Doppelspalt-Experiment

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon hmpf » Mi 15. Apr 2026, 10:39

Frau Holle hat geschrieben:... Und das, nachdem man dir schon x-mal erklärt hat, dass es nicht die W'keiten sind, die da interferieren. Diese sind nur das Resultat der Überlagerung von Phasen, die sich durch Addition von Vektoren im Einheitskreis der komplexen Zahlenebene ergibt. ...

Phasen von welcher physikalischen Größe?
Aufenthaltswahrscheinlichkeiten können nicht negativ werden.
Mathematik ist die Sprache von uns Physikern.
Mit Mathematik kann man alles beschreiben – also letztlich gar nichts beweisen.

Durch Nachplappern kann man Physik nicht begreifen - nur angrabbeln.
Physik begreift man nur durch Hinterfragen, aber dazu reicht offensichtlich Ihre Gehirnmasse nicht aus.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Frau Holle » Mi 15. Apr 2026, 11:54

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:... Und das, nachdem man dir schon x-mal erklärt hat, dass es nicht die W'keiten sind, die da interferieren. Diese sind nur das Resultat der Überlagerung von Phasen, die sich durch Addition von Vektoren im Einheitskreis der komplexen Zahlenebene ergibt. ...

Phasen von welcher physikalischen Größe?

Von der Frequenz und entsprechenden Amplitude im Wellenmodell des Lichts.

Das wird ausführlich u.a. in den oben verlinkten Erklärvideos dargestellt, die du als "Kindervideos" bezeichnest ohne sie angeschaut oder kapiert zu haben, wie man hier wieder deutlich sieht. Die wurden immerhin vom renommierten Mathematiker und Professor der Theoretischen Physik Josef Gaßner so konzipiert, dass sie auch für Laien verständlich sein sollten – für einen angeblichen Diplom-Physiker, der schon alles zu wissen glaubt und alle anderen für Idioten hält offenbar nicht.

Für Denkfaule in Kurzform:
Ein gedachter Vektor im Einheitskreis dreht sich an der Quelle permanent mit der entsprechenden Winkelgeschwindigkeit um den Mittelpunkt und hat dann je nach Weglänge des Teilchens zu einem möglichen Detektionssort (entsprechend der Lichtgeschwindigkeit) natürlich einen bestimmten Winkel (Phase). Man integriert über alle möglichen Wege zum Detektionsort – das sind unendlich viele – und addiert alle sich ergebenden Vektoren (für jeden Weg einen). Man erhält dann einen resultierenden Vektor bestimmter Länge. Das Quadrat dieser Länge ergibt dann die W'keit, dass das Teilchen am gewählten Ort tatsächlich detektiert wird.

So funktioniert das sog. Pfadintegral nach Richard Feynman. Dass es funktioniert ist empirisch erwiesen. Warum es funktioniert wusste auch Feynman nach eigener Aussage nicht. Mathematisch ist es wasserdicht, Schwinger und Tomonaga, die zusammen mit Feynman 1965 für diesen Pfadintegral-Formalismus den Nobelpreis erhielten, kamen unabhängig zum selben Ergebnis. Allerdings ist die Methode nach Schwinger mathematisch extrem anspruchsvoll, so dass heute jeder die recht einfache Methode mit Feynmans drehenden "Pfeilen" benutzt (eben die genannten Vektoren). Nur Schwinger hat seine Studenten immer mit seiner umständlichen Version geplagt. Die haben aber wenigstens zur Kontrolle heimlich mit Feynmans Vektoren gerechnet. :D

hmpf hat geschrieben:Aufenthaltswahrscheinlichkeiten können nicht negativ werden.

Stimmt. Du bist aber auch der einzige, der ständig von negativen Aufenthaltsw'keiten faselt. Lass es doch einfach bleiben. Es ist Quatsch. Pack' den Strohmann endlich weg.

hmpf hat geschrieben:Mit Mathematik kann man alles beschreiben – also letztlich gar nichts beweisen.

Die Sätze der Mathematik sind alle bewiesen. Sonst wäre die Mathematik ja untauglich als Sprache der Physiker. Was die theoretische Physik betrifft, so ist schon viel gewonnen, wenn eine anschauliche und mathematisch fundierte Theorie die korrekten, im Experiment überprüfbaren Vorhersagen macht. Das ist beim Pfadintegral eindeutig der Fall.

hmpf hat geschrieben:Physik begreift man nur durch Hinterfragen, aber dazu reicht offensichtlich Ihre Gehirnmasse nicht aus.

Hinterfragen kann jedes Kind. Das reicht bei weitem nicht. Für gute Antworten braucht es weit mehr.
Deine Spekulationen über die Gehirnmassen anderer sagt nur etwas über deine eigene Gehirnmasse aus. Wer es nötig hat sich selber permanent durch Runtermachen von anderen zu erheben, hat sicher nur wenig davon.
Auf deutsch: Wer sich besonders schlau vorkommt, ist in Wahrheit besonders blöd. :mrgreen:

unbekannt hat geschrieben:
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon hmpf » Mi 15. Apr 2026, 12:24

Frau Holle hat geschrieben:...
hmpf hat geschrieben:Mit Mathematik kann man alles beschreiben – also letztlich gar nichts beweisen.

