Doppelspalt-Experiment

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Dualismus Quantenphysik

Beitragvon Skeptiker » Di 24. Mär 2026, 00:06

hmpf hat geschrieben:Warum kann dann die QED die physikalische Funktion des Lichts in einem Spektrometer nicht beschreiben?

Kann sie ja. So wie die RT die Gravitation eines jeden Sterns beschreiben kann, auch wenn man noch nicht explizit von diesem Stern gelesen hat.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon bumbumpeng » Di 24. Mär 2026, 00:21

Predictor hat geschrieben:Aber ich kann Teilchen (Schwingungen) in Echtzeit beobachten.

Es ist auch sehr einfach zu beweisen, dass Teilchen Objekte sind: Alle Objekte (tot oder lebendig) bestehen aus Schwingungen. Was nicht schwingt, existiert nicht. Punkt!

Wissenschaft hat strenge Regeln: Wer eine Behauptung aufstellt, muss sie klar, verständlich und nachprüfbar beweisen.
Die Frage ist doch, was kannst du beobachten?
"Teilchen (Schwingungen) " --- Was soll das sein? Sollen es Teilchen sein oder Schwingungen?

Teilchen sind exakt definiert. Es ist Masse und hat Gewicht. Schwingungen sind Energie.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Frau Holle » Di 24. Mär 2026, 01:07

Rudi Knoth hat geschrieben:Denn gerade die Beziehung von Energie und Frequenz verhindert die UV-Problematik.

Das ist richtig.

Kurt hat geschrieben:Sie bringt sie ja erst hervor.
f*h führt zu Unendlichkeit [...]
Da h mit Energie verknüpft ist gehts natürlich gegen Unendlich.

Nein, das ist ein Denkfehler.

Zunächst mal: Je mehr ein Körper erhitzt wird, umso mehr Energie strahlt er ab, in vielen verschiedenen Frequenzen. Das lässt ihn zunächst rot glühen (hauptsächlich niedrige Frequenzen), bei weiterer Wärmezufuhr dann immer heller bis weiß (niedrige und höhere Frequenzen). Denn alle Farben zusammen ergibt weiß, Stichwort additive Farbmischung. Das ist experimentell seit langem erwiesen. Jeder Schmied erkennt die Temperatur seines Werkstücks an der Farbe des Lichts, das von ihm ausgeht. Es ist einfach Fakt.

Und jetzt kommt's: Die Wärmeenergie des erhitzten Körpers ist durch seine aktuelle Temperatur begrenzt und kann nicht unendlich sein. Da er jede Frequenz nur in diskreten Portionen mit mindestens der Energie h*f abstrahlen kann, strahlt er nur nur wenige hochfrequente Portionen ab. Eine Frequenz, die mit E=h*f z.B. die Gesamtenergie übersteigen würde, die kann er gar nicht abstrahlen. Obwohl so eine Frequenz vielleicht denkbar wäre, kommt sie in der Realität einfach nicht zustande. Der Körper bleibt maximal rotglühend, wenn die Temperatur zu niedrig ist zum Abstrahlen höherer Frequenzen.

So kommt es eben gerade wegen der Quantisierung h*f nicht zur Katastrophe mit unendlicher Energie. Vielmehr ergibt sich mit Plancks Formel und seinem Wirkungsquantum h die Planck'sche Strahlungskurve, die sich perfekt mit den Messwerten deckt.
 
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Re: Dualismus Quantenphysik

Beitragvon hmpf » Di 24. Mär 2026, 06:05

Skeptiker hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Warum kann dann die QED die physikalische Funktion des Lichts in einem Spektrometer nicht beschreiben?

Kann sie ja. So wie die RT die Gravitation eines jeden Sterns beschreiben kann, auch wenn man noch nicht explizit von diesem Stern gelesen hat.

Solange Sie keine Quelle zitieren können, beweisen Sie, dass Sie hier nur Lügen verbreiten wollen.
hmpf hat geschrieben:
Skeptiker hat geschrieben: ... Und die QED kann somit natürlich auch Licht in jedem Gerät beschreiben. Weil sie eben universell gültig ist, so wie die RT.

Warum kann dann die QED die physikalische Funktion des Lichts in einem Spektrometer nicht beschreiben?
Ich habe FTIR-Spektrometer seit 1978 entwickelt. Somit kenne ich mich mit den anspruchsvollsten
Spektrometern auf diesem Planeten aus. Warum konnte ich keine QED-Beschreibung meiner Geräte finden?
Wenn Sie keine QED-Beschreibung von einem FTIR-Spektrometer zitieren können, haben Sie sich hier wieder
einmal erneut als jämmerlicher Hochstapler selbst entlarvt.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon hmpf » Di 24. Mär 2026, 06:12

Für diejenigen die noch Zweifel an der Realität des Welle-Teilchen-Dualismus haben:
hmpf hat geschrieben:Einfach mal nach „doppelspalt ccd sensor“ googlen. Googles KI sagt dann:
Die Verwendung eines CCD-Sensors (Charge-Coupled Device) zur Aufnahme des Interferenzmusters eines
Doppelspalts ist ein klassisches Experiment in der Experimentalphysik, um den Wellen-Teilchen-Dualismus zu demonstrieren.

