Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » So 6. Feb 2011, 15:44

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Den Dopplereffekt dagegen kannst Du getrost vergessen. Ich weiß überhaupt nicht, wo ihr einen Dopplereffekt findet. Da Sender, Reflektor und Empfänger zueinander unbewegt sind, tritt gar kein Dopplereffekt an diesen Bauteilen auf. Die Frequenz bleibt stets konstant. Während des Laufes im bewegten Äther ändern sich aber Geschwindigkeit und Wellenlänge.
Doppler tritt auf am reflektierenden Spiegel,
Darf er auch nicht!

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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 6. Feb 2011, 15:45

Highway hat geschrieben: Doppler tritt auf am reflektierenden Spiegel, und hebt sich auf dem Rückweg zum Strahlteiler wieder auf!

Unsinn.

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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » So 6. Feb 2011, 15:47

Ernst hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:Dann hast Du beim Schall nicht den Doppler verstanden.

Wenn Du bei relativ zueinander unbewegten Schallquelle und Empfänger bei Wind irgendwo einen Dopplereffekt orten kannst, dann reich Deine Nobelforderung ein.
Ja, genau er wird nicht da sein!
Und?
Kann er auch nicht im MM von Sender zum Empfänger-Rücksender (Spiegel) zu Empfänger, oder?

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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 6. Feb 2011, 15:49

galactic32 hat geschrieben: Kann er auch nicht im MM von Sender zum Empfänger-Rücksender (Spiegel) zu Empfänger, oder?

Bei MM tritt kein Dopplereffekt auf. Außer dem winzigen bei der Drehung der Einrichtung, was aber keinen Einfluß auf das Resultat hat.

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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 6. Feb 2011, 15:54

Harald Maurer hat geschrieben: und Ernst sagt dazu "Richtig, Kurt..."

Das bezog sich darauf, daß er als einziger den Einblick zeigte, daß bei MM kein Dopplereffekt auftritt, mit Ausnahme eines winzigen Dopplers bei der Drehung der Anlage. Der Effekt ist aber für das Resultat bedeutungslos. Daß er diesen Effekt erkannt hat, zeigt, daß er mehr Einsicht in die Geschichte hat, als manche andere.

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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon galactic32 » So 6. Feb 2011, 15:56

Ernst hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben: Kann er auch nicht im MM von Sender zum Empfänger-Rücksender (Spiegel) zu Empfänger, oder?
Bei MM tritt kein Dopplereffekt auf. Außer dem winzigen bei der Drehung der Einrichtung, was aber keinen Einfluß auf das Resultat hat.
Dann wäre meine Frage, wie denn dieser Effect durch einen analogen im anderen Arm nicht exact ausgeglichen wird?

Wir drehen beide Arme synchron, oder?
Den einen rein , den anderen raus aus dem Wind, oder der Windstille.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Faber » So 6. Feb 2011, 16:08

Ernst hat geschrieben:Sie sind ja mathematisch bewandert. Eigentlich brauchen Sie dann lediglich die eingestellte Rechnung nach MM lesen:

Mit t = 2L/c als Zeit für v=0
t1 = 2L/sqr(c² - v²) = (2L/c) / sqr(1 - v²/c²) = t / sqr( 1 - v²/c²)
t2 = L/(c + v) + L/(c - v) = L*2c / (c² - v²) = (2L/c) / (1 - v²/c²) = t / (1 - v²/c²)
Δt = t2 - t1 = t [ 1 / (1 - c²/v²) - 1 / sqr( 1 - v²/c²)]
Die Phasenverschiebung der beiden Signale entspricht dieser Zeitdifferenz Δt.

Das Bild dazu finden sie auch etliche Posts zurückliegend.

Erstens ist wenigstens t2 falsch. Richtig ist:

Code: Alles auswählen
t2 = L/(c + v) + L/(c - v)
   = [ L (c - v) + L (c + v) ] / [ (c + v) (c - v) ]
   = L 2c / (c² - v²)
   = 2L/c  [  c² / (c² - v²) ]
   = t  [ c² / (c² - v²) ]


Zweitens ist folgendes zu bedenken: Sie rechnen hier zwei Laufzeiten und deren Differenz aus. Drehen Sie bitte nun das Interferometer um 90° und rechnen Sie dann erneut die beiden Laufzeiten und ihre Differenz aus! Da kommt dann doch wohl exakt dasselbe heraus!

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Faber » So 6. Feb 2011, 16:13

Faber hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Sie sind ja mathematisch bewandert. Eigentlich brauchen Sie dann lediglich die eingestellte Rechnung nach MM lesen:

Mit t = 2L/c als Zeit für v=0
t1 = 2L/sqr(c² - v²) = (2L/c) / sqr(1 - v²/c²) = t / sqr( 1 - v²/c²)
t2 = L/(c + v) + L/(c - v) = L*2c / (c² - v²) = (2L/c) / (1 - v²/c²) = t / (1 - v²/c²)
Δt = t2 - t1 = t [ 1 / (1 - c²/v²) - 1 / sqr( 1 - v²/c²)]
Die Phasenverschiebung der beiden Signale entspricht dieser Zeitdifferenz Δt.

Das Bild dazu finden sie auch etliche Posts zurückliegend.

Erstens ist wenigstens t2 falsch. Richtig ist:

Code: Alles auswählen
t2 = L/(c + v) + L/(c - v)
   = [ L (c - v) + L (c + v) ] / [ (c + v) (c - v) ]
   = L 2c / (c² - v²)
   = 2L/c  [  c² / (c² - v²) ]
   = t  [ c² / (c² - v²) ]

Mein Irrtum. Sie haben ja nichts anderes geschrieben.


Faber hat geschrieben:Zweitens ist folgendes zu bedenken: Sie rechnen hier zwei Laufzeiten und deren Differenz aus. Drehen Sie bitte nun das Interferometer um 90° und rechnen Sie dann erneut die beiden Laufzeiten und ihre Differenz aus! Da kommt dann doch wohl exakt dasselbe heraus!

Das hier aber bleibt.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 6. Feb 2011, 16:14

galactic32 hat geschrieben: Dann wäre meine Frage, wie denn dieser Effect durch einen analogen im anderen Arm nicht exact ausgeglichen wird?
Wir drehen beide Arme synchron, oder?
Den einen rein , den anderen raus aus dem Wind, oder der Windstille.

Richtig, zwei gegenläufige Dopplereffekte. Winzig (man dreht ganz langsam) und bedeutungslos für´s Resultat.

Gruß
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Re: Michelson-Morley-E. widerlegt den Äther nicht!

Beitragvon Ernst » So 6. Feb 2011, 16:17

Faber hat geschrieben:Faber hat geschrieben:
Zweitens ist folgendes zu bedenken: Sie rechnen hier zwei Laufzeiten und deren Differenz aus. Drehen Sie bitte nun das Interferometer um 90° und rechnen Sie dann erneut die beiden Laufzeiten und ihre Differenz aus! Da kommt dann doch wohl exakt dasselbe heraus!

Richtig, und dieser "Umzug" der Laufzeiten wird durch die MM Methodik des Phasenwechselmessens während solchen Drehens der Einrichtung ermittelt.

Gruß
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