Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Di 8. Feb 2011, 11:42

Hallo Chief !
die Frage ist ganz interessant! Es wird wohl die kinetische Energie des Elektrons sein, die verhindert,dass es auf den Kern fällt. Wenn aber diese Energie vermindert wird, kann es ohneweiters sein, dass es an den Kern herankommt.(siehe Einstein-Bose-Kondensat!)
Hannes

solche Prozesse sind ziemlich normal. Andere Effekte (z.B. zu schnelle Bewegung im Kern) sorgen dafür dass solche Kerne meistens wieder zerfallen.

Ein Austausch mit dir ist sehr angenehm.Man kann immer wieder etwas dazulernen.

Hannes
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Di 8. Feb 2011, 12:27

Hannes hat geschrieben: Genau das haben die "Experten" der SRT noch vor Jahren erklärt !

Das waren dann keine Experten, sondern "Experten". ;)

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Di 8. Feb 2011, 12:38

Hannes hat geschrieben: Ich möchte nocheinmal auf deinen emotionalen Ausdruck "Unsinn" zurückkommen.
Ich bin selbstverständlich nicht beleidigt, aber ich weiß nicht, was du meinst.

Sollst Du selbstverständlich auch nicht. Der geschriebene Sachverhalt ist unsinnig. Unterschiedliche LGen in Medien sind längstens bekannt, einschließlich Deiner "Rückbrechung".

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Di 8. Feb 2011, 12:49

Ernst hat geschrieben:
Hannes hat geschrieben: Ich möchte nocheinmal auf deinen emotionalen Ausdruck "Unsinn" zurückkommen.
Ich bin selbstverständlich nicht beleidigt, aber ich weiß nicht, was du meinst.

Sollst Du selbstverständlich auch nicht. Der geschriebene Sachverhalt ist unsinnig. Unterschiedliche LGen in Medien sind längstens bekannt, einschließlich Deiner "Rückbrechung".
Ein Brechungsindex in Abhängigkeit der Frequenz.
Wie sonst funktioniert die Spektralzerlegung eines Prisma's aus Glas?

Auch der relative Epsilon-Werte, nicht die elektrische Feldconstante, die Feldvaribale sozusagen, oder besser gleich Feldfunktion epsilon(Frequenz,Material,Temperatur,...) sollte dazu angemessen eingeschäzt werden.
Der Plattenkondensator zur Bestimmung seiner Capacität, kann mit unterschiedlichsten Frequenz-Werten, Temperatur-Werten,Material-Werten,Spannungs-Amplituden,Spannungs-Signal-Formen,... variierend andere Feld-"Constanten" liefern.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Di 8. Feb 2011, 12:56

Hallo Galactic !
Ein Brechungsindex in Abhängigkeit der Frequenz.
Wie sonst funktioniert die Spektralzerlegung eines Prisma's aus Glas?

Heißt das, dass der Brechungsindex,und damit die LG in Medien, auch von der
Frequenz abhängig ist ?

Hannes
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Di 8. Feb 2011, 12:58

Hannes hat geschrieben:Hallo Galactic !
Ein Brechungsindex in Abhängigkeit der Frequenz.
Wie sonst funktioniert die Spektralzerlegung eines Prisma's aus Glas?
Heißt das, dass der Brechungsindex,und damit die LG in Medien, auch von der
Frequenz abhängig ist ?
Absolut.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Di 8. Feb 2011, 13:06

Hallo Ernst !
Hannes hat geschrieben:
Ich möchte nocheinmal auf deinen emotionalen Ausdruck "Unsinn" zurückkommen.
Ich bin selbstverständlich nicht beleidigt, aber ich weiß nicht, was du meinst.
Sollst Du selbstverständlich auch nicht. Der geschriebene Sachverhalt ist unsinnig. Unterschiedliche LGen in Medien sind längstens bekannt, einschließlich Deiner "Rückbrechung".

Das habe ich ja immer behauptet, dass die LG in verschiedenen Medien spezifisch
zu diesen sei. Nur die "Experten" der SRT wollten mir etwas anderes einreden.
Und wie verhält es sich mit der Konstanz der LG zu den Medien ?
Ist die LG zu dem durchquerten Medium konstant?

Hannes
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Di 8. Feb 2011, 13:15

Hallo Galactic !
Ein Brechungsindex in Abhängigkeit der Frequenz.
Wie sonst funktioniert die Spektralzerlegung eines Prisma's aus Glas?Heißt das, dass der Brechungsindex,und damit die LG in Medien, auch von der
Frequenz abhängig ist ?Absolut.

Deine Aussage ist insofern interessant, als ich mich erinnern kann,dass in der
Astronomie bei Gammastrahlenausbrüchen behauptet wurde, die längerwelligen
Strahlen (infrarot) würden gegenüber den Gammastrahlen verspätet eintreffen.
Was weißt du davon ?

Hannes
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther

Beitragvon Ernst » Di 8. Feb 2011, 13:37

Faber hat geschrieben:

Δt = tB - tA = 2L (sqrt(c² - v²cos²α) - sqrt(c² - v²sin²α)) / (c² - v²)

Ich ziehe meinen Tipp zurück, dass Herr Maurer recht haben könnte, und bedanke mich bei Ernst und Kurt.


Δt = tB - tA = 2L (sqrt(c² - v²cos²α) - sqrt(c² - v²sin²α)) / (c² - v²)

wird für den Spezialfall α=0
Δt = tB - tA = 2L (sqrt(c² - v²) - sqrt(c²)) / (c² - v²))
Δt = tB - tA = 2L (1/sqr(c²-v²) - c/(c² - v²)

und mit t_0=2L/c bzw. 2L = t_0*c für den Fall ruhender Äther
Δt = tB - tA = t_0 (c/sqr(c²-v²) - c²/(c² - v²))

Δt = tB - tA = t_0 (c/sqr(c²-v²) - c²/(c² - v²))

Δt = tB - tA = t_0 (1/sqr(1-v²/c²) - 1/(1 - v²/c²))

Identisch mit der von mir früher hingeschriebenen:

Δt = t2 - t1 = t [ 1 / (1 - c²/v²) - 1 / sqr( 1 - v²/c²)]


Aber gut, daß Sie das nochmal für den allgemeinen Fall gerechnet haben. Man weiß ja nie, woher der Wind weht ;) , der Ätherwind natürlich.

Gruß
Ernst
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Di 8. Feb 2011, 13:39

Hannes hat geschrieben:Heißt das, dass der Brechungsindex,und damit die LG in Medien, auch von der Frequenz abhängig ist ?

Natürlich, auch ewig bekannt.

Ist die LG zu dem durchquerten Medium konstant?

Frequenzabhängig konstant. Aber bei Bewegung Mitnahmeeffekt ala Fizeau beachten.

Gruß
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am Di 8. Feb 2011, 13:42, insgesamt 1-mal geändert.
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