aber nur im unbewegten Äther. Bei Ätherwind muss der Dopplereffekt an der auslaufenden Welle sichtbar sein, der dann am hinteren Spiegel kompensiert wird.

Gruß


Hallo Leute,
worüber redet ihr!
Lichtg ist longitudinal.

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther

Beitragvon Ernst » Mi 9. Feb 2011, 15:43

Chief hat geschrieben:Meiner Meinung nach ist die Animation richtig, aber nur im unbewegten Äther. Bei Ätherwind muss der Dopplereffekt an der auslaufenden Welle sichtbar sein, der dann am hinteren Spiegel kompensiert wird.

Kein Dopplereffekt, aber größere Wellenlängen in Stromrichtung als entgegen Stromrichtung. Zudem wird da ein Soderfall einer Lauflänge mit einer ganzen Anzahl von Wellenlängen dargestellt. Im allgemeinen Fall bei nicht wellenganzzahliger Lauflänge ensteht am Empfänger auch bei stehendem Äther ein Phasenwinkel ungleich Null. Bei Ätherstrom sowieso.

Diese ganzen Phasenwechsel sind aber unwichtig bezüglich MM. MM ist eine Laufzeitmessung.

Gruß
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am Mi 9. Feb 2011, 18:09, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther

Beitragvon Ernst » Mi 9. Feb 2011, 15:47

Kurt hat geschrieben: Lichtg ist longitudinal.

"Die Wissenschaft hat festgestellt, das Licht transversale Wellen enthält" :)

Die MM Geschichte würde aber bei longitudinalen Wellen genauso gut funktionieren.

Also hier kein Anlaß zu solcher Diskussion.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mi 9. Feb 2011, 15:51

Ernst hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben: Lichtg ist longitudinal.

"Die Wissenschaft hat festgestellt, das Licht transversale Wellen enthält" :)

Die MM Geschichte würde aber bei longitudinalen Wellen genauso gut funktionieren.

Also hier kein Anlaß zu solcher Diskussion.

Gruß
Ernst


Doch schon, schau dir halt die Diskussion an.

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mi 9. Feb 2011, 17:08

Hallo Phasenmessende.

Ich möchte einen Vorschlag einstellen.

Einfach mal die Phasenlagen betrachten.
Die grünen Dinger sind die Phasenuhren, die Lichtquelle ist im Strahlteiler, die Wellenlänge beträgt ein Lamda zum Arm.
v wird sinnvoll gewählt.

Da ich die Animation nicht kann wär es wünschenswert wenn jamand das Bild zum Leben erwecken würde.

Es müsste dann auf einfache Art ersichtlich sein ob es bei den beiden linken P_Uhren (die Detektorfläche) zu differentieller Zeigerverschiebung kommt wenn die Einrichtung geschwenkt wird.



Gruss Kurt
Dateianhänge
Phasenuhr_01.GIF
Phasenuhr_01.GIF (3.9 KiB) 2544-mal betrachtet
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