Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Mo 7. Feb 2011, 15:52

Hallo Ernst !
Zudem verwendetest Du das gleiche Prinzip bei Deinem Jupiterexperiment. Da hast Du ebenfalls Laufzeitdifferenzen über Phasenverschiebungen ermittelt. Es war nur etwas einfacher zu bewerkstelligen, weil Du "markierte" Wellenzüge hattest. Wiederholte man MM mit solchen charakteristisch modulierten Wellen, dann ergäbe sich die gleiche Möglichkeut der Auslesung am Oszilloskop, wie bei Deinem Jupiter. Ansich sollte sowas heute technisch machbar sein.

Mit dem Interferometer MM´s ist nicht mehr viel Staat zu machen.
Dein Vorschlag ist überlegenswert,jede neue Meßmethode kann uns schneller weiterbringen als die veraltete Meßmethode MM´s.

Mit Gruß Hannes
Hannes
 
Beiträge: 3201
Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mo 7. Feb 2011, 19:16

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Harald, die Laufzeiten sind in den Armen unterschiedlich wenn "Wind" geht.
Also können sie nicht phasengleich an dem Strahlteiler zurückkommen.
Sie kommen ja auch nicht gleichzeitig an den Spiegeln an.


Lieber Kurt, gleich wie alle anderen hier im Thread hast Du nicht begriffen, wovon ich überhaupt rede. Also, nachdem Du aber lt. Ernst einer der wenigen sein sollst, die hier den Durchblick haben, werde ich versuchen, es noch einmal zu erklären:



Hallo Harald, schön von dir.
Weil du gerade Ernst erwähnst:
Ich freue mich freuen wenn er mit mir meine weitergehenden -Spinnereien- durchgehen würde, vielleicht lässt sich daraus ein tragfähiges Netz erstellen.

Harald Maurer hat geschrieben:Nehmen wir einfach mal nur die Strecke von der Lichtquelle bis zum Strahlteiler. Ich hatte einfach behauptet, dass vom Strahlteiler weg immer dieselbe Phasenlage an die Spiegel geschickt wird. Also muss schon zum Strahlteiler auf geheimnisvolle Art immer dieselbe Phasenlage hinkommen! Dass schon dieses nach dem Argument mit den unterschiedlichen Laufzeiten nicht möglich sein kann, fiel offenbar niemandem auf. Aber es ist möglich. Und jetzt bitte gaaanz langsam mitdenken!


Ich sehe nicht was das in irgendeiner Weise mit der Wirkung von MM zu tun hat.
Es ist doch völlig egal welche Phasenlage am Verteiler herrscht.
Dieser verarbeitet Sinussignale, die Phasenlage wechselt ständig.
Du sagst dass sie immer gleich ist, gleich zu was??
Gleich warum, warum in irgendeiner Weise wichtig?
Die beiden abgehenden Lichtsignale haben immer die gleiche Phasenlage zueinander, welche das zueinander ist spielt keine Rolle!

Angenommen du beziehst die Phasenlage der von der Strahlteileroberfläche weggehenden Lichtschwingungen auf die bei der Lampe, sie ist also der Bezug dafür, dann ändert sich diese bei MM-Drehung oder auch nicht.
Wenn die Lampe infinestimal nahe am Teiler ist dann bleibt sie für alle Zeiten konstant, wenn zwischen Lampe und Teiler ein Weg liegt dann ist die abgehende Phasenlage von den Umständen abhängig die der Weg verursacht.
Hier gelten die gleichen Gesetze wie in den Armen.
Die Phasenlage in Bezug zur Lichtquelle ändert sich je nach Geschwindigkeit und Richtung zum "Wind".
Ds ist aber vollkommen egal.
Denn das Resultat an der Überlagerungsfläche hängt von der dort herrschenden Phasenlage ab.
In welcher Phasenlage die beiden Lichtsignale untereinander oder in Bezug zur Lichtquelle vom Teiler abgehen spielt überhaupt keine Rolle.
Sie darf sich wärend der Messung nicht ändern, das ist alles.