Die Sätze der Mathematik sind alle bewiesen. Sonst wäre die Mathematik ja untauglich als Sprache der Physiker. ...

Offensichtlich müssen Sie schreckliche Schmerzen bei jedem Ihrer Denkversuche erleiden.
Die Sätze der Mathematik beweisen aber keine Physik!
Sie haben den Unterschied zwischen Beschreibung und Beweis offensichtlich nicht kapiert.


Selbstachtung haben Sie offensichtlich genauso viel, wie Ahnung von Physik!
Das Blöde an den Blöden ist, dass sie zu blöd sind, zu erkennen, wie blöd sie sind.
Zu Deutsch: Wer sich besonders schlau vorkommt, ist in Wahrheit besonders blöd.
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Re: Entstehung einer EM-Welle

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 15. Apr 2026, 15:11

Frau Holle hat geschrieben:Nachdem sich herausgestellt hat, dass manche hier die Existenz elektromagnetischer Wellen nicht bezweifeln, wäre es doch mal interessant zu ergründen wie die überhaupt entstehen, nach Auffassung der anerkannten Physik, versteht sich. So ganz von Anfang an bis ins letzte Detail meine ich. Das ist nämlich gar nicht so einfach...

Ausgangspunkt ist wohl eine beschleunigte elektrische Ladung. Gleichförmige Bewegung reicht nicht, es muss schon Beschleunigung sein, sonst entsteht keine EM-Welle...
 



Stimmt das denn immer im Falle von beschleunigten elektrischen Ladungen? Wenn man eine Spule hat, durch die Gleichstrom fliesst, dann sind die elektrischen Ladungen auch beschleunigt. Aber es gibt damit keine elektromagnetische Wellen. Im Übrigen wäre dies Stoff für ein neues Thema.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Frau Holle » Mi 15. Apr 2026, 15:38

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:...
hmpf hat geschrieben:Mit Mathematik kann man alles beschreiben – also letztlich gar nichts beweisen.

Die Sätze der Mathematik sind alle bewiesen. Sonst wäre die Mathematik ja untauglich als Sprache der Physiker. ...

Die Sätze der Mathematik beweisen aber keine Physik!

Aber sie beweisen etwas, und das ist mehr als gar nichts. Du hast geschrien, dass sie "letztlich gar nichts beweisen".

Dein "gar nichts" ist also widerlegt, was zu beweisen war. 8-)

Und zur Physik: Mit der Mathematik hat Newton sein Gravitationsgesetz formuliert, und als Urbain Le Verrier im 19. Jahrhundert durch Beobachtung feststellte, dass der Planet Uranus nicht dort war, wo er nach Newton sein müsste, berechnete er rein mathematisch die Masse und Position eines weiteren, unbekannten Planeten, was dann die Position des Uranus erklären könnte. Der Rest ist Geschichte: Astronomen richteten ihre Teleskope auf die von Le Verrier berechnete Position fanden genau dort den bis dahin unbekannten Planeten Neptun. Mathematisch berechnet und die physische Realität damit bewiesen.

Dein Geschrei, dass man Mathethematik keine Physik beweisen kann ist also auch widerlegt, was zu beweisen war. 8-).

Sonst noch irgendwelchen Blödsinn, den du gerne rausschreien willst? Oder wie immer nur wiederholen, wie z.B. den unsäglichen Quatsch, dass die blaue Farbe der Meere aus den Tiefen der Ozeane kommt? Das wollen hier sicher alle nochmal lesen, weil es so ungeheuer bescheuert ist, dass man sofort laut rauslachen muss. Lachen ist ja gesund. :lol:
Zuletzt geändert von Frau Holle am Mi 15. Apr 2026, 18:09, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Entstehung einer EM-Welle

Beitragvon hmpf » Mi 15. Apr 2026, 15:41

Rudi Knoth hat geschrieben:... Stimmt das denn immer im Falle von beschleunigten elektrischen Ladungen? Wenn man eine Spule hat, durch die Gleichstrom fliesst, dann sind die elektrischen Ladungen auch beschleunigt. Aber es gibt damit keine elektromagnetische Wellen. Im Übrigen wäre dies Stoff für ein neues Thema.

Nö, das gilt nur beim Ein- und Ausschalten des Gleichstroms.
Dazwischen bewegen sich die Elektronen in der Spule nahezu unbeschleunigt.
Wenn man mal von der minimalen Zentrifugalkraft absieht.
Diese müsste allerdings tatsächlich eine kaum messbare Synchrotron-Strahlung erzeugen.
Beim Ein- und Ausschalten des Gleichstroms werden allerdings schon starke EM-Wellen erzeugt.

