Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Di 8. Feb 2011, 15:42

Kurt hat geschrieben:Frage: ist die Frequenz beim Mikro höher oder geringer als beim Sender?
Dann drehen wir um, Sender rechts, Mikro links, Richtung bleibt.
Ist die Frequenz nun beim Mikro höher oder niedriger als beim Sender?
Die Frequenzen bleiben beidemale gleich, da beide auf der Grundplatte fest , unbewegt zueinander sind.

Die Dopplerformelrechnungen werden nicht verstanden!
Die bewegte Graphik, Animation, irritiert, da nicht mit der Grundplatte mitbewegt, hm... ? :?

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Di 8. Feb 2011, 15:46

galactic32 hat geschrieben:Die bewegte Graphik, Animation, irritiert, da nicht mit der Grundplatte mitbewegt, hm... ? :?


ja, du hast es gesehen.

Das ist meine Frage an Harald.
Aus welcher Sicht ist diese Animation gesehen?
Sie hat weder Bezug zum Äther noch zu MM.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Di 8. Feb 2011, 15:55

Kurt hat geschrieben:Das ist meine Frage an Harald.
Aus welcher Sicht ist diese Animation gesehen?
Sie hat weder Bezug zum Äther noch zu MM.
Ja, wissenschaftlich exact hätte man das dabeischreiben dürfen.
Die Beobachtung (das Kamera-Augen-Filmchen) geschieht im absoluten Äther in absoluter Ruhe.
Oder etwa wie?

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Di 8. Feb 2011, 15:58

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Kurz gesagt behauptest du, dass im Ruhesystem des MM-Interferometers sowohl die Wellenlänge Zitat: "..., denn die Kompensation ergibt den Eindruck, als hätten die Wellenzüge nach wie vor 3 km", als auch die Frequenz Zitat: "..., dass der Doppler-Effekt exakt kompensiert wird" immer gleich bleibt, egal wie sich das MM-Interferometer im Äther bewegt. Dann muss aber auch die Phasengeschwindigkeit immer die selbe sein denn v=λ f. Ist λ immer das selbe und f immer das selbe, ist auch v immer das selbe. Da sich auch die Länge der Arme des MM-Interferometer nicht ändert, sind auch die Laufzeiten immer gleich. So sind die Konsequenzen deiner Behauptung.


Das behaupte ich nicht. Ich schrieb "denn die Kompensation ergibt den Eindruck, als hätten die Wellenzüge nach wie vor 3 km..." Damit ist gemeint, dass die von der bewegten Quelle abgesetzten unterschiedlichen Wellenlängen kompensiert werden. Mit Phasenverschiebung ist das gemeint:
phasenverschiebung.gif
phasenverschiebung.gif (2.68 KiB) 2486-mal betrachtet

Wo ist das Problem?

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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Di 8. Feb 2011, 15:59

galactic32 hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Das ist meine Frage an Harald.
Aus welcher Sicht ist diese Animation gesehen?
Sie hat weder Bezug zum Äther noch zu MM.
Ja, wissenschaftlich exact hätte man das dabeischreiben dürfen.
Die Beobachtung (das Kamera-Augen-Filmchen) geschieht im absoluten Äther in absoluter Ruhe.
Oder etwa wie?

Gruß


Kann nicht sein!

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Di 8. Feb 2011, 16:07

Kurt hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Das ist meine Frage an Harald.
Aus welcher Sicht ist diese Animation gesehen?
Sie hat weder Bezug zum Äther noch zu MM.
Ja, wissenschaftlich exact hätte man das dabeischreiben dürfen.
Die Beobachtung (das Kamera-Augen-Filmchen) geschieht im absoluten Äther in absoluter Ruhe.
Oder etwa wie?
Kann nicht sein!
Weil?
Wenn?

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Harald Maurer » Di 8. Feb 2011, 16:08

galactic32 hat geschrieben:Die Beobachtung (das Kamera-Augen-Filmchen) geschieht im absoluten Äther in absoluter Ruhe.


Richtig. Und die Lichtquelle bewegt sich. Und der gerade beschriebene Kompensationseffekt, weil der Spiegel sich gleichsinng mit der Lichtquelle bewegt, ist eben in meiner Erklärung wichtig, weil damit erklärt wird, dass diese Kompensation dazu führt, dass auch die Phasenlage bei veränderter Geschwindigkeit so weiter gereicht wird, dass die beiden Strahlen am Strahlteiler unabhänglg von der Lage des MMI phasengleich zusammen kommen. Und nochmal schreibe ich den Text nicht, denn es steht alles drin.

