Die Physik kennt keine NEGATIVEN Werte, Potentiale.

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Re: Scheinkräfte

Beitragvon rmw » Sa 25. Apr 2026, 08:28

hmpf hat geschrieben:Scheinkräfte existieren sehr wohl. Sie werden eben nur nicht von Kraftfeldern erzeugt.

Nein, es sind ganz normale Kräfte wie Gravitationskräfte und wie jede andere Kraft auch.
Ob eine Kraft von einem Feld erzeugt erzeugt wird oder ob man einen Ball an die Wand wirft oder was auch immer eine Kraft bewirkt, ist gleichgültig.
Der Begriff Scheinkräfte ist ein fester Unsinn.

https://www.markweger.at/
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon hmpf » Sa 25. Apr 2026, 08:37

rmw hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Scheinkräfte existieren sehr wohl. Sie werden eben nur nicht von Kraftfeldern erzeugt.

Nein, es sind ganz normale Kräfte wie Gravitationskräfte und wie jede andere Kraft auch.
Ob eine Kraft von einem Feld erzeugt erzeugt wird oder ob man einen Ball an die Wand wirft oder was auch immer eine Kraft bewirkt, ist gleichgültig.
Der Begriff Scheinkräfte ist ein fester Unsinn.
https://www.markweger.at/

Wir Physiker haben uns aber darauf geeinigt Kräfte, die nicht von Kraftfeldern erzeugt werden,
als Scheinkräfte zu bezeichnen:
https://www.desy.de/~schleper/lehre/phy ... _Kap_5.pdf
Wie lächerlich wollen Sie sich durch wiederholte Demonstration Ihrer geistigen Behinderung
eigentlich noch machen?
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon rmw » Sa 25. Apr 2026, 08:40

Rudi Knoth hat geschrieben:Was soll dieser Text denn? Ein Inertialsystem ist nun mal so definiert. Ein rotierendes Bezugssystem ist z.B. kein Inertialsystem. Auf jeder Kirmes gibt es Fahrgeschäfte, in denen die Besucher sich diesen Kräften als Nervenkitzel aussetzen. Aber auch ein einfaches Kettenkarussell beruht darauf, daß in einem mit dem Karussell rotierenden Bezugssystem eine Kraft wirkt, die den Fahrgast "nach Außen zieht". für den nicht rotierenden Beobachter, der daneben steht, gibt es eine Kraft, die den Fahrgast durch die Gravitation "nach Innen zieht". Ist denn diese einfache Mechanik, die man seit Newton kennt, so schwer zu verstehen?

Na, nach Newton wirkt eine Zentrifugalkraft und eine Zentripetalkraft, ganz gleich aus welchen System man den Vorgang beobachtet, und so ist es auch.

Wenn du einen Gegenstand an einer Schnur um dich herum kreisen läßt, so bewirkt der Gegenstand eine Zentrifugalkraft. Wenn du die Schnur am anderen Ende hälst so bewirkst du die Zentripetalkraft. Kraft und Gegenkraft eben.
Eine Schnur kannst du nur spannen wenn auf beiden Seiten eine Kraft in die entgegengesetzte Richtung wirkt.

Ob du das aus dem einen System betrachtest oder aus dem anderen System ist nach Newton völlig gleichgültig und es ist auch gleichgültig.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon rmw » Sa 25. Apr 2026, 08:44

hmpf hat geschrieben:Wir Physiker haben uns aber darauf geeinigt Kräfte, die nicht von Kraftfeldern erzeugt werden,
als Scheinkräfte zu bezeichnen:
https://www.desy.de/~schleper/lehre/phy ... _Kap_5.pdf

Die Frage ist ganz einfach was ist und was nicht ist, und nicht worauf sich die "Experten" geeinigt haben.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 25. Apr 2026, 08:59

rmw hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Was soll dieser Text denn? Ein Inertialsystem ist nun mal so definiert. Ein rotierendes Bezugssystem ist z.B. kein Inertialsystem. Auf jeder Kirmes gibt es Fahrgeschäfte, in denen die Besucher sich diesen Kräften als Nervenkitzel aussetzen. Aber auch ein einfaches Kettenkarussell beruht darauf, daß in einem mit dem Karussell rotierenden Bezugssystem eine Kraft wirkt, die den Fahrgast "nach Außen zieht". für den nicht rotierenden Beobachter, der daneben steht, gibt es eine Kraft, die den Fahrgast durch die Gravitation "nach Innen zieht". Ist denn diese einfache Mechanik, die man seit Newton kennt, so schwer zu verstehen?