Hier ging es aber zuletzt darum, dass einzelne Photonen angeblich kein Interferenzbild hinter
dem Doppelspalt erzeugen würden.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon hmpf » Mi 15. Apr 2026, 15:48

Frau Holle hat geschrieben:... Mit der Mathematik hat Newton sein Gravitationsgesetz formuliert, ...

Offensichtlich müssen Sie schreckliche Schmerzen bei jedem Ihrer Denkversuche erleiden.
Die Sätze der Mathematik beweisen aber keine Physik!
Sie haben den Unterschied zwischen Formulierung und Beweis offensichtlich nicht kapiert.

Mittels der Mathematik könnte man auch beschreiben, dass Äpfel nicht vom Baum fallen, sondern in den Himmel abdüsen.

Selbstachtung haben Sie offensichtlich genauso viel, wie Ahnung von Physik!
Das Blöde an den Blöden ist, dass sie zu blöd sind, zu erkennen, wie blöd sie sind.
Zu Deutsch: Wer sich besonders schlau vorkommt, ist in Wahrheit besonders blöd.
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Re: Entstehung einer EM-Welle

Beitragvon Frau Holle » Mi 15. Apr 2026, 16:26

hmpf hat geschrieben:Hier ging es aber zuletzt darum, dass einzelne Photonen angeblich kein Interferenzbild hinter
dem Doppelspalt erzeugen würden.

Nein. Es ging um deine Behauptung dass ein einzelnes Photon mit sich selbst interferieren würde.
Das ist ein Märchen, ein irreführendes, populärwissenschaftliches Narrativ.

Nochmal: Bei einer solchen Interferenz müsste es sich physisch auslöschen können, und so einen Selbstmord gibt's nicht. Selbst wenn man beim beim Photon vllt. noch geneigt ist beide Augen zuzudrücken, so versagt die Vorstellung spätestens beim einzelnen Elektron, Neutron, Atom, Molekül. Ein einzelnes Teilchen löscht sich nicht aus, jedes kommt auf dem Schirm an. Erst viele einzelne Teilchen können ein Interferenzbild erzeugen und so den Wellencharakter der Materie und des Lichts aufzeigen.

Physik lernt man nicht durch Nachplappern einfacher Narrative, auch wenn das bei manchen vielleicht gerade noch für ein Diplom reichen mag. Dass der Kandidat in der Tiefe nichts kapiert hat fällt nicht unbedingt auf, wenn er wenigstens das Oberflächliche salopp nachplappern kann. 8-)
 
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Re: Entstehung einer EM-Welle

Beitragvon hmpf » Mi 15. Apr 2026, 16:37

Frau Holle hat geschrieben:... Ein einzelnes Teilchen löscht sich nicht aus, jedes kommt auf dem Schirm an. Erst viele einzelne Teilchen können ein Interferenzbild erzeugen und so den Wellencharakter der Materie und des Lichts aufzeigen. ...

Also interferiert jedes einzelne Teilchen mit sich selbst, sonst könnte bei vielen einzelnen Teilchen
kein Interferenzbild entstehen. Die Teilchen sind ja praktisch nie gleichzeitig unterwegs.
Nichts anderes sagt der Welle-Teilchen-Dualismus aus.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon hmpf » Mi 15. Apr 2026, 16:40

Also nochmal extra für Fanatiker wie Sie:
Zum Thema Doppelspalt:
hmpf hat geschrieben:Für diejenigen die noch Zweifel an der Realität des Welle-Teilchen-Dualismus haben:
hmpf hat geschrieben:Einfach mal nach „doppelspalt ccd sensor“ googlen. Googles KI sagt dann:
Die Verwendung eines CCD-Sensors (Charge-Coupled Device) zur Aufnahme des Interferenzmusters eines
Doppelspalts ist ein klassisches Experiment in der Experimentalphysik, um den Wellen-Teilchen-Dualismus zu demonstrieren.

Und:
Bei extrem geringer Intensität (Einzelphotonen-Niveau) zeigt sich zunächst ein stochastisches Bild (Körnigkeit).
Bei Langzeitbelichtung bildet sich das Interferenzmuster heraus, was den Welle-Teilchen-Dualismus veranschaulicht.

Am Doppelspalt verhält sich das Licht wie eine elektromagnetische Welle und am CCD-Sensor, der ja aus z.B.
440.000 Einzelsensoren besteht, wie ein Photon, das nur jeweils von einem der 440.000 Sensoren registriert wird.
Wer jetzt noch am Welle-Teilchen-Dualismus zweifelt, kann nur ein Fanatiker sein.

hmpf hat geschrieben:...
Licht verhält sich bei der Absorption in Materie und der Emission aus Materie wie ein Teilchen bzw. wie ein
winzig kleines Energiepaket.
Bei der Reflektion oder Streuung an Materie verhält es sich wie eine elektromagnetische Welle.
Das ist der seit über 100 Jahren bekannte und täglich millionenfach in Laborspektrometern
bewiesene Welle-Teilchen-Dualismus.
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