@Kurt!
Lies meinen Text gar nicht weiter, wenn Du schon dieses Kompensationsschema des Doppler-Effektes nicht nachvollziehen kannst. Hat keinen Sinn.

Grüße
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Di 8. Feb 2011, 16:22

galactic32 hat geschrieben:
Kann nicht sein!

Weil?
Wenn?


Naja, da hab ich mich warscheinlich getäuscht.
Man müsste die Ani anhalten können dann wärs leichter einsehbar.

Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Di 8. Feb 2011, 16:25

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Darum gibts da auch keinen Doppler, an keiner einzigen Stelle!

Doch, in Bezug zum Äther gibt es ihn. Wie ich geschrieben habe.
Bild
Und davon ist die Rede.

Nein davon ist nicht die Rede.

Die Rede ist davon, ob das MM-Experiment den Äther widerlegt oder nicht. Dazu ist herauszufinden, was mit dem MM-Interferometer überhaupt gemessen wird. Und dazu muss man die theoretischen Überlegungen schlussendlich im Bezugssystem des Interferometers anstellen, denn die Messung erfolgt nun einmal mit dem Interferometer. Natürlich können für die theoretischen Überlegungen auch die Bezugssysteme gewechselt werden. Aber das Endergebnis ist immer das selbe. Im Interferometer tritt kein Dopplereffekt auf, weil alle Komponenten zueinander in Ruhe sind. Wechselt man in das Bezugssystem des Äthers ist die Frequenz im Allgemeinen dopplerverschoben, weil dann der Beobachter im Äther ruht und sich die Quelle des Interferometers relativ zum Beobachter bewegt.

Noch eine kleine theoretische Betrachtung:

Die transversale Komponente des elektrischen Feldes eines Lichtstrahls sei eine homogene Ebene Welle die in Vorwärtsrichtung mit c-v und Rückwärtsrichtung mit c+v laufen soll. Die Quelle ist an der Stell x=0 und der ideale Reflektor bei x=L:

Vorwärtswelle: E_v = E_0 sin(2*π/λ_v *(x - (c-v) t))

Die Vorwärtswelle liefert am Reflektor (x=L) das elektrische Feld:

E_v(x=L) = E_0 sin(2*π/λ_v *(L - (c-v) t))

Ein idealer Reflektor ist ein idealer Leiter, und erzwingt eine elektrische Feldstärke E = 0. E_v(x=L) muss also durch E_r(x=L) zu Null kompensiert werden:

Damit ist E_r(x=L) = - E_v(x=L) denn dann ist E _reflektor = E_v(x=L) + E_r(x=L) = 0

Wir setzen daher für die Rückwärtswelle an:

E_r = - E_0 sin(2*π/λ_r *(x + (c+v) t) + φ)

Am Reflektor muss nun wie gesagt gelten

E_r(x=L) = - E_v(x=L)

also

E_0 sin(2*π/λ_v *(L - (c-v) t)) = E_0 sin(2*π/λ_r *(L + (c+v) t) + φ)

Diese Gleichung ist erfüllt ausschließlich für:

f_v = (c-v)/λ_v = (c+v)/λ_r = f_r = f (KEINE Dopplerverschiebung!!!)

und der Phasenverschiebung

φ = π - 2*π*f*L*(1/(c-v)+1/(c+v))

(wie durch Einsetzen leicht verifiziert werden kann).

Da T=L*(1/(c-v)+1/(c+v)) die Laufzeit des Lichtstrahls im Arm des Interferometers ist (hin und zurück), steckt in der Phasenverschiebung die Laufzeit:

φ = π - 2*π*f*T
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Di 8. Feb 2011, 16:27

Harald Maurer hat geschrieben:
@Kurt!
Lies meinen Text gar nicht weiter, wenn Du schon dieses Kompensationsschema des Doppler-Effektes nicht nachvollziehen kannst. Hat keinen Sinn.


Nein kann ich auch nicht, denn um etwas zu kompensieren muss es erstmal da sein.

Denn wenn er aufn Rückweg kompensiert wird dann ist er beim Spiegel vorhanden.
Also wie ist das mit den jeweiligen Frequenzen beim Spiegel wegen des Dopplers?


Gruss Kurt
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