Harald Maurer hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:Harald, die Laufzeiten sind in den Armen unterschiedlich wenn "Wind" geht.
Also können sie nicht phasengleich an dem Strahlteiler zurückkommen.
Sie kommen ja auch nicht gleichzeitig an den Spiegeln an.
Lieber Kurt, gleich wie alle anderen hier im Thread hast Du nicht begriffen, wovon ich überhaupt rede. Also, nachdem Du aber lt. Ernst einer der wenigen sein sollst, die hier den Durchblick haben, werde ich versuchen, es noch einmal zu erklären:
Hallo Harald, schön von dir.
Weil du gerade Ernst erwähnst:
Ich freue mich freuen wenn er mit mir meine weitergehenden -Spinnereien- durchgehen würde, vielleicht lässt sich daraus ein tragfähiges Netz erstellen.
Harald Maurer hat geschrieben:Nehmen wir einfach mal nur die Strecke von der Lichtquelle bis zum Strahlteiler. Ich hatte einfach behauptet, dass vom Strahlteiler weg immer dieselbe Phasenlage an die Spiegel geschickt wird. Also muss schon zum Strahlteiler auf geheimnisvolle Art immer dieselbe Phasenlage hinkommen! Dass schon dieses nach dem Argument mit den unterschiedlichen Laufzeiten nicht möglich sein kann, fiel offenbar niemandem auf. Aber es ist möglich. Und jetzt bitte gaaanz langsam mitdenken!
Ich sehe nicht was das in irgendeiner Weise mit der Wirkung von MM zu tun hat.
Es ist doch völlig egal welche Phasenlage am Verteiler herrscht.
Dieser verarbeitet Sinussignale, die Phasenlage wechselt ständig.
Du sagst dass sie immer gleich ist, gleich zu was??
Gleich warum, warum in irgendeiner Weise wichtig?
Die beiden abgehenden Lichtsignale haben immer die gleiche Phasenlage zueinander, welche das zueinander ist spielt keine Rolle!
Angenommen du beziehst die Phasenlage der von der Strahlteileroberfläche weggehenden Lichtschwingungen auf die bei der Lampe, sie ist also der Bezug dafür, dann ändert sich diese bei MM-Drehung oder auch nicht.
Wenn die Lampe infinestimal nahe am Teiler ist dann bleibt sie für alle Zeiten konstant, wenn zwischen Lampe und Teiler ein Weg liegt dann ist die abgehende Phasenlage von den Umständen abhängig die der Weg verursacht.
Hier gelten die gleichen Gesetze wie in den Armen.
Die Phasenlage in Bezug zur Lichtquelle ändert sich je nach Geschwindigkeit und Richtung zum "Wind".
Ds ist aber vollkommen egal.
Denn das Resultat an der Überlagerungsfläche hängt von der dort herrschenden Phasenlage ab.
In welcher Phasenlage die beiden Lichtsignale untereinander oder in Bezug zur Lichtquelle vom Teiler abgehen spielt überhaupt keine Rolle.
Sie darf sich wärend der Messung nicht ändern, das ist alles.
Harald Maurer hat geschrieben:Nehmen wir eine longitudinale Bewegung des MMI im Äther von links nach rechts an. Dann bewegt sich der Lichtstrahl gegen den Äther mit c-v, und der Einfachheit nehmen wir ein riesiges MMI mit Armlängen von 300000 km an. Dann braucht der Strahl bis zum Strahlteiler 1,00010001 Sekunden. Und wenn wir den Arm in die Senkrechte drehen, braucht er nach sqrt(c²-v²) 1,000000005 Sekunden. Und wenn wir ihn nocheinmal drehen, braucht er mit c+v 0,99990001 Sekunden. Das sind völlig unterschiedliche Laufzeiten!
Gut, also brauchen wir nicht mehr Schifferlfahren.