Harald Maurer hat geschrieben:Nehmen wir eine longitudinale Bewegung des MMI im Äther von links nach rechts an. Dann bewegt sich der Lichtstrahl gegen den Äther mit c-v, und der Einfachheit nehmen wir ein riesiges MMI mit Armlängen von 300000 km an. Dann braucht der Strahl bis zum Strahlteiler 1,00010001 Sekunden. Und wenn wir den Arm in die Senkrechte drehen, braucht er nach sqrt(c²-v²) 1,000000005 Sekunden. Und wenn wir ihn nocheinmal drehen, braucht er mit c+v 0,99990001 Sekunden. Das sind völlig unterschiedliche Laufzeiten!


Gut, also brauchen wir nicht mehr Schifferlfahren.

Harald Maurer hat geschrieben:Das reicht den "Fachleuten" schon. Die Zeiten sind unterschiedlich, hurra, damit ist bewiesen, dass schon am Strahlteiler selbst sich die Phasenlage des Lichtstrahls aus der Lampe verschieben muss! Klar doch, unterschiedliche Laufzeiten verschieben die Phase. Das ist ganz sicher. Etc...


Hat das jemand behauptet?
Das vom Teiler abgehende Licht hat eine feste Phasenbeziehung untereinander, das spielt bei einem Arm sowieso keine Rolle, warum sollte die Laufdauer des Lichtes irgendwas daran ändern?
Ich klammere mal meine Bedenken wegen des Einphaseffektes aus, denn der wirkt sich erst aus wenn das Licht von den Spiegeln kommend den Teiler in der anderen Richtung durchläuft.

Wer behauptet das eine unterschiedliche Laufzeit automatisch eine andere Phasenlage verursacht der hat MM nicht verstanden.
Die Phasenlage der Teileroberfläche zur dem zurückkommenden Lichtsignal kann, muss nicht unterschiedlich sein.

Harald Maurer hat geschrieben:Und da schreibe ich mir die ganze Zeit die Finger wund, um den Vorgang der Kompensation aus Geschwindigkeit und Wellenlänge zu erklären- und niemand war bereit, auch nur eine Zehntelsekunde lang mitzudenken! Immer wieder wurde mir das Laufzeitengespenst entgegen gehalten. Kritiker verwandeln sich zu Rettern der SRT, nur um Recht zu behalten!


Es gibt keine Kompenastion von Geschwindigkeit und Wellenlänge.
Die Geschwindigkeit des Lichts im Träger/Äther wird durch diesen bestimmt, die Wellenlänge ergibt sich durch Beobachtung der Wiederholungen unter Verwendung einer Dauer, hier der SI-sekunde.
Wenn du es aus Sicht der MM-Einrichtung betrachtest so ist das klarzustellen.
Denn sonnst ist Babylon angesagt.

Das "Laufzeitgespenst" ist real (wäre real wenn.., wenn es den Wind geben würde).


Harald Maurer hat geschrieben:Es ist ja wohl auch für Dich keine Frage, dass aufgrund der unterschiedlichen Laufzeiten, die eben durch den "Ätherwind" von rechts nach links im MMI entstehen, die Phasenlage schon am Strahlteiler verschoben sein muss. Kann ja gar nicht anders sein. Man dreht den Arm um 90 Grad und das Argument von Harald ist gekillt! Und man erwidert mit einem Gleichnis mit Schifferl und was weiß ich noch mit was...


Du sprichst die Phasenlagen vom abgehendem Licht (Oberfläche des Teilers) und vom Licht des einen Armes an das vom Spiegel zurückkommt und an der Oberfläche des nun als Umlenker fungierenden Strahlteilers an?
Das verändert sich mit der Geschwindigkeit von MM gegen den "Wind".
Wärend einer ev. Beschleunig/Geschwindigkeitsänderung, wär auch Doppler vorhanden.


