Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 6. Feb 2011, 16:24

Faber hat geschrieben:Zweitens ist folgendes zu bedenken: Sie rechnen hier zwei Laufzeiten und deren Differenz aus. Drehen Sie bitte nun das Interferometer um 90° und rechnen Sie dann erneut die beiden Laufzeiten und ihre Differenz aus! Da kommt dann doch wohl exakt dasselbe heraus!


Richtig, dieselbe Differenz, nur das Vorzeichen hat gewechselt!
Und gerade darum gehts, es geht darum den Vorzeichenwechsel zu beobachten.
Das geschieht wärend der Drehung.
Ist die Drehung abgeschlossen herrschen wieder statische Zustände (wenn man von einem Ätherwind ausgeht).


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » So 6. Feb 2011, 17:04

Hallo Highway !
Egal ob sich der Meßarm durch den Äther bewegt oder nicht. Es kommt immer wieder das gleiche raus. Bei jedem beliebigen Winkel und bei jeder beliebigen Äthergewschindigkeit < c.

Es kommt sonst nichts anderes heraus als:

Die Systemgeschwindigkeit des Vacuums für die LG ist c.

Und das von jeder Seite und egal, ob sich die Vacuumkammer bewegt oder nicht, oder ob sich die Lichtquelle bewegt.
In dem Moment das Licht ins Vacuum eintritt, nimmt es c an.
Nicht mehr und nicht weniger.

Hannes
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » So 6. Feb 2011, 17:22

Hallo Highway !
Nee, noch nicht mal das, die kürzt sich nämlich ebenfalls raus und wird zu 1 (wenn man aus dem Äthersystem schaut). Rückschlüsse mit MM welche Systemgeschwindigkeit vorliegt sind ebenfalls nicht möglich.

Vergiss doch einmal die SRT- Mathematik und denk physikalisch.
Daran anschließend kannst du dann zu rechnen anfangen.
Die LG ist im Vacuum IMMER mit c gemessen worden. Das ist eine Naturkonstante und hat mit der SRT nicht das Geringste zu tun.
Mit Gruß Hannes
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Kurt » So 6. Feb 2011, 17:25

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Richtig, zwei gegenläufige Dopplereffekte. Winzig (man dreht ganz langsam) und bedeutungslos für´s Resultat.


Das ist aber der gleiche Vorgang, wie beim einem Meßarm des MM-Experiments. Es handelt sich immer um einen sich gegenseitig aufhebenden Doppler. Egal ob sich der Meßarm durch den Äther bewegt oder nicht. Es kommt immer wieder das gleiche raus. Bei jedem beliebigen Winkel und bei jeder beliebigen Äthergewschindigkeit < c.


Und das stimmt einfach nicht.
Das was rauskommt hängt immer von der vermeintlichen Äthergeschwindigkeit ab.
Und zwar in Form der Lage der Überlagerungsstreifen.
Nimm Erden_v 0.5, stell die Streifen auf 0.5 ein.
Nimm Erdengeschwindigkeit 0.7, die Streifen werden ihre Lage verändern.
Denn du kannst auch ohne Drehung die Änderungsgeschwindigkeit erkennen.

Da es nunmal keinen Äther gibt durch den sich die Erde zwängt, ist auch durch das Drehen erstmal nichts zu messen.
MM hats ja gezeigt.
Jedoch kannst du MM hernehmen um die Geschwindigkeit der MM-Einrichtung auf der Erdoberfläche zu bestimmen.
Dazu reicht es stillezustehen, die Streifen zu markieren, losszuausen und dann nochmal hinzuschauen.

All die Messergebnisse um MM und Sagnac und Fizeau und GPS und Laserkreisel und die Sternenaberration zeigen eins:
Die Erde erzwingt den Bezug fürs Lichtlaufen auf seiner Oberfläche, und auch noch in einem Bereich in den "Raum" hinein.

Wenn MM richtig angewendet wird, empfindlich genug ist, das heist der Einphaseffekt des Strahlteilers verschwindet, dann muss sich eine Frequenz zeigen.
Auch wenn die Einrichtung nicht bewegt wird.
Ev. ist Sagnac besser dafür geeignet, zumindest ist da die Ausbeute wesentlich grösser.


Gruss Kurt
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » So 6. Feb 2011, 17:45

Hallo Highway !
Da geht's doch überhaupt nicht um SRT-Mathematik. Das ist Doppler einmal betrachtet aus dem Äthersystem und einmal betrachtet aus dem MM-System.

Das mit dem Doppler ist eine zweite Sache. Ich habe nur auf dein "Herauskürzen"
hingewiesen. Deine Formel kann nicht richtig sein, wenn sich das Wichtigste
herauskürzen lässt . Oder du liest sie nicht richtig.
Wir haben in unserer Diskussion bereits über mehrere Formeln gesprochen, die ähnliche Eigenschaften haben. Es genügt nicht, eine Formel herauszukramen, sie muss auch für den Vorgang passen.
Mein Physikprofessor hat immer gesagt: Traut keiner Formel, wenn ihr sie euch nicht selbst gemacht habt !
Mit Gruß Hannes
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » So 6. Feb 2011, 17:47

Highway hat geschrieben::
:
:
Das MM-Experiment ist gänzlich ungeeignet etwas über den Äther auszusagen. Punkt!