Harald Maurer hat geschrieben:Das reicht den "Fachleuten" schon. Die Zeiten sind unterschiedlich, hurra, damit ist bewiesen, dass schon am Strahlteiler selbst sich die Phasenlage des Lichtstrahls aus der Lampe verschieben muss! Klar doch, unterschiedliche Laufzeiten verschieben die Phase. Das ist ganz sicher. Etc...
Hat das jemand behauptet?
Das vom Teiler abgehende Licht hat eine feste Phasenbeziehung untereinander, das spielt bei einem Arm sowieso keine Rolle, warum sollte die Laufdauer des Lichtes irgendwas daran ändern?
Ich klammere mal meine Bedenken wegen des Einphaseffektes aus, denn der wirkt sich erst aus wenn das Licht von den Spiegeln kommend den Teiler in der anderen Richtung durchläuft.
Wer behauptet das eine unterschiedliche Laufzeit automatisch eine andere Phasenlage verursacht der hat MM nicht verstanden.
Die Phasenlage der Teileroberfläche zur dem zurückkommenden Lichtsignal kann, muss nicht unterschiedlich sein.
Harald Maurer hat geschrieben:Und da schreibe ich mir die ganze Zeit die Finger wund, um den Vorgang der Kompensation aus Geschwindigkeit und Wellenlänge zu erklären- und niemand war bereit, auch nur eine Zehntelsekunde lang mitzudenken! Immer wieder wurde mir das Laufzeitengespenst entgegen gehalten. Kritiker verwandeln sich zu Rettern der SRT, nur um Recht zu behalten!
Es gibt keine Kompenastion von Geschwindigkeit und Wellenlänge.
Die Geschwindigkeit des Lichts im Träger/Äther wird durch diesen bestimmt, die Wellenlänge ergibt sich durch Beobachtung der Wiederholungen unter Verwendung einer Dauer, hier der SI-sekunde.
Wenn du es aus Sicht der MM-Einrichtung betrachtest so ist das klarzustellen.
Denn sonnst ist Babylon angesagt.
Das "Laufzeitgespenst" ist real (wäre real wenn.., wenn es den Wind geben würde).
Harald Maurer hat geschrieben:Es ist ja wohl auch für Dich keine Frage, dass aufgrund der unterschiedlichen Laufzeiten, die eben durch den "Ätherwind" von rechts nach links im MMI entstehen, die Phasenlage schon am Strahlteiler verschoben sein muss. Kann ja gar nicht anders sein. Man dreht den Arm um 90 Grad und das Argument von Harald ist gekillt! Und man erwidert mit einem Gleichnis mit Schifferl und was weiß ich noch mit was...
Du sprichst die Phasenlagen vom abgehendem Licht (Oberfläche des Teilers) und vom Licht des einen Armes an das vom Spiegel zurückkommt und an der Oberfläche des nun als Umlenker fungierenden Strahlteilers an?
Das verändert sich mit der Geschwindigkeit von MM gegen den "Wind".
Wärend einer ev. Beschleunig/Geschwindigkeitsänderung, wär auch Doppler vorhanden.
Harald Maurer hat geschrieben:Aber zu diesen Fehlschlüssen kommt man, wenn man negiert, dass hier der Doppler-Effekt eine Rolle spielt, den es ja nach Meinung der Koryphäen auf dem Gebiet der Physik gar nicht gibt! Natürlich gibt es ihn, wenn man mit dem Äther argumentiert! Und genau dieser Doppler-E. sorgt nämlich dafür, dass sich im Verhältnis der Geschwindigkeiten (waagrecht c-v, c+v)) und senkrecht sqrt(c²-v²) die Wellenlängen verändern. D.h. in der Bewegung der Lichtquelle von links nach rechts gegen den Ätherwind werden die Wellenlängen kürzer - aber die gleichsinnige Bewegung des Strahlteilers hebt das wieder auf. Es wird zwar dieser Doppler-Effekt nicht durch eine Frequenzänderung messbar, aber er sorgt dafür, dass eine Phasenlage, die bei der Absendung des Strahls an der Lichtquelle vorliegt, bestimmend ist für die Phasenlage am Strahlteiler- und zwar immer, egal ob sich das MMI nun im Äther bewegt oder nicht. Der Doppler-Effekt macht's. D.h. longitudinal wirkt sich die Bewegung auf die Phasenlage am Strahlteiler nicht aus!
