Rudi Knoth hat geschrieben:Zu Kurt gestern Abend:
Da im Beitrag von Kurt der Sachverhalt über meine Studienzeit etwas befremdlich beschrieben wurde, hier eine Klarstellung des Sachverhaltes aus meiner Sicht:Da wurde den Schülern anscheinend tatsächlich vorgesagt das die Häufigkeitsänderung des auftrettenden Ausgangssignals ein Beweis für das Vorhandensein von Quanten sei.
Man frägt sich ob das aus Unwissenheit/Unverstehen von logischen Zusammenhängen oder mit Vorsatz gemacht wurde.
Was das Messsinal wirklich zeigt das wurde ja hier zweifelsfrei dargelegt.
Nun gab es genau genommen zwei verschiedene Experimente in unterschiedlichen "Veranstaltungen":
1. Das "kernphysikalische Praktikum" für die Erlangung von einem "Übungsschein". Dort wurde mit einem Detektor, dessen Impulshöhe für jedes Zählereignis abhängig von der Quantenenergie des Photons ist. Die Impulse wurden dabei von einem "Vielkanalanalysator" erfasst und deren Häufigkeit nach Impulshöhe sortiert angezeigt. Dies wurde mit mehreren radioaktiven Proben gemacht. Es sollte doch allgemein bekannt sein, daß bei radioaktiver Strahlung eher Impulse als Ströme gemessen wird. Die Einheit für de Aktivität einer radioaktiven Substanz ist heute das "Bequerel". Und das sind Zerfälle pro Sekunde..
Da hast dus ja wieder.
Die Aktivität der Quelle wurde als Ereignisse pro Zeiteinheit erfasst.
Das sagt genau das aus worüber es hier geht, nämlich darum das solche Einrichtungen nie und nimmer irgendeine Aussage erbringen können die in Richtung "Beweis" und Existenz von Quanten oder Photonen gehen kann.
Es ist einfach der Nachweis wie aktiv die Quelle ist, mehr ist da nicht zu holen.
Rudi Knoth hat geschrieben:2. Das Experiment in meiner Diplomarbeit: In diesem Experiment ging es um Reflektion von Gammastrahlung an Kristallgittern mit Aufteilung der reflektierten Strahlung in inelastischen und elastischen Anteil Dazu wurde der Mößbauereffekt ausgenutzt. Die Quelle war dabei Kobalt 57 und der Absorber ein Material mit Eisen 57. Die Strahlung wurde dabei dann von einem Detektor (Proportionalzählrohr oder Halbleiterdetektor) in Impulse umgewandelt, Diese wurden nach Impulshöhe in solch einem Vielkanalanalysator wie in Punkt 1 vorselektiert, um nur die Gammastrahlung von der Wellenlänge von 0,0137 nm zu messen. Also geht man mit dieser Versuchsanordnung schon davon aus, daß die Impulshöhe nicht von der Intensität der reflektierten Strahlung abhängt.
Die Umwandlung der Eingangs-Schwingpakete in Impulse ergibt lauter gleiche Impulse, nach deinen Aussagen war dann die Anzahl Impulse pro Zeiteinheit das Messergebnis.
Da gibts halt keinerlei Möglichkeiten Beweisere für Quanten und Photonen herauszukitzeln.
Da gibts keinerlei Beweiserle für Quanten und Photonen, nur die Messbarkeit der Aktivität der Quelle und/oder der dazwischenliegenden Umlenkungseigenschaften/Dämpfungseigenschaften usw.
Mehr geht da halt nicht. Wer mehr daraus macht der ist ein Träumer und bildet sich was ein.
Rudi Knoth hat geschrieben:Noch zu dem Thema "Schwarrzkörper":
Was die grundlegende Annahme bei der Berechnung des Strahlungsgesetzes von Rayleigh-Jeans war, ist die Betrachtung, wie viele Schwingungen mit einer Wellenlänge in einem Volumen passen. Dies steigt natürlich umgekehrt proportional der dritten Potenz der Wellenlänge an. Wenn man dann ein Frequenzintervall betrachtet, bekommt man schon einen Anstieg der Schwingungen mit hoher Frequenz, was dann als UV.Katastrophe genannt wurde. Nun die "Notlösung" von Max Planck ist eben das bekannte Wirkungsquantum. Dabei hat er noch nicht von einzelnen Teilchen wie Photonen geschrieben sondern den Energieaustausch zwischen den Atomen des Wandmaterials und den Wellen.
Und ist dabei von Umständen ausgegangen die nicht stimmen.
Man kann die Realvorgänge nicht durch Annahmen die nicht sind aushebeln, geht nicht.
Der Schwarzkörper ist nicht das wofür er angesehen/"verwendet" wurde.
Er erzeugt Stehwellen, selbstverständlich, er erzeugt auch "Wellen" die den Körper verlassen und die dadurch die UV-Kat. eben nicht ergeben.
Seine Kleirechnungsformel, erstellt durch empirische Versuche, sind also überhaupt nicht notwendig.
Ebenso unnötig ist es da eine Quantelung einzuführen und diese als Energiepakete zu bezeichnen.
Es gibt halt nunmal keine Energie, es ist keine Notwendig um die Vorgänge in der Natur=Realität zu verstehen.
Ich habe versucht diesen Umständen einen Namen zu geben, habs mit "Wirkungsgrad" probiert. Das trifft aber noch nicht den Punkt, ist aber ein grundsätzlicher Hinweis in welche Richtung es gehen sollte.
Im Prinzip läufts darauf hinaus das der "Schwarkörper" nicht dicht ist, er, je höher die Frequenz der "Wellen" in ihn ist, immer undichter wird.
Dieses Verhalten ist ja in der Natur leicht zu erkennen, siehe die "Schürze" beim Doc.
Kurt
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