Kurt hat geschrieben:Frage: wann kommt hier mal die Sache mit dem Photon zur Sprache, bisher hat es nur Glaubensbekenntnisse gegeben, eine Erklärung wie sie entstehen oder wie sie im Geigerzähler Photodings usw. Elektronen freisetzen können sollen das hat sich bisher niemand getraut es anzupacken.
Man hat den Eindruck hier geht es nur darum irgendeine eingbrannte Meinung zu bewahren, die wirklichen Umstände nicht auf die Tagesordnung zu bringen.
Also im Falle von "Geigerzählern" und anderen Gerätschaften in der Kernphysik kenne ich mich seit 50 Jahren schon aus. Im Falle von Gammastrahlung handelt es sich um elektromagnetische Strahlung recht kleiner Wellenlänge und entsprechend hoher Frequenz. Dasselbe gilt auch für die "hochfrequente" Röntgenstrahlung, deren Frequenz aber meist niedriger als die der Gammastrahlung ist. Gemeinsam ist, daß das Produkt des Wirkungsquantums mit der Frequenz Energien ergibt, die mehrere KeV wenn nicht sogar MeV ist. Also wenn diese Strahlung auf Materie trifft, werden die Atome zu Ionen, weil Elektronen aus der Elektronenhülle "herausgeschlagen" werden. Also solch ein Quant trifft in dem Zählrohr auf mehrere Atome und trennt von diesen Elektronen ab.
Diese bewegen sich durch die Hochspannung zur Anode. Auf dem Weg dorthin werden weitere Elektronen von den Atomen getrennt. Beim Geiger-MüllerZählrohr ist die Zahl der ankommenden Elektronen unabhängig von der Zahl der von dem Gammaquant erzeugten Elektronen während im Falle des Proportionalzählrohres diese Zahl proportional vom Gammaquant erzeugten Elektronen ist. Im zweiten Fall ist also die Impulshöhe proportional der kinetischen Energie des Quants. Mit entsprechender Elektronik kann man eine Art Histogramm, in dem die Zahl von Impulsen entsprechend der Impulshöhe dargestellt wird.
Gruß
Rudi Knoth