Was ist das? Physik per autoritärer Willkür? Da siehst du aber sehr schlecht aus. Der Vorschlag zum MM-Experiment kam von James Clerk Maxwell persönlich und der war überzeugt davon, dass sein Experimentiervorschlag geeignet wäre, etwas über den Äther auszusagen. Ebenso wie Hendrik Antoon Lorentz davon überzeugt war. Und Albert Abraham Michelson. Und Edward Williams Morley. Und Albert Einstein. Und ungezählte Physiker seit über 100 Jahren. Nur "Highway" nicht. Sieht schlecht aus, ganz schlecht. Da benötigst du schon etwas mehr Argumente als einfach "Punkt". Bleib lieber bei deiner BRAUNologie, da fühlst du dich zu Hause.
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » So 6. Feb 2011, 17:57

Kurt hat geschrieben:Da es nunmal keinen Äther gibt durch den sich die Erde zwängt,
Der Äther, durch den die Erde reist, scheint mit Zwängen in Deinem Sinn wenig zu thun zu haben.
Jedoch kannst du MM hernehmen um die Geschwindigkeit der MM-Einrichtung auf der Erdoberfläche zu bestimmen.
Dazu reicht es stillezustehen, die Streifen zu markieren, losszuausen und dann nochmal hinzuschauen.
Jo, wenn "Du" zum Stillstand gekommen bist, wandert die Erde mit etwa 300 km/sec von "Dir" weiter.
Wenn MM richtig angewendet wird, empfindlich genug ist, das heist der Einphaseffekt des Strahlteilers verschwindet,
Eine Nicht-Vorhandene Phasenverschiebung muß sich nicht einphasen, so bleibt diese.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » So 6. Feb 2011, 18:00

Harald Maurer hat geschrieben::
:
:
Es nützt wenig, wenn man sich mit dem Äther beschäftigt, sich aber gedanklich auf Baustellen aufhält :)

Grüße
Harald Maurer

@Harald: Dieser rüffelige Zugrunz ist in erster Linie als Selbstmotivation deinerseits zu verstehen:
http://www.mahag.com/srt/michel.php :D
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » So 6. Feb 2011, 18:03

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Highway hat geschrieben:Das MM-Experiment ist gänzlich ungeeignet etwas über den Äther auszusagen. Punkt!

Was ist das? Physik per autoritärer Willkür? Da siehst du aber sehr schlecht aus. Der Vorschlag zum MM-Experiment kam von James Clerk Maxwell persönlich und der war überzeugt davon, dass sein Experimentiervorschlag geeignet wäre, etwas über den Äther auszusagen. Ebenso wie Hendrik Antoon Lorentz davon überzeugt war. Und Albert Abraham Michelson. Und Edward Williams Morley. Und Albert Einstein. Und ungezählte Physiker seit über 100 Jahren. Nur "Highway" nicht. Sieht schlecht aus, ganz schlecht. Da benötigst du schon etwas mehr Argumente als einfach "Punkt". [...censored...]
Das MM sagt doch genau das über den Äther aus , was es sollte: Er ist plausibel!
Mit der Äther-Erklärung des Nulleffectes wurde das Äther-Modell widerspruchsfrei zur Anwendung gebracht.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Hannes » So 6. Feb 2011, 18:06

Hallo Fb !
Highway hat geschrieben
Das MM-Experiment ist gänzlich ungeeignet etwas über den Äther auszusagen. Punkt!

Warum sollte das MM Experiment nichts über den Aether aussagen?
Selbstverständlich sagt das MM Experiment etwas über den Aether aus:
Die LG in dem Aether in der Vacuumkammer ist c.100% konstant.
Ausserhalb der Vacuumkammer hat das MM-Experiment nichts gemessen.

Was ist das? Physik per autoritärer Willkür? Da siehst du aber sehr schlecht aus. Der Vorschlag zum MM-Experiment kam von James Clerk Maxwell persönlich und der war überzeugt davon, dass sein Experimentiervorschlag geeignet wäre, etwas über den Äther auszusagen. Ebenso wie Hendrik Antoon Lorentz davon überzeugt war. Und Albert Abraham Michelson. Und Edward Williams Morley. Und Albert Einstein. Und ungezählte Physiker seit über 100 Jahren.

Habe ich jetzt etwas anderes gesagt, als unsere verehrten Vorfahren ?

Mit Gruß Hannes
Zuletzt geändert von Hannes am So 6. Feb 2011, 18:10, insgesamt 2-mal geändert.
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