Harald Maurer hat geschrieben:Aber zu diesen Fehlschlüssen kommt man, wenn man negiert, dass hier der Doppler-Effekt eine Rolle spielt, den es ja nach Meinung der Koryphäen auf dem Gebiet der Physik gar nicht gibt! Natürlich gibt es ihn, wenn man mit dem Äther argumentiert! Und genau dieser Doppler-E. sorgt nämlich dafür, dass sich im Verhältnis der Geschwindigkeiten (waagrecht c-v, c+v)) und senkrecht sqrt(c²-v²) die Wellenlängen verändern. D.h. in der Bewegung der Lichtquelle von links nach rechts gegen den Ätherwind werden die Wellenlängen kürzer - aber die gleichsinnige Bewegung des Strahlteilers hebt das wieder auf. Es wird zwar dieser Doppler-Effekt nicht durch eine Frequenzänderung messbar, aber er sorgt dafür, dass eine Phasenlage, die bei der Absendung des Strahls an der Lichtquelle vorliegt, bestimmend ist für die Phasenlage am Strahlteiler- und zwar immer, egal ob sich das MMI nun im Äther bewegt oder nicht. Der Doppler-Effekt macht's. D.h. longitudinal wirkt sich die Bewegung auf die Phasenlage am Strahlteiler nicht aus!
Wir erhalten also in der longitudinalen Bewegung eine bestimmte Phasenlage am Strahlteiler. Und eine Laufzeit von 1,000000005 Sekunden. Nachdem der Strahl in der vertikalen Richtung aber eine andere Laufzeit hat. muss diese Phasenlage sich verändern - ist doch logisch, nicht wahr?



Aber zu diesen Fehlschlüssen kommt man, wenn man negiert, dass hier der Doppler-Effekt eine Rolle spielt, den es ja nach Meinung der Koryphäen auf dem Gebiet der Physik gar nicht gibt! Natürlich gibt es ihn, wenn man mit dem Äther argumentiert! Und genau dieser Doppler-E. sorgt nämlich dafür, dass sich im Verhältnis der Geschwindigkeiten (waagrecht c-v, c+v)) und senkrecht sqrt(c²-v²) die Wellenlängen verändern. D.h. in der Bewegung der Lichtquelle von links nach rechts gegen den Ätherwind werden die Wellenlängen kürzer - aber die gleichsinnige Bewegung des Strahlteilers hebt das wieder auf.



Langsam, eins nach dem anderem.
Mir ist nicht klar was die Fehlschlüsse sein sollen.
Doppler gibts wenn sich die Entfernung zwischen Sender/Empfänger ändert, oder wenn sich der Träger(Äther) ändert, oder das v des Trägers oder von MM.

Wenn diese Änderungen nicht vorhanden sind gibts keinen Doppler.
Sendefrequenz ist Empfangsfrequenz, Obig besprochende Phasenlage ist abhängig von der Differenz der gehenden zur kommenden "Welle".
Die dazwischenliegende Anzahl an "Wellen" spielt keine Rolle.
Auch nicht wie schnell sie unterwegs sind.

Natürlich gibt es ihn, wenn man mit dem Äther argumentiert!


Und wo soll der herkommen??

Du kannst an jeder Stelle messen, es gibt keinen Doppler!

[/i] Und genau dieser Doppler-E. sorgt nämlich dafür, dass sich im Verhältnis der Geschwindigkeiten (waagrecht c-v, c+v)) und senkrecht sqrt(c²-v²) die Wellenlängen verändern


Es existiert aber keiner!!

[/i] Und genau dieser Doppler-E. sorgt nämlich dafür, dass sich im Verhältnis der Geschwindigkeiten (waagrecht c-v, c+v)) und senkrecht sqrt(c²-v²) die Wellenlängen verändern. D.h. in der Bewegung der Lichtquelle von links nach rechts gegen den Ätherwind werden die Wellenlängen kürzer - aber die gleichsinnige Bewegung des Strahlteilers hebt das wieder auf.


Es ist kein Doppler vorhanden, es ist völlig egal wie schnell sich das Licht bewegt, es ist völlig egal wie lang die "Wellen" sind.

Der Strahlteiler bewegt sich genau so wie der Spiegel, es besteht keine Differenz.
Es gibt somit keinen Doppler!
Es bleibt einzig die Laufzeit übrig, und die ist erstmal auch vollkommen egal.
Einzig was zählt ist die Phasenlage am beredetem Ort.
Und die ist abhängig vom Zustand der beiden (gerade anliegenden) Wellenzüge zueinander.

