Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt heute 13:17Schau dir die Darstellungen von "elektromagnetischen" Wellen an die ja als Transversalwellen ausgelobt werden.
Es wird immer so dargestellt als würden sich diese beiden, um 90° versetzten, Wellen mit immer geichen Amplitude ausbreiten.
Schaut man sich das an dann frägt man sich wie diese Wellenart Antennen die drunter und drüber oder seitwärts davon sind von den beiden Signalen erreicht werden können.
Geht nicht, ist physikalisch unmöglich.
Bei Antennen, die entlang der Ausrichtung der Sendeantenne liegen, ist es in der Tat so, daß man ein sehr schwaches Signal hat. Aber nicht bei Antennen, die senkrecht zur Richtung der Sendeantenne angeordnet sind.Nun zum Dipol, dieser hat einen Öffnungswinkel, erzeugt also keine isotrope Rundstrahlung.
Das ist den beiden Dioplarmen geschuldet, denn die Änderung der Phasenzustände und der einzelnen Min/Max Orte geht bei diesen nur in Längsrichtung der beiden Arme.
Daher der Öffnungswinkel und keine Rundumstrahlung.
Ich hoffe das sich damit deine Frage zu den "Vielen Antennen" erledigt hat.
Das stimmt so nicht ganz, wenn man sich das Strahlungsdiagramm senkrecht zur Antenne ansieht. Das ist dann eindeutig kreisförmig. Damit können die "vielen Antennen", die kreisförmig senkrecht zur Sendeantenne alle gut empfangen.
Schau dir halt das Strahlungsdiagramm einer Dipolantenne an, es ist "Rundstrahlend". Das bedeutet das rundrum um den Dipol die gleiche "Feldstärke" auftritt.
"Rundstrahlend" ist darauf bezogen das es sich nicht um eine Richtantenne handelt, das bedeutet auch nicht das eine isotrope Strahlung erfolgt, sondern nur das ein senkrecht stehender Diopl in der Horizontalen in jede Richtung gleich stark strahlt.
"Daher der Öffnungswinkel und keine Rundumstrahlung." war das nicht klar?
Kurt
.
