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Flankenanregung;
Hier ein Bild das die Anregung sinusartiger Signale durch eine, auf die vier Schwingkreise einwirkende, Flanke zeigt.

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Im Zeitraum von Null bis 1 µs sind alle vier Schwingkreise in Ruhe, über die vier Anregewiderstände liegt eine statische Spannung an, die purpurne Linie im Bild.
Bei 1µs wechselt diese Spannung, erzeugt von Genrator V1, ihren Zustand, sie wechselt von Minus in den Plusbreich.
Diese Änderung gelangt über die Koppelwiderstände R1... zu den vier Schwingkreisen, über den Spannungsteiler (bei MP1) wird das im Bild angezeigt.
Mit Beginn der Änderung beginnen alle vir Schwingkreise, angeregt durch den Eintrag über die Koppelwiderstände, eine resonante Schwingung in ihrer Resonanzfrequenz.
Das bedeutet das alle Schwigkreise die eine Änderung erfahren eine Reaktion zeigen, diese Änderung in ihr Verhalten integrieren und das auch behalten und sich entsprechend verhalten.
Die Schwingungen bauen sich nun, ebenfalls über die Koppelwiderstände, wieder ab und versiegen letztendlich.
Fazit:
- eine einzige Flanke ist in der Lage viele unterschiedliche Resonanzkörper zu beeinflussen und bei diesen eine resonante Schwingung auszulösen.
- die Schwingkreise akkumulieren diese Anregung und verhalten sich entsprechend, bauen hier eine Schwingamplitude auf. Dabei spielt ihre Resonanzfrequenz nur eine untergeodnete Rolle, die Anregung zählt.
- je steiler/grösser die Flanke desto gösser/intensiver die Anregung.
Die einzelnen Farben stellen die einzelnen Schwingsignale dar, die Resonanzfrequenzen der einzelnen Schwingkreise sind: 90, 100, 110 und 455 kHz
Die purpurne Linie ist das verkleinerte Anregesignal, dies wurde in der Anzeige verkleinert damit es im Bild gut erkennbar ist.
Kurt
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