Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon contravariant » Mo 7. Feb 2011, 23:33

Kurt hat geschrieben:Nimm du Chemiker einen Atomkern und ein einziges Elektron, ein Valenzelektron.
Schau wo es sich befindet, es befindet sich in einem ganz festem Abstand zum Kern.

Das ist falsch. Elektronen lassen sich in diesem Fall nur quantenmechanisch beschreiben. Damit hat das Elektron keinen festen Ort, sondern wird sich bei jeder Ortmessung an einem anderen Ort befinden. Die Wahrscheinlichkeit es an einem bestimmten Ort zu finden ergibt sich aus dem Quadrat der Wellenfunktion an dem Punkt.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mo 7. Feb 2011, 23:38

contravariant hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Nimm du Chemiker einen Atomkern und ein einziges Elektron, ein Valenzelektron.
Schau wo es sich befindet, es befindet sich in einem ganz festem Abstand zum Kern.

Das ist falsch. Elektronen lassen sich in diesem Fall nur quantenmechanisch beschreiben. Damit hat das Elektron keinen festen Ort, sondern wird sich bei jeder Ortmessung an einem anderen Ort befinden. Die Wahrscheinlichkeit es an einem bestimmten Ort zu finden ergibt sich aus dem Quadrat der Wellenfunktion an dem Punkt.


Vergiss es einfach, du kannst nicht auf Falschvorstellungen andere Falschvorstellungen draufsatteln und dann annehmen es sei richtig.
Solch grosse "Zufälle" sind selten.

Das Elektron hat ganz feste Orte im Atom.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon contravariant » Mo 7. Feb 2011, 23:44

Kurt hat geschrieben:Vergiss es einfach, du kannst nicht auf Falschvorstellungen andere Falschvorstellungen draufsatteln und dann annehmen es sei richtig.

Diese "Falschvorstellungen", sprich die Quantenmechanik, produzieren allerdings exzellente Vorhersagen von gemessenen Spektrum. Kann deine Richtigvorstellung das auch? Kannst du mal anhand deiner Richtigvorstellung das Wasserstoffsprektrum berechnen, damit wir das mit experimentellen Daten vergleichen können?

Kurt hat geschrieben:Das Elektron hat ganz feste Orte im Atom.

Ok. Da frage ich mich natürlich, was hält das Elektron dort? Der Kern ist positiv geladen, das Elektron negativ. Ergo ziehen sich die beiden an und sollten damit sich damit aufeinander zubewegen, wenn nicht diese Anziehung kompensiert wird. Durch was wird die Anziehung kompensiert?
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Mo 7. Feb 2011, 23:50

Kurt hat geschrieben:Korpuskelansicht ist eine "Katastrophe", sie ist total falsch (Einsteins Photonen).
Nicht so übertreiben.
Was ist denn Deiner Meinung nach "Photon", Licht?
Also mit Sinuswelle ist nix clar!
Was da alles rausgekommen ist (Zeilingers Verschränkung usw.) sind der lebende -Beweis- dafür.
Hab so nix zu "Zeilinger" im Sinn.Oder meinst du Photonen-Split?
Und das geht über Resonanzen, über Resonanzkörper.
Die nächste black box wäre dann Resonanzkörper, hm ...
Nimm du Chemiker einen Atomkern und ein einziges Elektron, ein Valenzelektron.
Schau wo es sich befindet, es befindet sich in einem ganz festem Abstand zum Kern.
Lass dieses Valenzelekton in Resonanz kommen, du hast einen Lichsender.
Lass ein anderes Atom, mit ebenfalls einem Elektron, darauf reagieren, in Resonanz kommen, dz hast einen Lichtempfänger.
Na dann weißt Du doch was mit einem Licht-Atom (=Photon) anzufangen.
Oder wolltest Du Dir/Uns erklären Elektron sei so ein Unfug wie Photon?
Geh mal im Gegenteil von dem Ansatz aus:Elektron als irgendwie geteiltes Photon anzudenken.
Sag mir warum sich bei diesem Atom genau ein zweites dazugesellen kann, warum ausgerechnet auf der anderen Seite, warum ausgerechnet mit entgegengestztem Spin, warum ausgerechnet im selbem Abstand.
Sag mirs mit Umständen die auch sein können.
Wenn du das hast dann hast du die Natur verstanden, weisst wie ein Atom aufgebaut ist.
Weisst was es -zusammenhält-.
Das Atom als Spiegel der Welt, haj hm ...

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Di 8. Feb 2011, 00:03

contravariant hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Nimm du Chemiker einen Atomkern und ein einziges Elektron, ein Valenzelektron.
Schau wo es sich befindet, es befindet sich in einem ganz festem Abstand zum Kern.
Das ist falsch. Elektronen lassen sich in diesem Fall nur quantenmechanisch beschreiben.
Elektrikum läßt sich auch anders beschreiben.
Relativ wozu haben wir denn eine "Elektronenladung"?
Abgesehen bieten sich zu LadungsWolken nach P*V verschiedene Dichtigkeiten an.Harte /Weiche Elektronen.
Und Punkt-Gebilde mit statistischer Verteilung ist ein Versuch das Mathem. Modell zu umschreiben.
Damit hat das Elektron keinen festen Ort, sondern wird sich bei jeder Ortmessung an einem anderen Ort befinden. Die Wahrscheinlichkeit es an einem bestimmten Ort zu finden ergibt sich aus dem Quadrat der Wellenfunktion an dem Punkt.
Ha ja der Wellenfunktion, und welcher?Ja genaugenommen der Aufenthalts-Wahrscheinlichkeits-Wurzel-Dichte-Wellen-Raum-Zeit-Ortsfunktion, hm na ja...oder wie sollte das Quadrieren einer Funktion zur Wahrscheinlichkeit führen?