Der Doppler-Effekt macht's


Es ist aber keiner vorhanden.


Gruss Kurt




Konntest Du mir folgen, Kurt?


Nein.
Kurt
 
Beiträge: 21901
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Mo 7. Feb 2011, 19:46

Hallo Hannes,
Es ist ja ganz interessant, die Diskussionen und Animationen über MM`s Gerät zu verfolgen, aber es bringt nichts.
Oh doch.
Es geht mehr darum zu verstehen nach welchem Muster die Natur (die Prinzipien) funktionieren.
Es geht um Bausteine aus denen sich unsere Welt zusammensetzt.
Gibt es einfachere Wege ?Was ist zu kompliziert?
Aus den Animationen können wir folgern oder abschätzen, was fehlt.
Ähnlich wie die chemischen Elemente erkannt wurden, sind die Elemente der Physik (Natur) zu entdecken, wie unbekannte Dimensionen, Verhaltensformen von Materie Licht . . .
Hier z.B. daß ein mitgeführter Äther nötig wäre, oder daß sich nach dem Muster von Lorentz Raum-Körper verdichten.
Die Versuchsanordnung MM´s für die Bestimmung eines Aethers und dessen Bewegung nicht geeignet ist.
Zu MM`s Zeiten war sein Experiment das modernste, was es bis dahin gegeben hat.
So weit sind mir auch keine tieferen Erkenntnisse zum Äther durch MM bekannt.
Heikel für Einsteiger und Interessierte ist, wie desinformativ,unaufgeklärt und einseitig MM beschrieben wird.
Unsorgfältigkeiten Fahrlässigkeiten könne sich schnell selbstverstärken und den Erkenntnisgewinn sehr schmälern.

Gruß
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mo 7. Feb 2011, 20:10

Kurt hat geschrieben:In welcher Phasenlage die beiden Lichtsignale untereinander oder in Bezug zur Lichtquelle vom Teiler abgehen spielt überhaupt keine Rolle.
Sie darf sich wärend der Messung nicht ändern, das ist alles.

Genauso ist es. Was unterwegs mit den Phasen passiert, ist ganz bedeutungslos. Am Ende kommen die Strahlen am Detektor mit einem Δφ an. Das sagt auch nichts. Aber die Änderung dieser Phasendifferenz während der Messung (Drehung der Arme) liefert das Ergebnis. Ohne Äther ändert sie sich nicht. Im Äther dagegen ergibt sich eine Änderung, welche der Äthergeschwindigkeit zuordenbar ist.

Was daran nur so schwierig ist?

Gruß
Ernst
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Mo 7. Feb 2011, 20:14

Kurt hat geschrieben:
Der Doppler-Effekt macht's
Es ist aber keiner vorhanden.
Ernst hat geschrieben: Als Dopplereffekt bezeichnet man Frequenzänderungen.
Puh?Wissenschaftlich völlig übervereinfacht.
Definiert euch uns das doch großzügiger.
Doppler hat was mit relativ zum Medium bewegten Sender/Empfängern zu thun(?).Und zwar die Frequenzauswirkungen.
Hier ist Doppler(effect|Prinzip) der Nulleffect der Frequenzänderung, also der Frequenzbeibehltung bei synchronen Bewegungen von Sender und Empfänger (Sender und Empfänger sind in relativer Ruhe zu einander; v=0).
Ernst hat geschrieben:Die treten bei MM an keiner Stelle auf. Was sich da ändert, sind die Wellenlängen und proportional dazu die Geschwindigkeiten.
Sach mal in welchem Modell bist Du da?Wenn wir im absoluten Medium stehend "sehen", passt da jetzt gar nichts so recht.
c (Geschw. der Photonen/Wellen) ändert sich im Medium nicht, auch nicht eine Wellenlänge.
Während des Spiegeln's wird aus Sicht im abs. Medium Frequenz geändert (Empfangs-Sendung), was halt mit den Vorgängen beim "bewegten" Sender und synchron (gleiche Grundplatte) "bewegten" Empfänger sich genau ausgleicht.

