Emissionstheorie und Dopplereffekt

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Emissionstheorie und Dopplereffekt

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 11. Mär 2026, 13:25

Es werden ja als Argument gegen die SRT Emissionstheorien genannt, weil das Ergebnis des Michelson-Morley-Experimentes mit einer Emissionstheorie erklärt werden kann, weil dann es keinen "Ätherwind" gibt und man daher dieses Resultat erzielt wird. Nun gibt es seit dem Experiment von ives und Stilwell ein Experiment, in dem der optische Dopplereffekt genau gemessen wird. Dazu wurde das Licht von schnellen Ionen aus entgegengesetzten Richtungen betrachtet. Einmal in und dann entgegen der Bewegungsrichtung. Nach der Emissionstheorie folgt;

Für die Messung in Bewegungsrichtung ergibt sich:



Für die Messung entgegen der Bewegungsrichtung ergibt sich:


Bildet man das Produkt beider Frequenzen erhält man:



Das tatsächlich gemessene Ergebnis ist aber das Quadrat der Sendefrequenz. Damit passt die Emissionstheorie nicht zum optischen Dopplereffekt.

Gruß
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Re: Emissionstheorie und Dopplereffekt

Beitragvon Kurt » Mi 11. Mär 2026, 18:43

Rudi Knoth hat geschrieben:Es werden ja als Argument gegen die SRT Emissionstheorien genannt, weil das Ergebnis des Michelson-Morley-Experimentes mit einer Emissionstheorie erklärt werden kann, weil dann es keinen "Ätherwind" gibt und man daher dieses Resultat erzielt wird. Nun gibt es seit dem Experiment von ives und Stilwell ein Experiment, in dem der optische Dopplereffekt genau gemessen wird. Dazu wurde das Licht von schnellen Ionen aus entgegengesetzten Richtungen betrachtet. Einmal in und dann entgegen der Bewegungsrichtung. Nach der Emissionstheorie folgt;

Für die Messung in Bewegungsrichtung ergibt sich:



Für die Messung entgegen der Bewegungsrichtung ergibt sich:


Bildet man das Produkt beider Frequenzen erhält man:



Das tatsächlich gemessene Ergebnis ist aber das Quadrat der Sendefrequenz.

Wie wurde das festgestellt? Durch welche Experimente/Messungen?

Kurt

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Re: Emissionstheorie und Dopplereffekt

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 11. Mär 2026, 19:01

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Es werden ja als Argument gegen die SRT Emissionstheorien genannt, weil das Ergebnis des Michelson-Morley-Experimentes mit einer Emissionstheorie erklärt werden kann, weil dann es keinen "Ätherwind" gibt und man daher dieses Resultat erzielt wird. Nun gibt es seit dem Experiment von ives und Stilwell ein Experiment, in dem der optische Dopplereffekt genau gemessen wird. Dazu wurde das Licht von schnellen Ionen aus entgegengesetzten Richtungen betrachtet. Einmal in und dann entgegen der Bewegungsrichtung. Nach der Emissionstheorie folgt;

Für die Messung in Bewegungsrichtung ergibt sich:



Für die Messung entgegen der Bewegungsrichtung ergibt sich:


Bildet man das Produkt beider Frequenzen erhält man:



Das tatsächlich gemessene Ergebnis ist aber das Quadrat der Sendefrequenz.

Wie wurde das festgestellt? Durch welche Experimente/Messungen?
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Über das Experiment von Ives und Stilwell gibt es diesen Artikel aus WIKIPEDIA. Und dann noch einen Artikel, der ein neueres Experiment erwähnt.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Emissionstheorie und Dopplereffekt

Beitragvon Kurt » Mi 11. Mär 2026, 19:12

Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wie wurde das festgestellt? Durch welche Experimente/Messungen?
.


Über das Experiment von Ives und Stilwell gibt es diesen Artikel aus WIKIPEDIA. Und dann noch einen Artikel, der ein neueres Experiment erwähnt.

Was hat eine Gangveränderung eines Senders oder Empfängers mit Doppler zu tun?

Kurt

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Re: Emissionstheorie und Dopplereffekt

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 11. Mär 2026, 19:26

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wie wurde das festgestellt? Durch welche Experimente/Messungen?
.


Über das Experiment von Ives und Stilwell gibt es diesen Artikel aus WIKIPEDIA. Und dann noch einen Artikel, der ein neueres Experiment erwähnt.

Was hat eine Gangveränderung eines Senders oder Empfängers mit Doppler zu tun?

Kurt

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Wenn der bewegte Sender in seiner "inneren Uhr" verlangsamt wird. ist die empfangene Frequenz nicht:



sondern:



Wenn sich der Sender zum Empfänger mit der Geschwindigkeit v bewegt.

Gruß
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Re: Emissionstheorie und Dopplereffekt

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 11. Mär 2026, 20:03

Nur stellt sich einfach die Frage, warum die Uhr des Empfängers verlangsamt wird und nicht die des bewegten Senders, um dasselbe Resultat zu bekommen?

Gruß
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Re: Emissionstheorie und Dopplereffekt

Beitragvon Frau Holle » Mi 11. Mär 2026, 20:08

Rudi Knoth hat geschrieben:
Wenn der bewegte Sender in seiner "inneren Uhr" verlangsamt wird. ist die empfangene Frequenz nicht:



sondern:



Wenn sich der Sender zum Empfänger mit der Geschwindigkeit v bewegt.

@Kurt: Und natürlich lässt sich der Doppler-Effekt nicht vermeiden, wenn sich der Sender zum Empfänger mit der Geschwindigkeit v bewegt. Man muss ihn also im Experiment berücksichtigen. Bei kleinen Geschwindigkeiten ist kein Unterschied zum klassischen Doppler-Effekt messbar, ab ca. 20% der LG aber schon. Genau das zeigen die Experimente, und zwar sehr genau. 8-)
 
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Re: Emissionstheorie und Dopplereffekt

Beitragvon Kurt » Mi 11. Mär 2026, 20:21

Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:

Was hat eine Gangveränderung eines Senders oder Empfängers mit Doppler zu tun?

Wenn der bewegte Sender...


Bewegt gegen was?

Und: hat eine veränderte Resonanzfrequenz des Senders und/oder Empfängers irgendwas mit Doppler zu tun?


Kurt

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Re: Emissionstheorie und Dopplereffekt

Beitragvon bumbumpeng » Mi 11. Mär 2026, 20:37

Frau Holle hat geschrieben:... ab ca. 20% der LG aber schon. Genau das zeigen die Experimente, und zwar sehr genau.
Welche Experimente zeigen das? Wann, wo, von wem durchgeführt?
Weißt du, dass kein Sender oder Empfänger sich mit 20 % Lg bewegt?
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Re: Emissionstheorie und Dopplereffekt

Beitragvon bumbumpeng » Mi 11. Mär 2026, 20:43

Rudi Knoth hat geschrieben:Es werden ja als Argument gegen die SRT Emissionstheorien genannt,

weil das Ergebnis des Michelson-Morley-Experimentes mit einer Emissionstheorie erklärt werden kann, weil dann es keinen "Ätherwind" gibt und man daher dieses Resultat erzielt wird.
Das MMI zeigte ganz lt. der Physik Null-Resultat, da die Erde ihre Felder mitführt. Es gibt keine Differenzbewegung.

Was soll MMI mit Emissionstheorie zu tun haben?

Diesen angeblichen Ätherwind gibt es sowieso nicht.
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