Na, nach Newton wirkt eine Zentrifugalkraft und eine Zentripetalkraft, ganz gleich aus welchen System man den Vorgang beobachtet, und so ist es auch.

Wenn du einen Gegenstand an einer Schnur um dich herum kreisen läßt, so bewirkt der Gegenstand eine Zentrifugalkraft. Wenn du die Schnur am anderen Ende hälst so bewirkst du die Zentripetalkraft. Kraft und Gegenkraft eben.
Eine Schnur kannst du nur spannen wenn auf beiden Seiten eine Kraft in die entgegengesetzte Richtung wirkt.

Ob du das aus dem einen System betrachtest oder aus dem anderen System ist nach Newton völlig gleichgültig und es ist auch gleichgültig.


Mal ein anderes Beispiel aus einem Physikbuch von R.W.Pohl. Da gibt es das Bild eines Metallstückes an einem schnell rotierenden Schleifstein. Es fliegen dann Funken vom Schleifstein weg. Wenn man gegenüber dem Metallstück ruht, dann wirkt auf die glühenden Metallstückchen keine Kraft, weil sie sich geradlinig bewegen. Für einen Beobachter der sich mit dem Schleifstein dreht, also in dem rotierenden Bezugssystem, werden die Metallstückchen nach Aussen beschleunigt. Auch bewegen sie sich dann nicht geradlinig, sondern in einer gekrümmten Bahn. Also es wirken in diesem Bezugssystem mehrere Kräfte. Die Zentrifugalkraft und die Corioliskraft.

Und noch zu deinem Beispiel zu bleiben:

In meinem Bezugssystem, in dem ich ruhe, wird der Stein durch die Zentripetalkraft nach Innen gezogen, womit er sich auf einer Kreisbahn bewegt. Für eine Fliege auf dem Stein wirkt auf die Fliege eine Kraft, die sie nach Aussen zieht. Dies ist dann die Zentrifugalkraft.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon hmpf » Sa 25. Apr 2026, 09:26

rmw hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Wir Physiker haben uns aber darauf geeinigt Kräfte, die nicht von Kraftfeldern erzeugt werden,
als Scheinkräfte zu bezeichnen:
https://www.desy.de/~schleper/lehre/phy ... _Kap_5.pdf

Die Frage ist ganz einfach was ist und was nicht ist, und nicht worauf sich die "Experten" geeinigt haben.

Selbstachtung haben Sie offensichtlich genauso viel, wie Ahnung von Physik!
Das Blöde an den Blöden ist, dass sie zu blöd sind, zu erkennen, wie blöd sie sind.
Zu Deutsch: Wer sich besonders schlau vorkommt, ist in Wahrheit besonders blöd.
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Re: Scheinkräfte

Beitragvon rmw » Sa 25. Apr 2026, 11:28

Rudi Knoth hat geschrieben:Mal ein anderes Beispiel aus einem Physikbuch von R.W.Pohl. Da gibt es das Bild eines Metallstückes an einem schnell rotierenden Schleifstein. Es fliegen dann Funken vom Schleifstein weg. Wenn man gegenüber dem Metallstück ruht, dann wirkt auf die glühenden Metallstückchen keine Kraft, weil sie sich geradlinig bewegen. Für einen Beobachter der sich mit dem Schleifstein dreht, also in dem rotierenden Bezugssystem, werden die Metallstückchen nach Aussen beschleunigt. Auch bewegen sie sich dann nicht geradlinig, sondern in einer gekrümmten Bahn. Also es wirken in diesem Bezugssystem mehrere Kräfte. Die Zentrifugalkraft und die Corioliskraft.

Und noch zu deinem Beispiel zu bleiben:

In meinem Bezugssystem, in dem ich ruhe, wird der Stein durch die Zentripetalkraft nach Innen gezogen, womit er sich auf einer Kreisbahn bewegt. Für eine Fliege auf dem Stein wirkt auf die Fliege eine Kraft, die sie nach Aussen zieht. Dies ist dann die Zentrifugalkraft.