Und:
Bei extrem geringer Intensität (Einzelphotonen-Niveau) zeigt sich zunächst ein stochastisches Bild (Körnigkeit).
Bei Langzeitbelichtung bildet sich das Interferenzmuster heraus, was den Welle-Teilchen-Dualismus veranschaulicht.

Am Doppelspalt verhält sich das Licht wie eine elektromagnetische Welle und am CCD-Sensor, der ja aus z.B.
440.000 Einzelsensoren besteht, wie ein Photon, das nur jeweils von einem der 440.000 Sensoren registriert wird.
Wer jetzt noch am Welle-Teilchen-Dualismus zweifelt, kann nur ein Fanatiker sein.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » Di 24. Mär 2026, 07:21

@Kurt gestern 20:08

Also in deinem Post stimmt einiges nicht.

Sie bringt sie ja erst hervor.
f*h führt zu Unendlichkeit

Das ist der Fehler bim Schwarzkörper:



Das stimmt absolut nicht. Gerade diese Annahme von Planck verhindert die Unendlichkeit.

Das ist falsch, das beruht auf der Annahme das nur ganzzahlige Schwingungen Stehwellen in dem "Würfel" usw. vorhanden sein können, sich nur Knoten (Wirkung der beiden Wellen) an den Wänden ergeben können, dazwischen ist nichts.
Daraus ergibt sich natürlich die UV-Katastrophe. Richtig ist das alle möglichen Signalfrequenzen/Wellenlängen zwischen den Wänden (soweit es sie physikalisch geben kann) sein können. Somit ein Ungleichgewicht zwischen gesendeter Leistung und empfangener Leistung möglich ist.
Damit ist der "Schwarzkörperstrahlermechanismus dahin.


Das ist die Annahme vom Rayleigh-Jeans-Gesetz. In dieser wird das Volumen als Hohlraumresonator gesehen. Und bei dieser Annahme steigt die ZAHL der Frequenzen pro Frequenzeinheit quadratisch mit der Frequenz. Daher stimmt dieses gesetz gut für niedrige Frequenzen aber nicht für hohe Frequenzen. Ein Hohlraumresonator grenzt eher die möglichen Frequenzen ein. An den Knotenstellen kann trotzdem ein Austausch zwischen dem Wandmaterial und der Welle stattfinden.

Es kann mehr gesendet als empfangen werden, somit ergibt sich keine UV-Katastrophe mehr, der SK "überhitzt" sich nicht.


Das ist nun wirklich lachhaft. Der Strahler wird ja von außen erhitzt und strahlt die EM-Strahlung ab. Der Begriff UV-Katastrophe ist die sehr intensive Abstrahlung hochfrequenter Strahlung aus der Annahme von Rayleigh und Jeans.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon hmpf » Di 24. Mär 2026, 07:59

@Kurt:
@Rudi Knoth:
Was hat euer Schwarzkörper-Geschwafel mit dem Doppelspalt zu tun?
Macht doch bitte einen eigenen Schwarzkörper-Thread auf.
Um zum Thema zurückzukommen:
hmpf hat geschrieben:Für diejenigen die noch Zweifel an der Realität des Welle-Teilchen-Dualismus haben:
hmpf hat geschrieben:Einfach mal nach „doppelspalt ccd sensor“ googlen. Googles KI sagt dann:
Die Verwendung eines CCD-Sensors (Charge-Coupled Device) zur Aufnahme des Interferenzmusters eines
Doppelspalts ist ein klassisches Experiment in der Experimentalphysik, um den Wellen-Teilchen-Dualismus zu demonstrieren.

Und:
Bei extrem geringer Intensität (Einzelphotonen-Niveau) zeigt sich zunächst ein stochastisches Bild (Körnigkeit).
Bei Langzeitbelichtung bildet sich das Interferenzmuster heraus, was den Welle-Teilchen-Dualismus veranschaulicht.

Am Doppelspalt verhält sich das Licht wie eine elektromagnetische Welle und am CCD-Sensor, der ja aus z.B.
440.000 Einzelsensoren besteht, wie ein Photon, das nur jeweils von einem der 440.000 Sensoren registriert wird.
Wer jetzt noch am Welle-Teilchen-Dualismus zweifelt, kann nur ein Fanatiker sein.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Predictor » Di 24. Mär 2026, 08:33

bumbumpeng hat geschrieben:Die Frage ist doch, was kannst du beobachten?
"Teilchen (Schwingungen) " --- Was soll das sein? Sollen es Teilchen sein oder Schwingungen?

Die Frage ist so gut, dass sie hier beantwortet werden muss:
viewtopic.php?f=7&t=1185&start=50#p233228


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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Kurt » Di 24. Mär 2026, 09:54

Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt gestern 20:08

Also in deinem Post stimmt einiges nicht.