Wir erhalten also in der longitudinalen Bewegung eine bestimmte Phasenlage am Strahlteiler. Und eine Laufzeit von 1,000000005 Sekunden. Nachdem der Strahl in der vertikalen Richtung aber eine andere Laufzeit hat. muss diese Phasenlage sich verändern - ist doch logisch, nicht wahr?
Aber zu diesen Fehlschlüssen kommt man, wenn man negiert, dass hier der Doppler-Effekt eine Rolle spielt, den es ja nach Meinung der Koryphäen auf dem Gebiet der Physik gar nicht gibt! Natürlich gibt es ihn, wenn man mit dem Äther argumentiert! Und genau dieser Doppler-E. sorgt nämlich dafür, dass sich im Verhältnis der Geschwindigkeiten (waagrecht c-v, c+v)) und senkrecht sqrt(c²-v²) die Wellenlängen verändern. D.h. in der Bewegung der Lichtquelle von links nach rechts gegen den Ätherwind werden die Wellenlängen kürzer - aber die gleichsinnige Bewegung des Strahlteilers hebt das wieder auf.
Langsam, eins nach dem anderem.
Mir ist nicht klar was die Fehlschlüsse sein sollen.
Doppler gibts wenn sich die Entfernung zwischen Sender/Empfänger ändert, oder wenn sich der Träger(Äther) ändert, oder das v des Trägers oder von MM.
Wenn diese Änderungen nicht vorhanden sind gibts keinen Doppler.
Sendefrequenz ist Empfangsfrequenz, Obig besprochende Phasenlage ist abhängig von der Differenz der gehenden zur kommenden "Welle".
Die dazwischenliegende Anzahl an "Wellen" spielt keine Rolle.
Auch nicht wie schnell sie unterwegs sind.
Natürlich gibt es ihn, wenn man mit dem Äther argumentiert!
Und wo soll der herkommen??
Du kannst an jeder Stelle messen, es gibt keinen Doppler!
[/i] Und genau dieser Doppler-E. sorgt nämlich dafür, dass sich im Verhältnis der Geschwindigkeiten (waagrecht c-v, c+v)) und senkrecht sqrt(c²-v²) die Wellenlängen verändern
Es existiert aber keiner!!
[/i] Und genau dieser Doppler-E. sorgt nämlich dafür, dass sich im Verhältnis der Geschwindigkeiten (waagrecht c-v, c+v)) und senkrecht sqrt(c²-v²) die Wellenlängen verändern. D.h. in der Bewegung der Lichtquelle von links nach rechts gegen den Ätherwind werden die Wellenlängen kürzer - aber die gleichsinnige Bewegung des Strahlteilers hebt das wieder auf.
Es ist kein Doppler vorhanden, es ist völlig egal wie schnell sich das Licht bewegt, es ist völlig egal wie lang die "Wellen" sind.
Der Strahlteiler bewegt sich genau so wie der Spiegel, es besteht keine Differenz.
Es gibt somit keinen Doppler!
Es bleibt einzig die Laufzeit übrig, und die ist erstmal auch vollkommen egal.
Einzig was zählt ist die Phasenlage am beredetem Ort.
Und die ist abhängig vom Zustand der beiden (gerade anliegenden) Wellenzüge zueinander.
Der Doppler-Effekt macht's
Es ist aber keiner vorhanden.
Gruss Kurt
Konntest Du mir folgen, Kurt?
Nein.