Auf die glühenden Metallstückcken wirken keine Kräfte, sie fliegen ja auch geradeaus.
Daran ändert sich auch nichts wenn man sie aus einem anderen System betrachtet.
Auf den Experten auf dem Schleifstein wirken Zentrifugalkraft und Zentripetalkraft und daran ändert sich auch nichts wenn diesen Experten jemand aus einem anderen System betrachtet.

Der sich drehende Stein und die Fliege darauf werden durch eine Schnur, oder was auch immer, daran gehindert geradeaus zu fliegen. Das ist die Zentripetalkraft.
Die Reaktion darauf ist die Massenträgheitskraft des Steins, also die Zetrifugalkraft.
So hat dies Newton erkannt und so ist das auch. Es gibt keinen Grund dass andere Kräfte entstehen sollten nur weil man ein Objekt aus einem anderen System beobachtet.
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Re: Die Physik kennt keine NEGATIVEN Werte, Potentiale.

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 25. Apr 2026, 11:52

@rmw heute Mittag

Auf die glühenden Metallstückcken wirken keine Kräfte, sie fliegen ja auch geradeaus.
Daran ändert sich auch nichts wenn man sie aus einem anderen System betrachtet.


Nun sie fliegen nur in dem System, in dem sich der Schleifstein dreht, geradeaus. In dem "mitdrehenden Bezugssystem bewegen sich die Metallstücke beschleunigt. Sie fliegen auch nicht geradeaus sondern in einer Kurve. Warum drehen sich sonst die Wirbel um Tiefdruckgebiete auf der Nordhalbkugel gegen den Uhrzeigersinn?

Auf den Experten auf dem Schleifstein wirken Zentrifugalkraft und Zentripetalkraft und daran ändert sich auch nichts wenn diesen Experten jemand aus einem anderen System betrachtet.


Er verspürt die Zentrifugalkraft, die ihn nach aussen zieht.

Der sich drehende Stein und die Fliege darauf werden durch eine Schnur, oder was auch immer, daran gehindert geradeaus zu fliegen. Das ist die Zentripetalkraft.
Die Reaktion darauf ist die Massenträgheitskraft des Steins, also die Zetrifugalkraft.
So hat dies Newton erkannt und so ist das auch. Es gibt keinen Grund dass andere Kräfte entstehen sollten nur weil man ein Objekt aus einem anderen System beobachtet.



Und was ist die Corioliskraft? Denn irgendetwas muß für den Beobachter im Deutschen Museum das Foucaultsche Pendel in seiner Bewegung während einer gewissen Zeit diese verändern. Und dies beeinflusst auch die Luftströmungen auf der Erde.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Die Physik kennt keine NEGATIVEN Werte, Potentiale.

Beitragvon Kurt » Sa 25. Apr 2026, 14:20

Rudi Knoth hat geschrieben:
Und was ist die Corioliskraft? Denn irgendetwas muß für den Beobachter im Deutschen Museum das Foucaultsche Pendel in seiner Bewegung während einer gewissen Zeit diese verändern. Und dies beeinflusst auch die Luftströmungen auf der Erde.

Das sind indirekte Beweise für ein Medium in dem die Erde rotiert.

Kurt

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Re: Die Physik kennt keine NEGATIVEN Werte, Potentiale.

Beitragvon hmpf » Sa 25. Apr 2026, 14:26

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Und was ist die Corioliskraft? Denn irgendetwas muß für den Beobachter im Deutschen Museum das Foucaultsche Pendel in seiner Bewegung während einer gewissen Zeit diese verändern. Und dies beeinflusst auch die Luftströmungen auf der Erde.

Das sind indirekte Beweise für ein Medium in dem die Erde rotiert.

Selbstachtung haben Sie offensichtlich genauso viel, wie Ahnung von Physik!
Das Blöde an den Blöden ist, dass sie zu blöd sind, zu erkennen, wie blöd sie sind.
Zu Deutsch: Wer sich besonders schlau vorkommt, ist in Wahrheit besonders blöd.
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