Gruß
P.S.
Kurt hat geschrieben:Es ist doch völlig egal welche Phasenlage am Verteiler herrscht.
Dieser verarbeitet Sinussignale, die Phasenlage wechselt ständig.
Du sagst dass sie immer gleich ist, gleich zu was??
Egal ist gar nichts.
Der Teildurchlässige Spiegel (Verteiler) splittet uns das Licht !
Und die zwei Teilstrahlen gehen unterschiedliche Wege und kehren im Teild. Spiegel wieder zusammen (Mixer).Dabei werden die beiden Wellen gegeneinander verglichen (zusammengezählt,aufgewogen, vermindert verstärkt etc. )!
-> Interferenz!

Gruß
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Mo 7. Feb 2011, 20:18

Ernst hat geschrieben: Ohne Äther ändert sie sich nicht. Im Äther dagegen ergibt sich eine Änderung, welche der Äthergeschwindigkeit zuordenbar ist.
Mit Äther ändert sich auch nichts!
Der Äther verändert nichts mehr.

Ich meine , was hast Du Dir immer vorgestellt?

Gruß
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » Mo 7. Feb 2011, 20:34

^Hallo Galactic !
Es ist ja ganz interessant, die Diskussionen und Animationen über MM`s Gerät zu verfolgen, aber es bringt nichts.Oh doch.
Es geht mehr darum zu verstehen nach welchem Muster die Natur (die Prinzipien) funktionieren.
Es geht um Bausteine aus denen sich unsere Welt zusammensetzt.
Gibt es einfachere Wege ?Was ist zu kompliziert?
Aus den Animationen können wir folgern oder abschätzen, was fehlt.
Ähnlich wie die chemischen Elemente erkannt wurden, sind die Elemente der Physik (Natur) zu entdecken, wie unbekannte Dimensionen, Verhaltensformen von Materie Licht . . .

Ja, wenn du es von der Seite betrachten willst, habe ich nichts dagegen.
Nur sollte man auf alternative, neue Meßmethoden nicht vergessen, sondern
in die Diskussion einbauen.
Ich bin der Meinung, dass man Denkweisen aus dem vorigen Jahrhundert genau unter die Lupe nehmen sollte.So eine überholte Denkweise sehe ich in der Auffassung, dass es einen "alles durchdringenden Aether" geben soll.

Man war bis vor einigen Jahren noch der Ansicht, dass sich das Licht überall mit c ausbreite. Auch in Flüssigkeiten und festen Stoffen. Da hat es das Modell von "Absorption und Re-Emission" in festen Stoffen wie z.B Glas gegeben.
Ich konnte dann nachweisen, dass Absorption und Re-Emission in Glas wohl vorkommt, die Richtung der Em-Wellen aber verlorengeht.
In Glas gibt es beide Möglichkeiten: Direkter Durchgang des Lichtes mit Beibehaltung einer Richtung und zum Unterschied dazu Absorption-Re-Emisssion.
Bei Absorption -Re-Emission wird das Glas erwärmt,kann glühend werden und gibt dann wieder Licht in Form von Wärmestrahlen bis zum sichtbaren Licht ab.
Nur mit dem Unterschied, dass diese Abgabe in alle Raumrichtungen geschieht.

Genauso war man sich vor einiger Zeit nicht klar darüber, dass nach dem Durchgang durch flüssige oder feste Lichtleiter die LG ohne Zuführung von Energie wieder schneller werden kann.(sog. Rückbrechung)
Diese Rückbrechung ist auch ein klares Zeichen dafür, dass das Licht aus masselosen Potentialänderungen des el-mag-Feldes besteht und nicht aus Partikeln. Partikelstrahlen sehen anders aus.(kosmische Strahlen,Atomstrahlen etc.)
Wenn die Diskussion in der von dir skizzierten Richtung weitergeht, habe ich natürlich keine Einwände.