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon contravariant » Di 8. Feb 2011, 00:08

galactic32 hat geschrieben:Abgesehen bieten sich zu LadungsWolken nach P*V verschiedene Dichtigkeiten an.Harte /Weiche Elektronen.

Harte und weiche Elektronen, soso... wie definierst du die Härte eines Elektrons? - Eine Gleichung, kein Geschwafel.

galactic32 hat geschrieben:Wellen-Raum-Zeit-Ortsfunktion, hm na ja...oder wie sollte das Quadrieren einer Funktion zur Wahrscheinlichkeit führen?

Das Qaudrat der Wellenfunktion ist positiv und der Ortsintegral darüber normiert. Das Quadrat der Wellenfunktion hat also die Eigenschaften einer Wahrscheinlichkeitsdicht.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Di 8. Feb 2011, 00:09

contravariant hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Vergiss es einfach, du kannst nicht auf Falschvorstellungen andere Falschvorstellungen draufsatteln und dann annehmen es sei richtig.

Diese "Falschvorstellungen", sprich die Quantenmechanik, produzieren allerdings exzellente Vorhersagen von gemessenen Spektrum. Kann deine Richtigvorstellung das auch? Kannst du mal anhand deiner Richtigvorstellung das Wasserstoffsprektrum berechnen, damit wir das mit experimentellen Daten vergleichen können?


Nun, ich bin froh wenn ich die "Berechnungen" zusammenbring die ich im Alltag brauch.
Ein Atom berechnen, das ict nicht drin.
ich kann dir aber zeigen wie ein Atom funktioniert, warum die Abstände/Anordnungen so sind wie sie (aus meiner Sicht) sind.


contravariant hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Das Elektron hat ganz feste Orte im Atom.

Ok. Da frage ich mich natürlich, was hält das Elektron dort? Der Kern ist positiv geladen, das Elektron negativ. Ergo ziehen sich die beiden an und sollten damit sich damit aufeinander zubewegen, wenn nicht diese Anziehung kompensiert wird. Durch was wird die Anziehung kompensiert?


Naja, Anziehungskraft und Ladung existieren nicht.
Da müssen andere "Mechanismen" her.

Ich verwende keine Anziehung, sondern fürs erste Gravitation (meine Gavitaation)
Das mag vielleicht Kräftemässig erstmal ein Problem sein, aber es taugt ums Prinzip darzustellen.

Das die beiden Kontrahenten nicht aufeinanderklatschen hat mit "Lichtdruck" zu tun.

Oje, schnell 2m horizontal.


Gruss Kurt

PS:
ich kram meine alten Bilder raus, damit kann ichs leichter vermitteln.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Di 8. Feb 2011, 00:10

Chief hat geschrieben:Was hat QM mit MM oder mit der SRT zu tun?
QM hat mit Lichtemmission zu thun. Und Licht mit MM und SRT.
Kurt hat geschrieben:Das Elektron hat ganz feste Orte im Atom.

Ok. Da frage ich mich natürlich, was hält das Elektron dort? Der Kern ist positiv geladen, das Elektron negativ. Ergo ziehen sich die beiden an und sollten damit sich damit aufeinander zubewegen, wenn nicht diese Anziehung kompensiert wird. Durch was wird die Anziehung kompensiert?
Warum fällt der Mond nicht auf die Erde?
Was hat das jetzt mit MM zu tun?

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon contravariant » Di 8. Feb 2011, 00:14

Kurt hat geschrieben:Nun, ich bin froh wenn ich die "Berechnungen" zusammenbring die ich im Alltag brauch.
Ein Atom berechnen, das ict nicht drin.

Dann kannst du wohl auch kaum die Quantenmechanik nachvollziehen. Wie willst du dann allerdings beurteilen können, ob diese korrekt ist?

Kurt hat geschrieben:Naja, Anziehungskraft und Ladung existieren nicht.

Schwierig, man kann diese Kräft nämlich messen. Und das schon mit ziemlich primitiven Versuchsaufbauten, zb einem Plattenkondensator.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Di 8. Feb 2011, 00:20

contravariant hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:Abgesehen bieten sich zu LadungsWolken nach P*V verschiedene Dichtigkeiten an.Harte /Weiche Elektronen.

Harte und weiche Elektronen, soso... wie definierst du die Härte eines Elektrons? - Eine Gleichung, kein Geschwafel.
So mit Chemie hast Du wenig am Hut?So "ich" definier das erst mal weniger, lies gute Chemiebücher & dann ...
Kleine Atome , hochgeladene Atome harte Härte: Li⁺ ,F⁻ ,Al³⁺ (Ladungsdichte relativ hoch) , etc. Große Atome weich: Cs⁺ ...
Oder wie könntest Du die eine Definition , eine Beschreibung zur Härte vorstellen?

Gruß
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