Sie bringt sie ja erst hervor.
f*h führt zu Unendlichkeit
Das ist der Fehler bim Schwarzkörper:



Das stimmt absolut nicht. Gerade diese Annahme von Planck verhindert die Unendlichkeit.


Kann sein das ich da was durcheinander bringe.
Ausgehend davon das h immer die gleiche "Menge" ist ergibt sich halt das Unendliche wenn die Frequenz gegen Unendlich strebt.
Wenn h eine Abhängigkeit von der Frequenz hat dann ist das nicht der Fall.

Rudi Knoth hat geschrieben:
Das ist falsch, das beruht auf der Annahme das nur ganzzahlige Schwingungen Stehwellen in dem "Würfel" usw. vorhanden sein können, sich nur Knoten (Wirkung der beiden Wellen) an den Wänden ergeben können, dazwischen ist nichts.
Daraus ergibt sich natürlich die UV-Katastrophe. Richtig ist das alle möglichen Signalfrequenzen/Wellenlängen zwischen den Wänden (soweit es sie physikalisch geben kann) sein können. Somit ein Ungleichgewicht zwischen gesendeter Leistung und empfangener Leistung möglich ist.
Damit ist der "Schwarzkörperstrahlermechanismus dahin.


Das ist die Annahme vom Rayleigh-Jeans-Gesetz. In dieser wird das Volumen als Hohlraumresonator gesehen. Und bei dieser Annahme steigt die ZAHL der Frequenzen pro Frequenzeinheit quadratisch mit der Frequenz. Daher stimmt dieses gesetz gut für niedrige Frequenzen aber nicht für hohe Frequenzen. Ein Hohlraumresonator grenzt eher die möglichen Frequenzen ein. An den Knotenstellen kann trotzdem ein Austausch zwischen dem Wandmaterial und der Welle stattfinden.

Es kann mehr gesendet als empfangen werden, somit ergibt sich keine UV-Katastrophe mehr, der SK "überhitzt" sich nicht.


Das ist nun wirklich lachhaft. Der Strahler wird ja von außen erhitzt und strahlt die EM-Strahlung ab. Der Begriff UV-Katastrophe ist die sehr intensive Abstrahlung hochfrequenter Strahlung aus der Annahme von Rayleigh und Jeans.


Der Fehler liegt in der annahme/Funktion des Schwarzstrahlers, da gibts Falschannahmen.

Man betrachte als vereinfachtes Beispiel einen würfelförmigen Hohlraum der Seitenlänge
[Angabe] und des Volumens [Angabe], der elektromagnetische Hohlraumstrahlung im thermischen Gleichgewicht enthält. Im Gleichgewicht können sich nur stehende Wellen ausbilden; die erlaubten Wellen können in beliebige Richtungen laufen, müssen dabei jedoch die Bedingung erfüllen, dass zwischen zwei gegenüberliegenden Hohlraumflächen jeweils eine ganzzahlige Anzahl von Halbwellen passt. Das hat folgenden Grund: Da die elektromagnetischen Wellen innerhalb der Wände des Hohlraums nicht existieren können, ist dort die elektrische und magnetische Feldstärke null. Damit müssen sich die Knotenpunkte der Wellen an den Oberflächen der Innenwände befinden. Es sind also nur bestimmte diskrete Schwingungszustände erlaubt; die gesamte Hohlraumstrahlung setzt sich aus diesen stehenden Wellen zusammen.


Im Gleichgewicht können sich nur stehende Wellen ausbilden


Das ist falsch, Stehwellen gibts auch im Ungleichgewicht, es hängt vom Abstand, also der Laufzeit, ab.

Da die elektromagnetischen Wellen innerhalb der Wände des Hohlraums nicht existieren können, ist dort die elektrische und magnetische Feldstärke null. Damit müssen sich die Knotenpunkte der Wellen an den Oberflächen der Innenwände befinden

Das ist falsch, es beginnt damit das es angeblich EM-Wellen gibt und das es zwei Feldstärken gibt. Also gleich mehrere Fehler gleichzeitig.
Richtig ist: "Knotenpunkte", also Schwingamplituden > 0, gibts nur wenn Materie im Spiel ist, also nur mit Materie, somit auch in Materie.

die gesamte Hohlraumstrahlung setzt sich aus diesen stehenden Wellen zusammen.

Ist ebenfalls falsch.
Die Strahlung im Hohlraum kann viel mehr sein/ist mehr als nur die Strahlung die Stehwellen hervorruft.

Kurt

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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Kurt » Di 24. Mär 2026, 10:06

hmpf hat geschrieben:@Kurt:
@Rudi Knoth:
Was hat euer Schwarzkörper-Geschwafel mit dem Doppelspalt zu tun?
Macht doch bitte einen eigenen Schwarzkörper-Thread auf.

Es hängt durchaus damit zusammen, es geht nicht nur ums Licht im Schwarzkörper, sondern ums Prinzipielle bei Licht was ja auch deim Doppelspalt relevant ist.

Kurt

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