Mit Gruß
Hannes
Hannes
 
Beiträge: 3201
Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » Mo 7. Feb 2011, 21:03

galactic32 hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Es ist doch völlig egal welche Phasenlage am Verteiler herrscht.
Dieser verarbeitet Sinussignale, die Phasenlage wechselt ständig.
Du sagst dass sie immer gleich ist, gleich zu was??

Egal ist gar nichts.
Der Teildurchlässige Spiegel (Verteiler) splittet uns das Licht !
Und die zwei Teilstrahlen gehen unterschiedliche Wege und kehren im Teild. Spiegel wieder zusammen (Mixer).Dabei werden die beiden Wellen gegeneinander verglichen (zusammengezählt,aufgewogen, vermindert verstärkt etc. )!
-> Interferenz!


Hallo galactic32,

du hast den Überlagerungsbreich in die falsche Ecke gestellt.

Der Teildurchlässige Spiegel (Verteiler) splittet uns das Licht !


Richtig, er ersetzt eine zweite Lichtquelle für den zweiten Arm.
Das verwendete Licht MUSS gleiche Frequenz, absolt gleiche Frequenz, also auch kein bisserl Unterschied, haben.
Und das geht an Besten wenn nur eine Quelle verwendet wird.
Der Teiler versorgt beide Arme aus einer Quelle.

Und die zwei Teilstrahlen gehen unterschiedliche Wege


Richtig.


und kehren im Teild. Spiegel wieder zusammen (Mixer).


Das ist nicht richtig, bzw. leider bei MM so.
Das ist auch der Grund warum MM nichts oder nur sehr wenig misst.
Nicht weil kein Wind geht, sondern weil dadurch der geringe Anteil der deswegen vorhanden ist weil auf der Erdoberfläche keine 100% ige Deckung des Lichtlaufortsfaktor im Träger mit der Erdoberfläche vorhanden ist.

Der Rückweg der beiden Lichtsignale benutzt nur die Spiegelfunktion des Teilers,
gemixt wird da nix.

und kehren im Teild. Spiegel wieder zusammen (Mixer).Dabei werden die beiden Wellen gegeneinander verglichen (zusammengezählt,aufgewogen, vermindert verstärkt etc. )!
-> Interferenz!



nein nein nein.
Gemixt wir nur auf der Beobachterfläche, da wo das Muster sich zeigt.
Da werden die beiden, von der einen Lichtquelle erzeugten, vom Strahlteiler verteilten, von den Spiegeln reflektierten, vom Strahlteiler umgelenkten, zur Anzeigefläche geleiteten, "Wellen" verglichen.
Der Vergleich geschieht durch Überlagerung.
Die Phasendifferenz zeigt sich als Muster.
Und zwar deswegen weil die beiden "Strahlen" quasi etwas "schräg" auf die Fläche auftreffen, sie weiten sich auf und die unterschiedlichen Weglängen ergeben dann das Muster.

Dieses wandert dann wenn sich die einlaufenden "Wellen-Täler/Berge" in ihrem Verhältnis zueinander ändern.


Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21901
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » Mo 7. Feb 2011, 21:16

Hannes hat geschrieben:Man war bis vor einigen Jahren noch der Ansicht, dass sich das Licht überall mit c ausbreite. Auch in Flüssigkeiten und festen Stoffen. Da hat es das Modell von "Absorption und Re-Emission" in festen Stoffen wie z.B Glas gegeben.
Genauso war man sich vor einiger Zeit nicht klar darüber, dass nach dem Durchgang durch flüssige oder feste Lichtleiter die LG ohne Zuführung von Energie wieder schneller werden kann.(sog. Rückbrechung)

Das ist natürlich Unsinn. Das ist alles seit Jahrhunderten bekannt.

Gruß
Ernst
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » Mo 7. Feb 2011, 21:21

Kurt hat geschrieben:Gemixt wir nur auf der Beobachterfläche, da wo das Muster sich zeigt.
Ok.So kann man's besser verstehen.
Ist treffender und einfacher.

Gruß
galactic32
 
Beiträge: 1664
Registriert: Di 13. Okt 2009, 00:42

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 23 Gäste